Muss ich Erbschaftssteuer zahlen?

Wer Millionen hat, der soll einen gerechten Teil davon leisten, fordert die SPÖ. Sie will „Millionärssteuern“; neben Vermögenssteuern über einer Million, soll es auch Erbschaftssteuern geben. Gegner warnen gerne davor, dass man sich dann sein Erbe nicht mehr leisten könne. Doch wenn deine Oma kein Schloß hat oder dem Opa hunderte Hektar Land gehören, bist du von der Erbschaftssteuer nicht betroffen. Hier kannst du nachrechnen, wieviel Steuern du zahlen müsstest.

Der Erbschaftssteuer-Rechner

Der Rechner bezieht sich auf die gesetzliche Erbfolge. Das heißt: der Ehepartner oder die Ehepartnerin erbt 50 Prozent. Die übrigen 50 Prozent werden zwischen den Kindern aufgeteilt.

Wie hoch ist die Hinterlassenschaft?
Bitte ohne Trennzeichen eingeben. (1000 statt 1.000)
Euro

Es gibt einen erbberechtigten Ehepartner oder eine Ehepartnerin.

Wie viele erbberechtigte Kinder gibt es?





14 Kommentare

14 Kommentare

  1. na

    12. Oktober 2019 um 13:25

    Lieber Kontrast!
    Liebe SPÖ!

    Ich wundere mich, dass ihr bei jedem Wahlkampf den selben Fehler macht. Dieses mal als auch das letzte mal wird die SPÖ Wunderwaffe Erbschaftssteuern vorgeführt. Die Leute von heute wollen aber nicht eine Idee wählen, sondern ein Konzept. Und das fehlt euch total.

    Eine Million steuerfrei hört sich wie ihr das oben beschreibt super einfach an ABER:

    1) Wird bei Gebäuden/Grundstücken der Einheitswert oder der Verkehrswert gerechnet?
    2) Was passiert GENAU bei Landwirtschaften und Familien Unternehmen?
    3) Ist jetzt nur einmal bei der Übergabe was zu bezahlen, oder jährlich?
    4) WAS ist genau die Masse die hier reinfällt neben Immobilien und Häuser? Bilder Autos, Aktien, Gold ? WAS? Und wenn ja, wie sind z.B Aktien zu bewerten, wenn sie noch gar nicht verkauft wurden ?
    5) Was passiert bei Familien Unternehmen/Landwirtschaften, wenn der Betrag einfach nicht bezahlbar ist? Die Antwort Kredit nehmen oder noch schlimmer verkaufen kann nicht die Lösung sein.

    Speziell bei Punkt 1, teilweise Punkt 2 und Punkt 3 ist das was ihr kommuniziert mal so und mal so. Und nur einfach einen Rechner nehmen und alles ab 1 Million kostet ist zu wenig, wenn nicht einmal bekannt ist wie bewertet werden soll. Speziell bei Grundstücken/Häusern ist zwischen Verkehrswert und Einheitswert ein Unterschied wo Sonne Mond und Sterne

    Weiters wollt ihr mit den Milliarden dann die ersten 1700 EUR steuerfrei machen, ist OK.

    1) In welchen Schritten und über welchen Zeit Horizont?
    2) Betrifft das dann die SV, oder nur die LST?
    3) Wird dann die EST ebenfalls gesenkt?
    4) Was passiert mit den restlichen Steuerstufen AB den 1700 EUR? Gleich höher?

    Möglicherweise lässt sich der normale Wähler mit der 1 Million ruhig stellen, ich möchte das aber VOR der Wahl schon genau wissen, und nicht die Katze im Sack kaufen. Nicht einmal auf der SPÖ Seite steht das genau wie das ausschauen soll.

    Man hat den Eindruck, das dies nur eine Schnapsidee ist, die schlicht nicht zu Ende gedacht ist. Das wird es ja hoffentlich doch nicht sein, oder doch ?

  2. Leopold 32

    2. Oktober 2019 um 19:12

    Man sollte die Diskussion um die Erbschaftssteuer nicht als reines Politikum abtun. Fakt ist, dass wir normalen Einkommensteuerzahler nicht reicher werden, bei den allermeisten Ehepaare beide arbeiten gehen müssen, um so la la über die Runden zu kommen. Da wäre eine vernünftige Erbschaftssteuer, die ja nur die 2% der wirklich Reichen betrifft, nur mehr als gerecht.
    Und warum sind die Konservativen Parteien so dagegen? Siehe Parteispenden! Ein Schelm, der böses dabei denkt.

  3. Rene

    13. September 2019 um 23:57

    Wie dämlich kann man sein dieses einfache Rechenbeispiel nicht zu verstehen?

