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Umfrage: 70 Prozent der Deutschen wünschen sich gemeinnützige Bahn

Deutsche Bahn, Privatisierung, gemeinnützig, Umfrage, Bahnverkehr, Züge, Zugverkehr

Quelle: freepik

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Gerald Demmel Gerald Demmel
in Internationales
Lesezeit:2 Minuten
3. Januar 2024
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Zugausfälle, stundenlange Verspätungen, überfüllte Züge – wer in Deutschland mit der Bahn reist, kennt diese Probleme. Laut einer aktuellen Umfrage des Netzwerks „Bahn für Alle“ bewerten über 80 Prozent der Befragten die Entwicklungen der Bahn in Deutschland negativ – die vor 30 Jahren privatisiert wurde. Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent will, dass die Deutsche Bahn gemeinnützig ausgerichtet ist. 

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sich 70 Prozent der deutschen Bevölkerung eine gemeinnützige Ausrichtung der Deutschen Bahn wünschen. Nur 14,6 Prozent sprechen sich für eine Gewinnorientierung aus. Die Umfrage mit rund 2.500 Befragten wurde von dem Netzwerk „Bahn für Alle“ bei dem Meinungsforschungsinstitut Civey in Auftrag gegeben. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Privatisierung der Deutschen Bahn zum 30. Mal jährt. Die Mehrheit der Bevölkerung, über 80 Prozent, bewertet die Entwicklung der Bahn seitdem negativ oder sehr negativ. Nur 3,4 Prozent finden die Entwicklungen positiv oder eher positiv.

„Dreißig Jahre Profitjagt sind genug“

Carl Waßmuth, Sprecher von „Bahn für Alle“, betont die wachsende Unzufriedenheit mit der Entwicklung der Bahn und fordert ein Umdenken in der Politik. „Mit der Bahn geht es immer weiter bergab, und die Menschen ärgert das. Dreißig Jahre Profitjagd sind genug“, so Waßmuth. Er unterstreicht die Dringlichkeit, die Bahn vollständig gemeinnützig zu gestalten. Trotz der bevorstehenden Einführung der neuen Struktureinheit DB InfraGo AG, die die Tochtergesellschaften DB Netz und DB Station&Service bündeln soll, sieht das Netzwerk keine nennenswerten Verbesserungen. Waßmuth kritisiert, dass der Bund sich keinen substantiellen Einfluss gesichert habe und die Ziele zur Gemeinnützigkeit unzureichend seien.

Weiterhin warnt Waßmuth vor einer möglichen weiteren Privatisierung des Fernverkehrs, was den gemeinwohlorientierten Zielen entgegenstehen würde. Die vollständige Gemeinnützigkeit der Bahn wird als entscheidend für eine erfolgreiche Verkehrswende im Sinne des Klimaschutzes und der Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger gesehen. Die Umfrageergebnisse und die Kritik an den aktuellen Entwicklungen verdeutlichen den Ruf nach einer grundsätzlichen Neuausrichtung der Deutschen Bahn, weg von der Profitmaximierung hin zu einer gemeinwohlorientierten Gestaltung.

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Peter
Peter
4. Januar 2024 13:00

Sehr interessant die unrühmliche Rolle der SPÖ in Österreich.
–
Seit Jahrzehnten wird in Wien die Straßenbahnlinie 13 und 48 verhindert. In Salzburg, die einzige Partei die gegen den S-Link wettert ist welche Partei? Die SPÖ?
–
In Salbung muss die SPÖ sogar aufpassen nicht zum Totengräber der Stadt zu werden, Der S-Link ist die erste und einzige Chance das Verkehrsproblem nachhaltig zu lösen. Die Alternative ist, das Salzburg zu einem Venedig 2.0 verkommt.
–
16 Jahre zu brauchen wie bei der Verlängerung der S45 in Wien für 3 neu Haltepunkte ebenso sicher nichts mit dem sich die SPÖ mit Lorbeeren schmücken könnte. Das ganze ist auch noch mehr als Halbherzig wird damit das relevante Problem Klosterneuburg(/Schwechat) und die Einbindung in Wien wieder nicht gelöst.
–
Infastu8ktur sollte immer hoheitsstaatliche Aufgabe sein, vom Wasser über Straßen bis zur Bahn und Telekomunikation. Die Benutzung kann dann ein privatwirtschaftlich, staatlich oder im Mix erfolgen. Das gilt auch für die Bahn, und das funktioniert durchaus wie viele Beispiele zeigen.

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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