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Kontrast
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Barbara Blaha will Männer zu feministischen Verbündeten machen – das Interview zum neuen Buch

Barbara Blaha Funkenschwestern Titelbild (Foto: Kontrast.at/Molden-Verlag)

Barbara Blaha Funkenschwestern Titelbild (Foto: Kontrast.at/Molden-Verlag)

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Frauen & Gleichberechtigung, Interview
Lesezeit:18 Minuten
5. März 2026
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Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Ein Gespräch über falsche Erzählungen, Beziehungsprobleme und Daten, die einen sprachlos zurücklassen.

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Frauen gelten als weniger kompetent und arbeiten mehr unbezahlt
Feminismus, aber sicher kein Männerhass: Blaha über den gefürchteten Begriff
Gender Pain Gap: Weiblicher Schmerz oft nicht ernst genommen
Bereinigter Gender Pay Gap trügt: Die reale Lohnlücke liegt bei 36 %
Man behandelt Frauen als wären sie zu blöd, kluge Entscheidungen zu treffen
Tief- statt Höhepunkte? Warum viele Frauen mit Männern keinen Orgasmus haben
Wie geht Liebe im Patriarchat?
Wir machen nur Frauen dafür verantwortlich, wie es zu Hause aussieht
Der Kreißsaal beamt uns als Zeitmaschine 50 Jahre zurück in die Vergangenheit
Gewalt: „Frauen sind in unserer Gesellschaft weniger wertvoll“
Femizide sind nur die Spitze der Gewaltpyramide, unter der Frauen leiden
Blaha: Der Boulevard verkauft mit voyeuristischen Geschichten über Männergewalt gegen Frauen Zeitungen
Reden über Feminismus reicht nicht, wir müssen endlich ins Tun kommen

Kontrast: Liebe Barbara, ich möchte dich gleich zum Titel deines Buches fragen: Wer sind die Funkenschwestern und wer sind die Funkenschwestern in deinem Leben?

Barbara Blaha: Ich habe mich lang gefragt, wie ich das Buch nennen soll. Ich habe immer gesagt, es war schwieriger, als die eigenen Kinder zu benennen (lacht). Ich wollte, dass man dieses Buch liest und es etwas in einem auslöst und man ins Tun kommen will – weil man aufhört, die Dinge, so wie sie sind, zu akzeptieren.

Frauen gelten als weniger kompetent und arbeiten mehr unbezahlt

Was lernen wir, wenn wir die „Funkenschwestern“ lesen?

Blaha: Was ich zeigen will: Es gibt zwei wesentliche Bereiche, wo Frauen nach wie vor total benachteiligt sind. Erstens: Wir halten Frauen für weniger kompetent als Männer. Und zwar von Stunde null an. Männer stehen von Haus aus unter Kompetenzverdacht. Schon bei den Burschen ist das so. Das führt zum Beispiel dazu, dass Eltern 2,5 Mal so häufig googeln, ob ihr Sohn hochbegabt ist, als ob ihre Tochter hochbegabt ist.

Das setzt sich fort in der Schule. Lehrer und Lehrerinnen widmen dem Buben mehr Aufmerksamkeit. Später geht es weiter: Erwachsene Männer halten sich für deutlich intelligenter, als sie sind. Wenn man sich fragt „für wie schlau hältst du dich?“, schätzen die ihren IQ auf 110.

In der Berufswelt sehen wir: Bei gleicher Qualifikation stellt man lieber einen Mann ein – und bietet ihm höhere Einstiegsgehälter an. Diese Kompetenzlüge verfolgt uns dann im gesamten beruflichen Leben.

Frauen werden seltener befördert und sie werden, wenn dann nur befördert aufgrund der Leistungen der Vergangenheit. Männer aber befördern wir für ihr Potenzial, das wir vermuten.

Die zweite Baustelle, die ich sehe, ist der gesamte Bereich der unbezahlten Arbeit. Da hat sich in der Rhetorik was verändert in den letzten 30 bis 40 Jahren, aber nicht in der Realität.

Die Zeitverwendungsstudie der Statistik Austria zeigt das sehr schön. Männer heute machen um keinen Strich mehr Hausarbeit als die Männer aus dem Jahr 1992. Da ist noch viel zu tun.

Denn so lange die Frauen zu Hause 80 Prozent der unbezahlten Arbeit stemmen, können sie im Job nicht so viel machen, wie sie vielleicht möchten.

