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„Trump hat ein Klima der Angst und des Hasses geschaffen” – Filmemacherin Kathy Leichter über die Situation in den USA

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Quelle: (Wikicommons/CC BY-SA 2.0/) sowie (U.S. Immigration and Customs Enforcement/flickr)

Thomas Hackl Thomas Hackl
in Interview
Lesezeit:7 Minuten
23. Januar 2026
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Unter Donald Trump hat sich das politische Klima in den USA spürbar verschärft und demokratische Standards geraten unter Druck. Zugleich gibt es Gegenbewegungen: In New York City wurde Zohran Mamdani zum Bürgermeister gewählt, er steht für eine Politik, die Freiheitsrechte stärkt, staatliche Übergriffe begrenzen und soziale Ungleichheit abbauen will. Über die Lage in den USA und die Gefahr eines wiedererstarkenden Faschismus spricht die New Yorker Filmemacherin Kathy Leichter – für sie auch aus persönlichem Grund: Ihre Großmutter, die österreichische Widerstandskämpferin Käthe Leichter, wurde von den Nationalsozialisten ermordet.

Inhalt
Geschichten als politisches Werkzeug
Käthe Leichter: Feministische Ikone
Zohran Mamdani: Neue Epoche für New York
New York, Israel und Palästina
USA unter Trump: Angst, Hass und Gewalt statt Zusammenhalt
„Kunst macht uns wieder menschlich“ – Die Aufgabe von Kunst in der Politik

Geschichten als politisches Werkzeug

Kontrast: Deine Arbeit als Filmemacherin geht weit über Unterhaltung hinaus. Deine Filme regen zur Reflexion an und greifen gesellschaftliche Fragen auf. (Warum hast du dir Film als dein Medium ausgesucht?) Und welche Wirkung hoffst du damit zu erzielen?   (könnte man 1 Satz machen)

Kathy Leichter: Geschichten sind eine der stärksten Möglichkeiten, Menschen miteinander zu verbinden. Wir alle tragen Geschichten in uns – persönliche, politische, die über unsere Identität, unsere Herkunft, unsere Familie. Oft fühlen sich Menschen sehr allein. Als wären wir die Einzigen, die diese Geschichten durchleben.

Aber wenn wir anfangen, unsere Geschichten zu teilen, merken wir: Wir sind uns viel ähnlicher, als wir denken. Wir sind nicht allein. Unsere Erfahrungen überschneiden sich. Das macht uns stärker.

Ich bin 1967 geboren. In meinem Land aber auch weltweit hat sich seitdem viel getan. Aber ich habe nie in einer Gesellschaft gelebt, die wirklich fair, gleich und gesund ist. Das ist mein Wunsch.

Ich liebe Menschen und ich liebe ihre Geschichten. Und ich sehe diese Geschichten auch als politisches Werkzeug. Film ist für mich das beste Medium dafür. Es gibt viele Wege, Geschichten zu erzählen. Aber für mich ist die Mischung aus Worten, Bildern und Ton am stärksten.

Käthe Leichter: Feministische Ikone

Kontrast: Deine Großmutter, Käthe Leichter, war eine wegweisende Sozialwissenschaftlerin und Kämpferin für Frauenrechte. Sie wurde von den Nazis ermordet. Welche Rolle spielt ihr Erbe für deine Identität und deine Arbeit?

Interview Kathy Leichter
Nach der Flucht aus Wien und Österreich siedelte sich die Leichter-Familie in New York and wurde dort politisch aktiv. (Foto: unsplash)

Kathy Leichter: Käthe ist eine riesige Inspiration in meinem Leben. Ich habe gesehen, wie mein Vater ihr Erbe weitergeführt hat. Er wurde Politiker und kämpfte für Arbeiter*innenrechte, gegen schlechte Arbeitsbedingungen, für sozialen Wohnbau, öffentliche Parks und für Frauenrechte. Er setzte sich für arme Menschen und die Arbeiter:innenklasse ein. Er nahm die Überzeugungen seiner Eltern mit nach New York. Dort fand er Menschen, die diese Überzeugungen teilten, und gemeinsam versuchten sie, das Leben für die Menschen in New York zu verbessern.

