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Systemwechsel: Neuseeland will mit der 4-Tage Woche aus der Corona-Krise

Patricia Huber Patricia Huber
in Arbeit & Freizeit
Lesezeit:2 Minuten
20. Mai 2020
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Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern will unter anderem durch eine 4-Tage Woche aus der Corona Krise kommen. Sie ermuntert die Arbeitgeber im Land, über die Einführung einer Vier-Tage-Woche und andere flexible Arbeitsmodelle nachzudenken. Das würde auch dem Tourismus im Land helfen, der in einer tiefen Krise steckt.

Neuseelands Premierministern Jacinda Ardern hat in der Diskussion um steigende Arbeitslosigkeit und ein besseres Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben nach der Corona-Krise die 4-Tage Woche ins Spiel gebracht. Der Vorschlag gilt auch als Weg, um den Tourismus anzukurbeln. Auch in Neuseeland steckt die Hotellerie als Corona-Folge tief in der Krise.
Viele Neuseeländer hätten ihr erzählt, sie würden mehr Urlaub in Neuseeland machen, wenn sie mehr Freizeit hätten, sagt Ardern.

“Ich höre viele Neuseeländer eine Vier-Tage-Woche vorschlagen. Letztlich ist das eine Frage zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Aber wir haben viel durch Covid gelernt: Die Flexibilität, wenn Leute von zuhause aus arbeiten und die steigende Produktivität dadurch”, sagt Ardern. Ardern möchte Arbeitgeber dazu ermutigen, die 4-Tage Woche einzuführen „Es würde jedenfalls dem Tourismus im ganzen Land helfen.”

Ardern beliebteste Premierministerin seit 100 Jahren

Arderns Vorschlag in einem Facebook live Video hat laut Guardian bereits breite Resonanz gefunden und stößt in der Bevölkerung auf Zustimmung. Viele Neuseeländer wollen nach der Corona-Krise nicht mehr in die alte Normalität zurückkehren, mit all den Problemen.
Ardern hat aktuell die besten Umfragewerte, die es in mehr als einem Jahrhundert für eine neuseeländische Regierungschefin gab. Knapp 60 Prozent der Neuseeländer sprechen sich für sie als Person aus (um 20,8 Punkte mehr als bei der letzten Umfrage) und 56,5 Prozent für ihre Arbeiterpartei.

Durch die Gesundheitskrise kam das Land gut: In Neuseeland gilt das Coronavirus als praktisch ausgemerzt. Mit rund 1.500 Fällen, 21 Toten und derzeit keinen Neuinfektionen, hat das Land die Krise schneller überwunden als die meisten anderen. Die fünf Millionen Neuseeländer sind sich recht einig, dass sie das den im Vergleich weitaus früheren Maßnahmen ihrer 39 Jahre alten Ministerpräsidentin Jacinda Ardern verdanken.
„Wir haben diesen Kampf gewonnen“, hieß es von Ardern. Jetzt wartet der Kampf gegen die Wirtschaftskrise.

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rudi
rudi
22. Mai 2020 12:12

Nur mit einer 30 Wochenstunde und einem Gehalt von 1700.-€ NETTO, kann man die (kommende) Arbeitslosigkeit und die Armut hinanthalten! Aber nur dort, wo es diesen Lohn noch nicht gibt.

Macht es so wie die Neuseeländische Regierungschefin.
Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern will unter anderem durch eine 4-Tage Woche aus der Corona Krise kommen. Sie ermuntert die Arbeitgeber im Land, über die Einführung einer Vier-Tage-Woche und andere flexible Arbeitsmodelle nachzudenken. Das würde auch dem Tourismus im Land helfen, der in einer tiefen Krise steckt.
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aqiweub
aqiweub
20. Mai 2020 14:45

das wäre für Österreich so super! wieso müssen wir immer so viel hackeln…

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Leonard Nimoy war ein vielseitiger Künstler, der vor allem durch seine Rolle als Mr. Spock in der legendären Serie „Star Trek“ bekannt wurde. Als Vulkanier, der zwischen logischer Vernunft und menschlicher Emotion balancierte, prägte Nimoy eine Figur, die zu einem Markenzeichen der Sci-Fi-Kultur wurde. Doch sein Talent ging weit über das Schauspiel hinaus: Er war auch Regisseur, Musiker und Fotograf. Neben seiner Arbeit in der Unterhaltungsindustrie setzte er sich für soziale Themen ein und hinterließ einen bleibenden Eindruck sowohl auf als auch neben der Leinwand. Zitat: Das ist ja das Wunder. Je mehr wir teilen, desto mehr haben wir. Leonard Nimoy

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