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74 Prozent dafür: Wähler:innen aller (!) Parteien wollen mehrheitlich Millionärssteuer

Quelle Foto: unsplash/eigene Darstellung Quelle Daten: ATV/Hajek

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Thomas Hackl Thomas Hackl
in Wirtschaft und Finanzen
Lesezeit:4 Minuten
2. April 2026
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Eine neue Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Bevölkerung will eine Millionärssteuer. Und besonders interessant: Mehrheitliche Zustimmung findet das bei den Wähler:innen aller Parteien – also auch bei ÖVP-, FPÖ- und Neos-Wähler:innen. Über die letzten Jahre hinweg hat die Mehrheit der Studien zu diesem Thema gezeigt, dass sich die österreichische Bevölkerung eine stärkere Besteuerung großer Vermögen wünscht.

74 Prozent der Österreicher:innen möchten eine stärkere Besteuerung großer Vermögen. Das zeigt eine neue Umfrage des Peter-Hajek-Instituts, die es Zusammenhang mit der Budgetsanierung durchgeführt hat.

Das ist nicht weiter überraschend. Die Mehrheit der Studien zu diesem Thema hat in den letzten Jahren gezeigt, dass sich die österreichische Bevölkerung eine stärkere Besteuerung großer Vermögen wünscht.

Millionärssteuer Umfrage
Quelle Daten: ATV/Hajek

Was jedoch viele überraschen dürfte: Die Wähler:innen aller Parteien wünschen sich eine solche Steuer. Die geringste Zustimmung zur Millionärssteuer gibt es bei den Wähler:innen der ÖVP – doch selbst hier sind es noch starke 69 Prozent, also mehr als zwei Drittel.

Steuer für die Reichsten der Reichen

Es gibt verschiedene Modelle für die Besteuerung großer Vermögen. Doch sie haben eines gemeinsam: Nur ein extrem kleiner Teil der Bevölkerung wäre davon betroffen. Beim Modell der SPÖ etwa würden 98 Prozent der Bevölkerung keinen Cent zusätzlich zahlen. Einbringen würde das Modell der SPÖ rund 5,5 Milliarden Euro pro Jahr.

Zum Vergleich: Das entspricht etwa der Hälfte des Budgetdefizits für 2025. Eine Millionärssteuer würde Österreich helfen, schneller aus der schwierigen budgetären Lage zu kommen, und würde Spielraum für wichtige Zukunftsinvestitionen schaffen.

Ungleichheit in Österreich besonders hoch

Eine Millionärssteuer wäre in Österreich besonders wichtig. In keinem anderen Land der Eurozone ist Vermögen so ungleich verteilt wie hier. Besonders die Top 20 der reichsten Österreicher:innen verfügen über enorme Vermögen. Als Beispiel: Mark Mateschitz, der reichste Österreicher, besitzt 337.000-mal mehr als der durchschnittliche Österreicher.

 

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Millionärssteuer von rechte Parteien blockiert  – gegen den Willen der Bevölkerung

Wenn Vermögen so ungleich verteilt ist, das Land dringend mehr Einnahmen braucht und die große Mehrheit für die Einführung einer Millionärssteuer ist – warum wird sie dann nicht umgesetzt? Der Grund: ÖVP, FPÖ und NEOS sind strikt gegen die Einführung einer Millionärssteuer, obwohl die Bevölkerung und selbst die eigenen Wähler:innen klar dafür sind.

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Jörn
Jörn
26. April 2026 13:39

Es ist die höchste Zeit das hier was passiert und positiv umgesetzt wird.

Was mich aber koch mehr unter den Fingernägeln brennt, was machen wir in ein zwei Jahren, wenn die Arbeitslosigkeit überhand annimmt.
sehr viele Arbeitnehmer können sich nicht vorstellen das deren Arbeitsplatz von KI-Robotik übernommen wird einige viele wurden schon überrascht und sind ohne Arbeit oder wurden umgeschult. Die Entwicklung geht rasend schnell voran. Überall dort wo Mangelberufe sind versuchen Roboter/ KI Hersteller das Feld zu übernehmen. Und natürlich auch viele andere Jobs.
Was oder Wie wird der Staat handeln, was ist die Wirtschaft bereit zu bezahlen. Die Wirtschaft ist ja der Meinung das sich der Rest welcher keine Arbeit bekommt, durch die Selbstständigkeit durchs Leben rettet. ( Aus der Vergangenheit wissen wir das es da viele in den Suizid treibt )
es wird das laufende Thema der nächsten Jahre werden. Öffentlich hört man nicht sehr viele Lösungsvorschläge, was geht hinter den Kulissen ab?

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Jörn
Jörn
26. April 2026 13:20

Bis 16 Jahre denke ich wird kommen, vorerst 14 Jahre und dann EU weit bis 16.
ich denke auch das die meisten Eltern Ihren Kindern das einender andere Erlauben werden. Bzw unter Aufsicht ansehen lassen

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Jörn
Jörn
Reply to  Jörn
26. April 2026 13:23

Der Beitrag hat sich verirrt sorry

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josef
josef
3. April 2026 08:07

Schon die längste Zeit warten wir darauf , jedoch es fällt keinem ein wie viele Ausnahmen umgangen werden . So wie es aussieht gehen die Reichen wieder an der notwendigen Zahlung vorbei .

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Martha Biedermann
Martha Biedermann
Reply to  josef
11. April 2026 19:45

Ja glaubt wirklich jemand in Österreich, dass wir davon profitieren werden ? Niemals !

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Ernst Blaha
Ernst Blaha
2. April 2026 16:17

Unbedingt

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Martin Muchitsch
Martin Muchitsch
2. April 2026 15:39

bitte info wie das modell aussehen soll? und wie es die 5 Milliarden bringen soll; danke!

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Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani

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Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani

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