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„Politisch hat Epstein auf allen Ebenen gespielt“ – Elitenforscher Hartmann erklärt das Epstein-Netzwerk

Das Netzwerk von Jeffrey Epstein (Foto: APA-Images / AFP / MARTIN BUREAU)

Das Netzwerk von Jeffrey Epstein (Foto: APA-Images / AFP / MARTIN BUREAU)

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in erklärt
Lesezeit:8 Minuten
25. Februar 2026
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Das Epstein-Netzwerk ist ein Geflecht aus Macht, Geld und Missbrauch – damit wurde es zum globalen Skandal. Wie hat dieses Netzwerk funktioniert? Wie konnte es über Jahre hinweg im Verborgenen operieren – völlig ungestört? Kontrast hat mit dem Soziologen und Elitenforscher Michael Hartmann gesprochen, um herauszufinden, wie Jeffrey Epstein sein Elite-Netzwerk aufgebaut hat und warum es so lange nicht aufgeflogen ist.

Das Epstein-Netzwerk ist für Elite-Netzwerke in doppelter Hinsicht untypisch

Kontrast: Aus Sicht der Elitenforschung, wie würden Sie den Kern des Epstein-Netzwerks beschreiben, wie hat es funktioniert?

Michael Hartmann: Vorab, das Epstein-Netzwerk ist für Elite-Netzwerke in doppelter Hinsicht untypisch. Erstens spielt Missbrauch in Elite-Netzwerken normalerweise keine Rolle. Da geht’s in der Regel um Geld und um Macht, vor allem politische Macht und die entsprechenden Kontakte. Wenn man sich das Epstein-Netzwerk anschaut, ist die zweite Besonderheit, dass es von einer Person geschaffen worden ist. Es ist also personengebunden und mit Epsteins Tod ist auch das Netzwerk verschwunden. Das ist bei anderen Netzwerken, die an Institutionen gebunden sind, nicht der Fall. 

In Österreich gibt es zum Beispiel immer noch ein Netzwerk der Burschenschaften, das es in Deutschland schon lange nicht mehr gibt. Aber das hängt eben nicht an einer einzelnen Person. Das sind im Grunde die zwei Besonderheiten von Epsteins Netzwerk. 

Kontrast: Ging es in Epsteins Netzwerk von Anfang an um Missbrauch? 

Michael Hartmann: Epstein hat sein Netzwerk über einen langen Zeitraum aufgebaut. In den ersten 20 Jahren ging es vor allem um Geld. Er kommt ja aus dem Investmentbanking und hat in den USA etwa bei Greenberg gelernt – das war einer der einflussreichsten Männer der US-Finanzwirtschaft. Dann ist er auch nach Großbritannien gegangen und hat dort den Kontakt zu einem britischen Milliardär aufgebaut, der viele Geschäfte im „Nahen Osten“ gemacht hat. Unter anderem den größten Rüstungsdeal der britischen Geschichte mit Saudi-Arabien von über 38 Milliarden Pfund.

Es gab zwei Netzwerke: Das innere Netzwerk war auf absolute Diskretion und Geheimhaltung angewiesen, das äußere nicht

Bis ungefähr Mitte der 1990er war sein Netzwerk beschränkt auf Geldfragen. Der sexuelle Missbrauch ist “erst” ab der zweiten Hälfte der Neunziger dazugekommen. Deswegen sage ich, es gab zwei Netzwerke. Vom heutigen Stand aus gesehen gab es ein inneres Netzwerk, das waren die Leute, die in den Missbrauch verwickelt waren und ein äußeres mit allen möglichen Aktivitäten. Das innere Netzwerk war auf absolute Diskretion und Geheimhaltung angewiesen, das äußere nicht.

Jeffrey Epstein innig mit Donald Trump - Graffiti auf Hausmauer in Sydney, Australian. (Foto: APA-Images / AFP / SAEED KHAN)
Jeffrey Epstein innig mit Donald Trump – Graffiti auf Hausmauer in Sydney, Australian. (Foto: APA-Images / AFP / SAEED KHAN)

Kontrast: Wieso hat Epstein versucht, so viele Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, in sein Netzwerk zu holen?

Michael Hartmann: Epstein wollte sich in der Öffentlichkeit als Philanthrop präsentieren. Das öffentliche Renommee spielt ja eine Rolle und wenn dann in deinem Netzwerk Leute wie Noam Chomsky, Woody Allen oder der Medizin-Nobelpreisträger Richard Axel sind, dann macht das den Eindruck: Der kennt jede und jeden aus unterschiedlichen politischen Lagern. So ein Netzwerk kann ja nicht problematisch sein, wenn da all diese Leute drin sind… und über die konnte er wieder neue Kontakte schaffen. Das ist der Sinn eines Netzwerkes, wenn man das so strategisch anlegt, wie er das gemacht hat. Man muss prominente Leute drinnen haben, die wieder für andere prominente Leute attraktiv sind und je breiter das gelegt ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man immer wieder jemand Neuen reinbekommt, den man gerne drinnen hätte. 