Feminismus, aber sicher kein Männerhass: Blaha über den gefürchteten Begriff

Der Untertitel deines Buches lautet „Wie Feminismus alles besser macht“. Viele Männer stehen allein den Begriff Feminismus schon ablehnend gegenüber, weil sie dahinter Männerhass vermuten. Welchen Feminismus vertrittst und lebst du denn?

Blaha: Zum Thema vermeintlichen Männerhass habe ich im Buch eine TikTokerin zitiert, die sich genau mit diesem „Vorwurf“ auseinandersetzt. Sie sagt: Ich hasse nicht alle Männer, aber ich hasse die Art und Weise, wie ihre Blicke Orte finden, wo ich es nicht eingeladen habe. Ich hasse nicht alle Männer, aber ich hasse, dass ich mich nachts nicht sicher nach Hause bewegen kann. Ich hasse nicht alle Männer, aber ich hasse, dass sie mir nicht zutrauen, dass ich meinen Job gut machen kann.

Es geht also um dieses systematische Ungleichgewicht, in dem wir leben. Mein Wunsch ist, dass sich Männer Fragen: Wie wird man Verbündeter? Wie kann ich eben nicht Teil des Problems sein – im Gegenteil, wie kann ich Teil der Lösung sein? Darüber soll man sich Gedanken machen.

Barbara Blaha im Podcast-Interview über die "Funkenschwestern" und ihren Feminismus-Begriff (Foto: Kontrast.at)
Kathrin Glösel, Chefredakteurin von Kontrast, im Podcast-Interview mit Barbara Blaha über ihr Buch „Funkenschwestern“. (Foto: Kontrast.at)

Gender Pain Gap: Weiblicher Schmerz oft nicht ernst genommen

In anderen Podcasts geht es ja viel um Gags, Gags, Gags. Und bei uns geht es aber heute mehr um Gaps, Gaps, Gaps. Ich möchte mich mit dir also über „Lücken“ unterhalten. Dazu habe hier ein paar Gaps in einer Box mitgebracht – wie in der Brieflos-Show. Bitte zieh dir einen Gap und erklär uns, was dahinter für ein Problem steckt.

(Barbara Blaha zieht „Gender Pain Gap“-Los)

Blaha: Wir haben hier den Gender Pain Gap. Der ist tatsächlich sehr relevant. Also übersetzt ist das die Schmerzlücke zwischen Männern und Frauen.Wir wissen aus Studien, dass weiblicher Schmerz nicht besonders ernst genommen wird.

Das hat damit zu tun, dass die medizinische Forschung sich für weibliche Körper unterdurchschnittlich interessiert. Und weil man insgesamt findet: Schmerz gehört zum Frausein dazu. Das ist quasi ein Teil des Bauplans, dass Frauen Schmerzen haben und das sollen sie gefälligst aushalten. Wozu führt das? Zum Beispiel dazu, wie uns Studien zeigen, dass Frauen länger in der Notaufnahme warten müssen, bis sie gesehen werden.

Frauen bekommen weniger Schmerzmedikament als Männer für dasselbe Schmerzlevel. Das heißt, man geht davon aus, dass die Frauen das schon irgendwie aushalten werden. Wir sehen das auch in vielen anderen Bereichen, etwa die sehr schmerzhafte Erkrankung Endometriose. Eine von zehn Frauen leidet darunter. Wenn die Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter wuchert, ist das unfassbar schmerzhaft. Das dauert acht bis zehn Jahre, bis eine Frau die Diagnose bekommt.

Auch die meisten Medikamente sind an Frauenkörpern nicht getestet worden. Warum? Weil die medizinische Forschung sagt, mit diesen Frauen ist es mühsam. Weil sie haben entweder ihre Tage oder sie sind schwanger oder sie nehmen die Pille oder sie sind in der Menopause. Also ständig ist irgendwas mit diesen Frauen. Und darum werden sie in den medizinischen Testreihen eben nicht mit einbezogen.

Das wiederum bedeutet, dass sich jedes Monat Millionen an Frauen Medikamente reinschmeißen, die nie an ihren Körpern getestet wurden.

(Barbara zieht nächstes Los aus der Box.)

Bereinigter Gender Pay Gap trügt: Die reale Lohnlücke liegt bei 36 %

Blaha: Der nächste Gap ist… der Gender Pay Gap und mit dazu der Gender Pension Gap. Den kennt man ein bisschen. Es war ja gerade Equal Pay Day am 12. Februar.

