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Von Peter Thiel bis Sebastian Kurz: Das Polit-Netzwerk aus Tech, Geld und Überwachungsstaat

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Sebastian Kurz, Elon Musk, Peter Thiel

Montage / Foto-Musk: Gage Skidmore (CC BY-SA 4.0), Foto-Thiel: Dan Taylor, Heisenberg Media (CC BY 2.0)

David Sowka David Sowka
in Dossier, Europa, Internationales, Politik
Lesezeit:6 Minuten
22. Dezember 2025
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Die Tech-Milliardäre Peter Thiel und Elon Musk finanzieren das autoritäre politische Projekt von Donald Trump und erhalten im Gegenzug Staatsaufträge. High-Tech-Konzerne wie Palantir, Anduril oder die israelische NSO Group übernehmen immer mehr Aufgaben im Sicherheits- und Überwachungssystem des Staates. „Sicherheitspolitik“ bzw. staatliche Überwachung wird von privaten Firmen übernommen, demokratische Kontrolle wird zurückgedrängt. Dieses Modell ist nicht auf die USA beschränkt, in Europa bildet sich eine ähnliche Struktur. Einer ihrer Akteure ist der ehemalige österreichische Kanzler Sebastian Kurz.

Inhalt
Peter Thiels Palantir wurde zum Betriebssystem für das US-Militär
In Europa, Israel und den Golfstaaten entstehen autoritäre High-Tech-Netzwerke
Sebastian Kurz: Vom Kanzler zum “Sicherheitsunternehmer” bei Dream Security
Das Kurz-Dream-Team kommt aus der umstrittenen NSO-Group, die die Spionage-Software Pegasus entwickelt haben
Kapitalströme, internationale Netzwerke und rechte Politk
Expansion und mögliche Börsenpläne
Mehr über Peter Thiel und die NSO-Group
@kontrast.at

Schon lange spielt die US-Techindustrie eine zentrale Rolle im Staat und in der Militärindustrie. Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus hat diese Verflechtung jedoch auf eine neue Ebene gehoben. Konzerne wie Palantir, SpaceX und Anduril arbeiten eng mit dem Militär, den Geheimdiensten und der staatlichen Verwaltung zusammen. Es entsteht eine neue Architektur staatlich-privater Macht. Nicht mehr öffentliche Einrichtungen sind für digitale Überwachung zuständig. Diese Aufgabe übernehmen private Hightech-Konzerne. Die USA sind in dieser Entwicklung Vorreiter.

Das ist kein Zufall: Teile der Tech-Elite haben gezielt daran mitgewirkt, das System Trump aufzubauen. Unternehmer wie Peter Thiel und Elon Musk gehörten zu seinen wichtigsten Unterstützern und haben mit Millionenbeträgen zur Finanzierung seines Wahlkampfs beigetragen. Im Gegenzug erhalten sie öffentliche Aufträge in Milliardenhöhe.

Peter Thiels Palantir wurde zum Betriebssystem für das US-Militär

Die Ökonomin Francesca Bria beschreibt, wie sich das Engagement der Trump-Finanziers auszahlt: Es mündet in milliardenschwere Staatsaufträge. So erhielt Palantir vom Pentagon einen Vertrag über zehn Milliarden Dollar. Die Software des Unternehmens wurde damit faktisch zum Betriebssystem für große Teile des US-Militärs.

Anduril entwickelt autonome Waffensysteme für das Verteidigungsministerium. Auch die privaten Raumfahrt- und Satellitenprojekte von Elon Musk spielen eine zentrale Rolle. Sie bilden inzwischen die kritische Infrastruktur für die militärische Kommunikation.

Aus der engen Verbindung von Tech-Konzernen, Finanzkapital und Sicherheitsapparat entsteht ein System, in dem politische Loyalität und öffentliche Aufträge gefährlich nahe zusammenrücken. Bria bezeichnet dieses Geflecht als „autoritären Hightech-Komplex“.

