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Kontrast
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Wie Staat und Steuern unser Leben leichter machen

Wie Staat und Steuern unser Leben leichter machen

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Dossier, Verteilungsgerechtigkeit
Lesezeit:5 Minuten
15. August 2017
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Hätten wir einen schlanken Staat und niedrigere Steuern – alles wäre einfacher: mehr Freiheit, mehr Geld für alle. Ganz simpel … oder? Ganz im Gegenteil! Es sind unsere Beiträge und der Wohlfahrtsstaat, die uns ein Leben in Freiheit und Sicherheit ermöglichen und uns im Endeffekt reicher machen.

Pascal Salin, ehemaliger Wirtschaftsprofessor an der Universität Paris-Dauphine, zeigt wie kompliziert, unpraktisch und teuer der Alltag in einer Gesellschaft ohne Steuern und Staat wäre:

„Alle betrachten zum Beispiel die Bürgersteige einer Stadt als Gemeingut, das durch Steuergelder finanziert werden muss. Doch angenommen, man würde beschließen, dass Bürgersteige von jedermann hergestellt werden können. Dann gebe es Mautsysteme, bei denen man zum Beispiel einen Chip im Schuh hätte, der misst, wie viele Kilometer man im Monat auf den Bürgersteigen zurückgelegt hat. Und dann bekäme man die Rechnung dafür.“

Das Beispiel lässt sich weiterdenken:

  • Nur jene zahlen in das Gesundheitssystem ein, die das Pech haben, krank zu werden – die dafür sehr, sehr viel.
  • Nur wohlhabende Regionen können sich PolizistInnen und Sicherheit auf der Straße leisten.

Es wäre eine Gesellschaft, verschärfter Ungleichheit verschärft.

Einen schwachen Staat können sich nur Reiche leisten.

Wir nutzen täglich steuerfinanzierte Gemeingüter

In Österreich zu leben, bedeutet, sich beim Frühstück nicht die Frage zu stellen, ob das Leitungswasser sauber ist. Noch vor der Arbeit bringt man die Kinder in die Schule oder in den Kindergarten – beides Bildungseinrichtungen, die für alle zugänglich sind. Der Weg zur Arbeit ist einfach zurückzulegen: Sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln – denn Straßen und Schienen werden instandgehalten und ständig ausgebaut.

UnternehmerInnen können Waren und Dienstleistungen problemlos transportieren und an KundInnen liefern. Wird man krank, oder verletzt sich eines der Kinder, sind Ärztezentren und Krankenhäuser in der Nähe und alle notwendigen Leistungen sind abgedeckt. Wir alle nutzen jeden Tag Gemeingüter – und genau sie erleichtern unseren Alltag. Finanziert werden sie teilweise über Versicherungsbeiträge, vor allem aber durch Steuern.

Was sind Steuern überhaupt?

Steuern sind der Beitrag, den jeder Einzelne leistet, um Leistungen, die der Staat bietet, zu finanzieren. Nicht alle haben gleich viele Ressourcen, daher leistet jeder so viel, wie er kann. Ziel ist eine starke Gemeinschaft, in der weder Kinder, noch Ältere, noch Kranke oder Arme zurückgelassen werden.

In der freien Marktwirtschaft gibt es nichts, das für eine gerechte Verteilung der Ressourcen sorgt. Dafür brauchen wir das Steuerwesen.

Woher kommen Steuern?

Als Bemessungsgrundlage für Beiträge dienen Einkommen, Vermögen, Konsum und Gewinne. Die Steuersätze legen fest, wie hoch diese Bereiche jeweils besteuert werden. Während bei der Mehrwertsteuer Vermögende wie KleinverdienerInnen gleich viel Beiträge leisten, ist der Steuersatz auf Einkommen progressiv: Je höher das Einkommen, desto größer der steuerliche Beitrag.

Steuerstufen in Österreich

Über Investitionen, Förderungen und Transferleistungen fließen die Einnahmen in die Bevölkerung zurück. Dabei sollen soziale Schieflagen nach Möglichkeiten ausgeglichen werden. Die Summe der Auszahlungen für 2017, die im Budget vorgesehen ist, beträgt beispielsweise rund 77,5 Milliarden Euro.

Wo fließt das Steuergeld hin?

Mit 9,7 Milliarden werden Gerichte, die Polizei und deren Ausrüstung finanziert, die unseren Rechtsstaat erhalten. Mit 14 Milliarden wird unser Bildungssystem, werden also Kindergärten, Schulen, auch Berufsschulen bis hin zu Fachhochschulen und Universitäten finanziert. 39,2 Milliarden – also mehr als die Hälfte der Beiträge – fließen über Ausgaben Pensionen, Pflege, Hospiz- und Palliativversorgung, Impfprogramme, Stipendien, Kindergeld, Frauenberatungsstellen und vieles mehr in die Gesellschaft zurück. 2017 zum Beispiel werden rund 1,6 Milliarden Euro für Beschäftigungsförderung aufgewendet.

