Krieg, Energiepreise, Sanktionen, internationale Konzerne oder politische Entscheidungen: Seit Jahren kämpfen viele europäische Länder mit hoher Inflation. Besonders stark spüren das viele Menschen bei Mieten, Lebensmitteln, Strom, Versicherungen oder im Alltagseinkauf. Doch worin seht ihr eigentlich die Hauptursachen für die Teuerung?
Die Inflation in Europa hat viele mögliche Ursachen, vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine über die Folgen der Corona-Krise bis hin zu internationalen Handelskonflikten oder steigenden Unternehmensgewinnen. Manche machen auch die Politik in Europa oder den einzelnen Staaten verantwortlich. Wir wollen wissen: Was ist deiner Meinung nach der wichtigste Grund für die anhaltende Teuerung?
Poste unterhalb dieses Artikels weitere Informationen zum Thema. Brauchbare Inhalte mit Quellenangabe können uns helfen, den Text qualitativ zu erweitern. Du kannst uns deine Kritik und Ergänzungen auch gern via Mail schicken.
Was sind deiner Meinung nach hauptsächlich die Ursachen für die Inflation in Europa?
(maximal 5 Antwortmöglichkeiten)
Einige Konzerne haben die Krise genutzt, um Gewinne zu steigern 18%, 18%
18%18%
413 Stimmen - 18% aller Stimmen
Die Kriegs-Politik von US-Präsident Trump 17%, 17%
17%17%
386 Stimmen - 17% aller Stimmen
Die Handelspolitik der USA unter Trump 15%, 15%
15%15%
355 Stimmen - 15% aller Stimmen
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine 15%, 15%
15%15%
334 Stimmen - 15% aller Stimmen
Die europäische Politik 8%, 8%
8%8%
173 Stimmen - 8% aller Stimmen
Europas Sanktionen gegen Russland 7%, 7%
7%7%
156 Stimmen - 7% aller Stimmen
Die Folgen der Corona-Krise 7%, 7%
7%7%
152 Stimmen - 7% aller Stimmen
Die nationale Politik 6%, 6%
6%6%
131 Stimme - 6% aller Stimmen
Die Staaten drucken zu viel Geld bzw. geben zu viel Geld aus 4%, 4%
4%4%
99 Stimmen - 4% aller Stimmen
Zu hohe internationale Zölle 4%, 4%
4%4%
95 Stimmen - 4% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 2294
Voters: 642
13. Mai 2026
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Katharina Süssenbach
18. Mai 2026 17:45
Bei den Antworten fehlt mir die Energie. Wir haben einen Anteil von 90% an erneuerbaren Strom. Der Preis ist aber dennoch hoch, weil er sich an die Merid Order anlehnt.
Das ist eines von mehreren Beispiele, bei dem wir die Abhängigkeit Europas sehen. Europa muss autarker werden.
Franz Pichler
17. Mai 2026 06:26
Meiner Meinung nach wird die Landwirtschaft in Europa viel zu viel gefördert,ich sehe das in Österreich diese Industrie Bauern haben riesengroße Höfe mindestens 3 Allrad-Traktor sämtliche Geräte, darum auch die vielen Traktoren, wenn ein Landwirt eine Selbstvermarktung betreibt sehe ich das positive, außerdem die Richtlinien bei Bio Betriebe sind teilweise nicht zu verstehen, wir kaufen was möglich ist bei den selbst-Vermarkter wenn’s geht Bio, ich kenne den Bauern und weiß ich bekomme gute Lebensmittel.
Die Energie ist viel zu teuer,man braucht für alles was produziert wird Energie, darum auch die hohe Inflation, die Überreichen und Großkonzerne zahlen viel zu wenig Steuern.
Windräder sollten viel mehr gebaut werden in Österreich, Martin Winkler OÖ ist der richtige Mann für solche Projekte, FPÖ und ÖVP kâmpfen gegen Umweltfreundliche Energie, außerdem sollten viele Batteriespeicher installiert werden.
Andrea
14. Mai 2026 11:58
Das gemeine Volk also Ich ubd Du
sind das Spielbrett des Wirtschaftsspieles
„DKT-Das kaufmännische Talent“
mit echten Menschen als Spielfiguren.
