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Aktuelle Episode: Barbara Blaha über Feminismus und die „Funkenschwestern“

Im Gespräch mit Kontrast spricht Barbara Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Ein Gespräch über falsche Erzählungen, Beziehungsprobleme und Daten, die einen sprachlos zurücklassen.

Aus dem Archiv

Schauspielerin Hilde Dalik über Kunst und Politik

Die Schauspielerin Hilde Dalik erzählt im Kontrast-Interview über ihre jahrelange Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen, wie integrativ Schauspiel ist und was wir alle tun können, um die Demokratie und unsere Menschenrechte zu schützen. Für sie geht es bei der kommenden Nationalratswahl um jede einzelne Stimme. Außerdem spricht sie darüber, warum sie das Personenkomitee für Andi Babler mitgegründet hat.

Ferdinand Lacina: Österreichs Regierung hat Inflation angeheizt

Warum bleibt die Inflation in Österreich höher als in anderen Ländern? Warum wirken Maßnahmen der Regierung nicht preisdämpfend? Wie hat die Politik früher in solchen Krisen reagiert? Wir haben Ferdinand Lacina zum Gespräch getroffen.


„Das Kind kommt fast nackt zu dir, nur in der Windelhose“ – Alltag einer Krisenpflege-Mama

Michaela Muttenthaler arbeitet als Krisenpflege-Mama in Wien. Sie versorgt Babys und Kleinkinder, die Gewalt erfahren haben oder vernachlässigt wurden.


Jean Ziegler: Die 500 größten Konzerne haben mehr Macht als je ein Kaiser oder König hatte

Der Soziologe und ehemalige UNO Sonderbeauftragte für die Welternährung kann nicht akzeptieren, dass 19 % der Menschen an Hunger sterben – in einer Welt, die von Reichtum überquillt.

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Musik: Battle (Boss) von BoxCat Games (Lizenz: Creative Commons Attribution License)

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  • Die Kickl-FPÖ leidet an Gender-Wahn
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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