In Österreich verdienen Frauen rund 12 Prozent weniger als Männer. Aber Achtung, das ist nur der Gender Pay Gap der Vollzeit arbeitenden Frauen gegenüber den Vollzeit arbeitenden Männern. Das ist also der bereinigte Wert. Das „Bereinigen“ macht man in Österreich gern, damit die Lohnlücke niedriger aussieht. Das ist allerdings recht perfide, weil die einzelne Frau in Österreich muss ja ihre Miete trotzdem zu 100 Prozent bezahlen. Die kann sie auch nicht bereinigen, um die Tatsache, dass sie eine Frau ist.

Was rechnen wir alles raus? Teilzeit ein ganz wesentlicher Faktor. Wir rechnen Teilzeitarbeit raus. Fehlend Beförderungen, oder auch Führungserfahrungen. Wir rechnen raus, dass Männer- und Frauenbranchen unterschiedlich bezahlt werden und so weiter und so weiter.

Die Folge angesichts all dessen ist nämlich, dass die reale Lohnlücke in Österreich eigentlich bei 36 Prozent liegt. Und das setzt sich natürlich dann auch fort in der Pension. Eine Frau in Österreich erhält nur 60 Prozent der Pension eines Mannes. Deshalb ist Altersarmut ein Frauenproblem.

Barbara Blaha im Gespräch über ihr Buch "Funkenschwestern" (Foto: Kontrast.at)
„Man tut so als wären Frauen zu blöd, die besseren Entscheidungen zu treffen und Zusammenhänge zu begreifen“, kritisiert Barbara Blaha im Gespräch über ihr Buch „Funkenschwestern“. (Foto: Kontrast.at)(Foto: Kontrast.at)

Da lernen wir aus der Werbung aber, dass das nur ein Problem fehlender Altersvorsorge ist, nicht wahr?

Blaha: Das macht mich auch immer so ein bisschen aggressiv. Wir machen auch so Aufklärungskampagnen aggressiv. Oder wenn wir vor der Teilzeitfalle warnen. Man tut so als wären Frauen zu blöd, die besseren Entscheidungen zu treffen und Zusammenhänge zu begreifen. Dabei ist einfach unser Land so gebaut, dass es eben nicht genug Infrastruktur für die Pflegearbeit bietet. Oder, wir wissen auch, dass außerhalb Wiens ganz, ganz wenig Kindergartenplätze mit einem Vollzeitjob beider Eltern vereinbar sind. Deshalb liegt die Lohnlücke in Oberösterreich bei 41 Prozent und in Wien nur bei 18.

Und dann sagt man den Frauen: „Na ja, du hast dich persönlich so schlecht entschieden, selber schuld, dass du jetzt in Armut lebst.“

Man behandelt Frauen als wären sie zu blöd, kluge Entscheidungen zu treffen

Oder man sagt, sie hätten beim Gehalt eben nicht gut genug verhandelt.

Blaha: Genau! Aber auch das ist übrigens völlig falsch. Es gibt wirklich viel Forschung dazu, die uns klar zeigt, Frauen fragen genauso nach mehr Gehalt. Sie kriegen es nur seltener. Also bei ihnen werden mehr Gehaltsverhandlungen negativ beschieden.

Wenn Frauen um mehr Geld fragen, dann werden sie übrigens sozial dafür bestraft, weil sie außerhalb der Rollenerwartung einer Frau handeln. Denn Frauen sollen nicht egoistisch rüberkommen. Wenn sie für sich einstehen, dann findet man das einfach wahnsinnig unsympathisch.

Man kann es nicht richtig machen, wie es scheint.

Blaha: Nein, kann man nicht. Egal was eine Frau macht, sie macht es auf jeden Fall falsch. Es gibt so viele Anforderungen – auch widersprüchliche. Wenn ich jetzt an die Familienplanung denke, da allein schon: Frauen sollen auf jeden Fall, aber bitte zum richtigen Zeitpunkt. Auch wenn es den einen Zeitpunkt nicht gibt. Sie sollen mehr als ein Kind kriegen, aber bitte nicht zu viele. Und es muss mit dem richtigen Mann sein. Sie sollen arbeiten, als hätten sie keine Kinder. Aber sie sollen Mutter sein, als hätten sie keinen Job. Das sind ja alles Ansprüche, wo man mal hinschaut, sich denkt: Was soll denn das? Das ist ja völlig verrückt.

(Barbara zieht weiteres Los aus der Box.)

