„Nein, gnädige Frau, ich darf nichts trinken. Denn ich bin im Dienst!“ So sagten das vor vielen Jahrzehnten Erik Ode als „Der Kommissar“ und Horst Tappert als „Derrick“.
Das ist lange her. Und irgendwie boring, wie man das heute auf gut Neudeutsch sagen würde.
Denn die coolen amerikanischen Privatdetektive haben immer gesoffen wie die Löcher. Phil Marlowe und Mike Hammer sagten nie „No, thanks. I’m on duty!“
Ein Achterl in Ehren tat keiner verwehren.
Erst recht nicht, wenn es ein Achtel Bourbon war.
Und unsere Cobra-Burschen sollen da trocken bleiben, bitte? Noch dazu, wenn sie bei einem Kanzler Dienst machen? Einem Kanzler, dessen Partei einen einzigen, ewigen Slogan geboren hat: Mehr privat, weniger Staat?
Die Personenschützer eines Amateurboxers fühlen sich wie Privatdetektive. Ihre Glock wird zur Smith & Wesson. Und ihr Durst ist nur mit einem Kentucky Straight zu löschen.
„Yes, Ma’am!“, ist ihre Antwort, wenn die Gemahlin des Faustkämpfers die Gretchenfrage nach dem Achtel stellt.
Und wenn es dann in der Fetten Kollateralschäden gibt?
Bitte nicht bös sein, aber: Wenn was aufkommt, dann daschlogn mas schon!
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In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
TikTok 11%, 11%
11%11%
1651 Stimme - 11% aller Stimmen
Instagram/Threads 9%, 9%
9%9%
1392 Stimmen - 9% aller Stimmen
X (vormals Twitter) 9%, 9%
9%9%
1349 Stimmen - 9% aller Stimmen
Snapchat 8%, 8%
8%8%
1279 Stimmen - 8% aller Stimmen
Facebook 8%, 8%
8%8%
1237 Stimmen - 8% aller Stimmen
Telegram 7%, 7%
7%7%
1130 Stimmen - 7% aller Stimmen
Reddit 6%, 6%
6%6%
929 Stimmen - 6% aller Stimmen
AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
6%6%
928 Stimmen - 6% aller Stimmen
Roblox 6%, 6%
6%6%
919 Stimmen - 6% aller Stimmen
Twitch 6%, 6%
6%6%
918 Stimmen - 6% aller Stimmen
Discord 6%, 6%
6%6%
863 Stimmen - 6% aller Stimmen
Bluesky 5%, 5%
5%5%
841 Stimme - 5% aller Stimmen
YouTube 5%, 5%
5%5%
738 Stimmen - 5% aller Stimmen
Pinterest 4%, 4%
4%4%
687 Stimmen - 4% aller Stimmen
Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
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Hannes stuber
27. April 2022 11:59
Freue mich, dass Erwin Steinhauer wieder drauf los haut. Sein politisches Gespür war schon seinerzeit im Theater der Courage am Schwedenplatz bewundernswert.
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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet.
Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler.
In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Umfrage
In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet.
Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler.
In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Freue mich, dass Erwin Steinhauer wieder drauf los haut. Sein politisches Gespür war schon seinerzeit im Theater der Courage am Schwedenplatz bewundernswert.