Anatol
14. Mai 2026 09:06
Inflation ist die Folge, wenn das Angebot langsamer wächst wie die bisherige (realisierbare) Nachfrage oder – umgekehrt – wenn das Angebot schneller sinkt wie die bisherige (realisierbare) Nachfrage.
Dann trifft relativ mehr Ausgabenbereitschaft auf weniger Güter mit der Folge, dass die Preise steigen.
Da aber Inflation nur ein Durchschnittswert ist, sagt der Inflationswert nur etwas über die akkumukierten Verschiebungen aus, nicht aber bei den einzelnen konkreten Gütern.
Seit dem Ausspruch Draghis „whatever it takes“ warnten Monetratisten vor einer Inflation, ohne dass diese kam. Das lagt aber nicht daran, dass es „diese“ Inflation nicht gab, sie wurde nur bei der Inflationsberechnung nicht gemesse. Denn das zusätzliche Geld landete nicht bei Nettokonsumenten, sondern Nettosparern, also nicht in der Güternachfrage, sondern der Sparproduktnachfrage. Diese Inflation hatte einen anderen Namen, vor ihr wurde nicht gewarnt, sondern sie wurde bejubelt: der Börsenboom.
Die jetzige Inflation hat einen anderen Grund, es sind die Kriege, die die weltweit zu Verfügung stehende Energie verknappen. Sie ist daher nicht Folge der Geldmengenpolitik (wie Monetaristen gerne behaupten), sondern der Güterverknappung, hier speziell der Energie. Weil wir aber Energie für alles benötigen – inklusive der Herstellung aller anderen Güter -, bedeutet das, dass alles teurer wird. Auch diese Teuerung kann zwei Ursachen haben: entweder, weil es zwar (noch) ausreichend Energie (Öl) gibt, z.B. weil die Lager noch voll sind, aber eben weniger nachkommt als verbraucht wird; dann stellt sich die Inflation nur in steigenden Preisen dar; oder es gibt schlicht nicht mehr ausreichend Energie; dann reduziert sich die Gesamtproduktion, angefangen bei den Produkten, deren Preise nicht beliebig nach oben geschraubt werden können, weil die Einkommen ihrer Nachfrager nicht ausreichen, um diese Nachfrage realisierbar zu machen. Dann ist die Inflation (zusätzlich) eine Folge der Güterverknappung.
Und hier muss die nationale Politik ansetzen: die Einkommen so zu gestalten, dass der Konsum der Massen- (sogenannter rigider) Güter konsumierbar bleibt, so dass die Energieeinsparungen bei den variablen Gütern erfolgen. Dies wirkt sich dann auch auf die Investitionen aus, die mittels der Politik in Richtung Grundversorgung gelenkt werden kann.
Für eine Begründung warum Infaltion auch eine Folge von Konzernem, die die Krise nutzen, ihre Gewinne zu steigern,ist, fehlt hier der Platz.
„Einige Konzerne haben die Krise genutzt, um Gewinne zu steigern“ fehlt am Platz? Warum? Das war ganz sicher so und verstärkt den Inflationstrend nochmals.
zB Geschäfte wie Bipa, die plötzlich die Preise für Billig-Lesebrillen von unter 10 auf über 20 Euro rauf gehoben haben.
Das haben doch viele Profitmaximierer als Chance gesehen. Das nicht zu sehen, ist naiv.
Der Platz fehlt, weil es pro Beitrag eine bestimmte Anzahl an Zeichen gibt und die war bei bei meinen Beitrag oben ausgereizt.
Das Thema ist auch komplexer, weil zwischen sogenannten rigiden Gütern, also denen, bei denen ich meine Bedarf nicht an meine Kaufmittel (Geld) anpassen kann (wie z.B. Essen etc.), weil ich einfach eine bestimmte Quantität unbedingt brauche, und flexiblen Gütern (wie z.B. Ausgaben für Hobbys oder Annehmlichkeiten), in denen ich meinen Bedarf anpassen kann.
Die Billig-Lesebrille kaufe ich dann eben nicht mehr, dann hat Bipa das Nachsehen. Kann es die Preise so gheben, so ist davon auszugehen, da ist was tatsächlich teurer geworden oder die haben eine Monopolstellung bzw. Absprache mit anderen (sozusagen ein Kartell). Wenn das dennoch weiter so gekauft wird, so ist es ein rigides Gut (die Menschen glauben es, haben zu müssen) oder die Einkommen sind entsprechend gestiegen.
