In den Niederlanden fanden die Europawahlen 2019 bereits am Donnerstag statt. Erste Umfragen ergeben: Die Sozialdemokraten um Frans Timmermans liegen auf Platz eins.
Die Spitzenkandidaten am Wahlabend
Laut ersten Hochrechnungen liegt die sozialdemokratische PDvA in den Niederlanden vor den beiden Regierungsparteien. In die Wahlen geführt hat sie Frans Timmermans, der europäische Spitzenkandidat der Sozialdemokratie.
Von den 26 Sitzen im EU-Parlament, die die Niederlande besetzen, gehen fünf Sitze an die Sozialdemokraten. Die liberale VVD, die Hollands Ministerpräsidenten stellt, und deren christlich-konservativer Koalitionspartner CDA bekommen je vier Sitze.
Überraschendes Ergebnis
Das Ergebnis ist ein durchaus überraschendes. Die letzten Umfragen prophezeiten ein anderes Ergebnis: sie sahen die Sozialdemokraten bei rund neun bis zehn Prozent, nun liegen sie voraussichtlich bei 18 Prozent – eine Verdoppelung der Werte.
Der Shootingstar der Rechten in den Niederlanden und Europa, Thierry Baudet, und sein FvD kommen nach der Prognose auf drei Sitze.
Europawahl 2019 beginnt in Niederlanden
In Europa wird dieser Tage nach und nach abgestimmt. Den Anfang machten am Donnerstag die Niederlande und Großbritannien, Freitag gehen die Iren und die Tschechen in die Wahllokale. Überall sonst, auch in Österreich, wird am Sonntag gewählt.
Die offiziellen Ergebnisse werden erst am Sonntag nach Schließung der letzten Wahllokale in Europa bekanntgegeben.
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In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
TikTok 11%, 11%
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1705 Stimmen - 11% aller Stimmen
Instagram/Threads 9%, 9%
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1441 Stimme - 9% aller Stimmen
X (vormals Twitter) 9%, 9%
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1393 Stimmen - 9% aller Stimmen
Snapchat 8%, 8%
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1327 Stimmen - 8% aller Stimmen
Facebook 8%, 8%
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1284 Stimmen - 8% aller Stimmen
Telegram 7%, 7%
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1172 Stimmen - 7% aller Stimmen
Reddit 6%, 6%
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967 Stimmen - 6% aller Stimmen
AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
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964 Stimmen - 6% aller Stimmen
Roblox 6%, 6%
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959 Stimmen - 6% aller Stimmen
Twitch 6%, 6%
6%6%
955 Stimmen - 6% aller Stimmen
Discord 6%, 6%
6%6%
895 Stimmen - 6% aller Stimmen
Bluesky 5%, 5%
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873 Stimmen - 5% aller Stimmen
YouTube 5%, 5%
5%5%
766 Stimmen - 5% aller Stimmen
Pinterest 4%, 4%
4%4%
706 Stimmen - 4% aller Stimmen
Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet.
Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler.
In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
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In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet.
Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler.
In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Kanzler stürzen nicht vergessen!
Was Wichtigeres gibt es derzeit nicht. Außer natürlich die Umwelt, die Gesundheit und das Leben.