Blaha: Machen wir weiter. Ah, der Authority Gap. Die Autoritätslücke, von der habe ich eingangs schon gesprochen. Wir alle haben das Gefühl, Männer hätten eine Art natürliche Autorität und natürliche Expertise. Das ist etwas, das wir den Kindern von Geburt an beibringen. Deshalb malen fünfjährige Kinder, wenn man sie bittet, eine Führungsfigur zu malen, fast immer einen Mann.

Das führt dazu, dass sich Männer durch die Bank selbst überschätzen. Wir sehen das dann in Umfragen. Zum Beispiel glaubt jeder zweite Mann, er könnte sicher ein Flugzeug landen ohne jedes vorhergehende Training. Das ist tatsächlich interessant, insbesondere weil uns andere Studien zeigen bei Turbulenzen sind die Pilotinnen die besseren Piloten als die männlichen Piloten.

In deinem Buch erwähnst du auch eine Studie, da ging es um die verschiedenen Stimmlagen. Du schreibst: Eine Frau braucht nur den Mund aufzumachen und sie gilt schon als inkompetent.

Blaha: Das ist tatsächlich so. Tiefere Stimmen assoziieren wir mit mehr Autorität und mehr Kompetenz.

Das heißt, Menschen mit tieferen Stimmen haben automatisch einen Vorteil. Und wir wissen alle, dass Männer tiefer sprechen als Frauen. Aber hier kommt jetzt der interessante Punkt: Schon Kinder machen das. Bevor sie in die Pubertät kommen, ist der Sprechapparat bei Mädchen wie Burschen ident. Es gibt keinen biologischen Unterschied. Das kommt erst mit der Pubertät, wenn sich der Adamsapfel ausbildet. Trotzdem reden schon Mädchen höher als Buben. Warum machen sie das? Weil sie sehen: Frauen reden höher – und sie imitieren es.

Wir sehen übrigens auch, dass sich die Stimmlage von Frauen in gleichberechtigteren Ländern über die Jahre nach unten entwickelt. Das heißt, Frauen in Skandinavien reden deutlich tiefer als Frauen in Gesellschaften, die extrem ungleich sind.

Und es gibt da auch eine Studie, wo man Autofahrerinnen und Autofahrer gefragt hat, welche Stimmlage sie im Navigationsgerät ihres Autos bevorzugen. Da sagen 46 Prozent, sie bevorzugen eine Frauenstimme. Neun Prozent wollen lieber eine Männerstimme. Das hat damit zu tun, dass man Frauenstimmen mit einer Assistenz, mit einer hilfsbereiten Kraft assoziiert. Und im Auto, wenn wir da gestresst sind, da wollen wir nichts Dominantes.

Blaha: Richtig ja. Interessanterweise sind ja auch alle technischen Assistentinnen Frauen. Siri, Alexa sind alles Frauen.

Tief- statt Höhepunkte? Warum viele Frauen mit Männern keinen Orgasmus haben

(Barbara zieht noch ein Gap-Los.)

Blaha: Okay, schauen wir weiter. Was haben wir noch? Die Orgasmus-Lücke. Ja, die gibt es auch. Dazu gibt es auch viele Daten. Heterosexuelle Frauen haben echt ein Problem. Die haben viel weniger Orgasmen als Männer. Was sagen die Daten? Also bei Männern ist es so, dass über 90 Prozent einen Orgasmus haben, wenn sie Sex haben. Das können wir zusammenfassen: Jeder Schuss ein Treffer.

Bei Frauen sind es so knapp über 60 Prozent. Das heißt fast jede zweite Frau hat keinen Orgasmus, wenn sie heterosexuell ist und wenn sie Sex hat. Das ist aber bei lesbischen Frauen ganz anders.

Also es liegt nicht an der Komplexität der weiblichen Biologie, dass man sagt: Das ist halt schwieriger bei ihr, da muss man so viele Knöpfe drücken. Lesbische Frauen haben auch zu knapp 90 Prozent jedes Mal einen Orgasmus.

Es ist also eher die Frage, wie sehr wir weibliches Lustempfinden ins Zentrum der sexuellen Aufklärung und des Interesses rücken – oder eben genau nicht.

Wie geht Liebe im Patriarchat?

Wo wir gerade bei Beziehungen sind. Du stellst in deinem Buch die Frage: Wie geht das überhaupt – Liebe und Beziehung im Patriarchat?