Ob Lesebrillen solch eine rigides Gut sind, weiß ich nicht. Ich habe aber keine, weil ich sie nur ständig suchen müsste. Ich komme gut ohne Lesebrille aus.
Ein entscheidenes Gut, das alles limitiert, ist Energie, derzeit Öl und Gas.
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Maya Angelou war Schriftstellerin, Poetin und Bürgerrechtsaktivistin. Berühmt wurde sie mit ihrer Autobiografie „I Know Why the Caged Bird Sings“, in der sie über Rassismus, Gewalt und ihr Aufwachsen in den USA schrieb.
Sie arbeitete mit Martin Luther King Jr. und Malcolm X zusammen und prägte die amerikanische Bürgerrechtsbewegung mit. Angelou veröffentlichte zahlreiche Bücher und Gedichte und lehrte später als Professorin an Universitäten.
1993 trug sie bei der Amtseinführung von US-Präsident Bill Clinton ein Gedicht vor und wurde weltweit bekannt.
Zitat: Hass hat schon eine Menge Probleme in der Welt verursacht, gelöst hat er aber noch keines. Maya Angelou
Umfrage
Was sind deiner Meinung nach hauptsächlich die Ursachen für die Inflation in Europa?
Maya Angelou war Schriftstellerin, Poetin und Bürgerrechtsaktivistin. Berühmt wurde sie mit ihrer Autobiografie „I Know Why the Caged Bird Sings“, in der sie über Rassismus, Gewalt und ihr Aufwachsen in den USA schrieb.
Sie arbeitete mit Martin Luther King Jr. und Malcolm X zusammen und prägte die amerikanische Bürgerrechtsbewegung mit. Angelou veröffentlichte zahlreiche Bücher und Gedichte und lehrte später als Professorin an Universitäten.
1993 trug sie bei der Amtseinführung von US-Präsident Bill Clinton ein Gedicht vor und wurde weltweit bekannt.
Zitat: Hass hat schon eine Menge Probleme in der Welt verursacht, gelöst hat er aber noch keines. Maya Angelou
Bei den Antworten fehlt mir die Energie. Wir haben einen Anteil von 90% an erneuerbaren Strom. Der Preis ist aber dennoch hoch, weil er sich an die Merid Order anlehnt.
Das ist eines von mehreren Beispiele, bei dem wir die Abhängigkeit Europas sehen. Europa muss autarker werden.
Meiner Meinung nach wird die Landwirtschaft in Europa viel zu viel gefördert,ich sehe das in Österreich diese Industrie Bauern haben riesengroße Höfe mindestens 3 Allrad-Traktor sämtliche Geräte, darum auch die vielen Traktoren, wenn ein Landwirt eine Selbstvermarktung betreibt sehe ich das positive, außerdem die Richtlinien bei Bio Betriebe sind teilweise nicht zu verstehen, wir kaufen was möglich ist bei den selbst-Vermarkter wenn’s geht Bio, ich kenne den Bauern und weiß ich bekomme gute Lebensmittel.
Die Energie ist viel zu teuer,man braucht für alles was produziert wird Energie, darum auch die hohe Inflation, die Überreichen und Großkonzerne zahlen viel zu wenig Steuern.
Windräder sollten viel mehr gebaut werden in Österreich, Martin Winkler OÖ ist der richtige Mann für solche Projekte, FPÖ und ÖVP kâmpfen gegen Umweltfreundliche Energie, außerdem sollten viele Batteriespeicher installiert werden.
Das gemeine Volk also Ich ubd Du
sind das Spielbrett des Wirtschaftsspieles
„DKT-Das kaufmännische Talent“
mit echten Menschen als Spielfiguren.
Inflation ist die Folge, wenn das Angebot langsamer wächst wie die bisherige (realisierbare) Nachfrage oder – umgekehrt – wenn das Angebot schneller sinkt wie die bisherige (realisierbare) Nachfrage.
Dann trifft relativ mehr Ausgabenbereitschaft auf weniger Güter mit der Folge, dass die Preise steigen.
Da aber Inflation nur ein Durchschnittswert ist, sagt der Inflationswert nur etwas über die akkumukierten Verschiebungen aus, nicht aber bei den einzelnen konkreten Gütern.
