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Spanien hat in Erneuerbare Energien investiert und profitiert jetzt von günstigen Strompreisen

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Spanien investiert in erneuerbare Energie und profitiert von günstigem Strom. (Foto: Unsplash/ Alex Moliski; Wikipedia/Palácio do Planalto from Brasilia, Brasil, CC BY 2.0)

Spanien investiert in erneuerbare Energie und profitiert von günstigem Strom. (Foto: Unsplash/ Alex Moliski; Wikipedia/Palácio do Planalto from Brasilia, Brasil, CC BY 2.0)

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Energie, Europa, Good News
Lesezeit:2 Minuten
12. März 2026
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Spanien hat in den letzten sechs Jahren stark in Wind- und Solarenergie investiert und gehört heute zu den Ländern mit den günstigsten Strompreisen in Europa. Während der Iran-Krieg die Weltwirtschaft in eine Energiekrise stürzte und Gaspreise schnell steigen ließ, profitiert Spanien von seinen frühen Investitionen in Erneuerbare Energien.

Seit 2019 hat Spanien seine Wind- und Solarkapazität verdoppelt und mehr als 40 Gigawatt hinzugefügt. Damit hat das Land einen größeren Ausbau verzeichnet als alle EU-Staaten außer Deutschland, dessen Strommarkt doppelt so groß ist wie der Spaniens.

Erneuerbare Energien senken Abhängigkeit von Gas

Das führt nun dazu, dass die spanischen Strompreise weniger stark auf die Schwankungen der Gaspreise reagieren. Nach Ausbruch des Irankriegs stiegen die Gaspreise um 55 Prozent und setzten ihren Anstieg fort.

Der Energie-Think-Tank Ember berichtet, dass das Wachstum der Erneuerbaren Energien in Spanien den Einfluss fossiler Kraftwerke auf den Strompreis seit 2019 um 75 % verringert hat. Dort ging die Zahl der Stunden, in denen sich der Strompreis an Gaskraftwerken orientierte, schneller zurück als in gasabhängigen Ländern wie Italien und Deutschland.

Effekte bei Strompreisen und Importen – und gelungener Kohle-Ausstieg

Spaniens Strategie hat die Stromrechnung von Haushalten stark gesenkt. Noch vor wenigen Jahren gehörte das Land zu den teuersten Stromanbietern in Europa. 2026 zählt es zu den günstigsten. Zudem hat Spanien seine Importrechnung im Stromsektor zwischen 2020 und 2024 stärker gesenkt als jedes andere EU-Land. Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien konnte Spanien den Bedarf an Gasimporten um 26 Milliarden Kubikmeter senken. Das entspricht einem Wert von 13,5 Milliarden Euro.

Der Umstieg auf Erneuerbare Energien hat nicht nur das Stromnetz stabilisiert, sondern auch bewirkt, dass der Anteil des spanischen Stroms, der aus Kohle stammt, seit 2025 auf Null gesunken ist.

Photovoltaik-Wand bei MNACTEC Terrassa (Foto: Wikipedia/Chixoy) - spanien erneuerbare energie
Photovoltaik-Wand bei MNACTEC Terrassa (Foto: Wikipedia/Chixoy)

Speicherproblematik bleibt auch in Spanien Herausforderung

Trotz des Erfolgs gibt es in Spanien weiterhin Herausforderungen, besonders bei der Speicherfrage. Der Batteriespeicher des Landes umfasst 120 Megawatt, was im europäischen Vergleich nur den 13. Platz bedeutet.

Der steigende Einfluss Erneuerbarer Energien auf die Strompreise zeigt: Länder, die stark auf fossile Brennstoffe angewiesen sind, sind besonders anfällig für geopolitische Krisen. Italien und Belgien stehen beispielsweise besonders unter Druck, weil sie stärker von Gas-Lieferungen aus Katar abhängig sind. Besonders in Zeiten von Kriegen oder Lieferengpässen können Preise für Öl und Gas unvorhersehbar schwanken. Das verstärkt die Notwendigkeit eines Umstiegs auf grüne Energie.

Erneuerbare Energien langfristig günstiger

Experten wie der Energiefinanzexperte Gerard Reid betonen aber auch der österreichische Ökonom Nikolaus Kowall argumentieren, dass Erneuerbare Energien langfristig günstiger sind als fossile Brennstoffe. Solarmodule, Windräder und Batterien muss man nur einmal anschaffen. Fossile Brennstoffe hingegen müssen immer wieder gekauft werden – zu Preisen, die von politischen Krisen beeinflusst werden.

Ein Bericht des britischen Climate Change Committees stellt fest, dass die Gesamtkosten für die Klimaneutralität bis 2050 nicht höher sein werden als die Kosten eines einzigen Preisschocks bei fossilen Brennstoffen. Ohne Klimaschutz würden die Energiepreise bis 2040 jedoch deutlich steigen.

Preis-Vergleich: Energiewende ist billiger als sich an fossilen Brennstoffen festzuklammern

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17. Juni 2026 13:00

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saloo
saloo
27. April 2026 12:50

wer zu Windkraft und Solarstrom steht der sagt auch Atomstrom den ohne in wird es dann nicht gehen also auf in einen verstrahlte zukunft

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saloo
saloo
27. April 2026 12:49

wo habt ihr das den Her die Spanier verdien weiniger als wir in Österreich müssen aber trotz allen als Haushalt 26 cent bezahlen und wir 29 wo ist da die große Errungenschaft in Spanien ist der Strom umgerechnet Teurer als in Österreich

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Anders
Anders
23. März 2026 04:25

Wäre auch nett, Dänemark zu erwähnen, das Land mit der meisten Windkraft in Europa und mit höheren Strompreisen als wie wir sie haben. Und: Viele Windkraftwerke brauchen Seltene Erden wie Neodym, Dysprosium, Terbium, die hauptsächlich aus China kommen. Auch Kupfer wird benötigt, das muss ebenfalls aus anderen Ländern importiert werden, also wären wir mit Windkraft auch nicht völlig unabhängig. Und Dunkelflaute ist außerhalb Spaniens ein häufigeres Ereignis (Klima!) … da können diese Erneuerbaren gar keinen Strom erzeugen … Und ich hoffe, alle erinnern sich noch an das Blackout in Spanien letzten Jahres … So viel zu Stabilität. Gäbe noch mehr dazu zu sagen, aber belassen wir es dabei …

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aramo
aramo
18. März 2026 20:08

da müsste halt ein Ordentliche Regierung her damit endlich etwas gemacht wird eh selber in der Regierung Meckern aber nichts hakeln genau so stellt man sich arbeiten vor meckern aber nichts hakeln arbeitest endlich ihr roten

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