Das hat mich geprägt. Auch meine Mutter war politisch aktiv. Sie eine führende Person in Lehrer:innengewerkschaft. Ich wuchs also in einem Haushalt auf, in dem man für Frauen- und für Arbeiter*innenrechte kämpfte.

Aber die Inspiration kommt nicht nur aus den politischen Überzeugungen. Sondern auch aus der Art, wie meine Familie gearbeitet hat. Käthe ging zu den Arbeiterinnen und sprach mit ihnen. Sie bat sie, ihre eigenen Gedanken aufzuschreiben. Das war damals neu: Arbeiterinnen nicht nur zu „studieren“, sondern ihnen selbst eine Stimme zu geben.

Das versuche ich auch als Filmemacherin. Ich will Menschen die Möglichkeit geben, ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Genau das hat Käthe schon vor hundert Jahren gemacht. Es ist unglaublich, heute mit den Methoden zu arbeiten, die sie damals entwickelt hat.

Zohran Mamdani: Neue Epoche für New York

Kontrast: Du lebst in New York City. Eine Stadt voller Ungleichheit, aber auch voller politischer Energie. Wie hast du den jüngsten Bürgermeisterwahlkampf erlebt? Was war anders als sonst?

Kathy Leichter: Unser neuer Bürgermeister Zohran Mamdani ist sehr jung. Er hat die Kampagne ganz anders geführt als ältere, traditionellere Politiker. Es wirkte nicht so, als würde seine Kampagne von großen Geldgebern oder Interessenverbänden gesteuert, sondern als wolle er wirklich seine eigenen Ideen einbringen. Und als höre er wirklich zu, was die Menschen in New York brauchen. Außerdem ist er Sozialist, was ihn auch von früheren politischen Führungspersonen der Stadt unterscheidet.

 

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Unser neuer Bürgermeister trat mit einem Programm für ein leistbareres Leben in New York City an: gratis Busfahren, Kinderbetreuung für alle, Mietstopp, bessere Versorgung für psychische Gesundheit, städtische Lebensmittelgeschäfte. Er nahm die Probleme der Menschen ernst, er hörte zu und sagte: „Okay, das versuchen wir umzusetzen.“ Das war neu. Keine alte Politik, sondern frischer Wind. Und endlich gab es auch jemanden der offen über soziale Klassen sprach.

Wir haben viele Probleme in den USA, aber besonders die Spaltung der Klassen ist enorm. Die Ungleichheit wächst schnell. Es ist wichtig, über die Menschen zu sprechen, die hart arbeiten und sich das Leben in der Stadt trotzdem nicht leisten können. Das hat mir Hoffnung gemacht.

Und ja: Wenn das heißt, dass ich mehr Steuern zahlen muss – okay. Unser Steuersystem ist falsch aufgebaut. Die Reichen sollten mehr zahlen. Und ich bin bereit, auch selbst mehr zu zahlen.

Es ist einfach unfair, wie wenig Millionärinnen und große Konzerne im Vergleich zu Arbeiterinnen beitragen. Mamdani spricht das klar an. Natürlich muss er mit anderen verhandeln, Kompromisse machen, aber er startete mit einem starken Programm. Das war beeindruckend.

New York, Israel und Palästina

Kontrast: Zohran Mamdani wurde oft als Antisemit dargestellt. Du bist jüdisch und politisch links. Warum hast du ihn trotzdem unterstützt?

Kathy Leichter: Ich bin vorsichtig mit politischer Sprache. Und ich finde auch: Menschen machen Fehler. Andrew Cuomo, der ehemalige Gouverneur, nutzte den Vorwurf des Antisemitismus, um jüdische Wählerinnen von Mamdani weg und zu sich zu ziehen. Das hat funktioniert. Viele meiner jüdischen Freundinnen waren unsicher, ob sie Mamdani ihre Stimmte geben sollen. Ich verstehe das. Aber für mich war das kein Grund, Cuomo zu wählen.

