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Vom Schuhputzer zum Präsidenten Brasiliens: Das ist Lula da Silva

Vom Schuhputzer zum Präsidenten Brasiliens: Das ist Lula da Silva

Lula da Silva (Foto: Facebook/Ricardo Stuckert)

Foto: Facebook/Ricardo Stuckert

Thomas Hackl Thomas Hackl
in Internationales
Lesezeit:10 Minuten
29. April 2026
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Lula da Silva wuchs in Armut auf und wurde Präsident Brasiliens. In der Militärdiktatur kämpfte er für Demokratie und die Rechte der Arbeiter. Als Präsident half er Millionen Brasilianer aus der Armut. Lula wurde durch einen manipulierten Prozess ins Gefängnis gesteckt. Nach seiner Freilassung kämpft er gegen den rechtsextremen Bolsonaro um das Amt des Präsidenten Brasiliens.
2022 gewann er erneut die Wahl zum Präsidenten, dessen Amt er seit 2023 innehat.

Inhalt
Schwere Kindheit, Arbeiten ab 12
Lula der Gewerkschaftsführer
Lula der Präsident
Brasilien zwischen Armut und Vermögen
Lulas Sozialreformen
Schutz des Amazonas
Operation Autowäsche – Ermittlung gegen Lula
Bolsonaro wird neuer Präsident Brasiliens
Aufdeckungen und Freilassung Lulas
Der alte, neue Präsident Lula macht Umweltschutz zum Thema
Lula gewinnt die Präsidentschaftswahl 2022

Schwere Kindheit, Arbeiten ab 12

Lula kam 1945 im armen Nordosten Brasiliens als Luiz Inácio da Silva auf die Welt. Den Spitznamen Lula (Kosename für Luiz) gab ihm seine Mutter. An diesem Namen hielt er fest, auch in seiner politischen Karriere. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Lulas Vater zog noch in seiner Kindheit in den Industriegürtel von Sao Paolo, um Arbeit zu finden. Seine Mutter folgte ihrem Mann einige Jahre später mit Lula und seinen sieben Geschwistern. Zu dem Zeitpunkt hatte Lulas Vater aber bereits eine neue Frau und brach den Kontakt zu seiner Familie ab. Dadurch verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage der Familie weiter. Weil sich die Familie das Schulgeld nicht leisten konnte, besuchte Lula nur wenige Jahre die Schule. Mit 12 Jahren fing er an zu arbeiten, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Lula arbeitete in einer Wäscherei, als Botenjunge und als Schuhputzer.

Nach einigen Jahren konnte er einen Job in einer Metallfabrik ergattern sowie eine Ausbildung zum Metallfacharbeiter in einer staatlichen Berufsschule abschließen. Als Arbeiter in der Metallfabrik hatte er seinen ersten Kontakt zur Gewerkschaftsbewegung. Die Verbindung zu den Gewerkschaften soll sein weiteres Leben prägen.

Zu dieser Zeit heiratet Lula da Silva Maria de Lourdes. Nur zwei Jahre später erlag sie einer Hepatitisinfektion während der Schwangerschaft, nachdem die Familie nicht das nötige Geld für eine Behandlung aufbringen konnte.

Lula der Gewerkschaftsführer

Kurz nach seinem Beitritt zur Gewerkschaft der Metallarbeiter wurde der charismatische junge Arbeiter von seinen Kollegen überredet, eine Führungsposition in ihrer Gewerkschaft zu übernehmen. So wurde Lula 1972 zum Generalsekretär seiner Metallgewerkschaft in der Regionalgruppe São Bernardo do Campo und Diadema gewählt. Lula begann sich für Politik zu interessieren, als er lernte, dass nur zwei der über 500 Mitglieder der Abgeordnetenkammer aus der Arbeiterklasse kamen.

Damals herrschte eine Militärdiktatur in Brasilien. Wie in vielen anderen Staaten Lateinamerikas wurde die Diktatur in Brasilien von der USA gestützt. Die rechten Militärdiktaturen sollten ein „Bollwerk gegen den Kommunismus“ im Kalten Krieg sein. In Brasilien gab es keine Demokratie, keine Meinungsfreiheit und die Wirtschaft diente den Reichsten der Reichen sowie den Interessen der USA. Gegner der Militärdiktatur wurden verfolgt. Tausende wurden gefoltert, Hunderte ermordet. Besonders die Rechte und Forderungen von Arbeitern waren der Diktatur ein Dorn im Auge.

Lula wurde zum Gesicht des Aufstands der Arbeiter gegen die Diktatur. Er organisierte zahlreiche Demonstrationen und führte 1979 eine riesige Streikbewegung an. Für sein Engagement wurde Lula verhaftet und verbrachte mehrere Wochen im Gefängnis.

