Muss ich Erbschaftssteuer zahlen?

Wer Millionen hat, der soll einen gerechten Teil davon leisten, fordert die SPÖ. Sie will „Millionärssteuern“; neben Vermögenssteuern über einer Million, soll es auch Erbschaftssteuern geben. Gegner warnen gerne davor, dass man sich dann sein Erbe nicht mehr leisten könne. Doch wenn deine Oma kein Schloß hat oder dem Opa hunderte Hektar Land gehören, bist du von der Erbschaftssteuer nicht betroffen. Hier kannst du nachrechnen, wieviel Steuern du zahlen müsstest.

Der Erbschaftssteuer-Rechner

Der Rechner bezieht sich auf die gesetzliche Erbfolge. Das heißt: der Ehepartner oder die Ehepartnerin erbt ein Drittel. Die übrigen zwei Drittel werden zwischen den Kindern aufgeteilt.

Wie hoch ist die Hinterlassenschaft?
Bitte ohne Trennzeichen eingeben. (1000 statt 1.000)
Euro

Es gibt einen erbberechtigten Ehepartner oder eine Ehepartnerin.

Wie viele erbberechtigte Kinder gibt es?





34 Comments

34 Comments

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    14. September 2021 at 10:51

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  4. Jackie Hume

    5. Juni 2021 at 08:57

    Great post.

  5. Fick die SPÖ

    29. März 2021 at 23:53

    also sollen mal wider die leute die hart arbeiten/gearbeitet haben bestraft werden? mhm, macht sinn

  6. Regina Kummetz

    2. Februar 2021 at 16:10

    Ich finde, es wird höchste Zeit, dass die SPÖ ein Volksbegehren initiiert.

    „Verachtfachung von Steuern auf Vermögen, Vermögenszuwächse und Unternehmensgewinne“

    Dazu gute Medienarbeit!!!

  7. Erich Kdolsky

    2. Februar 2021 at 10:34

    Ich befürworte die Erbschaftssteuer sehr, es geht ja um ein erwerbsloses Einkommen. Selbst wenn ich erben würde, einen angemessenen Betrag würde ich gern akzeptieren.
    Menschen die ein Haus / Grunstück auch unter 1 Mio. erben argumentieren oft sie hätten zu wenig Einkommen für eine Erbschaftssteuerleistung.Hier könnte eine Art „Steuermiete“ abhelfen, die Erben zahlen z.B. 10 Jahre lang eine angemessene „Miete“ ans Finanzamt.
    Schliesslich erben diese Menschen nicht nur das Objekt, das einen Wert darstellt. Sie ersparen sich lebenslang Wohnkosten. Sollte jemand mit dem Argument kommen, das Haus müsse erhalten werden und das kostet, nehme ich ihm die Belastung incl. Haus gern ab.

  8. Jakob1

    20. Mai 2020 at 18:05

    Jedes Ungleichheitssystem hat Argumente, mit denen es mehr oder weniger effektiv die Ungleichheit rechtfertigt. Das „interessanteste“ Argument für die Ungleichheit war jenes von Papst Pius X, der argumentierte, Armut sei gottgewollt, damit die Reichen sich durch Wohltätigkeit das Seelenheil verdienen können.
    Einige etwas weniger triviale Argumentationen findet man im neuen Buch von Thomas Piketty, Kapital und Ideologie.

  9. na

    12. Oktober 2019 at 13:25

    Lieber Kontrast!
    Liebe SPÖ!

    Ich wundere mich, dass ihr bei jedem Wahlkampf den selben Fehler macht. Dieses mal als auch das letzte mal wird die SPÖ Wunderwaffe Erbschaftssteuern vorgeführt. Die Leute von heute wollen aber nicht eine Idee wählen, sondern ein Konzept. Und das fehlt euch total.

