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7 Fakten über Trump, die zeigen, wie gefährlich er ist

7 Fakten über Trump, die zeigen, wie gefährlich er ist

Credit: Donald Trump Caricature by DonkeyHotey (Flickr: https://www.flickr.com/photos/donkeyhotey/19225749489/)

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Internationales
Lesezeit:3 Minuten
20. Juli 2016
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John Oliver hat in der Sendung Last Week Tonight hinter die Fassade des republikanischen Präsidentschaftskandidaten geblickt und die Mythen rund um Donald Trump widerlegt. Wir haben das best of zusammengefasst.

Das Video zur Sendung kann weiter unten nachgeschaut werden.

Auch der Trump-Biograf Michael D’Antonio gab in einem Interview mit Armin Wolf in der ZIB 2 am 18. Juli eine Kostprobe von dein Eigenschaften des Kandidaten. Was wir vorweg wissen: Trump ist durchaus gefährlich.

1.Trump verbreitet Lügen: er baut auf Emotionen statt auf Fakten

Die Webseite Politifact hat Trumps Behauptungen 2015 unter die Lupe genommen und festgestellt: 76 Prozent der Aussagen sind gänzlich oder großteils falsch.

Die Linguistin Elisabeth Wehling hat sich mit Trumps Auftreten, seiner Sprache und Mimik befasst. Ihre Schlussfolgerung: der Kandidat verbindet männlich-aggressives Auftreten, eine laute Stimme und „eine sehr simple Sprache, im Durchschnitt die Grammatik und Sprache eines Viertklässlers“ miteinander. Genau diese Einfachheit erzielt die schnellsten Reaktionen, auch emotional. Trump inszensiert sich als Retter, als Führungsperson, als Businessman und setzt auf (harte und konservative) Wertebotschaften, die er in eingängige Begriffe und Botschaften verpackt.

2. Sein Talent sind Pleiten

So bringt es D’Antonio auf den Punkt. Vom erfolgreichen Businessman bleibt nicht viel übrig, wenn man sich die lange Liste an gescheiterten Projekten ansieht – hinter denen sich auch verlorene Arbeitsplätze verbergen. Der Präsidentschaftskandidat hat mehrere Pleiten hinter sich, darunter Fluglinie, Brettspiel, Casinos, Vodka und die Trump-„Universität“ (siehe Punkt 3).

3. Die Trump-„Universität“ war ein Flop

Es handelt sich um eine “fake school” wie es D’Antonio nennt. Die Einrichtung verkaufte “Infomercials” (also längere Werbespots, die die Form einer unterhaltenden Fernsehsendung haben) als „Seminare“. Viele junge Erwachsene fielen darauf herein, erhofften sich eine Ausbildung für die Immobilienbranche, bezahlten die etwa 35.000 Dollar Gebühren und standen in Folge ohne brauchbaren Abschluss und ohne ein Mehr an fundierter Bildung da.

Die Einrichtung musste sich nach heftiger Kritik daher auch umbenennen in Trump Entrepreneur Institute. Mehr Infos zu diesem Projekt bietet Politifact.

4. Trumps Kampagne steht auf wackeligen Beinen

Trump prahlt gerne mit seinem Milliardenvermögen. Die Finanzierung der Kampagne erfolgte allerdings über Kredite, die Trump vergab – mit der Aussicht, das Geld wieder zurückzubekommen. Insgesamt soll er rund 50 Millionen Dollar verliehen haben.

Gegenüber Hillary Clinton hat er das finanzielle Nachsehen, denn sie mobilisiert ein Vielfaches an Spendengeldern.

Mittlerweile soll Trump etwa 50 Millionen Dollar „Schulden“ erlassen haben, um die die Kampagnenarbeit abzusichern.

5. Er ist ein „Soziopath“

… meint sein Biograf. „Trump respektiert die meisten Menschen nicht, weil sie seiner Ansicht nach Respekt nicht verdienen, er nimmt sie nicht als Individuen wahr“, fasst D’Antonio  zusammen.

Teil seines Wahlkampfes war und ist, KontrahentInnen – aus den eigenen Reihen und aus dem demokratischen Lager – und JournalistInnen bei öffentlichen Auftritten zu beschimpfen.

6. Die Welt interessiert ihn nicht

Laut D’Antonio reist Trump nicht gern und ist an der Welt außerhalb der USA nicht interessiert – keine gute Voraussetzung für den potenziellen Staatschef  einer Weltmacht, dessen Entscheidungen globale Konsequenzen nach sich ziehen.

7. Sein Job ist, Selbstdarsteller zu sein

Im Gespräch mit Armin Wolf beschreibt Michael D’Antonio Trump als narzisstischen Menschen, dem es lediglich darum geht, das eigene Image zu schärfen – an Problemlösungen zu politischen Fragen arbeitet er nicht.

Eine unterhaltsame Charakterisierung von Donald „Drumpf“ Trump gibt es hier bei Last Week Tonight mit John Oliver:

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Rosa Louise Parks war eine afroamerikanische Bürgerrechtlerin. Ihr Nein veränderte die amerikanische Gesellschaft und ließ Massenproteste gegen die Rassentrennung losbrechen. Am 1. Dezember 1955 weigerte sie sich, ihren Sitzplatz in einem Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Ihr Handeln inspirierte die afro-amerikanische Bürgerrechtsbewegung zum Bus-Boykott von Montgomery und war der Beginn des Endes der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten. Zitat: Um etwas zu verändern, dürfen wir keine Angst davor haben, den ersten Schritt zu tun. Wir werden dann scheitern, wenn wir schon daran scheitern, es überhaupt zu versuchen. Rosa Parks

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