Um die Arbeiter besser gegen die Militärdiktatur organisieren zu können, gründete Lula da Silva gemeinsam mit Wegbegleitern aus der Arbeiterbewegung die Partido dos Trabalhadores (PT), die Arbeiterpartei. Die kämpfte für das Ende der Militärdiktatur und einen demokratischen Sozialismus. In den Städten organisierte die PT vor allem die Industriearbeiter, am Land waren es die kleinen Bauern und die besitzlosen Landarbeiter.

In die Zeit der Militärdiktatur fällt auch die Heirat mit seiner Frau Marisa Letícia Rocco, mit der er fünf Kinder hat und die eine seiner wichtigsten Wegbegleiterinnen wurde.

Lula der Präsident

Geschwächt durch eine Wirtschaftskrise führte der Druck der Arbeiterbewegung, der Zivilgesellschaft und der internationalen Gemeinschaft dazu, dass die Militärdiktatur 1985 endete. Es kam zu freien Wahlen, in denen der Kandidat des Militärs für die Präsidentschaft haushoch besiegt wurde. Lula bewarb sich in Folge dreimal erfolglos als Kandidat der Arbeiterpartei um die Präsidentschaft. In dieser Zeit bewegten sich er und seine Partei weg von sozialistischen Ideen und einer aggressiven Rhetorik, hin zu sozialdemokratischen Idealen und einem verbindenden Auftreten. Lula schaffte es so auch mit der Industrie ein vorsichtiges Vertrauensverhältnis aufzubauen.

Diese neue Ausrichtung führte zu einem fulminanten Wahlerfolg 2002. Lula wurde in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl mit 61 Prozent gewählt. Jedoch hatte die Arbeiterpartei nicht die Mehrheit im Parlament. Um effektiv regieren zu können, ging Lula da Silva ein Bündnis mit Parteien des Establishments aus der politischen Mitte und Mitte-Rechts ein. Dafür wurde er besonders aus dem linken Flügel seiner Partei und zivilgesellschaftlichen Organisationen kritisiert. Auf die Kritik erwiderte Lula:

Wenn Jesus nach Brasilien kommen würde, müsste selbst er Bündnisse eingehen.

Lula setzte sich für die Bekämpfung der Armut in Brasilien ein sowie den Schutz des Amazonas. Unter seiner Präsidentschaft wurden auch massive Fortschritte in der Gleichberechtigung von Mann und Frau erreicht, beim Schutz indigener Gemeinschaften und der Position Brasiliens in der internationalen Gemeinschaft. Mit den Sozialprogrammen Lulas und dem starken Wirtschaftswachstum in seiner Amtszeit konnten Millionen Brasilianer aus der Armut gehoben werden und Brasilien stieg von einem Entwicklungsland zu einem Schwellenland auf.

Unter Lula wurde Brasilien zu einer globalen Wirtschaftsmacht. Hier ist er mit dem ehemaligen britischen Labour-Premier Gordon Brown zu sehen. (flickr: Downing Street, CC BY-NC-ND 2.0)

Lula wurde 2006 mit großer Mehrheit wiedergewählt. Er verließ das Amt des Präsidenten 2010 mit einer Zustimmungsrate von 87 Prozent. Das macht Lula zu einem der beliebtesten Politiker der Geschichte. Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei wurde die Nachfolgerin Lulas und regierte ebenfalls zwei Amtszeiten.

Brasilien zwischen Armut und Vermögen

Brasilien ist eines der Länder mit der größten Ungleichheit der Welt. In Lateinamerika ist nur in Kolumbien der Unterschied zwischen Armut und Vermögen ähnlich stark. Auf der einen Seite gibt es Familien, die in unglaublichem Luxus leben. Sie haben ihr Vermögen Plantagen, Baufirmen und Minen zu verdanken und gehören oft bereits seit Generationen der Elite des Landes an. Auf der anderen Seite gibt es Millionen von Brasilianern, die oft nicht einmal genug zu essen haben. Viele von ihnen sind Afrobrasilianer oder Indigene. Viele von ihnen leben im armen Norden des Landes.

In kaum einem anderen Land ist der Unterschied zwischen Armut und Vermögen so groß wie in Brasilien.