Vieles von dem, was für uns selbstverständlich zum Alltag gehört, ist durch steuerliche Beiträge Wirklichkeit geworden.

Steuern senken und sparen – schlecht für die Wirtschaft

Weniger Steuern einheben und dafür bei den Ausgaben sparen – so lautet die Heilsbotschaft jener, die einen schwachen Staat fordern. Dabei zeigt sich: Bei den Ausgaben sparen, rentiert sich nicht für die BürgerInnen, denn sie erhalten weniger Leistungen. Es rentiert sich aber auch nicht für die Wirtschaft. Denn weniger Ausgaben bedeuten auch weniger Investitionen, weniger Förderungen. Die deutsche Ökonomin Katja Rietzler argumentiert, dass sich Sparpolitik nicht rechnet:

„Senke ich die Steuern um eine Milliarde, dann steigt vielleicht das BIP um eine halbe Milliarde. Der Effekt ist da, aber er ist unter 1. Bei öffentlichen Investitionen habe ich größere Effekte, oberhalb von 1. Wenn ich Investitionen um eine Milliarde erhöhe, steigt das BIP um mehr als 1 Milliarde.“

Erst Investitionen bedeuten schlussendlich mehr Wachstum und daher mehr Jobs.

„Weniger Staat“ ist ganz schön teuer

Die Annahme, dass es uns besser ginge, wenn wir weniger Abgaben an den Staat leisten, ist falsch. Vielmehr machen erst vergemeinschaftete Güter und Dienstleistungen unser Leben einfacher und günstiger. Sehen wir es uns am Beispiel der Gesundheitsausgaben und anhand eines Ländervergleiches an:

Die USA sind zwar bei den Aufwendungen für Gesundheit Spitzenreiter mit 8.508 Dollar Gesundheitsausgaben pro Kopf – allerdings müssen mehr als die Hälfte davon, etwa 4.500 Dollar – privat von BürgerInnen bezahlt werden. In Deutschland (Ausgaben 4.495 Dollar pro Kopf) und Österreich (4. 896 Dollar) wird der Großteil öffentlich finanziert sowie über Beiträge in die Sozialversicherung.

In den USA ist eine gute medizinische Versorgung nur für jene möglich, die ein hohes Einkommen haben oder vermögend sind. Um in den Vereinigten Staaten im Krankheitsfall genauso gut abgesichert zu sein, müssen KleinverdienerInnen einen ungleich höheren Anteil aufbringen, um das zu finanzieren.

Ein derartiges System schreibt nicht nur Ungleichheit fest, sondern liefert auch schlechtere Ergebnisse. Ein Gradmesser dafür ist die Lebenserwartung: In den USA liegt sie bei 78,9 Jahren, in Deutschland bei 81,2 Jahrein Österreich sogar bei 81,6 Jahren.

Hierzulande ist die Krankenversicherung in einer Form vergemeinschaftet, dass jeder seinen Beitrag leistet und im Krankheitsfall oder nach einem Unfall abgesichert ist. Ähnlich ist es bei der Sozialversicherung und verfügbaren Leistungen im Falle eines Jobverlustes.

Wie das in Österreich im Fall der Krankenversicherung aussieht, zeigt eine Bilanz der SVA (Stand 2015):

Vergemeinschaftung nützt – darüber sollten wir reden!

Steuerdebatten sind legitim. Vor allem sollten wir diskutieren, welche Bereiche wir als Gesellschaft solidarisch organisieren wollen und was Folgen eines Abbaus von Gemeingütern sind. Denn was als „Mehr Eigenverantwortung“ beworben wird, bedeutet in der Regel höhere Kosten für jeden Einzelnen und damit eine Schlechterstellung für die, die wenig zum Leben haben.

Kollaborativer Journalismus
Liebe LeserInnen!

Dir fehlt was? Poste unterhalb dieses Artikels weitere Informationen zum Thema. Brauchbare Inhalte mit Quellenangabe bauen wir – mit Verweis auf den jeweiligen LeserInnen-Kommentar – in den Text ein. Alternativ könnt ihr uns auch ein Mail schicken!