Sebastian kurz, Peter Thiel 2014 bei dem "Hy! Summit (Flickr / Heisenberg Media / CC BY 2.0)
Peter Thiel 2014 bei dem „Hy! Summit (Flickr / Heisenberg Media / CC BY 2.0)

In Europa, Israel und den Golfstaaten entstehen autoritäre High-Tech-Netzwerke

Diese Struktur beschränkt sich nicht auf die USA. Auch in Europa entstehen ähnliche Netzwerke. Ein Beispiel ist Dream Security, ein Cybersecurity-Unternehmen mit Standorten in Tel Aviv, Wien und Abu Dhabi. Im Zentrum steht der frühere österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz. Nach seinem Rückzug aus der Politik wurde er direkt Teil dieses autoritären Hightech-Komplexes. Er ist Mitgründer von Dream Security.

Solche Wechsel von der Politik in technologie- oder sicherheitsnahe Unternehmen sind kein Einzelfall: So ist die ehemalige SPÖ-Politikerin Laura Rudas bei Palantir tätig, während die frühere österreichische Digital- und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach ihrem Rücktritt unter anderem eine Rolle im Board von Aramco Digital übernahm – einer Digital- und Technologie-Tochter des saudischen Ölkonzerns mit Fokus auf Cloud-, Cyber-Security- und KI-Projekte.

Sebastian Kurz: Vom Kanzler zum “Sicherheitsunternehmer” bei Dream Security

Sebastian Kurz prägte über Jahre die österreichische Innenpolitik. Nach seinem Abgang wechselte er zu Thiel Capital. Dort trat er als „Global Strategist“ auf. Thiel Capital ist das Investment-Vehikel des Palantir-Mitgründers Peter Thiel. Mit diesem Schritt rückte Kurz in ein Netzwerk aus Tech-Investoren, Finanzkapital und rechtsautoritären politischen Kräften. Bria beschreibt dieses Milieu als „Spitze eines neuen autoritären Blocks globaler Macht“.

Anschließend positionierte sich Kurz als Mitgründer von Dream Security. Das Unternehmen wächst schnell und präsentiert sich als „Sicherheitsfirma“. Nach außen tritt Dream Security als KI-Spezialist für nationale Cybersicherheit auf. Gleichzeitig bleibt unklar, was das Unternehmen konkret leistet. Auch über seine Kund:innen ist wenig bekannt.

Trotzdem bewerten Investoren Dream Security bereits mit über einer Milliarde Euro. Laut eigenen Angaben richtet sich das Angebot ausschließlich an staatliche Stellen und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Dream Security will sie vor digitalen Angriffen schützen. Das Unternehmen spricht von Lösungen, die ganze Netze von Versorgern, Behörden und öffentlichen Einrichtungen absichern. Damit zielt Dream auf jene Bereiche, die Bria als neue Träger staatlicher Souveränität beschreibt: Kommunikationssysteme, Datenflüsse und digitale Kontrollinfrastruktur.

Sebastian Kurz während der Münchener <yoastmark class=

Das Kurz-Dream-Team kommt aus der umstrittenen NSO-Group, die die Spionage-Software Pegasus entwickelt haben

Neben Kurz gehört Shalev Hulio zu den Gründern und führt Dream Security als Vorstandschef. Hulio war Mitgründer und lange Chef der NSO Group. Das ist jenes israelische Unternehmen, das mit der Spähsoftware Pegasus in die Schlagzeilen geriet.

Pegasus kann unbemerkt Smartphones übernehmen, Mikrofon und Kamera aktivieren, verschlüsselte Chats auslesen und Bewegungsprofile erstellen. Laut Recherchen des internationalen „Pegasus Project“ wurde die Software nicht nur gegen mutmaßliche Kriminelle und Terrorverdächtige eingesetzt, sondern auch gegen Journalist:innen, Menschenrechtsverteidiger:innen, Anwält:innen und Oppositionspolitiker:innen. Sogar gegen Personen aus dem Umfeld des ermordeten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi und Vertreter:innen der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung.