Epstein ist ja extrem strategisch vorgegangen. Es hat lange gedauert, aber er hat es geschafft und selbst nach seiner ersten Verurteilung sind die Leute nicht abgesprungen.

Politisch hat Epstein aber auf allen Ebenen gespielt

Kontrast: Wie sie bereits gesagt haben, war dieses Netzwerk relativ breit im politischen Spektrum gefächert, von Donald Trump bis Noam Chomsky. Ist das auch ein Grund dafür, dass es sehr lange gedauert hat, bis das Netzwerk aufgeflogen ist? 

Michael Hartmann: Das hat sicher dazu beigetragen. Als Epstein das erste Mal in Florida wegen Prostitution Minderjähriger zu 18 Monaten verurteilt wurde, war es der rechte Flügel der US-Politik, der einen Deal für ihn ausgehandelt hat. Alexander Acosta war damals Generalstaatsanwalt in Florida und dann Minister unter Trump und der hat diesen Deal ausgehandelt. Von 18 Monaten hat er nur 13 im Gefängnis gesessen und ist Freigänger gewesen. Seine mächtigen Kontakte haben ihn da schon geschützt. 

Politisch hat Epstein aber auf allen Ebenen gespielt. Das sind jetzt nicht so sehr die Clintons, sondern eine andere, sehr einflussreiche Milliardärsfamilie, die den Demokraten zugeordnet wird: die Pritzkers. Das sind die Eigentümer der Hyatt-Hotels. Als Aufsichtsratschef der Hyatt Hotel-Gruppe musste jetzt Tom Pritzker zurücktreten, weil der mediale Druck zu groß wurde und es ist auch nicht auszuschließen, dass er in Missbrauchsfälle verwickelt war. 

Die Cousine von Tom Pritzker ist Penny Pritzker, die war Handelsministerin unter Obama. Und der Cousin von Tom Pritzker ist JB Pritzker, das ist der Demokratische Gouverneur von Illinois. Die Tatsache, dass aus verschiedenen politischen Feldern oder parteinahen Bereichen Leute verwickelt waren, hat es unmöglich gemacht, daraus eine Partei-Sache zu machen. Also, Trump hat das im Wahlkampf gemacht, danach wollte er davon nichts mehr wissen. Und die Demokraten sind auch bisher ausgesprochen zögerlich, weil vermutlich einfach zu viele finanzkräftige Unterstützer der Demokratischen Partei dabei waren. Wenn man ein Netzwerk strategisch anlegt, gibt es nichts besseres, Leute aus allen möglichen Bereichen drin zu haben – das schützt. 

Das Netzwerk des sexuellen Missbrauchs hat sich aus dem ökonomischen Netzwerk entwickelt

Kontrast: Sind diese zwei Netzwerke, also das innere der Sexualverbrechen und das äußere ökonomische, stark voneinander getrennt gewesen oder gab es da Überschneidungen? 

Michael Hartmann: Das Netzwerk des sexuellen Missbrauchs hat sich aus dem anderen Netzwerk entwickelt. Da gab es durchaus Überschneidungen, aber das Netzwerk, das im Wesentlichen auf Geld basierte, war der Ursprung. 

Dieser Außenbereich hat mit dem sexuellen Missbrauch nichts zu tun. Epstein hat zum Beispiel Wissenschaftler einfach gekauft oder bestochen. Also Leute wie Richard Axel oder Chomsky haben sich einfach mit Geld einwickeln lassen oder mit Privatflügen, Einladungen und Ähnlichem. Die haben aber mit dem sexuellen Missbrauch nichts zu tun gehabt, dafür muss so ein Netzwerk sehr auf Vertrauen basieren und dafür musst du regelmäßige Kontakte haben. Deswegen glaube ich, dass der sexuelle Missbrauch, mal abgesehen vom britischen Ex-Prinzen Andrew, auf die USA beschränkt war.  

Kontrast: Die mediale Berichterstattung scheint sich bisher sehr auf Großbritannien und die USA zu konzentrieren, gibt es auch Verbindungen zu Österreich?

Michael Hartmann: Diese Verbindungen wird es nicht geben, das ist auch bei Deutschland so – es wird zu Kontinentaleuropa nichts Spektakuläres mehr herauskommen. Das Einzige, was man noch nicht weiß, ist, was noch der Nachlassverwalter von Epstein hat. Da könnte vielleicht noch eine Überraschung kommen. Aber das Epstein-Netzwerk beruht auf seiner beruflichen Karriere in den USA und den Kontakten nach Großbritannien und in den „Nahen Osten“. 

