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Kontrast
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Wie uns der Klimawandel bedroht – und warum das Trump und der FPÖ egal ist

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Umwelt & Klima, Video
Lesezeit:4 Minuten
13. Juni 2017
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Donald Trump ist aus dem Welt-Klimaabkommen ausgestiegen. Er glaubt nicht an die von Menschen verursachte Erderwärmung. Damit ist er nicht allein – in Österreich hat er mit HC Strache & der FPÖ einen Gesinnungsfreund. Denn auch in der FPÖ glaubt man nicht daran, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wurde und ignoriert damit alle seriösen wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Trumps Ausstieg aus dem Klimaabkommen

Bei der Pariser Klimakonferenz im Jahr 2015 haben alle 196 teilnehmenden Staaten beschlossen, den CO2-Ausstoß zu senken, um die globale Erderwärmung zu begrenzen und ihre verheerenden Folgen zu stoppen. Auch die USA. Aber das war vor Donald Trumps Präsidentschaft.

Trump glaubt, dass der Klimawandel eine Idee ist, die von China erfunden wurde, um die amerikanische Wirtschaft zu schädigen – das hat er an unzähligen Stellen verlautbart. Immer wieder behauptet er, dass die Erderwärmung nicht existiert. Er bezeichnete die Idee als Unsinn, als falsch, als erfunden. Und führte die gestiegene Population der Eisbären als Beweis dagegen an.

Just out – the POLAR ICE CAPS are at an all time high, the POLAR BEAR population has never been stronger. Where the hell is global warming?

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) October 29, 2014

Trump hat nun den Austritt der USA aus dem Klimaabkommen verkündet – und will, dass die US-Wirtschaft wieder unbegrenzt CO2 in die Luft schleudern darf. Das bringt eine enorme Gefahr für unseren Planeten.

Der Klimawandel bedroht die Erde

Wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird, wird sich die Erde weiter erwärmen. Die Folgen bedrohen ganze Regionen:

Lebensräume werden zerstört, Dürreperioden nehmen zu, die Wüsten wachsen, die Meere übersäuern, Arten sterben aus.

Vielfach wird übersehen, dass der Klimawandel bereits jetzt Konflikte, Kriege und Fluchtbewegungen auslöst. Gerade in ohnehin schon heißeren klimatischen Zonen zerstört die Erderwärmung die Grundlagen des Zusammenlebens und verknappt Nahrungsmittel.

Diese Grafik zeigt, wie die durchschnittliche Temperatur seit 1850 steigt:

Spiralling global temperatures from 1850-2016 (full animation) https://t.co/YETC5HkmTr pic.twitter.com/Ypci717AHq

— Ed Hawkins (@ed_hawkins) May 9, 2016

Der Klimawandel bedroht Österreich

Die Erde erwärmt sich – und zwar deutlich schneller als jemals zuvor. Die Auswirkungen spüren wir bereits jetzt im Alltag.

Österreich ist vom Klimawandel stark betroffen. Stieg die durchschnittliche Temperatur im letzten Jahrhundert weltweit um weniger als ein Grad Celsius, so stieg sie in Österreich fast um das Doppelte. Bis 2050 werden – sofern keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden – noch einmal zwei Grad hinzukommen.

In Österreich ist es bisher selten vorgekommen, dass mehr als 5 Tage infolge Temperaturen über 35 Grad herrschen. 2050 wird es die Regel sein, dass derartige Hitzewellen bis zu einem Monat dauern.

Das Climate Change Centre Austria schätzt, dass aufgrund dieser Hitzewellen mit bis zu 1.000 Hitzetoten pro Jahr zu rechnen ist. Zusätzlich werden die Kosten aufgrund von Klimaschäden explodieren. In einigen Jahrzehnten wird uns der Klimawandel mehr als 4 Milliarden Euro jährlich kosten.

Die Gletscher in Österreich werden verschwinden, es wird zu regelmäßigen Überschwemmungen kommen und Dürren werden die Landwirtschaft schädigen.

Die Forschung ist sich einig: Der Klimawandel wird vom Menschen verursacht

Auch wenn die sogenannten Klimaskeptiker auf das Gegenteil pochen: In der Wissenschaft ist man sich einig. Angefangen von der NASA über die wichtigsten Forschungseinrichtungen bis hin zu Wissenschaftsjournalisten – in Wahrheit zweifelt niemand mehr daran, dass die Erderwärmung auf den Menschen zurückgeht. Verschiedene Analysen der Forschung haben ergeben:

Zwischen 95% und 97% aller Klimaforscher meinen, dass der Klimawandel vom Menschen verursacht wird.

