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Fotostrecke: Der Frauentag im Wandel der Zeit + Warum macht die Polizei Hausdurchsuchungen bei BVT-MitarbeiterInnen? + weitere lesenswerte Links

Alles zur Ibiza-Affäre

Lesenswerte Artikel der Woche, empfohlen von der Kontrast-Redaktion. Wir wünschen ein erholsames Wochenende und jede Menge Lesespaß!

Fotostrecke: Der Frauentag im Wandel der Zeit (Vice)

Zum Weltfrauentag hat das Vice Magazin Fotos von demonstrierenden Frauen aus den letzten 70 Jahren gesammelt. Sie zeigen die Geschichte eines Kampfes voller Erfolge und Misserfolge, einige Forderungen sind Wirklichkeit, andere sind bis heute unerfüllt. Viel Spaß beim Ansehen dieser beeindruckenden Bilder von 70 Jahre Frauenbewegung.

Sehen Sie mehr: vice.com

Wie FPÖ-nahe Medien politische Gegner an den Pranger stellen (Profil)

FPÖ-nahe Medien stellen unliebsame PolitikerInnen, kritische JournalistInnen und engagierte BürgerInnen an den Pranger – mit teils frei erfundenen Falschmeldungen. Das geht so: FPÖ-FunktionärInnen behaupten etwas ohne Beweis und FPÖ-nahe Websites wie „Wochenblick“, „unzensuriert“ und „Info-direkt“ übernehmen sie. Aus juristischer Sicht sind die Behauptungen „ehrenrührig“ und „kreditschädigend“ – die rechten Website haben auch immer wieder Prozesse verloren. Die Fake News kamen ihnen durchaus teuer. Aber: Bei Klagen wegen Kreditschädigung, übler Nachrede oder Beleidigung gibt es ein Prozessrisiko. Wer den Fall verliert, muss die Kosten übernehmen. Manche Opfer wehren sich nicht, weil ihnen Geld und Zeit fehlen.

Allerdings ist eine stärkere Klagsbereitschaft zu bemerken: Die Auseinandersetzungen mit rechten Medien sind heftiger geworden, und es gibt immer mehr Menschen, die das vor Gericht bringen wollen. Wenn ein Text darauf abzielt, eine Person verächtlich zu machen, hat man tendenziell gute Chancen. Es bleibt zu hoffen, dass es sich bald nicht mehr auszahlt, mit Falschbehauptungen und gezielten Diffamierungen Auflage und Klicks zu machen.

Lesen Sie mehr: profil.at

Messerattacke: Die Regierung inszeniert sich auf Kosten der Opfer (News)

Die Reaktion der Regierungsspitze auf die Messerattacke in Wien ist für den Medienpsychologen Peter Vitouch keine Überraschung. Dass Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Innenminister Herbert Kickl jeweils die Migrations- bzw. Asylpolitik instrumentalisieren, sei im Grund genommen eine Fortführung des Wahlkampfs. Eine differenzierte Auseinandersetzung könne man sich von ihnen nicht erwarten. „Verbrechen bleibt Verbrechen, aber man muss sich hüten, das jetzt generell zu 150 Prozent auf sämtliche anderen Migranten zu übertragen“, so Vitouch.

Lesen Sie mehr: news.at

Warum schickt Kickl die Polizei zu Hausdurchsuchungen bei BVT -MitarbeiterInnen? (Der Standard)

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) steht im Zentrum eines Skandals, der Österreich in eine Staatskrise führen könnte. Bei Hausdurchsuchungen im BVT wurden vergangene Woche auch umfangreiche Daten des „Extremismus“-Referats kopiert und mitgenommen. Dei umfassen auch Informationen über FPÖ-Burschenschafter. Das FPÖ-regierte Innenministerium hatte dafür eine spezielle Polizei-Einheit abgestellt. Bei der Leiterin des Extremismus-Referats wurden zahlreiche Datenträger sichergestellt – auch mit Bezug zur Wiener Neonazi-Szene. Hinter der aggressiven Inszenierung werden zwei Motive vermutet: Entweder erwarteten die Beamten, dass ihre Kollegen vom BVT gewaltsamen Widerstand gegen eine Hausdurchsuchung leisten könnten; oder man wollte die BVT-Mitarbeiter einschüchtern und Macht demonstrieren. Beide Optionen sind beängstigend. Warum die ÖVP dem Treiben zuschaut, bleibt fraglich.

Lesen Sie mehr: derstandard.at

8. März: Feministischer Generalstreik in Spanien (bento)

Kindergärtnerinnen, Journalistinnen, Verkäuferinnen legten am 8. März in Spanien ihre Arbeit nieder. Auch die Gewerkschaften hatten zum Streik aufgerufen. Insgesamt beteiligten sich 5,3 Millionen Frauen an dem Aufstand. Bento sprach mit Julia Cámara, einer Organisatiorin der Aktion. Sie sagt: „Ohne uns würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Viele Frauen kommen von der Arbeit nach Hause und arbeiten weiter. Auch im Haushalt streiken wir heute. Deswegen ist das hier nicht nur ein Arbeitskampf oder eine Demo.“ Die Bewegung will sichtbar machen, was Frauen wirklich leisten: Sie haben prekäre Arbeitsplätze, verdienen weniger, Männer tun ihnen Gewalt an. „Nächstes Jahr werden wir noch mehr sein“, so die 26jährige Aktivistin.

Lesen Sie mehr: bento.de

Podcast der Woche: Girlpower: Emanzipation und Feminismus im Jahr 2018 – eine Abrechnung! (Cosmopolitan)

Seit 1911 wird der 8. März weltweit von Frauen begangen, um ihre Rechte einzufordern. Wurde anfangs vor allem für das Frauenwahlrecht gestritten, stehen heute gerechte und gleiche Arbeitsbedingungen im Vordergrund. Es geht um Feminismus und Emanzipation im Jahre 2018. In der COSMOPOLITAN Podcast Folge dieser Woche kamen zwei echten Powerfrauen  zu Wort: Thekla Wilkening und Ava Carstens vom Hamburger Kollektiv _innen. Sie sprechen über Emanzipation, Feminismus und den Gender Pay Gap. Wo stehen wir 2018 in puncto Girlpower wirklich? Eine ehrliche Abrechnung!

Hören Sie mehr: cosmopolitan.de

 

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