Lulas Sozialreformen

Das Ziel der Regierung Lulas war, den Hunger und die Ungleichheit in Brasilien zu bekämpfen. Geschehen sollte das vor allem mithilfe von drei Programmen: Fome Zero, Bolsa Familia und Minha Casa, Minha Vida

Das Ziel von Fome Zero (Null Hunger) war es, den Hunger in Brasilien zu beenden. Im Zuge des Programms wurde erfasst, welche Haushalte in Brasilien unter Hunger leiden. Ihnen wurden vom Staat direkt Lebensmittel oder Lebensmittelgutscheine zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wurden Restaurants mit besonders niedrigen Preisen eingeführt (Volksküchen) und in nachhaltige Landwirtschaft investiert.

Mit dem Familienbeihilfeprogramm Bolsa Familia wurde die Unterstützung für arme Bevölkerungsschichten weiter ausgebaut. Familien, deren Einkommen pro Familienmitglied unter etwa 46 Euro pro Monat liegt, bekommen Geld vom Staat überwiesen, um sie über die Armutsgrenze zu heben. Das Programm Bolsa Familia gewährleistet außerdem den Zugang zu Rechten wie Bildung (Schulgeld), Gesundheit (Kinderimpfung) und weiteren staatlichen Hilfen. Diese umfangreichen Sozialhilfen machen jedoch nur 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukt Brasiliens aus.

Mit dem Programm Minha Casa, Minha Vida (Mein Haus, mein Leben) wurden in ganz Brasilien Wohnungen und Häuser gebaut. Nicht nur wurde damit die massive Obdachlosigkeit bekämpft, sondern auch Familien der Mittelschicht beim Bau eines Zuhauses unterstützt.

Die Auswirkungen der Sozialprogramme von Lula da Silva lassen sich sehen. Unter der Führung Lulas wurde die Armut in Brasilien von 40 auf 20 Prozent halbiert. Der Anteil der hungernden Brasilianer konnte auf unter 5 Prozent reduziert werden. Brasilien verschwand erstmals von der Welthungerkarte der Vereinten Nationen.

Schutz des Amazonas

Umweltschutz und besonders der Schutz der Regenwälder Brasiliens war ein Pfeiler der Regierung Lulas. In seiner Präsidentschaft konnte die Abholzung des Amazonas massiv reduziert werden. Außerdem wurden unter Lula Behörden für den Umweltschutz stark ausgebaut. Illegale Abholzung oder Goldabbau im Amazonas konnte so besser bekämpft werden.

Illegale Abholzung und Bergbau gefährden den Amazonas.

Auch auf internationaler Ebene setzte sich Lula für den Umweltschutz ein. Er verpflichtete Brasilien auf der Umweltkonferenz in Kopenhagen zu schärferen Maßnahmen im Umweltschutz. Außerdem forderte er von den reichen Industrienationen einen größeren Beitrag zum Umweltschutz.

Lulas Umweltpolitik war jedoch nicht unumstritten. Vor allem von Umweltschutzorganisation wurde ihm Untätigkeit und Vertreten von Industrieinteressen vorgeworfen. Als Lula den Bau von neuen Staudämmen sowie Straßen und Kanälen im Gebiet des Amazonas ankündigte, verließ seine Umweltministerin Marina Silva die Regierung.

Operation Autowäsche – Ermittlung gegen Lula

Ein milliardenschwerer Finanzskandal erschütterte Brasilien in der Amtszeit von Lulas Nachfolgerin Dilma Rousseff: Operation Autowäsche. Über den halbstaatlichen Erdöl-Konzern Petrobras sind Milliarden an Schmiergeldern an Politiker und Unternehmen geflossen. Vorgegangen wurde meistens ähnlich: Petrobras vergab Aufträge an Bauunternehmen zu überhöhten Preisen. Unternehmer und Politiker teilten sich die Mehreinnahmen dann untereinander auf.

Eine Vielzahl an Firmen und mehrere politische Parteien waren in diesem Korruptionsfall verwickelt. Schnell konzentrierte sich die ermittelnde Staatsanwaltschaft aber auf den Ex-Präsidenten Lula da Silva. Ihm wurde vorgeworfen, „Pate“ einer Polit-Mafia zu sein, die den Erdöl-Konzern bestohlen habe, um die politische Macht ihrer Arbeiterpartei zu zementieren. Konkret wurde Lula vorgeworfen, dass er einem Bauunternehmen Aufträge zugeschanzt habe. Als Gegenleistung soll er eine dreistöckige Wohnung in einem Badeort bei Sao Paolo bekommen haben. Geführt wurde der Prozess von dem Richter Sergio Moro, der im Laufe der Untersuchungen internationale Bekanntheit erlangte.

