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Voller Erfolg für 4-Tage-Woche in Südafrika: 90 Prozent der Firmen wollen sie behalten

Foto: Steward Masweneng / unsplash

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Ingo Geiger Ingo Geiger
in 4-Tage-Woche
Lesezeit:2 Minuten
13. Dezember 2023
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day Immer mehr Länder testen die 4-Tage-Woche. Das neuste Beispiel: Südafrika. Und auch hier war der Testlauf ein voller Erfolg. Denn nicht nur die Arbeitnehmer:innen, sondern auch über 90 Prozent teilnehmenden Unternehmen wollen die Arbeitszeitverkürzung bei gleichem Lohn beibehalten. Das passt zum weltweiten Trend. Ein kleines Detail unterscheidet das afrikanische Land jedoch von bisherigen Tests: Freitags freihaben wollen nur die wenigsten Südafrikaner:innen.

Der Test der 4-Tage-Woche in Südafrika läuft seit 1. März 2023. Daran teilgenommen haben 28 südafrikanischen Unternehmen und ein Unternehmen aus Botswana. Die meisten davon aus dem Bereich IT, Finanzen und Personalvermittlung. Aber wie genau läuft eine solche Studie ab?

In aller Kürze: Die Arbeitnehmer:innen eines Unternehmens arbeiten nur noch 4 statt 5 Tage die Woche, leisten dieselbe Arbeit und bekommen dasselbe Gehalt. Anders als bei den meisten bisherigen Versuchen durfte jede:r Arbeitnehmer:in der 29 Unternehmen den freien Tag selbst wählen.

Wie schon in den vorherigen Tests sind die Ergebnisse durchwegs positiv: für die Arbeitnehmer:innen und für die Unternehmen.

Ergebnisse: Weniger Stress & Burnouts und mehr Zufriedenheit mit dem Job

Nach rund sechs Monaten gibt es nun die ersten Ergebnisse. Diese gleichen den Resultaten bereits durchgeführter Versuche in anderen Ländern. So berichten die Arbeitnehmer:innen, sie waren:

  • weniger gestresst
  • seltener krank
  • gingen lieber zur Arbeit

Auch die Stimmung zu Hause habe sich durch die Arbeitszeitverkürzung verbessert, denn sowohl Frust als auch Stress wurden von der Arbeit nicht mit nach Hause genommen.

Die teilnehmenden Unternehmen sind auch zufrieden: Die Produktivität ist gleich geblieben. Langfristig könnte sie dadurch sogar steigen. Denn während der Testphase sank die Fluktuation, d.h. weniger Arbeitnehmer:innen haben in dieser Zeit das Unternehmen verlassen. So bleibt das Knowhow und die Erfahrung der Firma erhalten.

Rund 92 Prozent der teilnehmenden Unternehmen planen, die 4-Tage-Woche beizubehalten. Eine Besonderheit gibt es jedoch: Während die Arbeitnehmer:innen in anderen Ländern meist den Freitag freihaben wollen, ist es in Südafrika nicht so eindeutig. Nur etwa ein Viertel von ihnen nahm den Freitag frei.

Test der 4-Tage-Woche in Südafrika ist Teil einer globalen Versuchsreihe

Die Studie ist Teil einer ganzen Versuchsreihe, die von der Non-Profit-Organisation “4 Day Week Global” durchgeführt wird. Sie wurde weltweit bereits in mehreren Ländern erfolgreich umgesetzt: etwa in Australien, Spanien, Japan, Großbritannien und Island. Die Ergebnisse waren dabei durchwegs positiv.

Island ist eines der ersten Länder, das nach einem erfolgreichen Test die 4-Tage-Woche de facto eingeführt hat. So ist die Arbeitszeitverkürzung für knapp 80 Prozent der Isländer:innen bereits Realität.

Die 4-Tage-Woche in Österreich?

Im Gegensatz zu Südafrika steht ein 4-Tage-Woche Test in Österreich noch aus. Dennoch gibt es bereits einige Unternehmen, die selbstständig auf die 4-Tage-Woche umgestellt haben. Etwa das oberösterreichische IT-Unternehmen Tractive. Eine ausführliche Liste mit Firmen, die bereits jetzt hierzulande auf Arbeitszeitverkürzung setzen, gibt es hier:

4-Tage-Woche in Österreich: Diese Unternehmen haben die Arbeitszeit verkürzt

Parlament Das Thema "4-Tage-Woche" im Parlament

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Berta Cáceres war eine honduranische Umweltaktivistin und Vertreterin der indigenen Lenca. Sie kämpfte für den Schutz der Umwelt und die Rechte der indigenen Bevölkerung, besonders gegen große Infrastrukturprojekte wie den Agua Zarca Staudamm, der die Lebensgrundlage ihrer Gemeinschaft bedrohte. Cáceres wurde 2015 mit dem Goldman Environmental Prize ausgezeichnet – ein Zeichen für ihr großes Engagement. Sie wurde am Morgen des 3. März 2016 in ihrem Haus von mehreren Bewaffneten ermordet. Zitat: Wir haben keinen Ersatzplaneten. Wir haben nur diesen und wir müssen jetzt handeln. Berta Cáceres

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Berta Cáceres war eine honduranische Umweltaktivistin und Vertreterin der indigenen Lenca. Sie kämpfte für den Schutz der Umwelt und die Rechte der indigenen Bevölkerung, besonders gegen große Infrastrukturprojekte wie den Agua Zarca Staudamm, der die Lebensgrundlage ihrer Gemeinschaft bedrohte. Cáceres wurde 2015 mit dem Goldman Environmental Prize ausgezeichnet – ein Zeichen für ihr großes Engagement. Sie wurde am Morgen des 3. März 2016 in ihrem Haus von mehreren Bewaffneten ermordet. Zitat: Wir haben keinen Ersatzplaneten. Wir haben nur diesen und wir müssen jetzt handeln. Berta Cáceres

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