Seit dem Ausspruch Draghis „whatever it takes“ warnten Monetratisten vor einer Inflation, ohne dass diese kam. Das lagt aber nicht daran, dass es „diese“ Inflation nicht gab, sie wurde nur bei der Inflationsberechnung nicht gemesse. Denn das zusätzliche Geld landete nicht bei Nettokonsumenten, sondern Nettosparern, also nicht in der Güternachfrage, sondern der Sparproduktnachfrage. Diese Inflation hatte einen anderen Namen, vor ihr wurde nicht gewarnt, sondern sie wurde bejubelt: der Börsenboom.
Die jetzige Inflation hat einen anderen Grund, es sind die Kriege, die die weltweit zu Verfügung stehende Energie verknappen. Sie ist daher nicht Folge der Geldmengenpolitik (wie Monetaristen gerne behaupten), sondern der Güterverknappung, hier speziell der Energie. Weil wir aber Energie für alles benötigen – inklusive der Herstellung aller anderen Güter -, bedeutet das, dass alles teurer wird. Auch diese Teuerung kann zwei Ursachen haben: entweder, weil es zwar (noch) ausreichend Energie (Öl) gibt, z.B. weil die Lager noch voll sind, aber eben weniger nachkommt als verbraucht wird; dann stellt sich die Inflation nur in steigenden Preisen dar; oder es gibt schlicht nicht mehr ausreichend Energie; dann reduziert sich die Gesamtproduktion, angefangen bei den Produkten, deren Preise nicht beliebig nach oben geschraubt werden können, weil die Einkommen ihrer Nachfrager nicht ausreichen, um diese Nachfrage realisierbar zu machen. Dann ist die Inflation (zusätzlich) eine Folge der Güterverknappung.
Und hier muss die nationale Politik ansetzen: die Einkommen so zu gestalten, dass der Konsum der Massen- (sogenannter rigider) Güter konsumierbar bleibt, so dass die Energieeinsparungen bei den variablen Gütern erfolgen. Dies wirkt sich dann auch auf die Investitionen aus, die mittels der Politik in Richtung Grundversorgung gelenkt werden kann.
Für eine Begründung warum Infaltion auch eine Folge von Konzernem, die die Krise nutzen, ihre Gewinne zu steigern,ist, fehlt hier der Platz.
„Einige Konzerne haben die Krise genutzt, um Gewinne zu steigern“ fehlt am Platz? Warum? Das war ganz sicher so und verstärkt den Inflationstrend nochmals.
zB Geschäfte wie Bipa, die plötzlich die Preise für Billig-Lesebrillen von unter 10 auf über 20 Euro rauf gehoben haben.
Das haben doch viele Profitmaximierer als Chance gesehen. Das nicht zu sehen, ist naiv.
Der Platz fehlt, weil es pro Beitrag eine bestimmte Anzahl an Zeichen gibt und die war bei bei meinen Beitrag oben ausgereizt.
Das Thema ist auch komplexer, weil zwischen sogenannten rigiden Gütern, also denen, bei denen ich meine Bedarf nicht an meine Kaufmittel (Geld) anpassen kann (wie z.B. Essen etc.), weil ich einfach eine bestimmte Quantität unbedingt brauche, und flexiblen Gütern (wie z.B. Ausgaben für Hobbys oder Annehmlichkeiten), in denen ich meinen Bedarf anpassen kann.
Die Billig-Lesebrille kaufe ich dann eben nicht mehr, dann hat Bipa das Nachsehen. Kann es die Preise so gheben, so ist davon auszugehen, da ist was tatsächlich teurer geworden oder die haben eine Monopolstellung bzw. Absprache mit anderen (sozusagen ein Kartell). Wenn das dennoch weiter so gekauft wird, so ist es ein rigides Gut (die Menschen glauben es, haben zu müssen) oder die Einkommen sind entsprechend gestiegen.
Ob Lesebrillen solch eine rigides Gut sind, weiß ich nicht. Ich habe aber keine, weil ich sie nur ständig suchen müsste. Ich komme gut ohne Lesebrille aus.
Ein entscheidenes Gut, das alles limitiert, ist Energie, derzeit Öl und Gas.
Ja, so klar gesagt!
Schlechte Energiepolitik, zu große Abhängigkeit von fossiler Energie, obwohl erneuerbare Energie/Windräder noch ausbaufähig wäre. Auch PV …