Netflix-Doku über Lula

Die Operation Autowäsche führte zu einer extremen Polarisierung Brasiliens. Die Gegner von Lula und seiner Arbeiterpartei sahen die Untersuchungen gegen den Ex-Präsidenten und seine politischen Mitstreiter als Beweis dafür, dass Partido dos Trabalhadores nicht die Interessen der breiten Bevölkerung vertritt, sondern nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Die Anhänger Lulas sahen in dem Prozess eine Verschwörung des Establishments gegen die Arbeiterbewegung und ihre sozialen Reformen. In diesem aufgeheizten Klima konnte Dilma Rousseff erneut die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden, zwei Jahre später wurde sie jedoch vom Parlament ihres Amtes enthoben.

Luiz Inácio Lula da Silva wurde 2017 durch den Richter Sérgio Moro zu neun Jahren und sechs Monaten Haft wegen Korruption verurteilt. Das Berufungsgericht bestätigte die Verurteilung und erhöhte sogar das Strafmaß. Lula wollte trotz seiner Verurteilung bei der Präsidentschaftswahl 2018 antreten. Umfragen zeigten ihn klar in Führung. Dies wurde ihm jedoch gerichtlich untersagt.

Rede Lulas zu seinen Anhängern vor seiner Festnahme

Während des Prozesses gegen Lula stirbt seine Frau Marisa Letícia Rocco an einem Schlaganfall.

Bolsonaro wird neuer Präsident Brasiliens

Nach dem Ausschluss Lulas konnte der rechtsextreme Jair Bolsonaro die Präsidentschaftswahl 2018 für sich entscheiden. Nach seinem Wahlsieg machte er Sergio Moro, den Richter, der Lula verurteilt hat, zu seinem Justizminister und stattete ihn mit weitreichenden Kompetenzen aus. Der Ex-Militär Bolsonaro beschnitt die sozialen Reformen seiner Vorgänger, vertritt frauenfeindliche und homophobe Positionen und verherrlicht die Gewalttaten der Militärdiktatur:

„Der Fehler der Diktatur war, nur zu foltern und nicht zu töten.“ – Juni 2016

In seiner Präsidentschaft kam es zu einem Rekord an Abholzungen im Amazonas und zu zahlreichen Bränden, die großteils auf Brandrodungen zurückzuführen sind. Das vermutlich schlimmste Kapitel seiner Präsidentschaft dürfte jedoch der Umgang mit der Corona-Pandemie sein. Fast 700.000 Brasilianer:innen starben an dem Virus, 35 Millionen erkrankten. Bolsonaro tat die Pandemie als „kleine Grippe“ ab und blockierte aktiv den Kampf gegen die Pandemie, indem er Lockdowns verhinderte und die Versorgung mit Impfstoffen verzögerte.

Dokumentation über Bolsonaro

Als großes Vorbild nennt Bolsonaro den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump.

Aufdeckungen und Freilassung Lulas

Bereits vor der Verurteilung Lulas gab es Vermutungen, dass der Prozess gegen den Ex-Präsidenten politisch motiviert ist und das Ziel hat, zu verhindern, dass er 2018 wieder an die Macht kommt. Ein Jahr nach der Wahl veröffentlichte die Recherche-Plattform „The Intercept“ geleakte Chats, die Richter Sergio Moro und die Staatsanwaltschaft in schwere Bedrängnis bringen. Die Enthüllungen zeigen, dass Richter Sergio Moro nicht unparteiisch war, sondern aktiv mit der Anklageseite zusammengearbeitet hat, um Lula noch vor der Wahl 2018 hinter Gitter zu bringen. Außerdem zeigten die geleakten Chats, dass die Anklage gegen Lula aus der Luft gegriffen war.

Infolgedessen wurde Lula da Silva nach 580 Tagen in Haft entlassen. Am Tag seiner Freilassung versammelten sich Tausende Anhänger vor seinem Gefängnis. In einer Rede sagte Lula zu ihnen:

„Ich gehe hier ohne Hass. Mit 74 Jahren ist in meinem Herzen nur Platz für die Liebe, denn die Liebe wird in diesem Land siegen. Dem Minister Moro will ich sagen: Sie haben keinen Mann festgenommen, sondern versucht, eine Idee zu töten. Aber diese Idee verschwindet nicht und ich möchte weiter für sie kämpfen.“

Alle Verurteilungen Lulas wurden vom Obersten Gerichtshof aufgehoben. Das Gericht unter Sergio Moro sei nicht für den Fall zuständig gewesen. Außerdem wurde Parteilichkeit des Richters festgestellt. Die Aufhebung der Verurteilung Lulas ermöglichte ihm den Antritt zur Präsidentschaftswahl 2022.