Blaha: Also zuerst möchte ich festhalten: Es gibt ein ganz grundlegendes Bedürfnis von Menschen, in Beziehung zu sein. Wir brauchen soziale Beziehungen wie einen Bissen Brot. Wir gehen ein, wenn wir die nicht haben. Also dieses grundlegende menschliche Bedürfnis über alle Länder, über alle Schichten hinweg würde auf jeden Fall außer Streit stellen.

Barbara Blaha im Gespräch über ihr Buch "Funkenschwestern" (Foto: Kontrast.at)
Barbara Blaha will mit „Funkenschwestern“ Männern zu feministischen Verbündeten machen. (Foto: Kontrast.at)

Das heißt, eine Welt, wo man keine sozialen Beziehungen hat, stelle ich mir dystopisch vor. Das ist keine Welt, die ich mir wünsche. Ich sehe jetzt auch in Social Media den Trend, gerade auch von jüngeren, von feministischen Frauen, dass sie sagen: „Hey, lasst uns raus aus Beziehungen!“ Es gibt auch das 4B-Movment, wo Frauen sagen: Wir daten keine Männer, wir heiraten sie nicht, wir kriegen keine Kinder mit ihnen, wir schlafen nicht mit ihnen. Um sich selbst zu schützen.

Und so sehr ich Anwendungen in diese Richtung schon durchaus nachvollziehen kann, sage ich auch: Eine feministische Zukunft, die ich mir vorstelle, ist keine, in der wir segregiert leben. Männer sind unsere Brüder, sind unsere Arbeitskollegen, es sind unsere Freunde. Wir lieben sie, wir bringen sie auf die Welt. Also eine Welt ohne Männer ist überhaupt nicht meine Vorstellung von einer feministischen Zukunft.

Ich habe eingangs gesagt, es geht für mich viel stärker um die Frage, wir können Männer Teil der Lösung sein. Das Patriarchat verstümmelt uns ja auch die Männer, weil wir auch kleinen Buben von Beginn an beibringen, dass sie alles nur kein Mädchen sein dürfen. Dass sie permanent ihre Männlichkeit unter Beweis stellen. Dass sie nicht laufen, nicht werfen, sich nicht anziehen dürfen wie Mädchen. Und dass sie auf keinen Fall ihre Gefühle zeigen sollen. Und wenn man Buben und Männern verwehrt, zu ihrer eigenen Gefühlswelt Zugang zu haben, dann macht das kaputt. Weil wie soll man so später eine Beziehung mit anderen gestalten – wo Gefühle sehr wohl eine große Rolle spielen?

Wir machen nur Frauen dafür verantwortlich, wie es zu Hause aussieht

Stichwort Beziehungen nochmal: Du erzählst in deinem Buch, dass es – als feministische Frau – trotz der eigenen Ideale schwer ist, diese in der eigenen Beziehung, im eigenen Haushalt umzusetzen. Warum ist das so? Man möchte meinen: Da sind nur zwei Player, die sollten sich ihre Spielregeln ja gut und gerecht miteinander ausmachen können.

Blaha: Also ich glaube, die Kurzfassung ist: Weil Männern wie Frauen das Patriarchat eingepflanzt worden ist. Was meine ich damit? Wenn Männer wie Frauen alleine leben, Single-Haushalte, dann haben sie ungefähr sechseinhalb Stunden Freizeit jeden Tag. Männer wie Frauen, da gibt es nicht wirklich einen großen Unterschied.

So, dann ziehen die zusammen, da gibt es noch gar keine Kinder. Plötzlich hat die Frau weniger Freizeit und der Mann mehr. Der Freizeit-Gap tut sich auf, eine weitere Lücke, die es gibt. Warum ist das so? Sie teilen sich die Haushaltsarbeit eben nicht gleich auf. Wir müssten ja beide eigentlich mehr Freizeit haben, denn es ist nur noch ein Geschirrspüler zu füllen, nur noch eine Waschmaschine.

Doch Frauen haben gelernt, gewissen Rollen zu entsprechen. Wir alle lernen von klein auf, dass wir hauptzuständig sind, dass es zu Hause sauber ist. Die Wissenschaft nennt das Affordanz. Das ist das Signal, das uns ein Gegenstand schickt, damit in uns eine Handlung ausgelöst wird. Also ein Stift sagt: Schreib mit mir! Eine Schere sagt: Schneide mit mir! Und der Wäscheberg sagt: Leg mich zusammen, und räum mich weg!

Und diese Art von Affordanz bringen wir den Mädchen stärker bei. Die bekommen die Verantwortung für das Zuhause ganz stark von früh an mitvermittelt. Deshalb machen Mädchen auch mehr Hausarbeit als Burschen.