Nicht jede Person, die zu Epstein Kontakt hatte, ist auch Teil des Netzwerks gewesen 

Wenn es Kontakte nach Österreich gäbe, spielten die in dem Netzwerk keine nennenswerte Rolle. Also die Einladung der Dichands zum Opernball ist kein Bestandteil eines Netzwerks. Es ist nicht jeder, der irgendwann mal erwähnt wird, tatsächlich Teil eines Netzwerks. Es gibt einfach einmalige Kontakte und auch Kontaktversuche von Epstein ohne Reaktion darauf.

Trump-Epstein Friendship Month Statues
Trump-Epstein-Friendship Statue// Quelle: Wikimedia-Commons

Kontrast: Jetzt gibt es gerade auf Social-Media viele Verschwörungsideologien im Zusammenhang mit den Epstein-Files. Zum Beispiel wird behauptet, solche Netzwerke würden weltweit die Fäden in Politik, Wirtschaft, Kunst usw. ziehen. Wo würden Sie sagen, liegt der wesentliche Unterschied des tatsächlichen Netzwerkes zu diesen Verschwörungserzählungen? 

Michael Hartmann: Der erste wesentliche Unterschied ist, dass das Epstein-Netzwerk keine globale Elite ist – es ist eben vor allem auf den angloamerikanischen Raum beschränkt. Danach gibt es keine Fäden mehr. Also weder nach Österreich, noch nach Deutschland, noch nach Frankreich, noch nach Italien oder Spanien. Es ist beschränkt auf die USA, Großbritannien und den „Nahen Osten“. 

Das Zweite mit Blick auf die Verschwörungstheorien ist, dass der sexuelle Missbrauch – auf den sich viele Verschwörungstheorien sehr stark konzentrieren – für Eliten- Netzwerke eine absolute Ausnahme darstellt. In den letzten Jahrzehnten fallen mir nur zwei Beispiele ein. Nämlich einmal in Portugal, da gab es Kinderheime, wo sich prominente Portugiesen vor allem Jungen bestellt und vergewaltigt haben. Und in den Neunzigerjahren der Fall Marc Dutroux in Belgien. Da wurden Mädchen umgebracht und 27 Zeugen sind unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen.

Die Klassiker sind halt die katholische Kirche. Hier gibt es praktisch vom Vatikan über Österreich bis Deutschland Missbrauch. Aber eben eher auf den unteren und mittleren Ebenen. Da ist der Erzbischof von Wien, der ja mal direkt darin verwickelt war, auch eine absolute Ausnahme. Und es gibt den Missbrauch in Sportvereinen, in Deutschland werden gerade die Pfadfinder untersucht und in Österreich hat man gerade den Herman Gmeiner im Visier mit den SOS-Kinderdörfern. Das sind aber alles keine wirklichen Netzwerke, die auf Eliten-Ebene stattfinden. Wenn es überhaupt Netzwerke sind, dann eher innerhalb von Institutionen oder von einzelnen Einrichtungen. Da sind dann einzelne Leute die Täter oder auch mehrere Leute, aber ohne Absprache. Also Priester oder die katholische Kirche haben sich jetzt nicht abgesprochen, sondern sie haben es halt an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten immer gemacht und die Oberen haben die Deckel draufgehalten. Das hat mit Elite-Netzwerk nichts zu tun.  

Viele Opfer stammen aus prekären Verhältnissen, die Epstein in sein Netzwerk integrierte und von sich abhängig machte

Kontrast: Jetzt kommen ja viele der Opfer von Epsteins Netzwerk aus schwierigen, prekären Verhältnissen. Lässt sich sagen, wie Epstein Zugriff auf seine Opfer bekommen hat? Über welche Kanäle ist das gelaufen? 

Michael Hartmann: Das lief zum einen über eine französische Modelagentur. Es gibt dann auch Mädchen, die schon Missbrauchserfahrung hatten, die im Wesentlichen in den USA und Großbritannien rekrutiert worden sind. Die haben die Erfahrung gemacht: Dir wird sexuelle Gewalt angetan, entweder in der Familie oder im familiären Umfeld und du kannst nichts dagegen machen. Diese Mädchen haben nur diesen Opferstatus gekannt. Und wenn sie dann etwas angeboten bekommen, wo sie zwar Opfer sind, aber gleichzeitig auch eine “Belohnung” bekommen, dann denken sie: Kenne ich zwar schon, will ich eigentlich nicht, aber wenigstens bekomme ich etwas dafür. Und das war ja bei Epstein immer so. Der hat die Frauen nicht einfach missbraucht, sondern sie haben dann Studienplätze oder andere Geschenke bekommen. 

