In der Nationalratssitzung vom 23. September 2026 ging es unter anderem um steuerliche Erleichterungen für Menschen, die nach dem Regelpensionsalter weiterarbeiten, sowie um zusätzliche Mittel zur Förderung älterer Beschäftigter. Auch für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung steht seit heuer mehr Geld zur Verfügung. Alle Anträge und Abstimmungen finden sich auf der Parlaments-Website. Hier das Abstimmungsverhalten der Parteien bei ausgewählten Anträgen.
Arbeiten ab Regelpensionsalter:
Keine Lohnsteuer (bis 15.000€/Jahr) und keine PV-Beiträge
Zur Abstimmung
Bei dieser Abstimmung ging es um ein umfassendes Gesetzespaket, das neben einer Attraktivierung der betrieblichen Vorsorge einige Änderungen für das Arbeiten im Alter beinhaltet. Wer etwa über das gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaus arbeitet, für den entfallen die Dienstnehmerbeiträge zur Pensionsversicherung (10,25 Prozent, 8,32 Prozent für Selbstständige). Außerdem wird der Zuverdienst bis zu 15.000 Euro im Jahr (1.250 Euro monatlich) steuerfrei. Wenn man dies nutzt, um zur Pension dazuzuverdienen, muss man zuvor allerdings 40 Jahre (für Männer) bzw. 34 Jahre (für Frauen) gearbeitet haben.
In diesem Gesetzespaket stimmten die Parteien außerdem über mehr Geld für das AMS zur Arbeitsmarktförderung insb. für ältere Beschäftigte (s.u.) sowie über mehr Geld für den Arbeitsmarkt-Transformationsfonds ab. Letzterer unterstützt mit 82 Millionen Euro (2028 und 2029) Beschäftigte und Arbeitslose bei den Folgen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.
Jährlich 100 Mio. Euro für AMS insb. zur Förderung älterer Beschäftigter
Zur AbstimmungBei dieser Abstimmung ging es um ein umfassendes Gesetzespaket, das neben einer Attraktivierung der betrieblichen Vorsorge einige Änderungen für das Arbeiten im Alter beinhaltet. So erhält das AMS jährlich 100. Mio. Euro zusätzlich zur Arbeitsmarktförderung insb. für ältere Beschäftigte. Außerdem stimmten die Parteien über mehr Geld für den Arbeitsmarkt-Transformationsfonds ab sowie über steuerliche Entlastungen für Personen, die nach dem Regelpensionsalter arbeiten (s.o.).
134,5 Mio. Euro (bis 2028) für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung
Zum AntragDer Ausgleichstaxfonds zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung bekommt damit heuer 65 Mio. €, nächstes Jahr 45,1 Mio. €, 2028 24,4 Mio. € und ab 2029 14,4 Mio. € zusätzlich. Mehr dazu gibt es hier.
Grundwehrdiener sollen 1.000 Euro monatlich bekommen
Zur AbstimmungDer Antrag sieht vor, dass die Verteidigungsministerin die geplanten Verbesserungen für Grundwehrdiener umsetzen soll. Dazu gehört vor allem, die monatliche Vergütung ab 1. Jänner 2027 auf 1.000 Euro zu erhöhen.
Beantragung von Kinderbetreuungsgeld soll einfacher werden
Zur AbstimmungDer Antrag sieht vor, dass die Bundesregierung die Beantragung von Kinderbetreuungsgeld einfacher und unbürokratischer machen soll. Verfahren sollen stärker digitalisiert, transparenter und auch bei grenzüberschreitenden Fällen leichter abgewickelt werden.
Zusammenfassung

Die Abstimmungen aus Nationalratssitzungen von Krontast.at bilden eine Auswahl der Anträge ab. Mitunter sind zum Zweck der Verständlichkeit einzelne Forderungspunkte aus Anträgen herausgegriffen und die Beschreibung in der Grafik vereinfacht. Bei jeder Abstimmung verweisen wir auf den entsprechenden Antrag bzw. das Abstimmungsverhalten, wo alle Details dazu nachzulesen sind. Auf der Parlaments-Website befinden sich außerdem vollständig alle Anträge.
Kreuze maximal 4 Antworten an, die für dich am meisten zutreffen.



