Auch andere Führungskräfte bei Dream Security stammen direkt aus der NSO-Struktur. Technikchef Gil Dolev war zuvor im Umfeld der israelischen Regierung und der Überwachungsindustrie tätig:

  • Chefjurist Ilan Grinshtain wechselte von der Rechtsabteilung eines großen israelischen Rüstungskonzerns zur NSO Group und von dort zu Dream Security.
  • Die Personalchefin Orit Azarzar verantwortete zuvor die globale Personalarbeit bei NSO.
  • Der Leiter für Cyber-KI, Tal Fialkow, arbeitete viele Jahre im Bereich Datenwissenschaft und künstliche Intelligenz für die israelische Regierung und später in leitender Funktion bei NSO.

So werden staatliche Sicherheitsaufgaben in private Hightech-Konzerne verlagert und zentrale Hebel demokratischer Kontrolle bei wenigen finanzstarken Akteuren gebündelt. In kritischen Analysen wird Dream Security als eine Art NSO Group unter neuem Namen beschrieben.

Kapitalströme, internationale Netzwerke und rechte Politk

Der autoritäre Hightech-Komplex wird vor allem durch Risikokapital getragen. Fonds wie Founders Fund, 1789 Capital oder 8VC investieren gezielt in Überwachungs-, Rüstungs- und Sicherheitstechnologie. Sie fördern politische Vorhaben, bei denen staatliche Macht auf private Konzerne übergeht.

Die Geldgeber von Dream Security fügen sich in dieses Bild ein: Bain Capital Ventures, Tru Arrow Partners und Tau Capital investieren in Technologien für Militär, Cybersecurity und kritische Infrastruktur. Weitere Investoren kommen aus dem israelischen Tech-Sektor, darunter Group 11, Aleph und XT Venture Capital.

Kurz bildet die Schnittstelle in diesem Gefüge. Seine Station bei Thiel Capital stellt ihn an die Seite jener Investoren, die Bria als intellektuelle und finanzielle Speerspitze eines autoritären Tech-Projekts beschreibt.

Sebastian Kurz Peter Thiel Dream Security
2017 traf Sebastian Kurz den Tech-Milliardär Peter Thiel bei der Münchner Sicherheitskonferenz. (Foto: Screenshot X/17.2.2017)

Expansion und mögliche Börsenpläne

Während in Washington und London bereits Milliardenverträge für Palantir und andere Anbieter die staatliche digitale Infrastruktur prägen, befindet sich Dream Security noch im Aufbau. Das Unternehmen wird derzeit mit rund einer Milliarde Dollar bewertet. Es will sein internationales Netzwerk ausbauen und plant neben Tel Aviv, Abu Dhabi und Wien auch ein Büro in den USA. Bei jüngsten Reisen nach New York sondierte Kurz laut Berichten die Chancen und Hürden eines Börsengangs an der Wall Street.

Ein solcher Schritt gilt frühestens in ein bis zwei Jahren als realistisch, der konkrete Börsenplatz ist noch offen. Kurz hält rund 15 Prozent an Dream. Gelingt dem Unternehmen tatsächlich der Sprung an eine große Börse, könnte seine Beteiligung – gemessen an der heutigen Bewertung – einen Betrag im hohen zweistelligen oder sogar dreistelligen Millionenbereich erreichen. Ein erfolgreicher Börsengang würde damit die wirtschaftliche und politische Rolle des ehemaligen Kanzlers in diesem internationalen Sicherheits- und Tech-Geflecht deutlich stärken.

Mehr über Peter Thiel und die NSO-Group

Peter Thiel

Peter Thiel ist ein deutsch-amerikanischer Tech-Milliardär und Investor. Er zählt zu den größten politischen Geldgebern der US-Tech-Elite. Bekannt wurde Thiel als Mitgründer von PayPal und als zentraler Financier von Palantir. Der Datenanalyse-Konzern gehört heute zu den wichtigsten Software-Lieferanten für US-Militär, Geheimdienste und Sicherheitsbehörden.