Und der andere Zweig sind dann die „berühmten“ Russinnen oder eben generell Frauen aus Osteuropa. Wenn jetzt darauf hingewiesen wird, dass Epstein ein Agent des Kreml gewesen wäre und als Beleg kommt dann, dass unter seinen Kontakten so viele Russinnen sind, dann hat das damit zu tun, dass im Prostitutionsbereich sehr viele Osteuropäerinnen tätig sind.  

Kontrast: Also Epstein hat die Missbrauchsopfer auch gleichzeitig wieder von sich abhängig gemacht und die Sache ist auch deshalb so lange unter Verschluss geblieben? 

Michael Hartmann: Ja, also Virginia Giuffre, die sich schließlich umgebracht hat, die hat er sozusagen angestellt. Sie war zuerst Opfer und dann Teil des Apparats. So hat er auch Mädchen geködert und über einen langen Zeitraum eingebunden.

Hilfe in Krisen

Für Menschen in Krisensituationen und deren Angehörige gibt es eine Reihe von Anlaufstellen. Unter www.suizid-praevention.gv.at findet man Notrufnummern und Erste Hilfe bei Suizidgedanken.

Telefonische Hilfe im Krisenfall gibt es auch bei:

  • Telefonseelsorge 142, täglich, von 0 bis 24 Uhr.
  • Kriseninterventionszentrum 01/406 95 95 (Montag bis Freitag, 10–17 Uhr); auch persönliche und E-Mail-Beratung: www.kriseninterventionszentrum.at.
  • Sozialpsychiatrischer Notdienst / PSD Täglich, 0 bis 24 Uhr, Tel.: 01/31330

Angehörige finden Informationen und Materialien unter www.suizidpraevention.at und www.agus-selbsthilfe.de

#MeToo hat den Diskurs über sexuellen Missbrauch und das politische Klima in den USA verändert

Kontrast: Warum sind Epsteins Netzwerk und der organisierte Missbrauch schlussendlich aufgeflogen? 

Michael Hartmann: Ich kann das nicht vollständig beantworten. Ich vermute einmal, dass sich nach der ersten Verhaftung die Beteiligten zu sicher gefühlt haben, weil das so glimpflich ausgegangen ist – und haben deshalb einfach so weitergemacht. 

Das Zweite hat mit dem Netzwerk überhaupt nichts zu tun, das war #MeToo. Damit hat sich der gesamte Diskurs und das politische Klima in den USA geändert. Seit #MeToo wird auch journalistisch sehr viel schärfer auf den Umgang und den Missbrauch von Frauen geschaut. Trotzdem hat es beim Epstein-Netzwerk eine Person gebraucht, die das wirklich konsequent verfolgt hat. Das war eine Lokaljournalistin in Florida, die nicht locker gelassen hat.  

Julie K. Brown, Journalistin beim Miami Herald, spielte eine entscheidende Rolle im Fall Jeffrey Epstein. Ihre eineinhalb Jahre lange Recherche führte zur Wiederaufnahme von Ermittlungen gegen Epstein und trug maßgeblich zur Anklage gegen diesen bei. Mehr Infos gibts hier.

Michael Hartmann
Michael Hartmann, Hintergrund Fabrikshalle
© Michael Hartmann, mit freundlicher Genehmigung

Michael Hartmann wurde 1952 in Paderborn geboren. Als Soziologe arbeitet er in den Bereichen Elitenforschung, soziale Ungleichheit und Globalisierung. Bis zu seiner Emeritierung 2014 war er an der Technischen Universität Darmstadt tätig. In seiner Forschung analysiert er die sozialen Strukturen von Eliten und deren Einfluss auf die Gesellschaft, insbesondere im Kontext neoliberaler Politik und wachsender sozialer Ungleichheit. Hartmann hat zahlreiche Studien veröffentlicht, darunter „Die Abgehobenen. Wie die Eliten die Demokratie gefährden“ und „Soziale Ungleichheit – kein Thema für Eliten“. Er engagiert sich auch politisch und setzt sich für mehr Chancengleichheit in der Bildung sowie gegen Studiengebühren und die Förderung von Eliteuniversitäten ein.

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4. März 2026 14:15

so ein Verbrecher, dieser Epstein.

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Zitate

Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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  • TikTok 11%, 11%
    11% 11%
    1704 Stimmen - 11% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    1440 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    1392 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    1326 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    1283 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 7%
    7% 7%
    1171 Stimme - 7% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    966 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    963 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    958 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    954 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 6%, 6%
    6% 6%
    894 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Bluesky 5%, 5%
    5% 5%
    872 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    766 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 4%
    4% 4%
    705 Stimmen - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    429 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    346 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 16169
Voters: 2213
4. Februar 2026
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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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