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Wie US-Milliardäre den vormals liberalen TV-Sender CBS auf Trump-Kurs bringen

Trump, CBS (Foto: Weißes Haus & Unsplash)

Foto: Weißes Haus & Unsplash

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Internationales, Medien
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27. Januar 2026
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Seit Milliardäre die Kontrolle über den US-Fernsehsender CBS übernommen haben, hat sich dieser zu einer konservativen Meinungsfabrik entwickelt. Der Fall zeigt beispielhaft, wie finanzielle Macht traditionelle Medien in rechte Propagandakanäle verwandeln kann.

Das Medienunternehmen Columbia Broadcasting System wurde 1927 in New York gegründet. Seitdem zählt CBS zu den bekanntesten Traditions- und Qualitätsmedien der USA. Doch der Nachrichtensender CBS News hat im vergangenen Jahr einen tiefgreifenden Wandel erlebt, den das Nachrichtenportal watson in einer Analyse beschreibt.

Nach Übernahme: CBS zahlte Trump 16 Millionen Dollar Abfindung

2025 wurde CBS Teil der Paramount Skydance Corporation – einer Fusion mehrerer Medienfirmen. Deren CEO ist David Ellison, Sohn des Tech-Milliardärs Larry Ellison. Dieser ist der viertreichste Mensch der Welt und gilt als enger Verbündeter von Donald Trump. Brisant dabei: Donald Trump war seit einiger Zeit mit CBS in einem Rechtsstreit verwickelt, weil ihm die Berichterstattung über seine Wahlbetrug-Verschwörung nicht gefiel. Kurz nachdem CBS in Ellisons Konzern aufging, erhielt Trump eine Abfindung in Höhe von 16 Millionen US-Dollar.

Bari Weiss – Architektin der konservativen Neuausrichtung

2025 berief David Ellison Bari Weiss zur Chefredakteurin von CBS News – eine von mehreren Entscheidungen, die den Sender konservativer einstellen wird. Die ehemalige New York Times-Kolumnistin bezeichnete sich selbst als „Quoten-Konservative“ und inszenierte sich bei ihrem Abschied von der liberalen Medienwelt als Mobbing-Opfer. Das brachte ihr die Sympathie der Ellisons ein.

Seit Weiss die publizistische Linie bestimmt, häufen sich Zensurvorwürfe sowie freundliche Interviews mit Trump und seinen Regierungsmitgliedern. Ein Beispiel: Die Reportage der legendären Sendung 60 Minutes über Folter in einem salvadorianischen Gefängnis, in das Menschen aus den USA abgeschoben werden, wurde von Weiss noch vor der Ausstrahlung gestoppt.

Weiss begründete dies mit angeblich unzureichender Recherche und dem Fehlen einer Regierungsstellungnahme – obwohl die Journalist:innen mehrfach versucht hatten, diese einzuholen.

Zudem moderiert nun Tony Dokoupil die Evening News, eine der prestigeträchtigsten Sendungen bei CBS News, eine prestigeträchtige Position bei CBS News. Der neue Moderator inszeniert sich als «Stimme des einfachen Volkes». Aber statt kritischer Berichterstattung liefert Dokoupil jetzt Hommagen an Politiker wie Marco Rubio, den Außenminister Trumps.

Auch der eher liberale Sender CNN könnte an Paramount verkauft werden

Die Entwicklung bei CBS ist kein Einzelfall. Auch dem bislang eher liberalen Sender CNN droht ein ähnlicher Kurs, sollte Warner Bros. Discovery an Paramount verkauft werden. Die Ellisons haben bereits signalisiert, dass sie eine Zusammenlegung der beiden Sender anstreben.

Dieser Artikel ist großteils von direkt-magazin.ch übernommen.

So reich und einflussreich wie Jeff Bezos – was du über den „Inselkönig“ Larry Ellison wissen solltest

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Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre

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Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre
Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre

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