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Warum Donald Trump tatsächlich Spitzenkandidat wurde

Warum Donald Trump tatsächlich Spitzenkandidat wurde

Ex-Präsident Trump hat für eine stramm-rechte Mehrheit im Supreme Court gesorgt und freut sich jetzt über das Urteil, mit dem Frauen das Grundrecht auf Abtreibung verlieren.

Foto Credit: Gage Skidmore (Flickr: http://tinyurl.com/j7bktuv)

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Internationales
Lesezeit:2 Minuten
21. Juli 2016
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Analysen über die allgemein-politischen Faktoren, die den Aufstieg von Donald Trump erleichterten, gibt es bereits. Doch was haben die Republikaner und Trump selbst gemacht, um ihn an die Spitze ihres Wahlkampfes zu hieven?

Drei Autoren des Newsblogs „Vox“ erklären, dass nicht nur Trumps Schachzüge relevant waren, sondern sich die Republikaner selbst durch „Tölpelhaftigkeit“ ausgezeichnet haben, die den nicht vorhersehbaren Aufstieg von Trump erleichterten.

1.Romney rollte früh den roten Teppich aus

Die politische Karriere von Trump begann de facto vor etwa fünf Jahren als er im Zuge des letzten Präsidentschaftswahlkampfs an der Geburtsurkunde von Barack Obama etwas auszusetzen hatte und in einer Talkshow dessen Korrektheit anzweifelte. Bis dato hatte Trump keinen konservativen Background. Anstatt diesem Mann und seinen Äußerungen, die an Verschwörungstheorien erinnern, den Rücken zu kehren, empfing man ihn mit offenen Armen: Mitt Romney lud ihn zur GOP* Convention 2012 ein.

2.Trump provoziert – und dominiert die Berichterstattung

Konfrontiert mit starken Parteigrößen wie Jeb Buch und Rick Perry – beide bekannt, etabliert, geschult – griff Trump auf Provokation zurück, um sich seinen Platz in der Medienöffentlichkeit zu sichern. Videos von harten Statements in Interviews und TV-Auftritten verbreiteten sich rasch.

3.Die Konkurrenz überschätzte sich selbst…

Zunächst hielt man die Kandidatur von Trump für einen schlechten Scherz, die republikanischen Gegenkandidaten hofften, die Aufmerksamkeit würde sich von selbst auflösen. Als dem nicht so war, fuhren die Kandidaten unterschiedliche Strategien:

*Jeb Bush inszenierte sich als moderat und als einzige republikanische Alternative gegen Trump.

*Ted Cruz versuchte, sich den Positionen Trumps anzunähern, um – so die Hoffnung im Falle dessen Niederlage – seine WählerInnen zu bekommen. Die Spitze der Republikaner bevorzugte jedoch Trump, der Sieg in Iowa verschaffte Ted Cruz weder einen Boost in der Berichterstattung noch bei WählerInnen.

4…. und hatte im Wahlsystem das Nachsehen

Marco Rubio, Jeb Bush, Ted Cruz und John Kasich hatten jeweils ihre Strategien, wie sie sich gegenüber Trump darstellten. In Summe hatten sie zwar mehr UnterstützerInnen als Trump, auf die Einzelpersonen entfielen aber jeweils weniger Wahlstimmen. In Caroline hat Trump beispielsweise mit weniger als einem Drittel der WählerInennstimmen alle 50 Delegierte abgestaubt („The winner takes it all“). Ein ähnliches Bild zeichnete sich am „Super Tuesday“ ab: In Tennessee gewann Trump mit 40 Prozent der Stimmen, in Georgia mit 39 Prozent, in Virginia mit 35 Prozent und in Vermont mit 33 Prozent. Die Mehrheit stand nicht hinter Trump, aber die Zersplitterung der Konkurrenz verschaffte ihm die Mehrheit.

Nun ist Trump tatsächlich Spitzenkandidat. Auf der Convention der Republikaner wurde lautstark Protest geäußert:

Weiterlesen auf http://www.vox.com/2016/7/18/12184728/how-donald-trump-won

 

*GOP steht für Grand Old Party, meint also die Republikanische Partei

 

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Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre

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Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre
Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre

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