Frauen wissen, dass es eine soziale Strafe gibt, wenn man dieser Erwartungshaltung nicht entspricht. Wir messen Frauen stärker an der Frage, wie ihr Zuhause aussieht als Männer. Deshalb ist ein Junggesellenhaushalt, der ein bisschen unordentlich ist, okay. Aber wenn eine Frau so lebt, dann ist sie schlampig. Wir wissen, wenn wir Gäste haben, dann werden wir als Frauen bewertet und nicht der Mann. Wie die Wohnung aussieht, wie das Essen schmeckt, wie die Kinder sich benehmen. Sich dem zu entziehen ist wirklich fast unmöglich.

Zum Thema Hausarbeit: Du hast ja bei dir zu Hause eine Art Buchführung gemacht mit deinem Mann. Also: Wer wie viel macht und wofür verantwortlich ist. Wie hat das funktioniert für euch?

Blaha: Wir haben das tatsächlich ein bisschen wissenschaftlich gestaltet. Ich habe wirklich viele, viele Jahre mit meinem Mann immer wieder die Haushaltsarbeit diskutiert. Das war ein permanenter Konflikt. Wir haben also eine ganz lange, detaillierte Excel-Liste gestaltet. Ich habe dort jede Tätigkeit, die wir in diesem Haushalt machen müssen, eingetragen. Und auch, wer jemanden an die Tätigkeiten erinnern muss – die Kinder muss man ja an ihre Aufgaben erinnern.

Ich habe diese Liste erstellt und es waren hunderte Aufgaben. Dann haben wir gesagt: Okay, jetzt füllen wir aus, wer ist wofür zuständig und wer denkt dran und schauen am Schluss die „Punkteverteilung“ an. Und wir haben, bevor wir die Liste ausgefüllt haben, geschätzt, was wir glauben, wie es aussehen wird.

Mein Mann hat gesagt. Ja gut, also ich weiß, du machst ein bisschen mehr, die Verteilung wird 60-40 sein. Ich hab gesagt: Sicher nicht, mein Freund, das wird 70-30 sein. Und das echte Ergebnis war: 80-20.

Und das zeigt uns folgendes: Männer wie Frauen überschätzen den Anteil der männlichen Hausarbeit beträchtlich. Also, Männer glauben, sie machen mehr, als sie tun und auch die Frauen glauben, die machen mehr, als sie tun.

Wir haben beim Momentum Institut diese große Excel-Liste umgestaltet. Unter www.carerechner.at kann jeder diese Liste jetzt mit seinem Partner oder seiner Partnerin ausfüllen.

Der Kreißsaal beamt uns als Zeitmaschine 50 Jahre zurück in die Vergangenheit

Und das Ganze verschärft sich ja noch, wenn ein Kind – oder mehrere – auch noch dazu kommen, nicht wahr?

Blaha: Es ist wirklich so: Wenn man den Kreißsaal betritt, steigt man gleichzeitig in eine Zeitmaschine und kommt in den 1970ern wieder raus. Die Daten zeigen uns: Die allermeisten Paare sagen vor der Geburt des ersten Kindes, sie wollen sich alles gerecht aufteilen. Also der Anspruch ist mittlerweile schon so, dass Männer wie Frauen sagen: Wir möchten das wirklich Halbe-Halbe teilen.

Kommt das erste Kind, entgleitet aber alles. 80 Prozent der Arbeit wird dann von der Frau erledigt. Das ist insbesondere interessant, weil Männer das auch oft gar nicht merken. Warum merken sie es nicht? Kommt das erste Kind, reduziert der Vater den Anteil der Hausarbeit, die er macht. Er macht dafür Stunden mit dem Kind. Also Kinderbetreuung kommt dazu. Also hat er das Gefühl, er macht eh mehr. Und es stimmt, er hat mehr Stunden Arbeit zu Hause, weil jetzt immer ein Kind da ist. Aber er macht weniger Stunden Hausarbeit. Und das gehört halt auch dazu.

Die Mutter hingegen hat die Kinderbetreuung und macht genauso viel Hausarbeit wie vorher, sogar ein bisschen mehr.

