Nach langen Verhandlungen und mitten in der Corona-Krise hat sich eine lange Forderung der Bauarbeiter erfüllt: Nach 20 Arbeitsjahren steht ihnen eine zusätzliche Urlaubswoche zu.
18 Monate Verhandlungen hat es gedauert, mitten in der Corona-Krise war dann eine Lösung da: Die Bauarbeiter bekommen eine sechste Urlausbwoche nach 20 Arbeitsjahren. 150.000 Bauarbeiter erreichen die 6. Urlaubswoche damit schon zwei Jahre früher. Nach der Einigung der Sozialpartner hat auch das Parlament dem Vorschlag zugestimmt – auf Druck von SPÖ und Gewerkschaft.
Josef Muchitsch sieht die sechtse Urlaubswoche für Bauarbeiter als „großen Wurf“.
SPÖ-Sozialsprecher und Bau-Holz Gewerkschafter Josef Muchitsch freut sich über diesen „großen Wurf, der gut für die Bauarbeiter, aber auch gut für die Baufirmen ist, die von erholten und motivierten Mitarbeitern profitieren“. Gerade im Sommer sei die Arbeit am Bau besonders hart und mehr Erholung notwendig.
SPÖ drängt auf kürzere Arbeitszeiten für alle
Den Erfolg für die Bauarbeiter will die SPÖ nutzen, um sich für eine sechste Urlaubswoche für alle einzusetzen „Derzeit kriegt man die sechste Urlaubswoche nur dann, wenn man 25 Jahre beim selben Arbeitgeber beschäftigt war. Das schafft in Zeiten häufiger Jobwechsel und der von Arbeitnehmern erwarteten Flexibilität kaum jemand“, sagt Muchitsch. Er will aber auch Druck für eine staatlich geförderte Vier-Tage-Woche aufbauen, durch die bis zu 100.000 Arbeitsplätze geschaffen werden können.
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Frank
30. April 2021 20:06
finde ich voll Toll und super danke Gewerkschaft, Arbeit soll sich auch lohnen und alle die nicht wollen sollen deshalb auch nichts bekommen
Harald Löchner
9. März 2021 08:04
Deutschland 30 Tage standard
Niederlande 30 Tage, 10 Tage plus als Benefiz bei einigen Firmen wenn man nicht krank gemeldet war
Vereinigte Arabische Emirate 30 Tage gesetzlich, plus aller Feiertage je nach Konfession und angehöriger Religion.
Seit Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident befindet sich die amerikanische Demokratie in einer Krise. Antidemokratische Tendenzen und...
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, kritisiert in einer Videobotschaft die massiv gestiegenen globalen Militärausgaben. Diese belaufen sich mittlerweile auf 2,7 Billionen US-Dollar – das ist 13-mal so viel wie die weltweiten Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit.
Die Vereinten Nationen verweisen dabei auf einen aktuellen Bericht: Weniger als vier Prozent der weltweiten Militärausgaben – rund 93 Milliarden Dollar pro Jahr – wären ausreichend, um den Welthunger bis 2030 zu beenden.
Der Bericht zeigt auch die wirtschaftlichen Effekte unterschiedlicher Investitionen: Während eine Milliarde Dollar für Militär 11.200 Arbeitsplätze schafft, entstehen mit derselben Summe 26.700 Jobs im Bildungsbereich, 17.200 im Gesundheitswesen oder 16.800 im Bereich erneuerbare Energien.
„Es ist offensichtlich, dass die Welt über die Ressourcen verfügt, um Leben zu verbessern, den Planeten zu schützen und eine Zukunft in Frieden und Gerechtigkeit zu sichern“, argumentiert Guterres. Sein Appell an politische Entscheidungsträger:innen für das Jahr 2026: „Entscheidet euch für Menschen und den Planeten – nicht für Schmerz.“ Zitat: Eine sicherere Welt beginnt damit, mehr Geld in den Kampf gegen Armut zu investieren anstatt in Kriege. Antonio Guterres
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Aktuelle Umfrage: Warum engagierst du dich freiwillig in einem Verein oder einer gemeinnützigen Organisation? (Max. 5 Antwortmöglichkeiten)
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, kritisiert in einer Videobotschaft die massiv gestiegenen globalen Militärausgaben. Diese belaufen sich mittlerweile auf 2,7 Billionen US-Dollar – das ist 13-mal so viel wie die weltweiten Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit.
Die Vereinten Nationen verweisen dabei auf einen aktuellen Bericht: Weniger als vier Prozent der weltweiten Militärausgaben – rund 93 Milliarden Dollar pro Jahr – wären ausreichend, um den Welthunger bis 2030 zu beenden.
Der Bericht zeigt auch die wirtschaftlichen Effekte unterschiedlicher Investitionen: Während eine Milliarde Dollar für Militär 11.200 Arbeitsplätze schafft, entstehen mit derselben Summe 26.700 Jobs im Bildungsbereich, 17.200 im Gesundheitswesen oder 16.800 im Bereich erneuerbare Energien.
„Es ist offensichtlich, dass die Welt über die Ressourcen verfügt, um Leben zu verbessern, den Planeten zu schützen und eine Zukunft in Frieden und Gerechtigkeit zu sichern“, argumentiert Guterres. Sein Appell an politische Entscheidungsträger:innen für das Jahr 2026: „Entscheidet euch für Menschen und den Planeten – nicht für Schmerz.“ Zitat: Eine sicherere Welt beginnt damit, mehr Geld in den Kampf gegen Armut zu investieren anstatt in Kriege. Antonio Guterres
finde ich voll Toll und super danke Gewerkschaft, Arbeit soll sich auch lohnen und alle die nicht wollen sollen deshalb auch nichts bekommen
Deutschland 30 Tage standard
Niederlande 30 Tage, 10 Tage plus als Benefiz bei einigen Firmen wenn man nicht krank gemeldet war
Vereinigte Arabische Emirate 30 Tage gesetzlich, plus aller Feiertage je nach Konfession und angehöriger Religion.