Das Burgenland hat gewählt – die SPÖ hat stark dazugewonnen, wahrscheinlich sogar die absolute Mehrheit. Hans Peter Doskozil erfuhr für seine soziale Politik – von Mindestlohn bis Pflegekonzept – eine enorme Stärkung.
Am Sonntag wählte das Burgenland, laut Hochrechnung erreicht die SPÖ über 50 Prozent. Damit heißt der künftige Landeshauptmann wieder Hans Peter Doskozil. Die FPÖ verlor über 5 Prozent, die ÖVP konnte kaum davon profitieren und konnte kein Mandat dazu gewinnen. Die SPÖ erreicht eine absolute Mehrheit mit 19 von 36 Mandaten und kann künftig mit absoluter Mehrheit regieren.
Landeshauptmann Doskozil zeigte sich erwartungsgemäß erfreut von dem Ergebnis. Seinen Erfolg erklärt er sich durch die Arbeit der SPÖ in der Landesregierung.
„Das, was wir geplant haben, haben wir auch wirklich umgesetzt. Nicht für uns, sondern für die Menschen im Burgenland!“, so Doskozil bei einem Pressestatement.
SPÖ für Regierungsarbeit belohnt
Mit den geplanten Maßnahmen meint Doskozil wohl den Mindestlohn von 1.700 Euro netto für Bedienstete im Landesdienst und ein innovatives Pflegemodell. Aber auch, was Umweltthemen betrifft, war die Regierung erfolgreich. So wird im Burgenland die Bio-Landwirtschaft stärker gefördert als in jedem anderen Bundesland; das östlichste Bundesland kann seinen Strombedarf zur Gänze aus erneuerbaren Energien decken.
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Martin Niemöller (1892–1984) war ein bekannter evangelischer Pfarrer in Deutschland. Anfangs unterstützte er den Aufstieg der Nationalsozialisten – wandte sich dann aber entschieden gegen ihre Einmischung in die Kirche. Er gehörte zu den Mitbegründern der Bekennenden Kirche, die sich der Kontrolle durch die Nazis widersetzte. Dafür wurde er 1937 verhaftet und verbrachte die letzten Jahre des Dritten Reichs in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau.
Die Erfahrungen dieser Zeit prägten ihn tief: Niemöller setzte sich nach 1945 für das Eingeständnis der deutschen Kollektivschuld ein und trug zum Stuttgarter Schuldbekenntnis bei. Zitat: Als die Nazis die Sozialdemokraten holten habe ich geschwiegen - ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen - ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen - ich war ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der für mich sprechen konnte. Martin Niemöller
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Martin Niemöller (1892–1984) war ein bekannter evangelischer Pfarrer in Deutschland. Anfangs unterstützte er den Aufstieg der Nationalsozialisten – wandte sich dann aber entschieden gegen ihre Einmischung in die Kirche. Er gehörte zu den Mitbegründern der Bekennenden Kirche, die sich der Kontrolle durch die Nazis widersetzte. Dafür wurde er 1937 verhaftet und verbrachte die letzten Jahre des Dritten Reichs in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau.
Die Erfahrungen dieser Zeit prägten ihn tief: Niemöller setzte sich nach 1945 für das Eingeständnis der deutschen Kollektivschuld ein und trug zum Stuttgarter Schuldbekenntnis bei. Zitat: Als die Nazis die Sozialdemokraten holten habe ich geschwiegen - ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen - ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen - ich war ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der für mich sprechen konnte. Martin Niemöller
What? jetzt sind die auch schon Propaganda… Was ist daran Mania???? Schaut euch doch die Welt an!