Gewalt: „Frauen sind in unserer Gesellschaft weniger wertvoll“

Ich würde gern einen thematischen Sprung machen. Denn ein Kapitel in deinem Buch beschäftigt sich mit einem sehr düsteren Kapitel: Gewalt gegen Frauen. Vor drei Jahren hat eine Umfrage für Furore gesorgt. Man hat 1.000 Männer und 1.000 Frauen befragt im Alter zwischen 18 und 35. Es ging um das Thema Männlichkeit. Unter anderem ging es da auch um die Frage, wie man zur Aussage steht, dass man es ok findet, wenn einem im Streit gegen die Partnerin bzw. eine Frau „die Hand ausrutscht“. Das hat jeder 3. Befragte Mann bejaht. Gleichzeitig: Wir wissen, dass jede 3. Frau in ihrem Leben schon mal körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlitten hat. Also die Zahlen passen sozusagen zusammen – und das sind gewaltige Zahlen.

Blaha: Es sind gewaltige Zahlen, aber es sind leider völlig normale Zustände. Da sind wir mittendrin: Frauen sind einfach weniger wichtig, weniger wertvoll. Das heißt, mit ihrem Leben, ihrem Körper kann man allerhand anstellen und es ist nicht besonders relevant, weil es nicht wichtig ist. Man muss auch sagen zu diesen Zahlen: Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer weit höher. Denn die Frage ist ja auch: Hat ein Mädchen, hat eine Frau einen Übergriff auch als solchen wahrgenommen? Nicht, weil sie zu doof wäre, sondern weil man Übergriffe als so „zum Alltag gehörend“ empfindet, dass man sie nicht extra einordnet.

Was auch dazu kommt, ist, dass wir als Gesellschaft die wenigsten Übergriffe strafrechtlich verfolgen. Es gibt unterschiedliche Studien, die darauf hinweisen, dass wahrscheinlich unter 10 Prozent aller sexuellen Übergriffe überhaupt angezeigt werden.

Auch bei den Vergewaltigungen zeigen die Zahlen eindeutig: Es sind weniger als 10 Prozent aller tatsächlich passierten Vergewaltigungen, die überhaupt angezeigt werden. Es werden auch nur die allerwenigsten verurteilt. Unter 10 Prozent der angezeigten Vergewaltigungen werden überhaupt verurteilt.

Das heißt: Die Wahrscheinlichkeit, dass ich als Vergewaltiger entweder gar nicht angezeigt oder straffrei ausgehen, ist extrem hoch. Und das ist etwas, das wissen Frauen ja auch. Da haben wir dann auch die Problematik, dass wenn ich als Frau von einem Übergriff berichte, die erste Frage mal ist, stimmt das überhaupt? Da sind wir wieder beim Problem: Frauen sind weniger wichtig, weniger wertvoll, weniger glaubwürdig.

 

@amberhenryy I feel super vulnerable posting this!! 😫But October is domestic violence awareness month and I know so many women who are doing the work of healing on the other side of the abuse and can understand these feelings. It’s nuanced and not linear. And I see you ❤️ #healingjourney ♬ Lights Are On – Instrumental – Edith Whiskers

Femizide sind nur die Spitze der Gewaltpyramide, unter der Frauen leiden

Die schlimmstmögliche Form der Gewalt gegen Frauen landet dann auch auf den Titelblättern von Zeitungen: Frauenmorde, Femizide. In Österreich wird im Schnitt alle zwei Wochen eine Frau von einem Mann, meist der Partner oder Ex-Partner, ermordet. Wie lässt das eine Gesellschaft wie die unsrige zu? Da passiert doch im Vorfeld schon viel, das wir offenkundig übersehen?

Blaha: Wir müssten uns vielmehr die Pyramide der Gewalt gegen Frauen ansehen. Denn ein Mord an einer Frau ist erst die absolute Spitze. Die allermeisten Menschen sagen zum Glück: Ja, Gewalt gegen Frauen verurteile ich – also die Spitze der Gewalt zu verurteilen ist klar, da gibt es keine Debatte.

Das Problem ist, alle Ebenen darunter werden als Gewalt meist gar nicht wahrgenommen. Die allererste Stufe ist zum Beispiel diese völlig normalisierte ökonomische Gewalt gegen Frauen. Sie werden schlechter bezahlt. Ist einfach so. Dass Frauen die gesamte unbezahlte Arbeit machen zu Lasten ihrer Erwerbskarriere – ist einfach so, nehmen wir hin. Altersarmut bei Frauen. Ist halt Realität.

Wir wissen aber alle, was das für Folgen hat. Frauen, die ökonomisch schlechter gestellt sind, sind immer auch gefährdeter – weil man sie ausnutzen kann. Weil man sie abhängig machen kann.

