Mit seiner Kritik am Neoliberalismus sorgt der Internationale Währungsfonds für Aufsehen. Dabei übt er nicht zum ersten Mal Kritik an den Folgen seiner neoliberalen Agenda.
Bemerkenswert ist, was der Internationale Währungsfonds in einer aktuellen Studie festgestellt hat: Die neoliberale Politik der letzten Jahre hat die Ungleichheit verschärft. Diese Ungleichheit wiederum hat die wirtschaftliche Entwicklung geschwächt. Außerdem haben offene Kapitalmärkte die Wahrscheinlichkeit von Banken- und Finanzkrisen stark erhöht.
Bemerkenswert daran ist weniger der Inhalt. Dass der neoliberale Umbau der Gesellschaft kaum Wirtschaftswachstum gebracht hat, sondern lediglich ein paar Wenige erheblich reicher werden ließ, ist nicht neu. Bemerkenswert ist, von wem und mit welcher Offenheit dieser Inhalt geäußert wird. Von jener Institution nämlich, die wie kaum eine andere für neoliberale Politik steht.
Dabei ist es nicht das erste Mal, dass reale Entwicklungen den IWF zwingen, den bisherigen Kurs in Frage zu stellen. Schon 2012 gestand der Währungsfonds ein, dass deregulierte Finanzmärkte die Krise verschärfen würden. 2013 wurden die negativen Auswirkungen des radikalen Sparkurses in Griechenland bedauert. Und 2014 stellte eine IWF-Studie fest, dass zu viel Ungleichheit wachstumsschädigend ist.
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In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
TikTok 10%, 10%
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423 Stimmen - 10% aller Stimmen
Instagram/Threads 9%, 9%
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371 Stimme - 9% aller Stimmen
X (vormals Twitter) 9%, 9%
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369 Stimmen - 9% aller Stimmen
Snapchat 8%, 8%
8%8%
352 Stimmen - 8% aller Stimmen
Facebook 8%, 8%
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328 Stimmen - 8% aller Stimmen
Telegram 8%, 8%
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320 Stimmen - 8% aller Stimmen
Roblox 6%, 6%
6%6%
262 Stimmen - 6% aller Stimmen
Reddit 6%, 6%
6%6%
258 Stimmen - 6% aller Stimmen
Twitch 6%, 6%
6%6%
256 Stimmen - 6% aller Stimmen
Bluesky 6%, 6%
6%6%
250 Stimmen - 6% aller Stimmen
AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
6%6%
242 Stimmen - 6% aller Stimmen
Discord 6%, 6%
6%6%
238 Stimmen - 6% aller Stimmen
YouTube 5%, 5%
5%5%
203 Stimmen - 5% aller Stimmen
Pinterest 5%, 5%
5%5%
194 Stimmen - 5% aller Stimmen
Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
Jeder arbeitende Mensch in Österreich muss Steuern zahlen. Große Unternehmen mit Milliarden-Umsätzen hingegen nutzen vielfältige Wege, um Steuern zu vermeiden....
Joseph Stiglitz ist ein US-Ökonom und Nobelpreisträger, der weltweit für seine klaren Worte über Macht, Geld und Ungleichheit bekannt ist. Er kritisiert, dass Globalisierung und Finanzmärkte oft den Reichen nützen, während viele andere zurückbleiben. Stattdessen fordert er mehr staatliche Regeln, Investitionen in Bildung und soziale Sicherheit sowie höhere Steuern für große Vermögen. Sein Ziel: eine Wirtschaft, die fairer ist und allen zugutekommt. Zitat: Wir müssen es schaffen, die Globalisierung zu zügeln, indem wir Steueroasen schließen und der Steuertrickserei ein Ende setzen. Nur so können wir erreichen, dass nicht nur die oberen 10% vom System profitieren. Joseph E. Stiglitz
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