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So funktioniert wählen per Wahlkarte!

So funktioniert wählen per Wahlkarte!

Lena Kalin Lena Kalin
in Wissen
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21. August 2024
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Am 29. September 2024 findet die Nationalratswahl statt. Wer am Wahltag verhindert ist oder einfach nicht ins Wahllokal gehen will, kann mit einer Wahlkarte wählen. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier!

Wie kann ich eine Wahlkarte beantragen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sie zu beantragen. Du kannst das online auf wahlkartenantrag.at oder auf der Website deiner Gemeinde oder Stadt machen. Oder du kannst deiner Gemeinde eine E-Mail schreiben bzw. deine Beantragung per Post oder Fax schicken. Wichtig ist die Deadline: Sowohl online als auch schriftlich musst du deinen Antrag bis spätestens 25. September um 12:00 Uhr stellen, damit sie dir noch rechtzeitig zugeschickt werden kann.

Eine weitere Option ist, dass du einfach bis zum 27. September um 12:00 Uhr zu deiner Gemeinde gehst und deine Wahlkarte persönlich abholst. Nimm dafür einen amtlichen Lichtbildausweis mit. Es besteht hierbei auch die Möglichkeit, deine Stimme gleich vor Ort abzugeben und in die Wahlurne einzuwerfen.

Neu ist, dass du diesmal online in das Wählerverzeichnis schauen kannst – wenn du eine ID-Austria oder einen EU-Login hast. So erfährst du, ob du im Wählerverzeichnis stehst bzw. an welche zuständige Gemeinde du dich wenden musst.

Wie fülle ich die Wahlkarte richtig aus?

  1. Entnimm den amtlichen Stimmzettel sowie das Wahlkuvert.
  2. Füll den amtlichen Stimmzettel persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst aus.
  3. Leg den ausgefüllten amtlichen Stimmzettel in das Wahlkuvert.
  4. Leg das geschlossene Wahlkuvert wieder in die Wahlkarte zurück.
  5. Unterschreibe auf der Wahlkarte. Somit erklärst du eidesstattlich, dass du den amtlichen Stimmzettel persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst ausgefüllt hast.
  6. Klebe sie zu.
  7. Schau, dass deine Wahlkarte rechtzeitig bei der zuständigen Bezirks-Wahlbehörde einlangt.

Wo kann ich die Wahlkarte abgeben?

Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten, wie du sie abgeben kannst.

Entweder schickst du sie per Post. Dafür bekommst du mit der Karte auch gleich ein Kuvert. Du musst sie also einfach in das Kuvert geben und in den nächsten Postkasten oder zum Postamt bringen. Achte hierbei darauf, dass deine Wahlkarte am Wahltag bereits bei der Wahlbehörde eingelangt sein muss. Daher unbedingt das Kuvert bis spätestens 25. September abschicken!

Du kannst mit deiner Wahlkarte auch am Wahltag in jedem Bezirk in Österreich wählen. Dabei gibt es mindestens ein Wahllokal pro Gemeinde. Du kannst dich einfach bei deiner Gemeinde erkundigen, in welchem Wahllokal du sie am 29. September am besten abgeben kannst.

Wenn du dich dafür entscheidest, deine Wahlkarte im Wahllokal abzugeben, vergiss deinen Lichtbildausweis nicht! Falls du für jemand anderen eine Wahlkarte abgibst oder du deine von jemand anderen abgeben lässt, dann achte darauf, dass sie ordnungsgemäß zugeklebt ist!

Falls jemand jetzt noch unbeantwortete Fragen hat, kann man hier noch zum Thema nachlesen.

Parlament Das Thema "Nationalratswahl" im Parlament

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Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha

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