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WIFO-Ökonom: Preisdeckel nicht nur bei Strom, sondern auch bei Gas nötig

WIFO-Ökonom: Preisdeckel nicht nur bei Strom, sondern auch bei Gas nötig

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Energie
Lesezeit:2 Minuten
12. August 2022
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Der Wifo-Ökonom Josef Baumgartner rechnet mit weiter steigenden Strom- und Gaspreisen in den kommenden Monaten. Die Inflation wird in Österreich und in Europa stark von den Energiepreisen getragen, erklärt er auf dem Sender Puls24 und werde sie noch weiter vorantreiben. Die geplante Strompreisbremse wird deshalb nicht ausreichen. Man muss auch bei Gas- und Wärme ähnliche Modelle anwenden. Richtig gemacht, hätte dies auch einen „inflationsdämpfenden Effekt“.

Der Ökonom Josef Baumgartner erwartet abermalige „deutlichen Preisanstiege“ im Herbst bzw. im kommenden Jahr. Weiter steigende Strom- und Gaspreise wirken sich direkt auf die Energiekosten aus, aber auch indirekt auf den Preis von anderen Produkten, da die Produktionskosten teuerer werden. Die heimischen Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten eine „deutlich schwächere wirtschaftliche Aktivität“, da die Kaufkraft der Bürger:innen nachlasse. In Österreich gehen die Einkommen im europäischen Schnitt besonders stark zurück. 4,2 Prozent Reallohnverlust prognostiziert das deutsche Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut.

Die österreichische Wirtschaft stehe derzeit noch in einer „günstigen Position“, sagt Baumgartner. Er rechne aber mit einer Abschwächung in den kommenden Monaten, die bis zum nächsten Jahr anhalten werde. Es gebe laut Baumgartner aber auch ein „Risiko nach unten“. Sollte etwa Russland den Gashahn ganz zudrehen.

Strompreisdeckel nicht ausreichend

Laut des Ökonomen reiche eine Strompreisbremse, wie sie die Regierung nach langem Widerstand für den Herbst angekündigt hat, nicht aus. Man müsse auch bei den „leitungsgebundenen Energieträgern“ – wie Gas und Wärme – ähnliche Modelle anwenden. Richtig gemacht, hätte dies auch einen „inflationsdämpfenden Effekt“.

Das „mit Abstand wichtigste Instrument gegen die Teuerung“ seien Lohnerhöhungen, sagt hingegen der Ökonom Markus Marterbauer. Diese Erhöhungen müssen die Kaufkraft sichern. Da in Österreich bei Lohnerhöhungen immer die Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate hergenommen werden, reagieren sie nur auf die Inflation und treiben sie nicht weiter an. „Höhere Löhne wirken inflationsdämpfend!“, so Marterbauer.

Hier zum ganzen Interview auf Puls24.

Parlament Das Thema "Strompreisdeckel" im Parlament

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Die Sängerin Kesha hat das Weiße Haus heftig kritisiert, nachdem dieses ihren Song „Blow“ in einem TikTok-Video verwendet hat, das Gewalt und Krieg zeigt. In dem Clip fliegen Kampfjets über den Himmel, und eine Bombe wird auf ein Schiff abgeworfen, genau als die Zeile „This place about to blow“ aus dem Song erklingt. Kesha äußerte auf ihren sozialen Kanälen, dass sie nicht will, dass ihre Musik für solche Zwecke genutzt wird. Sie erklärte, dass man Krieg und Gewalt nicht verharmlosen darf und distanzierte sich von der Botschaft des Videos. Diese Kritik kam, als die USA gemeinsam mit Israel den Iran angriff. Kesha ist nicht die einzige Künstlerin, die sich gegen die unautorisierte Nutzung ihrer Musik durch die Trump-Administration zur Wehr setzt. Zitat: Mir ist zu Ohren gekommen, dass das Weiße Haus eines meiner Lieder auf TikTok verwendet hat, um zu Gewalt anzustacheln und mit Krieg zu drohen. Krieg zu verharmlosen ist widerlich und unmenschlich. Ich billige es absolut NICHT, dass meine Musik genutzt wird, um Gewalt irgendeiner Art zu bewerben oder zu fördern. Kesha

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