    Eine Million steuerfrei hört sich wie ihr das oben beschreibt super einfach an ABER:

    1) Wird bei Gebäuden/Grundstücken der Einheitswert oder der Verkehrswert gerechnet?
    2) Was passiert GENAU bei Landwirtschaften und Familien Unternehmen?
    3) Ist jetzt nur einmal bei der Übergabe was zu bezahlen, oder jährlich?
    4) WAS ist genau die Masse die hier reinfällt neben Immobilien und Häuser? Bilder Autos, Aktien, Gold ? WAS? Und wenn ja, wie sind z.B Aktien zu bewerten, wenn sie noch gar nicht verkauft wurden ?
    5) Was passiert bei Familien Unternehmen/Landwirtschaften, wenn der Betrag einfach nicht bezahlbar ist? Die Antwort Kredit nehmen oder noch schlimmer verkaufen kann nicht die Lösung sein.

    Speziell bei Punkt 1, teilweise Punkt 2 und Punkt 3 ist das was ihr kommuniziert mal so und mal so. Und nur einfach einen Rechner nehmen und alles ab 1 Million kostet ist zu wenig, wenn nicht einmal bekannt ist wie bewertet werden soll. Speziell bei Grundstücken/Häusern ist zwischen Verkehrswert und Einheitswert ein Unterschied wo Sonne Mond und Sterne

    Weiters wollt ihr mit den Milliarden dann die ersten 1700 EUR steuerfrei machen, ist OK.

    1) In welchen Schritten und über welchen Zeit Horizont?
    2) Betrifft das dann die SV, oder nur die LST?
    3) Wird dann die EST ebenfalls gesenkt?
    4) Was passiert mit den restlichen Steuerstufen AB den 1700 EUR? Gleich höher?

    Möglicherweise lässt sich der normale Wähler mit der 1 Million ruhig stellen, ich möchte das aber VOR der Wahl schon genau wissen, und nicht die Katze im Sack kaufen. Nicht einmal auf der SPÖ Seite steht das genau wie das ausschauen soll.

    Man hat den Eindruck, das dies nur eine Schnapsidee ist, die schlicht nicht zu Ende gedacht ist. Das wird es ja hoffentlich doch nicht sein, oder doch ?

    • Dr. Johann Schmit

      27. März 2020 at 16:21

      Ihr Fragenkatalog belegt: Sie haben keinen blassen Schimmer bezüglich der Erbschaftssteuer. Vielleicht hilft es, wenn Sie sich von der CDU-Mutti Merkel erklären lassen,wie die Erbschaftssteuer in Deutschland funktioniert. Dann sparen Sie sich den Besuch beim Therapeuten zur Behandlung Ihrer Phobien.

      • na

        5. April 2020 at 19:45

        Keine einzige Frage beantwortet, super Antwort.
        Ja ich kann es auch nicht wissen, weil die SPÖ wills ja auch nicht sagen. Wenn Sie soll sind, beantworten sie sie doch.

        Die Merkel ist mir in AT ziemlich wurscht

    • Ernst Keplinger

      9. April 2020 at 07:36

      Befinde die Beispiele als Diskussionsbasis als sehr gut!
      Jetzt sollte Punkt für Punkt diskutiert werden.

    • stefan

      4. Mai 2020 at 22:14

      wäre da nicht auch noch die frage ob das brutto odernetto zu berücksichtigen ist, d.h werden schulden für die bewertung abgezogen oder nicht?

  10. Leopold 32

    2. Oktober 2019 at 19:12

    Man sollte die Diskussion um die Erbschaftssteuer nicht als reines Politikum abtun. Fakt ist, dass wir normalen Einkommensteuerzahler nicht reicher werden, bei den allermeisten Ehepaare beide arbeiten gehen müssen, um so la la über die Runden zu kommen. Da wäre eine vernünftige Erbschaftssteuer, die ja nur die 2% der wirklich Reichen betrifft, nur mehr als gerecht.
    Und warum sind die Konservativen Parteien so dagegen? Siehe Parteispenden! Ein Schelm, der böses dabei denkt.

