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Nach dem Erfolgsmodell in anderen Ländern: Irland testet die 4-Tage-Woche

Nach dem Erfolgsmodell in anderen Ländern: Irland testet die 4-Tage-Woche

Nikolay Nikolay
in 4-Tage-Woche
Lesezeit:2 Minuten
9. Juli 2021
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Nachdem einige Länder und Unternehmen die 4-Tage-Woche erfolgreich ausprobiert haben, startet nun auch Irland mit einer sechsmonatigen Testphase. In dieser Zeit soll die Umsetzbarkeit einer generellen 4-Tage-Woche überprüft werden.  

Die Vorteile einer 4-Tage-Woche sind vielfach belegt: Die Produktivität im Betrieb steigt, die Angestellten sind gesünder und haben mehr Zeit für Familie und Freunde. Außerdem entstehen mehr Arbeitsplätze, psychische Störungen, lange Krankenstände und Burn-out nehmen ab. Eine Arbeitszeitverkürzung würde also nicht nur die Angestellten entlasten, sondern auch das gesamte Gesundheitssystem. Pilotprojekte in Island und Schweden haben die Vorteile der 4-Tage-Woche gezeigt, Spanien startet mit einem Projekt für 500 Firmen.

Radikale Veränderungen der Arbeitswelt durch Corona

Als in Irland die Firma Ice Group letztes Jahr auf eine 4-Tage-Woche umstellte, war die mediale Resonanz groß. Ice Group berichtet, dass die Produktivität um 27 Prozent gestiegen ist, die Vorteile für die Angestellten seien enorm. Nächsten Jänner soll ein größeres Pilotprojekt beginnen. Sechs Monate soll es dauern und alle Unternehmen und Arbeitgeber, die teilnehmen, erhalten Schulungen, Unterstützung und Mentoring, um einen reibungslosen Übergang zur 4-Tage-Woche zu ermöglichen.

Joe O’Connor, Vorsitzender der Four Day Week Ireland, stellt fest, dass wir im letzten Jahr eine radikale Veränderung der Arbeitswelt erlebt haben. Die flexibleren Arbeitsformen haben sich nun endgültig durchgesetzt. Um auf diesen Wandel zeitgemäß zu reagieren, braucht es die 4-Tage-Woche ohne jegliche Lohneinbußen. Nur so bietet das Modell das Potenzial einer besseren Zukunft für ArbeitnehmerInnen, ArbeitgeberInnen und sogar für die Umwelt, da der CO2-Ausstoß pro Kopf sinkt. Was für viele Iren zunächst als radikales Konzept erschien, stößt nun auf Begeisterung und wird als eine vernünftige Lösung begrüßt.

Die Kampagne von „Four Day Week Ireland“ wird von Gewerkschaften, Wissenschaftlern sowie Frauen- und Umweltorganisationen unterstützt. Lokale Behörden werden ermuntert, die 4-Tage-Woche auszuprobieren. Die irische Regierung unterstützt das Projekt mit einer Forschungsförderung von 150.000 Euro. Wirtschafts- und Arbeitsminister Leo Varadkar sagt, es sei „zu früh, um zu sagen, ob die 4-Tage Woche in Irland funktionieren könnte“, aber das Ziel sei „ehrgeizig“.

Für Umweltminister Eamon Ryan kann die Viertagewoche vor allem dabei helfen, den CO2-Ausstoß und die Luftverschmutzung zu reduzieren. Außerdem würden sich die Work-Life Balance und die Geschlechtergerechtigkeit verbessern. „Während wir uns von der Pandemie erholen, können wir unser Arbeitsleben neu denken und verbessern.“

4-Tage-Woche: Ein Konzept auch für Österreich?

Die ÖsterreicherInnen arbeiten am zweitlängsten in der Europäischen Union. Dadurch leidet das gesamte Umfeld: Familie, Freunde, Bekannte. Studien zeigen, dass kürzere Arbeitszeiten nicht nur für die Wirtschaft besser wären, sondern uns auch insgesamt glücklicher machen. Die SPÖ fordert deshalb ein entsprechendes Pilotprojekt auch für Österreich und sieht das Konzept als eine besonders günstige Ausstiegsvariante aus der Kurzarbeit.

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Rosa Louise Parks war eine afroamerikanische Bürgerrechtlerin. Ihr Nein veränderte die amerikanische Gesellschaft und ließ Massenproteste gegen die Rassentrennung losbrechen. Am 1. Dezember 1955 weigerte sie sich, ihren Sitzplatz in einem Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Ihr Handeln inspirierte die afro-amerikanische Bürgerrechtsbewegung zum Bus-Boykott von Montgomery und war der Beginn des Endes der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten. Zitat: Um etwas zu verändern, dürfen wir keine Angst davor haben, den ersten Schritt zu tun. Wir werden dann scheitern, wenn wir schon daran scheitern, es überhaupt zu versuchen. Rosa Parks

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Rosa Louise Parks war eine afroamerikanische Bürgerrechtlerin. Ihr Nein veränderte die amerikanische Gesellschaft und ließ Massenproteste gegen die Rassentrennung losbrechen. Am 1. Dezember 1955 weigerte sie sich, ihren Sitzplatz in einem Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Ihr Handeln inspirierte die afro-amerikanische Bürgerrechtsbewegung zum Bus-Boykott von Montgomery und war der Beginn des Endes der Rassentrennung in den Vereinigten Staaten. Zitat: Um etwas zu verändern, dürfen wir keine Angst davor haben, den ersten Schritt zu tun. Wir werden dann scheitern, wenn wir schon daran scheitern, es überhaupt zu versuchen. Rosa Parks

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