Zum Weiterlesen:

  • Die österreichische Sozialversicherung in Zahlen http://www.bva.at/cdscontent/load?contentid=10008.596116&version=1483433853
  • OECD Gesundheitsdaten 2014 http://www.oecd.org/els/health-systems/Briefing-Note-OSTERREICH-2014-in-German.pdf
  • Teure Gesundheit http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-09/infografik-gesundheitsausgaben-usa?print

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Robert
Robert
16. August 2017 18:42

….ujehujeh… 77,5 Mrd sind die Ausgaben (!) – die Steuereinnahmen sind 73,2 Mrd – die Differenz ist unser Budgetdefizit…. ein Artikel, der gleich am Beginn Einnahmen und Ausgaben verwechselt ist schon nicht viel wert….
Schade um das Thema, denn die Headline ist schon generell nicht falsch. Davon aber auch implizit abzuleiten, es könne leider gar nicht Effizienz und Effektivität verbessert werden (bedeutet: mehr fürs Geld oder eben weniger Geld) – weil „eh alles supa“ ist, wird wohl niemand verstehen und akzeptieren.

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Kathrin Glösel
Kathrin Glösel
Reply to  Robert
18. August 2017 11:55

Vielleicht noch etwas ergänzt: Es gibt 2017 Einzahlungen von 73,18 Mrd. Euro und Auszahlungen von 77,46 Mrd. Euro, das administrative Defizit liegt damit bei -4,3 Mrd. Euro oder 1,2 Prozent des BIP. Das Maastricht-Defizit des Gesamtstaates wird mit -1,2 Prozent des BIP veranschlagt, das strukturelle – um Einmaleffekte und Konjunkturauswirkungen bereinigte – Defizit des Gesamtstaates macht 2017 -0,5 Prozent des BIP aus. Die öffentliche Verschuldung sinkt im kommenden Jahr von 83,2 Prozent des BIP auf 80,9 Prozent. Die EU-Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspakt werden damit eingehalten. Es geht ja darum, die gesamten Wirtschaftsentwicklungen – und damit auch Konsummöglichkeiten – im Blick zu behalten. Wenn sich Menschen ihre Existenz nicht leisten können, keine Arbeit finden oder Sicherheit nicht gewährleistet wird, kostet das – knapp zusammengefasst – jede Menge Geld, es ist damit sogar ein großes Risiko, auf Investitionen und soziale Leistungen zu verzichten.

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Parteilos
Parteilos
16. August 2017 10:59

von den nicht gerechtfertigten und weit überhöhten pensionen für politiker,nationalbänker und ähnliche beamte und co., sehe ich leider nicht ein, warum ich soviel steuern zahlen muss…
vor einer wahl mit so einem unüberlegten artikel das system gut zu heissen, ist typisch für österreich…
Wir könnten vieles an steuern sparen, wenn oben genanntes berücksichtigt und wirtschaftsflüchtlinge und verbrecher ohne kontrollen ins land gelassen und mit geld und sachleistungen zugeschüttet würden.
Mit diesem geld könnte die armut und die vielen lücken im sooo “tollen“ sozialsystem von österreich bekämpft und verbessert werden.
Es wär vielleicht besser, solche artikel nicht zu schreiben wenn man politisch angehaucht ist (egal welche partei auch immer)

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Liberaler Sozialist
Liberaler Sozialist
15. August 2017 17:49

Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen könnten wir auch einen sozialen Staat schaffen der trotzdem schlank ist. So mästen wir nur einen riesigen Apparat an Sozial und Verwaltungsbürrokratie welcher keine Produktiven Leistungen schafft aber dafür sehr viel Steuern und Auch Arbeitszeit von millionen (Beamtentum) bindet welches sozusagen dann der Wirtschaft und dem allgemeinen Wohlstand entzogen ist.

Mit dem Grundeinkommen könnten wir einen Staat schaffen der soziales und Freiheit miteinander verbindet anstatt dies wie bisher als Widerspruch aufzufassen.

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Heinrich Malzer
Heinrich Malzer
Reply to  Liberaler Sozialist
17. August 2017 17:07

Dem kann ich nur zustimmen,
habe ein Modell erstellt, welches 70-80% der Einkommensbezieher bzw Pensionisten
ein höheres Einkommen ermöglicht und gleichzeitig die Vermögensungleichheit verringern kann,
würde mich gerne mit Ihnen darüber unterhalten

Heinrich Malzer
0699-170-98641
oeep@inode.at
https://oeep1.jimdo.com/

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Florian Katzbacher
Florian Katzbacher
15. August 2017 15:17

naja, sehr oberflächlich diese Analyse, wenig fundiert und macht den Punkt nicht den die Headline ankündigt. Bitte liebe SPÖ Parlamentsfraktion etwas mehr Substanz in euren Artikeln fände ich gut. Die Themensetzung gefällt mir, aber man sieht dass hier Amateure und fachliche Dilettanten schreiben. Zudem stimmen einige Zahlen nicht und die Analyse der US Sozialversicherung ist ….. euphemistisch gesagt …. gaga.

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