Interview Kathy Leichter
Der neue Bürgermeister Zohran Mamdani steht für einen politischen Neuanfang in New York. (Foto: Wiki Commons/CC BY-SA 4.0/Karamccurdy)

Zwischen dem Vorwahlkampf und der Hauptwahl zeigte Mamdani, dass er bereit ist, zuzuhören und zu lernen. Er traf sich mit jüdischen Gruppen und erklärte einige seiner Aussagen – etwa „globalize the intifada“ – und setzte sie besser in Kontext. Er sagte, die Aussage sei nicht so gemeint gewesen, wie manche es verstanden. Er hat gelernt, wie wichtig der Kontext gerade bei diesem Thema ist und wie sehr darauf achten muss, dass seine Aussagen nicht falsch interpretiert werden können. Auch machte er klar, dass er an einen Staat Israel glaubt, aber nur an einen Staat Israel, der Palästinenser*innen fair behandelt.

Damit kann ich leben. Ich bin entsetzt über das, was Israel derzeit den Palästinenser*innen antut. Entsetzt. Ich will auf keinem Fall das Ende des Staates Israel, aber ich will, dass diese Regierung – Netanjahus Regierung – verschwindet. Ich teile viele Werte mit Mamdani und ich glaube nicht, dass er Antisemitismus in New York dulden wird. Das entspricht nicht seiner Haltung.

USA unter Trump: Angst, Hass und Gewalt statt Zusammenhalt

Kontrast: Wie hat Donald Trumps zweite Amtszeit den Alltag in den USA verändert? Was macht dir am meisten Sorgen?

Kathy Leichter: Die Regierung betrifft Menschen unterschiedlich – je nachdem, wie verletzlich sie sind. Viele leben in Angst. Vor allem Migrant*innen. Sie schicken ihre Kinder nicht mehr zur Schule. Sie gehen nicht einkaufen, weil sie Angst haben, abgeschoben und von ihren Familien getrennt zu werden.

Trump hat das zu einer realen Gefahr gemacht. Außerdem hat er rassistische, homophobe und antisemitische Gewalt befeuert. Es gibt mehr Angriffe, mehr Bedrohungen – das kommt direkt von der Sprache und den Taten seiner Regierung. Statt Zusammenhalt herrschen Angst, Hass und Gewalt.

Mein Mann ist medizinischer Forscher. Die Wissenschaft in den USA wird zerstört. Gelder werden gestrichen. Forschende können ihre Arbeit nicht mehr machen. Auf einer Kundgebung sagte eine Ärztin: „Jede und jeder von euch wird jemanden kennen, der an einer Krankheit stirbt, die wir hätten verhindern können. Ihr werdet zusehen, wie Menschen sterben, weil diese Regierung die notwendige Forschung verhindert.“ Das ist erschreckend und unmenschlich.

Und unsere Umwelt leidet. Trump setzt wieder auf fossile Energie. Er stärkt Öl- und Gasfirmen, hat für Konzernprofite Umweltschutz-Gesetze gestrichen und hat Projekte für nachhaltige Energie wie Wind und Sonne reduziert oder beendet. Unter Biden gab es Fortschritte. Trump hat das alles zurückgedreht.

„Kunst macht uns wieder menschlich“ – Die Aufgabe von Kunst in der Politik

Kontrast: Welche Rolle sollten progressive Künstler*innen spielen, wenn autoritäre Bewegungen stärker werden?

Kathy Leichter: Künstler*innen haben die große Aufgabe, Menschen zusammenzubringen. Wir können Räume schaffen, in denen sie sich sicher fühlen. In denen sie ihre Gefühle teilen und Hoffnung zurückgewinnen können. Kunst kann inspirieren. Sie kann verbinden. Sie kann Botschaften vermitteln, die alle verstehen – auch ohne Worte. Farben, Formen, Bilder: Vieles daran ist universell.

In vielen politischen Bewegungen waren Künstler*innen entscheidend: Für die Botschaften, für das gemeinsame Erleben, für die Energie. Und Kunst gibt uns Freude. Freude ist wichtig, wenn wir kämpfen.