    • Jodu

      30. Oktober 2019 at 09:25

      Bei jeder Erbschaft wird z.B.vom Notar eine Vermögensbilanz aufgestellt.
      Auch mit Hilfe von Gutachtern bei Unternehmen etc. um eine Aufteilung unter Erben machen zu können. Ja das wäre mal ein Anfang.

  11. Rene

    13. September 2019 at 23:57

    Wie dämlich kann man sein dieses einfache Rechenbeispiel nicht zu verstehen?

    Annahme: Haus mit Grund hat einen Wert von 1.100.000. –

    Dann zahlt man nur von 100.000 die Erbschaftssteuer denn alles andere ist STEUERFREI.

    Das wäre dann ein Betrag von 50.000.- der 1x zu zähen wäre.

    • Nicole

      16. September 2019 at 18:10

      Und wie kommen Sie bitte auf 50000 Euro Steuerlast ?
      Wenn wirklich nur die 100000 Euro über 1 Million besteuert werden dann sind 25 % davon 25000 Euro ( und nicht 50000 Euro wie von Ihnen angegeben …

      • Ernst Keplinger

        9. April 2020 at 07:42

        Bin ganz Eurer Meinung!
        Nun müsste nach außen eine einheitliche
        Meinung sein!
        .

  12. Gaby

    13. September 2019 at 14:02

    Der Mittelstand wird jetzt schon ausgeblutet und mit Erbschafts- und Vermögenssteuer wird der letzte Rest herausgepresst.
    Wozu arbeiten und sparen wir noch???

    • Wilfried

      13. September 2019 at 19:06

      Liebe Gaby,
      könntest du so nett sein und den von dir zitierten Mittelstand ein wenig genauer definieren. Wo setzt du die Vermögensgrenzen, mit der sich einerseits der Mittelstand gegenüber dem ärmeren Teil und anderseits gegenüber dem reichen Teil der Bevölkerung abgrenzt. An diesen beiden Zahlen bin ich sehr interessiert, weil ich endlich wissen möchte zu welchem Drittel ich mich dazurechnen darf.
      Und dann verrate mir bitte noch, wo ich meine Arbeitskraft einsetzen soll, dass ich es in meinem Leben durch Arbeit von Null Euro auf über eine Million bringen kann.
      Probieren wir es mal auszurechnen: 1 Mio durch 45 Arbeitsjahre (ohne auch nur 1 Monat arbeitslos zu sein) mit 14 Gehälter jedes Jahr ergibt rund 1.587 Euro. Soviel müssen jeden Monat netto übrig bleiben, damit man auf 1 Mio kommt. Ist das deiner Meinung nach realistisch?
      Ganz im Ernst, ich würde mir einen Haxen ausreißen, würden meine Frau und meine 2 Kinder einmal Erbschaftssteuer zahlen dürften, denn dann muss man die 1.587 Euro logischerweise auch noch verdreifachen, also müssten 4.760 Euro pro Monat netto übrig bleiben. Den Bruttoverdienst hätte ich wahrlich gerne, habe ich aber leider nicht.
      Was läuft hier falsch?
      Bitte um eine rasche Antwort. Danke!

    • Axel

      16. September 2019 at 10:36

      Liebe Gaby,

      wie geht das, dass du Mittelstand bist und arbeitest? Wer arbeitet, gehört zur ArbeiterInnenklasse.

    • elli

      18. Januar 2020 at 23:13

      sosooo? und du bist der meinung, jene, die mehr als 1 mio zu vererben haben (bei nur einem erben!) würden dem mittelstand angehören? 😮
      da scheint jemand eine etwas krude vorstellung von eigenem vermögen und dessen zuordnung zu haben!
      es geht ja bekanntlich nicht darum, was der verstorbene/der erblasser hinterläßt, sondern was dessen erben erben werden!
      bei 3 kindern könnte schon mal ein erbe von 3 mio vorhanden sein, ohne daß ein einziger cent zu bezahlen wäre.

      aber ja … wer nicht verstehen WILL, der versteht natürlich nicht, was schon ein schulkind verstehen kann!

