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KTM-Chef Pierer kündigt 300 Beschäftigte und zahlte sich Millionen-Gewinne aus

KTM, Stefan Pierer, Arbeiter:in

KTM-Chef Stefan Pierer und Beschäftigte

Michael Thaler Michael Thaler
in Wirtschaft und Finanzen
Lesezeit:3 Minuten
14. November 2024
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Stellenabbau bei Europas größtem Motorradhersteller: KTM steckt seit Monaten in der Krise und will jetzt erneut hunderte Beschäftigte kündigen. Und das, obwohl die KTM-Muttergesellschaft – die Pierer Mobility AG – in den letzten Jahren nicht nur Millionen an Corona-Hilfen bekommen hat, sondern auch hohe Dividenden an die Aktionäre geflossen sind.

Die Nachricht über die finanzielle Schieflage von Europas größtem Motorradhersteller ließ die Aktienkurse in den letzten Tagen um ein Drittel einbrechen. Im Vergleich zum Jänner 2022 hat die KTM Aktie über 90 Prozent ihres Wertes verloren. Bereits im Frühjahr hat das Unternehmen von Stefan Pierer deshalb angekündigt, 300 Beschäftigte in der Produktion und 120 im Forschungs- und Entwicklungsbereich zu kündigen. Im August gab es dann nochmal 200 Kündigungen.

 

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KTM kündigt erneut 300 Beschäftigte – schüttet aber Dividenden aus

Jetzt sollen noch einmal 300 der rund 5000 Beschäftigten gekündigt werden. Für Jänner und Februar ist sogar ein Produktionsstop geplant. Außerdem soll die Wochenarbeitszeit mit einem Kurzarbeitsmodell auf 30 Stunden reduziert werden.

Grund für die massenhafte Kündigung von KTM-Beschäftigten sind hohe Schulden und die gesunkene Nachfrage. Gleichzeitig gab es eine massive Überproduktion – deshalb sind bei KTM die Lager voll. Von Ende 2022 bis Mitte 2024 ist der Schuldenstand von KTM um das 5-fache gestiegen – von 300 Millionen Euro im Jahr 2022 auf 1,5 Milliarden Euro 2024. Trotzdem flossen seit 2021 jedes Jahr Dividenden in Millionenhöhe an die Aktionäre von Pierer Mobility AG – der Mutterkonzern von KTM. Alleine im Frühling 2024 über 17 Millionen Euro.

Und das alles, obwohl der Konzern in den letzten Jahren 11 Millionen Euro an Corona-Hilfen in Form von Kurzarbeitsgeldern bekommen hat. Damals hat KTM den Aktionär:innen gleichzeitig 11,25 Millionen Euro an Gewinnen ausgeschüttet. Der größte Teil davon – nämlich rund 7 Millionen – wanderte in die Taschen von KTM-Hauptaktionär Stefan Pierer selbst.

Insolvenz: KTM-Chef Pierer entlässt hunderte Beschäftigte und schüttete trotzdem Millionen-Gewinne aus

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Monikaluise
Monikaluise
16. November 2024 20:02

Millionen in der Pandemie-Zeit eingeheimst und den nachfolgenden Jahren noch immer. Wo sind die Millionen hingekommen von den Steuergeldern? Solche Leute wie Pierer sollte keinen Cent mehr bekommen, sondern gepfändet werden, denn die Bereicherung in die eigene Tasche, sollten einmal aufhören und ein Ende gesetzt werden. Wir Steuerzahler sind immer die Dummen und müssen für die Korruptheit vieler herhalten.

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Hansl
Hansl
16. November 2024 11:00

Diese Betrüger haben in Österreich leichtes Spiel, da Ihre wohl gesonenen Politiker das ermöglichen. Und wir dummes Stimmvieh wählen noch diese Leute!

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Günter Rammerstorfer
Günter Rammerstorfer
15. November 2024 15:48

Ganz WICHTIG dass die Aktionäre und >Eigentümer Geld bekommen. Die Leute, die dies verdienen, werden entlassen. Fazit: Schlechte Unternehmer und Gier nach noch mehr Geld. Und dann noch Förderungen kassieren um das schlechte Management zu verstecken, MORAL und ANSTAND = Fremdwörter

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Leonard Nimoy war ein vielseitiger Künstler, der vor allem durch seine Rolle als Mr. Spock in der legendären Serie „Star Trek“ bekannt wurde. Als Vulkanier, der zwischen logischer Vernunft und menschlicher Emotion balancierte, prägte Nimoy eine Figur, die zu einem Markenzeichen der Sci-Fi-Kultur wurde. Doch sein Talent ging weit über das Schauspiel hinaus: Er war auch Regisseur, Musiker und Fotograf. Neben seiner Arbeit in der Unterhaltungsindustrie setzte er sich für soziale Themen ein und hinterließ einen bleibenden Eindruck sowohl auf als auch neben der Leinwand. Zitat: Das ist ja das Wunder. Je mehr wir teilen, desto mehr haben wir. Leonard Nimoy

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