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In Wien bekommen Obdachlose jetzt Corona-Impfung

In Wien bekommen Obdachlose jetzt Corona-Impfung

Foto_Administración del Principado de Asturias Published under CC-by-4.0

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Gesundheit, Wien
Lesezeit:2 Minuten
20. Mai 2021
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In Wien leben 7.300 Menschen aufgrund von Wohnungslosigkeit in Notunterkünften bzw. als Geflüchtete in den Grundversorgungseinrichtungen. Auch sie haben seit Mitte Mai die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Die Impfung für Obdachlose und Geflüchtete wird mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson, den man nur einmal verabreichen muss, durchgeführt.

Seit letzter Woche wird in den Notunterkünften und Asylunterkünften geimpft: Auch Menschen ohne E-Card haben so die Möglichkeit auf gesundheitlichen Schutz. Das ist deshalb besonders wichtig, weil sie oft eng zusammen leben und Hygienemaßnahmen nur eingeschränkt einhalten können.

Die Impfaktion läuft bis Mitte Juni an den 36 Standorten mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson. Dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen nur einmal zum Termin kommen müssen, ist wichtig, weil man bei manchen dieser Personen nicht gewährleisten kann, sie ein zweites Mal zu erreichen. Die Sozialeinrichtungen der Stadt bemühen sich, ihre Klientinnen und Klienten zu informieren. Ihre Zielgruppe braucht diese Aufklärungsarbeit besonders, weiß Monika Wintersberger-Montorio, Geschäftsführerin von Obdach Wien: „Manche haben damals 2020 gar nicht mitbekommen, dass es eine Pandemie gibt, weil sie keine Medien konsumieren. Weil sie kein Radio hören, weil sie keinen Onlinezugang haben. Da haben wir ganz viel Aufklärungsarbeit gemacht.“

Das Interesse ist groß: Auch wenn einige bereits aufgrund des hohen Alters oder wegen Vorerkrankungen geimpft sind, kommen auch Impfwillige, die sich nicht vorangemeldet haben. Die Anmeldung erledigten meist die Betreuerinnen und Betreuer vor Ort, doch nicht alle konnten so erreicht werden. Nun sollen auch die Nachmeldungen noch einen Termin bekommen, versichern die Zuständigen.

“Niemand lebt freiwillig auf der Straße”: So funktioniert die Obdachlosenhilfe in Wien

Wichtige Links

Alle Einrichtungen in Wien, die Lebensmittel und gekochte Mahlzeiten an Menschen in Notsituationen ausgeben, sind auf dieser Seite der Stadt Wien aufgeführt.

Einen Überblick über die Leistungen des Fonds Soziales Wien im Bereich Obdachlosenhilfe findet man auf dieser Seite.

Und hier sind weitere wichtige Anlaufstellen für Betroffene: Obdach Wien, VinziWerke, Caritas Wien, Neunerhaus.

Parlament Das Thema "Corona-Schutzimpfung" im Parlament

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Frank
Frank
27. Mai 2021 22:28

finde ich sehr gut auch den ärmsten die spritze zu geben . Aber wir sollten jetzt auch nachdenken das unsere Nationalräte geimpft werden sie sind schließlich das Rückgrat unseres Landes . Auch unsere Landesregierungen sollten geimpft werden so schnell als möglich sie müssen das

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Umberto Eco war Schriftsteller, Philosoph und einer der bekanntesten Intellektuellen Europas. Weltberühmt wurde er 1980 mit seinem Roman „Der Name der Rose“. Der historische Krimi spielt in einem mittelalterlichen Kloster und verbindet Spannung mit klugen Fragen über Wissen, Macht und Wahrheit. Das Buch wurde ein internationaler Bestseller und erfolgreich verfilmt. Geboren 1932 in Italien, war Eco vor allem Professor für Semiotik – die Lehre von den Zeichen. Er untersuchte, wie Sprache, Medien und Popkultur Bedeutung erzeugen und wie leicht Öffentlichkeit manipuliert werden kann. Schon früh warnte er vor Propaganda und vereinfachenden Weltbildern. Eco schrieb nicht nur Romane, sondern auch Essays, in denen er verständlich und oft mit Humor komplexe Themen erklärte. Er mischte sich politisch ein und kritisierte Rechtspopulismus sowie Geschichtsvergessenheit. Zitat: Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. Umberto Eco

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