Seit Jahren vertritt Thiel offen demokratiekritische und rechtslibertäre Positionen. Bereits 2009 erklärte er, Freiheit und Demokratie ließen sich für ihn nicht mehr miteinander vereinbaren. Politisch unterstützt Thiel autoritäre und rechtspopulistische Projekte. Er finanzierte Donald Trump und mehrere republikanische Hardliner. Über Thiel Capital und den Founders Fund investiert er gezielt in Überwachungs-, Rüstungs- und Sicherheitstechnologien. Kritiker:innen sehen in ihm eine Schlüsselfigur bei der engen Verflechtung von Tech-Industrie, Sicherheitsapparat und politischer Macht.

NSO Group

Die NSO Group ist ein israelisches Cyberunternehmen. International bekannt wurde sie durch die Spionage-Software Pegasus. Mit Pegasus lassen sich Smartphones unbemerkt überwachen. Die Software kann Gespräche mithören, verschlüsselte Nachrichten auslesen sowie Kamera und Mikrofon aktivieren.

Recherchen des internationalen Pegasus Project zeigten, dass die Software nicht nur gegen Kriminelle eingesetzt wurde. Auch Journalist:innen, Menschenrechtsverteidiger:innen, Anwält:innen und Oppositionspolitiker:innen gerieten ins Visier. Deshalb geriet die NSO Group weltweit unter Druck. Die USA setzten das Unternehmen auf eine Sanktionsliste. Heute gilt NSO als Symbol für die Kommerzialisierung staatlicher Überwachungstechnologie.

Nius, Exxpress, rechte Meinungsmacher: Das ist das Netzwerk von Sebastian Kurz

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9 Comments
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lebungalov
lebungalov
6. Juli 2026 11:39

BUNGA BASTI!

Jo ist den das geld für dieses sog Startup her?
( 1, 2 MIlliarden)
Da war doch was.. “ wär schaft die Arbeit!“
Der Sager eine Krankenversicherungs Ministerin.
Und dann fehlten plötzlich 1, 2 Milliarden Euro, unser
eingezahltes Geld.

Und plötzlich hat BUNGA BUNGA, der nichts kann, nichts gelernt
hat und wie die kleine Pest auf Österreich liegt Geld?

Es is so zum schbeiben gehn.

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Mario
Mario
24. Dezember 2025 12:25

Ich mag kontrast.at, trotzdem gehört es auch zu einer vollständigen Aufklärung, ausnahmslos alle Namen zu nennen.

Laura Rudas (SPÖ) hat auch einen Chefposten bei Palantir

https://netzpolitik.org/2025/lobbyismus-palantir-mitarbeiterin-sass-beim-souveraenitaetsgipfel-mit-macron-und-merz-am-tisch/#netzpolitik-pw

4
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Kontrast Redaktion
Kontrast Redaktion
Reply to  Mario
24. Dezember 2025 13:44

Danke für den Hinweis, wurde im Artikel ergänzt.

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Mario
Mario
Reply to  Kontrast Redaktion
25. Dezember 2025 00:17

Danke! Hätte ich jetzt nicht erwartet.

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Sabine
Sabine
23. Dezember 2025 13:50

Herbert Kickl kriecht dem Elon Musk ja auch hinten rein. Mit dem Sebastian Kurz um die Wette.

Verteidigt den Multi-Milliardär gegen die EU, damit der in Europa keine Strafe zahlen muss.
Und faselt was zusammen, dass Europa die Beziehung zu den USA verschlechtern würde. Nicht der verrückte Trump und der irre Vance stellen internationale Beziehungen aufs Spiel, sondern wir Europäer wären das jetzt.

Da steckt doch poltisch-finanzielles Kalkül dahinter, sonst redet man nicht solchen Blödsinn zusammen.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20251206_OTS0019/fpoe-kickl-eu-strafaktion-gegen-x-ist-kriegserklaerung-an-meinungsfreiheit-und-wohlstand

3
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Hugo Rainer
Hugo Rainer
22. Dezember 2025 21:28

Kurz war der Mastermind in Österreich und in der EU den TOTALEN ÜBERWACHUNG STAAT DER ÖVP aufzubauen.