Der alte, neue Präsident Lula macht Umweltschutz zum Thema

Im Wahlkampf 2022 kündigte Lula bereits an, seinen Schwerpunkt auf Umweltschutz und die Teuerung zu legen. Unter seiner Präsidentschaft sollen keine weiteren Bäume im Amazonas mehr gefällt werden dürfen. Stattdessen möchte er Teile des Regenwalds, die bereits der Abholzung zum Opfer gefallen sind, wieder aufforsten. Gegen illegale Abholzung und Goldabbau soll es höhere Strafen geben. Zusätzlich soll ein Ministerium für die indigene Bevölkerung Brasiliens geschaffen werden, um deren Lebensgrundlage besser zu schützen. Lula möchte auch, dass der Erdöl-Konzern Petrobras in alternative Energien investiert und dadurch grüne Jobs schafft.

Lula will die Abholzung des Regenwalds beenden.

Um die Teuerung und ihre Auswirkungen zu bekämpfen, möchte Lula die Sozialprogramme aus seiner Amtszeit wiederaufleben lassen und ausbauen. Außerdem möchte er, dass Petrobras Öl und Gas zu billigeren Preisen an die brasilianische Bevölkerung verkauft.

Lula gewinnt die Präsidentschaftswahl 2022

2022 hat Lula schließlich die Präsidentschaftswahl gewonnen und ist seit 1. Jänner 2023 im Amt. Sein Gegenkandidat Jair Bolsonaro hatte im Wahlkampf wiederholt das Wahlsystem infrage gestellt und einen Putsch durch das Militär angedeutet. Nach seiner Niederlage kam es Anfang 2023 zu Ausschreitungen von Bolsonaro-Anhängern in Brasília. Ein Militärputsch blieb jedoch aus.

Und tatsächlich hat Lulas Regierung eine Trendwende im Kampf für die Rettung des Amazonas eingeleitet. Eineinhalb Jahre später zeigen sich erste Erfolge. Er hat das Budget des Umweltamtes erhöht und dafür gesorgt, dass illegale Abholzung besser bekämpft wird. Laut der Umweltministerin Brasiliens, Marina Silva ging die Abholzung stark zurück. Im Jahr 2023 wurde die Entwaldung um 49,8 % im Vergleich zum Vorjahr verringert. In Gebieten von indigenen Völkern wurde im Vergleich zum Vorjahr sogar 73 % weniger Regenwald abgeholzt.

 

Der Artikel wurde am 30. September 2022 veröffentlicht und am 20. April 2026 aktualisiert.

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rudolf
rudolf
16. Oktober 2022 11:27

Wenn LULA im 2. Wahlgang gewinnen sollte, wird der RECHTE , sicher mit einer „KAMPFTRUPPE!“ dass zu verhindern suchen.Wir hoffen , daß das nicht gelingt und LULA ins AMT kommt!!

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    503 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    419 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 18852
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  • FPÖ empfängt Viktor Orban im Parlament, im Bild Herbert Kickl, Walter Rosenkranz, Christian Hafenecker und Harald Vilimsky (Foto: APA Picturedesk, Photonews.at)
    Lebensstandard gesunken, Korruption enorm: Orbán verliert die Wahl, die Kickl-FPÖ ihr Vorbild
  • peter magyar, Viktor Orbán
    „Magyar verspricht Orban-Regime mit menschlichem Antlitz“, Politologe Schedler zur Wahl in Ungarn
  • Quelle Foto: unsplash/eigene Darstellung Quelle Daten: ATV/Hajek
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Zitate

Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani
Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani

Umfrage

In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Ergebnisse
  • TikTok 11%, 11%
    11% 11%
    2121 Stimme - 11% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    1663 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    1627 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    1542 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    1482 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 7%
    7% 7%
    1360 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    1119 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    1110 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    1108 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    1094 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 5%, 5%
    5% 5%
    1022 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Bluesky 5%, 5%
    5% 5%
    1002 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    872 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 4%
    4% 4%
    808 Stimmen - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    503 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    419 Stimmen - 2% aller Stimmen
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Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani
Michael Niavarani ist ein österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Autor. Er ist bekannt für seine humorvollen Bühnenprogramme, Theaterstücke und Fernsehauftritte. Außerdem gründete er das Globe Wien, ein eigenes Theater, und prägt damit die heimische Kulturszene. Er gehört zu den lauten Stimmen aus der Kultur, wenn es darum geht, soziale Missstände zu kritisieren. Zitat: Die wichtigste Botschaft aus der Krise ist, dass der Markt nichts regelt. Also der würde das schon regeln, aber mit sehr vielen Toten. Der Markt ist nicht für die Menschen da. Er ist eigentlich für nix. Außer für große Investoren und Konzerne. Michael Niavarani

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