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Programm gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel: Regierung investiert 40 Mio. € in Weiterbildung von Arbeitssuchenden

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Quelle: unsplash

Thomas Hackl Thomas Hackl
in Arbeit & Freizeit, Good News
Lesezeit:3 Minuten
17. März 2026
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Die Bundesregierung investiert 40 Millionen Euro, um Arbeitslose für Zukunftsjobs auszubilden. So bekommen Arbeitssuchende ein gutes Einkommen, Unternehmen bekommen die Arbeitskräfte, die sie dringend brauchen und der Staat hat langfristig mehr Geld zur Verfügung, um etwa in Bildung und Gesundheit zu investieren. 

Österreich hat ein Problem: Dem Land fehlen Arbeitskräfte. Gleichzeitig gibt es viele Arbeitslose. Konkret ist es so, dass es in Österreich 360.000 Arbeitslose und gleichzeitig 72.000 offene Stellen gibt. Das ist auf den ersten Blick ein Widerspruch. Können nicht Arbeitslose einfach die offenen Stellen füllen? Dann wäre der Wirtschaft geholfen und es gäbe deutlich weniger Arbeitslose.

Was auf den ersten Blick nach einer einfachen Lösung aussieht, ist in der Realität jedoch komplizierter. Ein Grund hierfür ist, dass viele der Arbeitslosen nicht die notwendige Ausbildung haben, nach der in den offenen Stellen gesucht wird. Die Bundesregierung will das ändern. 40 Millionen Euro werden investiert, um Arbeitslosen die Ausbildungen zu ermöglichen, die am Arbeitsmarkt besonders gefragt sind.

40 Millionen für eine bessere Ausbildung u.a. im Umweltbereich

Das Geld fließt in zwei Arbeitsstiftungen: “Just 2 Job” und die “Umweltstiftung”. “Just 2 Job” hat eine breite Ausrichtung und bildet Menschen ohne Job in verschiedenen Bereichen aus wie etwa in Gesundheits- und Sozialberufen oder der Gastronomie. Der Fokus der “Umweltstiftung” liegt auf Jobs, die besonders wichtig sind, um unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltiger zu machen – etwa Monteur:innen für Solaranlagen oder Fachkräfte für die thermische Sanierung von Gebäuden. So bekommen Arbeitssuchende nicht nur einen guten Job mit ausgezeichneten Zukunftsaussichten, sondern helfen auch dabei, den Klimawandel in den Griff zu bekommen.

arbeitslos österreich arbeitsstiftung
Besonders im Bereich erneuerbare Energie gibt es einen großen Mangel an Fachkräften. (Bild: unsplash)

Die beiden Stiftungen wurden bereits 2020 ins Leben gerufen und werden mit den neuen Investitionen nun weitergeführt.

Win-Win-Win-Situation für Beschäftigte, Unternehmen und Staat

Die Investition in Ausbildung hilft Arbeitssuchenden dabei, wieder ins Arbeitsleben einzusteigen und sich ein gutes Einkommen zu erarbeiten. Unternehmen profitieren davon, dass sie die Arbeitskräfte bekommen, die sie brauchen, um weiter erfolgreich zu sein. Auch die Steuerzahler:innen profitieren: Es müssen weniger Steuergelder für Arbeitslosengeld ausgegeben werden. Stattdessen kommen neue Steuerzahler:innen dazu. So kann der Staat mehr Geld  in Schulen, Krankenhäuser oder Kindergärten investieren.

Die zuständige Arbeitsministerin Korinna Schumann erklärt dazu:

„Investitionen in Aus- und Weiterbildung sind Investitionen in die Zukunft. Sie unterstützen Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, stärken ihre beruflichen Fähigkeiten und eröffnen neue Perspektiven. Gleichzeitig unterstützen sie Unternehmen dabei, die richtigen Fachkräfte zu finden.“

Parlament Das Thema "Arbeitslosigkeit" im Parlament

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Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque

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