    Annahme: Haus mit Grund hat einen Wert von 1.100.000. –

    Dann zahlt man nur von 100.000 die Erbschaftssteuer denn alles andere ist STEUERFREI.

    Das wäre dann ein Betrag von 50.000.- der 1x zu zähen wäre.

    • Nicole

      16. September 2019 um 18:10

      Und wie kommen Sie bitte auf 50000 Euro Steuerlast ?
      Wenn wirklich nur die 100000 Euro über 1 Million besteuert werden dann sind 25 % davon 25000 Euro ( und nicht 50000 Euro wie von Ihnen angegeben …

  4. Gaby

    13. September 2019 um 14:02

    Der Mittelstand wird jetzt schon ausgeblutet und mit Erbschafts- und Vermögenssteuer wird der letzte Rest herausgepresst.
    Wozu arbeiten und sparen wir noch???

    • Wilfried

      13. September 2019 um 19:06

      Liebe Gaby,
      könntest du so nett sein und den von dir zitierten Mittelstand ein wenig genauer definieren. Wo setzt du die Vermögensgrenzen, mit der sich einerseits der Mittelstand gegenüber dem ärmeren Teil und anderseits gegenüber dem reichen Teil der Bevölkerung abgrenzt. An diesen beiden Zahlen bin ich sehr interessiert, weil ich endlich wissen möchte zu welchem Drittel ich mich dazurechnen darf.
      Und dann verrate mir bitte noch, wo ich meine Arbeitskraft einsetzen soll, dass ich es in meinem Leben durch Arbeit von Null Euro auf über eine Million bringen kann.
      Probieren wir es mal auszurechnen: 1 Mio durch 45 Arbeitsjahre (ohne auch nur 1 Monat arbeitslos zu sein) mit 14 Gehälter jedes Jahr ergibt rund 1.587 Euro. Soviel müssen jeden Monat netto übrig bleiben, damit man auf 1 Mio kommt. Ist das deiner Meinung nach realistisch?
      Ganz im Ernst, ich würde mir einen Haxen ausreißen, würden meine Frau und meine 2 Kinder einmal Erbschaftssteuer zahlen dürften, denn dann muss man die 1.587 Euro logischerweise auch noch verdreifachen, also müssten 4.760 Euro pro Monat netto übrig bleiben. Den Bruttoverdienst hätte ich wahrlich gerne, habe ich aber leider nicht.
      Was läuft hier falsch?
      Bitte um eine rasche Antwort. Danke!

    • Axel

      16. September 2019 um 10:36

      Liebe Gaby,

      wie geht das, dass du Mittelstand bist und arbeitest? Wer arbeitet, gehört zur ArbeiterInnenklasse.

  5. gerfur

    13. September 2019 um 10:46

    Liebe Susanne!
    der Neid ist was grausliches…

  6. Nicole Schartmüller

    13. September 2019 um 09:19

    Ich gehe arbeiten um Geld zu verdienen. Davon zahle ich Lohnsteuer. Dann spare ich mein Geld und zahle Kapitalertragsteuer. Wenn ich dann von diesem Geld etwas kaufe, zahle ich Mehrwertsteuer. Auch wenn ich ein Grundstück und Baumaterial kaufe. Steht mein Häuschen dann, zahle ich weiterhin jedes Jahr Grundsteuer. für Land das eigentlich schon mir gehört. Und vererben ich es an meine Kinder, dann zahlen die Erbschaftssteuer

    • Sabine

      13. September 2019 um 09:28

      wenn das Haus dementsprechend viel Wert ist – über eine Million zB – dann sind Sie betroffen… aber nur mit dem Betrag, der eine Million übersteigt… sollte das der Fall sein, gehören sie zu den oberen 2 Prozent der Bevölkerung. Gratuliere, Sie können sich freuen.

  7. Christine Hrazdil

    13. September 2019 um 00:05

    Schon den ErbschaftssteuerRechner probiert?
    Wieviel ist Haus mit Grund denn ca. wert?!
    Bis 1 Million ist es STEUERFREI!

  8. Leopold wunsch

    12. September 2019 um 19:15

    Mein Gartenhaus ist in der 3 Generation meiner Familie und eine Erbschaftssteuer in dieser Höhe ist für meinen Sohn nicht finanzierbar. Außer Verkauf

    • Susanne

      13. September 2019 um 04:44

      Ein Gartenhaus, welches über eine Million Euro Wert ist? Gratuliere!

      • Johann Reisdorfer

        2. Oktober 2019 um 11:09

        Mit der Vermögenssteuer wird dann alles besser oder? Was wollt ihr erreichen? Die Welt gerecht machen, wird nicht funktionieren das ist zum Scheitern verurteilt….. tut mir leid! Und glaubt ihr das der Staat besser mit dem Geld umgeht? Also das ganze hier ist ein reines Politikum!!

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