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Umfrage zu Social-Media-Verbot: Welche Plattformen soll die Regierung für Jugendliche verbieten?

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Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Umfragen
Lesezeit:2 Minuten
5. Februar 2026
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Kinder sind sozialen Netzwerken häufig und über lange Zeiträume hinweg ausgesetzt. Immer mehr Studien belegen die spürbaren Auswirkungen auf Konzentration und psychisches Wohlbefinden. Die EU und Österreich planen deshalb u.a. klare Altersgrenzen für die Nutzung von Social-Media-Plattformen. Mit der aktuellen Kontrast-Umfrage wollen wir von den Leser:innen wissen, welche Plattformen unter so ein mögliches Verbot fallen sollten.

Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat sind für Kinder und Jugendliche längst Teil des Alltags. 97 Prozent der jungen Menschen sind täglich online, viele davon mehrere Stunden, manche sogar acht Stunden oder mehr pro Tag. Besonders TikTok sticht hervor: Bereits 10 Prozent der 6- bis 7-Jährigen nutzen die App, bei den 10- bis 11-Jährigen ist es rund die Hälfte, bei den 12- bis 13-Jährigen sogar mehr als zwei Drittel – obwohl die Plattform selbst ein Mindestalter von 13 Jahren vorgibt.

Negative Auswirkungen auf Wohlbefinden und Konzentration

Rund jedes vierte Kind zeigt bereits eine problematische Nutzung des Smartphones, mit spürbaren Auswirkungen auf Konzentration und psychisches Wohlbefinden. In Kurzvideos, Bildern und Kommentarspalten werden Kinder regelmäßig mit Gewalt, Mobbing, starren Rollenbildern oder extremen Inhalten konfrontiert. Algorithmen verstärken gezielt emotionale Reize, hinzu kommen Beiträge, die Selbstverletzung oder Essstörungen verharmlosen oder verherrlichen. Diese permanente Überforderung kann die geistige und seelische Entwicklung nachhaltig schädigen.

Studien belegen: Problematische Smartphone-Nutzung steht bei vielen Kindern in Zusammenhang mit Depressionen, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen und einem verzerrten Körperbild. Nicht selten leiden auch schulische Leistungen und soziale Beziehungen darunter.

Die EU und Österreich planen deshalb klare Altersgrenzen, technische Alterskontrollen und Verbote suchtfördernder Designs. Ziel ist ein Social-Media-Verbot, das den digitalen Raum kindgerechter macht. Das EU-Parlament fordert ein Mindestalter von 16 Jahren – davor soll es nur mit Zustimmung der Eltern möglich sein, einen Social-Media-Account zu erstellen. In Österreich wird das Medienministerium bis Sommer einen Gesetzesvorschlag präsentieren. Mehr dazu gibt es hier.

In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Ergebnisse
  • TikTok 11%, 2288 Stimmen
    2288 Stimmen 11%
    2288 Stimmen - 11% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 1811 Stimmen
    1811 Stimmen 9%
    1811 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 1768 Stimmen
    1768 Stimmen 9%
    1768 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 1678 Stimmen
    1678 Stimmen 8%
    1678 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 1616 Stimmen
    1616 Stimmen 8%
    1616 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 1475 Stimmen
    1475 Stimmen 7%
    1475 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 1226 Stimmen
    1226 Stimmen 6%
    1226 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 1222 Stimmen
    1222 Stimmen 6%
    1222 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 1214 Stimmen
    1214 Stimmen 6%
    1214 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 1202 Stimmen
    1202 Stimmen 6%
    1202 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 5%, 1114 Stimmen
    1114 Stimmen 5%
    1114 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Bluesky 5%, 1098 Stimmen
    1098 Stimmen 5%
    1098 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 949 Stimmen
    949 Stimmen 5%
    949 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 877 Stimmen
    877 Stimmen 4%
    877 Stimmen - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 547 Stimmen
    547 Stimmen 3%
    547 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 461 Stimme
    461 Stimme 2%
    461 Stimme - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 20546
Wähler: 2958
4. Februar 2026
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Ergebnisse
Parlament Das Thema "Social Media" im Parlament

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    854 Stimmen 16%
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    738 Stimmen 14%
    738 Stimmen - 14% aller Stimmen
  • Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine 14%, 737 Stimmen
    737 Stimmen 14%
    737 Stimmen - 14% aller Stimmen
  • Die europäische Politik 8%, 437 Stimmen
    437 Stimmen 8%
    437 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Die Folgen der Corona-Krise 8%, 410 Stimmen
    410 Stimmen 8%
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  • Die nationale Politik 8%, 406 Stimmen
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  • Europas Sanktionen gegen Russland 7%, 373 Stimmen
    373 Stimmen 7%
    373 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • Die Staaten drucken zu viel Geld bzw. geben zu viel Geld aus 5%, 268 Stimmen
    268 Stimmen 5%
    268 Stimmen - 5% aller Stimmen
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2 Comments
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Siegesmund Sturmgipf
Siegesmund Sturmgipf
8. Februar 2026 07:51

Wie bei der Vorratsdatenspeicherung: Kinderschutz als moralischer Generalschlüssel, um Überwachung politisch salonfähig zu machen. Ist die Infrastruktur erst da, kommt die Zweckausweitung zuverlässig hinterher, bis es für alle Dienste Standard ist. Anonymität und Pseudonymität werden dann nicht verboten, sondern praktisch unbenutzbar gemacht.

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Heidrun Strasser
Heidrun Strasser
5. Februar 2026 19:21

Wenn ich mich in der U-Bahn umsehe, sehe ich Dreijährige, die über iPads wischen und Eltern, die am Smartphone kleben. Reglementiert doch bitte die Plattformen, nicht die Kinder, denen ihr das Werkzeug in die Hand gedrückt habt!

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Ingeborg Bachmann (1926–1973) war eine österreichische Schriftstellerin, die der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur eine neue, scharfe Sprache gab. In ihrem Gedichtband „Die gestundete Zeit“ schrieb sie über Krieg, Schuld und das fragile Weiterleben nach 1945. Ihr Roman „Malina“ erzählt von Identität, Macht und den inneren Brüchen einer Frau. Bachmanns Werk wirkt bis heute, weil es persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Gewalt eng miteinander verbindet. Zitat: Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht. Ingeborg Bachmann

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Ingeborg Bachmann (1926–1973) war eine österreichische Schriftstellerin, die der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur eine neue, scharfe Sprache gab. In ihrem Gedichtband „Die gestundete Zeit“ schrieb sie über Krieg, Schuld und das fragile Weiterleben nach 1945. Ihr Roman „Malina“ erzählt von Identität, Macht und den inneren Brüchen einer Frau. Bachmanns Werk wirkt bis heute, weil es persönliche Erfahrung und gesellschaftliche Gewalt eng miteinander verbindet. Zitat: Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht. Ingeborg Bachmann

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