Die FPÖ im Einklang mit Trump

In Europa ist die Anzahl der sogenannten Klimaskeptiker geringer als in den USA. Das hat mit dem größeren Vertrauen in Wissenschaft zu tun – aber auch mit dem deutlich geringeren Einfluss der großen Industrie auf Politik und Öffentlichkeit.

In den letzten Jahren ändert sich dies allerdings – vor allem in und um die FPÖ hat sich die Meinung breitgemacht, dass der Klimawandel entweder völlig erfunden oder nicht vom Menschen gemacht wird.

So bezweifelte FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache im Sommergespräch 2015, dass der Mensch am aktuellen Klimawandel schuld sei – der Ausstoß von CO2 habe nichts mit der Erderwärmung zu tun. Vielmehr sei diese natürlich. Aktuelle Umweltschutzvorschriften seien nichts als Geschäftemacherei.

Strache ist in seiner Partei keineswegs allein: „Wo bleibt die Erderwärmung?“ fragten FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl und vier weitere FPÖ-Parlamentarier 2013 in einer Parlamentarischen Anfrage an den Bundeskanzler. Darin stellen die FPÖ-Abgeordneten in Abrede, dass die menschliche Zivilisation tatsächlich Einfluss auf den Klimawandel und die „angebliche Erderwärmung“ habe.

Der oberösterreichische FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner wiederum gibt zwar zu, dass es die Erderwärmung gibt. „Es gibt einen Klimawandel, aber man weiß nicht, wie sehr der Mensch daran schuld ist“, tönt er im Gespräch mit ATV-Moderator Martin Thür. Haimbuchner beruft sich dabei auf den umstrittenen „Klimaskeptiker“ Horst-Joachim Lüdecke, dessen krude Thesen von der überwiegenden Anzahl der Experten bezweifelt werden – und nicht auf seriöser Forschung basieren.

 

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Regierung beschließt Hitzeschutz für Beschäftigte
17. Juli 2025 11:50

[…] von der FPÖ kleingeredet werden. Im Gegenteil: Es gehört quasi zur Parteilinie, den menschengemachten Klimawandel in Frage zu stellen und zu verharmlosen. So hieß es schon 2015 vom Ex-Parteiobmann HC Strache, […]

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rudolf
rudolf
18. Januar 2021 11:10

Und was ist mit unserem WASSER? Es darf nicht PRIVATISIERT werden!!
Wasser als Ware?Saturday, 16. January 2021 @ 09:04
Seit dem 7. Dezember 2020 wird an der Chicagoer Börse mit Wasser gehandelt ++ Der Gang von Wasser an die Börse ist das Ergebnis einer langen Reihe von Schritten, schreibt Riccardo Petrella in einem Artikel bei Pressenza, einer internationalen Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat.

Schon seit Jahrzehnten wird der Kampf um das Wasser geführt. In Bolivien löste die Privatisierung des Wassers und die anschließende Preiserhöhung in der Stadt Cochabamba im Jahr 2000 den „Wasserkrieg“ aus, der mit einem Sieg für die indigene Bevölkerung und der Rücknahme der Wasserprivatisierung endete (siehe der Film: „Und dann der Regen“). Im Juli 2010 haben die Vereinten Nationen den Zugang zu „sauberem Wasser“ in ihrer Resolution 64/292 zu einem Menschenrecht erklärt.

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Die FPÖ und die Klima-Leugner: So greift die US-Ölindustrie nach Österreichs Rechten - Kontrast.at
27. Februar 2019 21:17

[…] ein wenig – wohl um sich nicht angreifbar zu machen. Jedoch versucht man auf allen Ebenen, Zweifel an den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu streuen. Ob Strache, Kickl, Gudenus oder Vilimsky: Imm wieder wird der Klimawandel relativiert oder seine […]

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Lärm im Meer: Schallkanonen sind 25 Millionen mal lauter als ein Presslufthammer
22. August 2018 14:05