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Rainer Haselberger
Rainer Haselberger
22. Dezember 2025 18:30

Ein Putsch der Reichen gegen Demokratie und Rechtsstaat, um ihren Reichtum und ihre Macht auf Dauer zu sichern. Oligarchie überall und immer!
Orbán – Erdogan – Trump – Milei – .Meloni -.. – Fico – Babis – Kurz.

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Fred
Fred
Reply to  Rainer Haselberger
22. Dezember 2025 19:47

Und das unfassbare die missbrauchen und nutzen unsere Demokratischen Systeme um an die Macht zu gelangen und höhlen sie dann von innen aus. Wir haben zuwenig Schutzmechanismen dagegen etabliert. Notfallmassnahmen sind angesagt, alle Reaktionen der Demokratischen Parteien sind aktuell zu verhalten und zögerlich

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Antworten
bogiefox
bogiefox
Reply to  Fred
10. März 2026 11:18

leute, diese „demokratie“ gibt es nicht. klassenkampf, jetzt!

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Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque
Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque

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    43 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Nutze ich für die Arbeit. 7%, 38 Stimmen
    38 Stimmen 7%
    38 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • Vermeide ich absolut. 4%, 21 Stimme
    21 Stimme 4%
    21 Stimme - 4% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 529
Wähler: 154
17. August 2026
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Zitate

Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque
Erich Maria Remarque war ein deutscher Schriftsteller, der mit seinem Antikriegsroman “Im Westen nichts Neues” bekannt wurde. Seine Bücher, die vor allem die Grausamkeiten des Krieges offenlegen, wurden im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Seine pazifistischen Romane werden bis heute von Menschen weltweit begeistert gelesen und wurden schon mehrfach verfilmt. Zitat: Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg. Bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind. Besonders die, die nicht hingehen müssen. Erich Maria Remarque

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Peter Thiel

Peter Thiel ist ein deutsch-amerikanischer Tech-Milliardär und Investor. Er zählt zu den größten politischen Geldgebern der US-Tech-Elite. Bekannt wurde Thiel als Mitgründer von PayPal und als zentraler Financier von Palantir. Der Datenanalyse-Konzern gehört heute zu den wichtigsten Software-Lieferanten für US-Militär, Geheimdienste und Sicherheitsbehörden. Seit Jahren vertritt Thiel offen demokratiekritische und rechtslibertäre Positionen. Bereits 2009 erklärte er, Freiheit und Demokratie ließen sich für ihn nicht mehr miteinander vereinbaren. Politisch unterstützt Thiel autoritäre und rechtspopulistische Projekte. Er finanzierte Donald Trump und mehrere republikanische Hardliner. Über Thiel Capital und den Founders Fund investiert er gezielt in Überwachungs-, Rüstungs- und Sicherheitstechnologien. Kritiker:innen sehen in ihm eine Schlüsselfigur bei der engen Verflechtung von Tech-Industrie, Sicherheitsapparat und politischer Macht. Mit einem Vermögen von mehr als 20 Milliarden

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NSO Group

Die NSO Group ist ein israelisches Cyberunternehmen. International bekannt wurde sie durch die Spionage-Software Pegasus. Mit Pegasus lassen sich Smartphones unbemerkt überwachen. Die Software kann Gespräche mithören, verschlüsselte Nachrichten auslesen sowie Kamera und Mikrofon aktivieren. Recherchen des internationalen Pegasus Project zeigten, dass die Software nicht nur gegen Kriminelle eingesetzt wurde. Auch Journalist:innen, Menschenrechtsverteidiger:innen, Anwält:innen und Oppositionspolitiker:innen gerieten ins Visier. Deshalb geriet die NSO Group weltweit unter Druck. Die USA setzten das Unternehmen auf eine Sanktionsliste. Heute gilt NSO als Symbol für die Kommerzialisierung staatlicher Überwachungstechnologie.

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Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) ist eine der traditionellen Großparteien Österreichs. Sie vertritt vor allem bürgerlich-konservative Werte. Traditionell gilt sie als Interessenvertreterin der Wirtschaft, der Bauern sowie der römisch-katholischen Kirche.

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