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Großer Erfolg der Linzer SPÖ: Dietmar Prammer gewinnt die Bürgermeisterwahl mit 77, 1 Prozent

Dietmar "Didi" Prammer

Dietmar "Didi" Prammer

Gerald Demmel Gerald Demmel
in Oberösterreich
Lesezeit:2 Minuten
26. Januar 2025
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Die SPÖ-Linz feiert einen großen Wahl-Erfolg: Dietmar „Didi“ Prammer, der geschäftsführende SPÖ-Vizebürgermeister, konnte die Bürgermeisterwahl mit 77,1 Prozent der Stimmen klar für sich entscheiden. Sein Konkurrent in der Stichwahl, FPÖ-Stadtrat Michael Raml, muss sich mit 22,9 Prozent geschlagen geben. Dietmar Prammer tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Klaus Luger (SPÖ) an und ist nun neuer Bürgermeister der drittgrößten Stadt Österreichs.

Rennen um Bürgermeistersessel: Dietmar Prammer holt über 3/4 der Stimmen 

Die Bürgermeisterwahl in Linz ist entschieden: Dietmar Prammer setzte sich laut dem vorläufigen Endergebnis in der Stichwahl mit beeindruckenden 77,1 Prozent der Stimmen gegen den FPÖ-Kandidaten Michael Raml durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,2 Prozent und blieb damit gleich wie im ersten Wahlgang.

In seiner ersten Reaktion erklärte Prammer, dass ihm nicht nur die aktuelle politische Großwetterlage – wie die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene oder die Entwicklungen unter dem neuen US-Präsidenten Trump – sondern auch der Wunsch der Wähler:innen nach Zusammenhalt und Stabilität in Linz zugutekommen seien.

„Da wird es viele Menschen geben, die ein Zeichen setzen wollten für ein Miteinander“, sagt Prammer in einem ersten Statement als neu gewählter Bürgermeister.

Der Sieg in der Stichwahl war für ihn aber alles andere als eine Selbstverständlichkeit und keine „gmahde Wiesn“.

Bereits im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte Prammer mit 40,2 Prozent der Stimmen einen klaren Vorsprung vor Raml, der 20,2 Prozent erreichte. Insgesamt waren wieder fast 152.000 Linzer:innen zur Wahl aufgerufen.

Erster Wahlgang am 12. Jänner: Prammer mit 40,2 Prozent klar vor Konkurent:innen

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Bereits im ersten Wahlgang konnte Prammer einen deutlichen Etappensieg verbuchen und ging mit einem Vorsprung von fast doppelt so vielen Stimmen wie Raml als klarer Favorit in die Stichwahl. Die weiteren Kandidaten blieben deutlich hinter den beiden Führenden zurück. Martin Hajart (ÖVP) landete mit 18,3 Prozent auf dem dritten Platz, während Eva Schobesberger (Grüne) 13 Prozent der Stimmen erhielt. Lorenz Potocnik (Linz+), Gerlinde Grünn (KPÖ) und Georg Redlhammer (Neos) kamen jeweils auf unter vier Prozent.

Die vorgezogene Bürgermeisterwahl wurde notwendig, da der langjährige Amtsinhaber Klaus Luger sein Amt nach der sogenannten Brucknerhaus-Affäre niedergelegt hatte. Der neue Bürgermeister wird allerdings nur eine verkürzte Amtszeit bis 2027 ausüben, da dann reguläre Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen anstehen. Die SPÖ bleibt im Gemeinderat mit 22 Mandaten die stärkste Fraktion.

Dieser Artikel wurde am 12. Jänner 2025 veröffentlicht und am 26. Jänner 2025 aktualisiert.

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aramo
aramo
26. Januar 2025 20:57

ja wirklich Grandios wenn einen 20 % der Linzer Wählen da muss man den Erfolg der Fpö bei den letzten Nationalrats wahlen als besonderen Sieg Feiern wenn hier bei der Spö 20 % schon ein Großer Erfolg sind ich würde mich schämen so etwas zu veröffentlichen

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aramo
aramo
13. Januar 2025 20:38

bei nur 43 % Wahlbeteiligung kann man ja nicht wirklich von einen Überragenden Sieg sprechen und davon nur die Hälfte also 20 ca 20 % Linzer haben in gewählt das ist ja wahlich ein Erfolg blblabla

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Berta Cáceres war eine honduranische Umweltaktivistin und Vertreterin der indigenen Lenca. Sie kämpfte für den Schutz der Umwelt und die Rechte der indigenen Bevölkerung, besonders gegen große Infrastrukturprojekte wie den Agua Zarca Staudamm, der die Lebensgrundlage ihrer Gemeinschaft bedrohte. Cáceres wurde 2015 mit dem Goldman Environmental Prize ausgezeichnet – ein Zeichen für ihr großes Engagement. Sie wurde am Morgen des 3. März 2016 in ihrem Haus von mehreren Bewaffneten ermordet. Zitat: Wir haben keinen Ersatzplaneten. Wir haben nur diesen und wir müssen jetzt handeln. Berta Cáceres

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