[…] All dies sind erste Anzeichen einer Kehrtwende in der Energiepolitik. Im Einklang mit dem Pariser Klimavertrag sind alle Staaten aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen, um der Erhaltung mariner Vielfalt und der […]

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Tempo 140: Höheres Unfall-Risiko, mehr Abgase - Kontrast.at
25. Juli 2018 12:12

[…] Wie uns der Klimawandel bedroht – und warum das Trump und der FPÖ egal ist (Kontrast) […]

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Der puertoricanische Musiker Bad Bunny hat den Grammy für sein Album „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“ gewonnen. Er ist der erste Latino-Künstler, der die prestigeträchtigte Grammy-Auszeichnung erhalten hat. Bad Bunny nutzte seine Siegesrede, um die US-Einwanderungsbehörde ICE zu kritisieren und den Hass, den die Politik von Donald Trump schürt. Seit Trump wieder im Amt ist, hat die Behörde unzählige Menschen rechtswidrig festgehalten, darunter auch US-Bürger:innen sowie Kinder. Mindestens zwei Menschen wurden von ICE-Agenten ermordet. In seinen Songtexten und öffentlichen Auftritten macht Bad Bunny sich immer wieder stark für Migrant:innen, einkommensschwache Menschen und andere ausgegrenzte Gruppen und kritisiert die Unterdrückung seines Heimatlandes Puerto Rico durch die USA. Zitat: ICE muss weg! Wir sind keine Wilden oder Tiere - Wir sind Menschen, wir sind Amerikaner. In Zeiten wie diesen ist es schwierig nicht zu hassen, aber Hass vergiftet uns alle. Das Einzige, das stärker ist als Hass, ist Liebe. Wir müssen anders sein. Wir müssen für die Liebe kämpfen und gegen den Hass. Bad Bunny

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Der puertoricanische Musiker Bad Bunny hat den Grammy für sein Album „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“ gewonnen. Er ist der erste Latino-Künstler, der die prestigeträchtigte Grammy-Auszeichnung erhalten hat. Bad Bunny nutzte seine Siegesrede, um die US-Einwanderungsbehörde ICE zu kritisieren und den Hass, den die Politik von Donald Trump schürt. Seit Trump wieder im Amt ist, hat die Behörde unzählige Menschen rechtswidrig festgehalten, darunter auch US-Bürger:innen sowie Kinder. Mindestens zwei Menschen wurden von ICE-Agenten ermordet. In seinen Songtexten und öffentlichen Auftritten macht Bad Bunny sich immer wieder stark für Migrant:innen, einkommensschwache Menschen und andere ausgegrenzte Gruppen und kritisiert die Unterdrückung seines Heimatlandes Puerto Rico durch die USA. Zitat: ICE muss weg! Wir sind keine Wilden oder Tiere - Wir sind Menschen, wir sind Amerikaner. In Zeiten wie diesen ist es schwierig nicht zu hassen, aber Hass vergiftet uns alle. Das Einzige, das stärker ist als Hass, ist Liebe. Wir müssen anders sein. Wir müssen für die Liebe kämpfen und gegen den Hass. Bad Bunny
Der puertoricanische Musiker Bad Bunny hat den Grammy für sein Album „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“ gewonnen. Er ist der erste Latino-Künstler, der die prestigeträchtigte Grammy-Auszeichnung erhalten hat. Bad Bunny nutzte seine Siegesrede, um die US-Einwanderungsbehörde ICE zu kritisieren und den Hass, den die Politik von Donald Trump schürt. Seit Trump wieder im Amt ist, hat die Behörde unzählige Menschen rechtswidrig festgehalten, darunter auch US-Bürger:innen sowie Kinder. Mindestens zwei Menschen wurden von ICE-Agenten ermordet. In seinen Songtexten und öffentlichen Auftritten macht Bad Bunny sich immer wieder stark für Migrant:innen, einkommensschwache Menschen und andere ausgegrenzte Gruppen und kritisiert die Unterdrückung seines Heimatlandes Puerto Rico durch die USA. Zitat: ICE muss weg! Wir sind keine Wilden oder Tiere - Wir sind Menschen, wir sind Amerikaner. In Zeiten wie diesen ist es schwierig nicht zu hassen, aber Hass vergiftet uns alle. Das Einzige, das stärker ist als Hass, ist Liebe. Wir müssen anders sein. Wir müssen für die Liebe kämpfen und gegen den Hass. Bad Bunny

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