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10 Dinge über Österreich, die ihr garantiert nicht wisst

10 Dinge über Österreich, die ihr garantiert nicht wisst

Foto: Unsplash/Brooke Cagle

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien, Wissen
Lesezeit:2 Minuten
7. Mai 2018
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Pferde als Akademiker, explodierende Kühe und Verwirrung um die Bundeshymne: Hier sind 10 Fakten über Österreich, die ihr wissen solltet und die leicht zu merken sind. Und: Es gibt Bücher zu gewinnen!

1. Burgenland

Fast hätte das Burgenland „Heanzenland“ geheißen. Warum? Weil Teile der Bevölkerung einen mittelbairischen Dialekt sprechen. Im 11. Jahrhundert sind Bauern mit ihren Familien aus Bayern und anderen deutschen Gebieten ins heutige Burgenland eingewandert – die „Heanzen“. Heute wird „Heanzenland“ noch als Bezeichnung für das Mittel- und Südburgenland verwendet.

2. Kärnten

Kärnten hat mit seiner gold-rot-weißen Landesflagge als einziges Bundesland in Österreich eine dreifarbige Flagge.

3. Niederösterreich

Der Ort mit dem längsten Namen Österreichs liegt in Niederösterreich. Es ist Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya.

4. Oberösterreich

Das Schloss Orth am Traunsee in Oberösterreich ist durch die Fernseh-Serie „Schlosshotel Orth“ bekannt geworden. Allerdings ist es gar kein Hotel, sondern ein Museum und Veranstaltungsort.

5. Salzburg

Weil viele Menschen aus den USA und aus asiatischen Ländern Österreich nur aus dem Musical-Film „The Sound of Music“ (1965) kennen, halten sie den Song „Edelweiß“ für ein traditionelles österreichisches Volkslied oder sogar für die Bundeshymne.

6. Steiermark

Der „Flascherlzug“ nach Stainz ist eine Schmalspurbahn und wurde vor etwa hundert Jahren eingerichtet. Es war eine Bahn zu einem steirischen „Wunderheiler“. PatientInnen haben mit dem „Flascherlzug“ ihre Urinflaschen zu ihm geschickt und auf Diagnose und Hilfe gehofft.

7. Tirol

In Tirol findet jährlich die Österreichische Meisterschaft im Kuhfladen-Weitwurf statt. Als Preis winkt die „Goldene Kuhflade“. Es ist verboten, dem Kuhfutter Zement beizumischen, um damit die Fladen zu dopen.

8. Vorarlberg

Bis 2001 war es in Vorarlberg zulässig, verendete Kühe im Steilhang in die Luft zu sprengen, um sie zu „entsorgen“. Heute ist das anders. Bauern bekommen die Bergung einer toten Kuh vom Land bezahlt.

9. Wien

Wenn ein Lipizzaner mit seiner Ausbildung fertig ist, wird er mit „Professor“ angesprochen.

10. Österreich

Ihr wollt wissen, ob der Bundespräsident gerade im Land verweilt oder nicht? Ein Blick auf die Präsidentschaftskanzlei genügt: Auf dem Dach befinden sich zwei Fahnenmasten. Sind beide Flaggen (die europäische und österreichische) gehisst, bedeutet es, dass der Bundespräsident sich im Land befindet. Sind die Flaggen eingeholt, hält er sich im Ausland auf

Schrulliges, Unglaubliches und Amüsantes über Österreich gibt es zu Hauf. Im Buch „Unnützes Österreich Wissen“ (Holzbaum Verlag) sind viele Fakten und Geschichten über die Alpenrepublik gesammelt!

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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