Darüber gibt es dann schon die Stufe der institutionellen Gewalt. Dass ich eben zur Polizei oder zu einer Familieneinrichtung gehe und die glaubt mir nicht.

Und ganz an der Spitze steht dann eben erst der Übergriff, der in einem Mord endet. Die Dinge hängen aber insofern zusammen, dass eine Stufe die nächste legitimiert.

Deshalb ist es überhaupt kein Zufall, dass ein Land wie Österreich, das einen riesigen hohen Gender Pay Gap hat im europäischen Vergleich, auch einen sehr hohen Anteil an Femiziden hat. Die Dinge hängen zusammen.

Blaha: Der Boulevard verkauft mit voyeuristischen Geschichten über Männergewalt gegen Frauen Zeitungen

Beim Moment Magazin kritisiert ihr ja auch problematische Headlines in Zeitungen, wenn diese Gewalt gegen Frauen verharmlosen. Wenn man dort von „Ehekrise“ oder „Familiendrama“ schreibt. Von der „Beziehungstat“. Diese Kritik nimmt insgesamt in meiner Wahrnehmung zu. Reagieren die Redaktionen dieser Zeitungen darauf?

Blaha: Es gibt ja wirklich umfassende Richtlinien dazu, wie man über eine Gewalttat gegen eine Frau berichten kann, so dass es eben nicht fahrlässig ist. Dass gewisse Redaktionen dieses Landes, wir können sie beim Namen nennen – Krone, Heute, Österreich – das  nicht tun, liegt nicht an fehlender Informiertheit, sondern das ist Absicht.

Sie kapitalisieren mit der Gewalt gegen Frauen ganz klar ihr Produkt. Sie verkaufen ihre Zeitungen mit dieser Art reißerischer Berichterstattung. Jede Geschichte, wo der Täter nochmal ins intimste Detail geht, bedient einen Voyeurismus. Und das ist die Idee dahinter. Sie wollen ihre Zeitungen damit verkaufen.

 

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Reden über Feminismus reicht nicht, wir müssen endlich ins Tun kommen

Vielleicht reden wir lieber über etwas Positiveres. Was an deinem Buch sehr inspirierend ist, ist, dass du sagst: Auch wenn es viel Mist und so viel Ungerechtigkeit auf der Welt gibt, muss man sich vor Augen halten, dass man trotzdem etwas bewegen kann. Vor allem, wenn man Kräfte bündelt. Auch auch wenn es sich so anfühlt, dass man in der Minderheit ist: Fortschritt hat sich immer gegen Widerstände durchgesetzt.

Blaha: Genau. Wichtig ist, dass wir alle ins Tun kommen, denn Rhetorik allein reicht nicht. Das ist tatsächlich ganz entscheidend. Glennon Doyle hat gesagt: Wir können den Fluss des Fortschritts natürlich bewundern. Aber worum es eigentlich geht, ist, unseren Hintern in diesen Fluss zu bekommen. Wir müssen auf ein Boot steigen und den Fortschritt mitgestalten. Und das ist, glaube ich, der hoffentlich entscheidendste Appell dieses Buches: Dass man wirklich in die Puschen kommt und was tut.

MEHR ÜBER BARBARA BLAHA
Buch "Funkenschwestern" von Barbara Blaha. (Foto: Kontrast.at)
Buch „Funkenschwestern“ von Barbara Blaha. (Foto: Kontrast.at)

Barbara Blaha ist Gründerin und Leiterin des Momentum-Instituts, Initiatorin des Momentum-Kongresses, Talkshow-Gast und politische Kabarettistin. Ihr Buch „Funkenschwestern. Wie Feminismus alles besser macht“, erschienen 2026 im Molden-Verlag, wurde binnen weniger Wochen zum Bestseller bei den Sachbüchern.

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Berta Cáceres war eine honduranische Umweltaktivistin und Vertreterin der indigenen Lenca. Sie kämpfte für den Schutz der Umwelt und die Rechte der indigenen Bevölkerung, besonders gegen große Infrastrukturprojekte wie den Agua Zarca Staudamm, der die Lebensgrundlage ihrer Gemeinschaft bedrohte. Cáceres wurde 2015 mit dem Goldman Environmental Prize ausgezeichnet – ein Zeichen für ihr großes Engagement. Sie wurde am Morgen des 3. März 2016 in ihrem Haus von mehreren Bewaffneten ermordet. Zitat: Wir haben keinen Ersatzplaneten. Wir haben nur diesen und wir müssen jetzt handeln. Berta Cáceres

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