Kontrast wird zehn Jahre alt – und zur Feier dieses Anlasses haben wir für euch ein Heft herausgebracht. Darin werfen wir nicht bloß einen Blick zurück, sondern vielmehr nach vorne: Wohin bewegen sich die Demokratien auf der Welt? Wie können wir unsere eigenen Freiheiten verteidigen? Und wo passiert Politik, die inspiriert und das Leben spürbar verbessert? Hier könnt euch das Heft hier kostenlos herunterladen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen!
Was nicht alles in zehn Jahren geschieht. Regierungen kommen und gehen. Politische Skandale scheinen plötzlich alles zu verändern und sind doch nach ein paar Jahren fast wieder vergessen. Krisen überlagern einander, Weltmächte beginnen Kriege. Neue Technologien verändern, wie wir leben und arbeiten.
Als wir Kontrast 2016 gegründet haben, wollten wir Politik verständlich erklären, Zusammenhänge einordnen und gesellschaftliche Entwicklungen aus progressiver Sicht betrachten. All das taten und tun wir mit einem kleinen und ambitionierten Redaktionsteam.
Zum 10-jährigen Bestehen erscheint nun erstmals ein eigenes Kontrast-Print-Heft. Darin versammeln wir Recherchen, Analysen und Geschichten aus zehn Jahren – und beschäftigen uns mit Fragen, die unsere Arbeit bis heute prägen: Wer hat Macht? Wer beeinflusst politische Entscheidungen? Wie ungleich sind Vermögen und Chancen verteilt? Und was braucht eine Demokratie, damit möglichst viele Menschen tatsächlich mitbestimmen können?
Kontrast-Heft hier kostenlos als PDF herunterladen

Ein Heft über Macht, Ungleichheit und Demokratie
Kontrast nimmt nicht nur jene in den Blick, die politische Macht offiziell ausüben. Wir beschäftigen uns auch mit jenen, die politische Entscheidungen maßgeblich beeinflussen – oft fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Denn Macht entsteht nicht erst in Parlamenten oder Ministerien. Sie entsteht auch dort, wo Menschen durch Vermögen, Netzwerke und wirtschaftlichen Einfluss deutlich mehr Möglichkeiten haben als andere, ihre Interessen durchzusetzen.
Wer Demokratie ernst nimmt, muss deshalb den Blick immer wieder nach oben richten. Nicht aus Ressentiment, sondern aus Prinzip: Jede Form von Macht verdient Kontrolle und Kritik.
Das Jubiläumsheft blickt deshalb auf zentrale politische Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre zurück. Es erzählt von sozialer Ungleichheit, wirtschaftlicher Macht und demokratischer Teilhabe – und von den Konflikten, die unsere Gesellschaft in dieser Zeit geprägt haben.
Richten wir den Blick nach vorne
Ein Jubiläum ist für uns aber nicht nur ein Anlass für einen Rückblick. Denn vieles, was in Demokratien lange selbstverständlich schien, gerät derzeit ins Wanken. Autoritäre und rechtsextreme Kräfte setzen demokratische Institutionen und die Zivilgesellschaft zunehmend unter Druck. Gleichzeitig konzentrieren sich Vermögen und damit auch politische Einflussmöglichkeiten immer stärker in den Händen einiger weniger.
Weltweit gewinnen politische Systeme und Bewegungen an Boden, die Freiheit, Gleichheit und Selbstbestimmung nicht als Errungenschaften betrachten, sondern als Hindernisse.
Die Geschichte kennt keinen Automatismus des Fortschritts. Politische Mitbestimmung, freie Wahlen, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung sind keine Naturgesetze. Sie bestehen nur so lange, wie Menschen bereit sind, sie zu verteidigen.
Demokratie lebt nicht von Gewohnheit. Sie lebt von Aufmerksamkeit. Von Widerspruch. Von Beteiligung.
Genau darüber wollen und werden wir auch in den kommenden zehn Jahren schreiben.
Kreuze maximal 4 Antworten an, die für dich am meisten zutreffen.



































