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Unternehmen lassen Angestellte frieren – Gewerkschaft schlägt Alarm

Unternehmen lassen Angestellte frieren – Gewerkschaft schlägt Alarm

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Energie
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7. Oktober 2022
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Die Energiekosten steigen, heizen wird teuerund die Regierung hat zum Energiesparen aufgefordert: Deswegen sollten  die Angestellten im Handel künftig nur mehr bei 16 Grad arbeiten. Doch das ist gegen geltendes Recht, sagt die Gewerkschaft und schlägt Alarm. Mit ersten Erfolgen.

Mitte September kam die erste Kälte. Während die Grad am Thermometer sanken, stieg die Zahl der Anrufe bei de Gewerkschaft der Privatangestellten in Kärnten. Der Grund: Ihr Arbeitsplatz wurde nicht geheizt. Per Memo werden in manchen Betrieben die Mitarbeiter informiert , dass künftig nur mehr auf 16 Grad geheizt werde – in der Nacht wird überhaupt auf 13 Grad reduziert. Vor allem Handelsbetriebe wollen bei Heizkosten einsparen.

„Energie zu sparen ist in der aktuellen Krise durchaus legitim. Einige Handelsbetriebe setzen derzeit aber die Gesundheit ihrer Angestellten für niedrigere Heizkosten aufs Spiel“, zeigt Günther Granegger, Handelssekretär der Gewerkschaft GPA, auf.

Gegen geltendes Recht

Die Gewerkschaft schlägt Alarm, lädt zu Pressekonferenz und macht das Thema publik.  Tatsächlich ist es kein Einzelfall: Immer mehr besorgte Handelsangestellte wenden sich an die Gewerkschaft mit der Frage „Wieviel Grad muss es mindestens haben?“.

Das Gesetz, genauer gesagt die Arbeitsstättenverordnung, sieht bei Arbeiten mit körperlicher Belastung eine Temperatur von zumindest 18 Grad vor. Und die müssen unbedingt eingehalten werden. Besonders wenn man ins Schwitzen gerät, sind 16 Grad zu wenig. Denn dann wird man leichter krank, argumentiert der Gewerkschafter Granegger. Das kann auch nicht im Interesse der Arbeitgeber sein:

„Den gesamten Arbeitstag bei niedrigen Temperaturen im Innenbereich am Arbeitsplatz zu verbringen, führt zu vermehrten Krankenständen und erschwert die sowieso schon angespannte Personalsituation in den Handelsbetrieben noch zusätzlich“.

Die Angestellten berichten zum Beispiel davon, dass in Abteilungen mit Kühlgeräten von einem Tag auf den anderen die Heizkörper unter dem Tresen verschwunden sind, an den sich die Mitarbeiter aufwärmen konnten. Dagegen hilft kein Gesetz, da gibt es keine Vorschriften. Doch die Gewerkschaft möchte auch hier Druck machen.

„Energie zu sparen ist in der aktuellen Krise durchaus legitim. Einige Handelsbetriebe setzen derzeit aber die Gesundheit ihrer Angestellten für niedrigere Heizkosten aufs Spiel“, zeigt Günther Granegger, Handelssekretär der Gewerkschaft GPA, auf.

Sparen ja, aber nicht bei der Gesundheit

Will man Energiekosten sparen, schlägt die Gewerkschaft kürzerer Öffnungszeiten und weniger Beleuchtung, während den Schließzeiten vor. „Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufs Spiel zu setzen“, hält die Gewerkschaft naturgemäß für Falsch. ihr Protest zeigt bereits Wirkung: Erste Unternehmen rudern bereits zurück. In der Gewerkschaft will man noch die milderen Temperaturen abwarten, ob noch weitere Unternehmen von ihren Plänen absehen. „Doch dann ist die Schonfrist vorbei“ – schließlich hat man auch das Arbeitsinspektorat auf seiner Seite.

 

Parlament Das Thema "Arbeitsplatz" im Parlament

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Leonard Nimoy war ein vielseitiger Künstler, der vor allem durch seine Rolle als Mr. Spock in der legendären Serie „Star Trek“ bekannt wurde. Als Vulkanier, der zwischen logischer Vernunft und menschlicher Emotion balancierte, prägte Nimoy eine Figur, die zu einem Markenzeichen der Sci-Fi-Kultur wurde. Doch sein Talent ging weit über das Schauspiel hinaus: Er war auch Regisseur, Musiker und Fotograf. Neben seiner Arbeit in der Unterhaltungsindustrie setzte er sich für soziale Themen ein und hinterließ einen bleibenden Eindruck sowohl auf als auch neben der Leinwand. Zitat: Das ist ja das Wunder. Je mehr wir teilen, desto mehr haben wir. Leonard Nimoy

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