Kunst sagt uns: Wir sind noch da. Wir haben eine Stimme. Auch wenn alles düster wirkt. Kunst macht uns wieder menschlich. Ohne Kunst und Kultur gibt es keinen Weg in eine bessere Zukunft.

Kathy Leichter
Foto Ells Okazaki
(Foto: Ells Okazaki)

Kathy Leichter ist eine mehrfach ausgezeichnete Filmemacherin aus New York. Sie versteht Film als Mittel zur gesellschaftlichen Veränderung. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit psychischer Gesundheit, sozialer und wirtschaftlicher Gerechtigkeit, der Klimakrise, Frauenrechten und jüdischer Identität.
Ihr Vater war der demokratische Politiker von New York State Franz S. Leichter. Ihre Großmutter war Käthe Leichter, eine Pionierin der Frauenbewegung, Sozialforscherin und Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime.

Der Linke aus Queens: Zohran Mamdani ist New Yorks neuer Bürgermeister

 

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3 Comments
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Irmtraut Karlsson
Irmtraut Karlsson
4. Juni 2026 04:27

Der Käthe Leichter Preis wurde von FPÖ Ministern immer wieder abgeschafft. Das zeigt, wie groß der Hass ist.
Wie schön, dass es ihre Enkelin und deren politischen Einsatz gibt!

0
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Antworten
aramo
aramo
28. Januar 2026 14:49

schaut in den spiegel und ihr werdet einen Trump herausschauen sehen , nur ihr linksen seit schuld die leute wollen euch nicht mehr und wählen deshalb andere alternativen sie wollen eure Unnormalheit nicht mehr

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Antworten
Sandra cohen
Sandra cohen
Reply to  aramo
5. August 2026 02:28

Leftist are full of hate Obama was the one who divided and created this political climate of hate and racism not T

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Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque

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Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque
Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque

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Antisemitismus

Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort und Tat gegen jüdische oder nicht-jüdische Einzelpersonen und / oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen und religiöse Einrichtungen.

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Israel

Israel ist ein Staat im Nahen Osten, an der östlichen Mittelmeerküste gelegen, mit einer Fläche von etwa 22.000 Quadratkilometern. Auf dieser Fläche leben rund 9,7 Millionen Menschen. Zum Vergleich: In der Schweiz leben ebenso viele Menschen auf der doppelten Fläche. Die Mehrheit der Bevölkerung ist jüdisch (ca. 74 %), etwa 21 % sind arabische Israelis, darunter überwiegend Muslime, aber auch Christen und Drusen. Die Amtssprachen sind Hebräisch und Arabisch, wobei die Israelis im Alltag vor allem Hebräisch sprechen. Die bekanntesten Städte sind Tel Aviv und Jerusalem. Während Jerusalem sowohl von Israel als auch von den Palästinensern als Hauptstadt betrachtet wird, ist dieser Status international umstritten. Heute ist Israel ein technologisch fortschrittlicher und wirtschaftlich stabiler Staat, der sich trotz geopolitischer Spannungen

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Palästina

Palästina bzw. die palästinensischen Gebiete umfassen das Westjordanland (einschließlich Ostjerusalem) und den Gaza-Streifen. Ihre Gesamtfläche beträgt etwas mehr als 6.000 Quadratkilometer. Etwa 40 Prozent des Westjordanlands stehen unter palästinensischer zivilen Verwaltung, was der Fläche Vorarlbergs entspricht. Der restliche Teil des Gebiets ist unter israelischer Kontrolle. 2026 leben rund 5,5 Millionen Palästinenserinnen und Palästinenser in diesen Gebieten, wobei die Bevölkerungsdichte insbesondere im Gaza-Streifen sehr hoch ist. Die Mehrheit der Bevölkerung ist jung, palästinensisch-arabisch und muslimisch, wobei es auch kleinere christliche Minderheiten gibt. Die humanitäre Lage, insbesondere im Gaza-Streifen, ist nach den letzten militärischen Eskalationen mit Israel extrem angespannt. Die Frage nach einem unabhängigen palästinensischen Staat und einem dauerhaften Frieden mit Israel bleibt bis heute ungelöst.

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