Franz Hörl, der eilige Schutzpatron der Tiroler Seilbahnen, hatte es auf den Punkt gebracht:
„Uns gehört die TIWAG, die Wohnbauförderung und die Hypobank!“
Und einer Volkspartei, der alles gehört im Heiligen Land, die hat man zu lieben und zu ehren und auf sie zu hören! Die hat man nicht durch depperte Fragen zu quälen, die hat man zu wählen!
Aber nix da. Seit dem letzten Wahlsonntag pfeift der Mattle-Toni aus dem letzten Kitzloch. Keine 35 Prozent hat er. Ganz z’druckt steht er da, noch platter als sein Vorgänger.
Dabei hat doch die Tiroler Volkspartei immer alles richtig gemacht: Die Hotellerie gefördert! Die Almen künstlich zugeschneit! Den Gletschern beim Schmelzen geholfen! Neue Märkte für heimische Schi und chinesische Viren geöffnet!
Trotzdem: Noch stellt der christkatholische Volksparteiische seine Bretteln nicht in den klimatisierten Schistall. Er spuckt in die Hände und reicht sie dann einem Koalitionspartner. Und wenn sie der dann ergriffen und geschüttelt hat, dann wird ihm erklärt, wo der Bartl den Most holt:
„Net bös sein, aber: In Tirol wird’s immer mehr Schikanonen als Windräder geben. Bei uns ist der Gast König und nicht der Koch und die Kellnerin. Gegendert wird nirgends, net amal in der Kirchen. Und das Wichtigste: Uns gehört auch in Zukunft die TIWAG, die Wohnbauförderung und die Hypobank!“
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Jeder arbeitende Mensch in Österreich muss Steuern zahlen. Große Unternehmen mit Milliarden-Umsätzen hingegen nutzen vielfältige Wege, um Steuern zu vermeiden....
Der niederländische Historiker Rutger Bregman wurde 2019 einem neuen Publikum bekannt, als er beim Wirtschaftsgipfel in Davos kritisiert hat, dass man dort nicht genug über Steuern und Gerechtigkeit spricht. Der Auftritt wurde zu seinem Markenzeichen. Nun hat er in einer Talkshow den norwegischen Milliardär zur Rede gestellt, warum der sein Vermögen nicht besser für die Gemeinschaft nutzt. Bregman findet: Wer enormen Reichtum hat, soll diesen auch nutzen, um die Welt besser zu machen. Er fordert mehr moralische Ambition. Zitat: Ich fordere nicht, dass wohlhabende Menschen ihre Strandhäuser, Luxusautos oder Rolex-Uhren aufgeben. Ich fordere sie auf, zukünftige Historiker stolz zu machen. Die Geschichte erinnert sich nicht an Anlageportfolios. Sie erinnert sich an jene, die alles auf eine Karte gesetzt haben - die ihre Ressourcen, ihre Karrieren und ihren Ruf genutzt haben, um für etwas zu kämpfen, das größer ist als sie selbst. Rutger Bregman
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Der niederländische Historiker Rutger Bregman wurde 2019 einem neuen Publikum bekannt, als er beim Wirtschaftsgipfel in Davos kritisiert hat, dass man dort nicht genug über Steuern und Gerechtigkeit spricht. Der Auftritt wurde zu seinem Markenzeichen. Nun hat er in einer Talkshow den norwegischen Milliardär zur Rede gestellt, warum der sein Vermögen nicht besser für die Gemeinschaft nutzt. Bregman findet: Wer enormen Reichtum hat, soll diesen auch nutzen, um die Welt besser zu machen. Er fordert mehr moralische Ambition. Zitat: Ich fordere nicht, dass wohlhabende Menschen ihre Strandhäuser, Luxusautos oder Rolex-Uhren aufgeben. Ich fordere sie auf, zukünftige Historiker stolz zu machen. Die Geschichte erinnert sich nicht an Anlageportfolios. Sie erinnert sich an jene, die alles auf eine Karte gesetzt haben - die ihre Ressourcen, ihre Karrieren und ihren Ruf genutzt haben, um für etwas zu kämpfen, das größer ist als sie selbst. Rutger Bregman