    • Dr. Johann Schmit

      27. März 2020 at 16:23

      Der Mittelstand vererbt Millionen? In Forint vielleicht, aber niemals in Euro.

  13. gerfur

    13. September 2019 at 10:46

    Liebe Susanne!
    der Neid ist was grausliches…

  14. Nicole Schartmüller

    13. September 2019 at 09:19

    Ich gehe arbeiten um Geld zu verdienen. Davon zahle ich Lohnsteuer. Dann spare ich mein Geld und zahle Kapitalertragsteuer. Wenn ich dann von diesem Geld etwas kaufe, zahle ich Mehrwertsteuer. Auch wenn ich ein Grundstück und Baumaterial kaufe. Steht mein Häuschen dann, zahle ich weiterhin jedes Jahr Grundsteuer. für Land das eigentlich schon mir gehört. Und vererben ich es an meine Kinder, dann zahlen die Erbschaftssteuer

    • Sabine

      13. September 2019 at 09:28

      wenn das Haus dementsprechend viel Wert ist – über eine Million zB – dann sind Sie betroffen… aber nur mit dem Betrag, der eine Million übersteigt… sollte das der Fall sein, gehören sie zu den oberen 2 Prozent der Bevölkerung. Gratuliere, Sie können sich freuen.

      • elli

        19. Januar 2020 at 00:20

        nicht einmal dann … denn sie spricht von kindERN, bei mehreren erben müßte ihr häuschen entsprechend mehrere millionen wert sein!

  15. Christine Hrazdil

    13. September 2019 at 00:05

    Schon den ErbschaftssteuerRechner probiert?
    Wieviel ist Haus mit Grund denn ca. wert?!
    Bis 1 Million ist es STEUERFREI!

  16. Leopold wunsch

    12. September 2019 at 19:15

    Mein Gartenhaus ist in der 3 Generation meiner Familie und eine Erbschaftssteuer in dieser Höhe ist für meinen Sohn nicht finanzierbar. Außer Verkauf

    • Susanne

      13. September 2019 at 04:44

      Ein Gartenhaus, welches über eine Million Euro Wert ist? Gratuliere!

      • Johann Reisdorfer

        2. Oktober 2019 at 11:09

        Mit der Vermögenssteuer wird dann alles besser oder? Was wollt ihr erreichen? Die Welt gerecht machen, wird nicht funktionieren das ist zum Scheitern verurteilt….. tut mir leid! Und glaubt ihr das der Staat besser mit dem Geld umgeht? Also das ganze hier ist ein reines Politikum!!

        • elli

          19. Januar 2020 at 00:26

          tja … darum …
          ich frag mich, warum eigentlich unsere urururur….ahnen was verändert haben … :O

          warum lassen wir denn die ungerechtigkeiten nicht weiterhin so rasant wachsen? *sarkasmus off*

    • elli

      19. Januar 2020 at 00:23

      nun, wenn dein sohn die erbschaftssteuer deines über 1 mio wertvollen „gartenhauses“ nicht leisten kann, dann wird er allerdings auch ein gewaltiges problem bzgl erhaltung dieses „gartenhauses“ haben! da nützt dann das argument der 3. generation auch nix!

      • naja

        21. Juni 2020 at 12:20

        Naja,
        stell dir mal vor, dass Gartenhaus steht direkt an nem See. Kostet ein Vermögen dieses zu kaufen und nur wenig dieses zu erhalten. Wurde dieses nun schon über Generationen übergeben, dann kann sich diese Familie glücklich schätzen ein Gartenhaus am See zu besitzen. Die Vermögensteuer würde dieses wegnehmen, da die Familie zum verkauf gezwungen werden würde. Und wer würde dann dieses Haus wohl kaufen…?

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