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Gesetze gelten nicht für alle: Wie der Kurz-Freund Ho seine Disco trotz Corona öffnet

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Löhne nicht bezahlt? Betrugsverdacht bei Kurz-Freund und Gastronom Martin Ho

Martin Ho Sebastian Kurz (Foto: Karl Schöndorfer / picturedesk.com)

Foto: Karl Schöndorfer / picturedesk.com

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Politik
Lesezeit:2 Minuten
2. September 2020
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Viele Discos und Clubs kämpfen ums Überleben. Sie leiden unter den Corona-Bestimmungen. Die Sperrstunde um 01:00 Uhr und die Abstandsregeln machen einen normalen Club-Betrieb unmöglich. Trotzdem halten sich fast alle daran, um das Virus einzudämmen. Doch der Kurz-Vertraute Martin Ho lässt in seiner Pratersauna wieder bis in die Morgenstunden feiern. Nicht das erste Mal, dass Ho die Corona-Regeln umgeht.

Martin Ho umgeht die Corona-Regeln mit einem Trick: Er organisiert Veranstaltungen für eine geschlossene Gesellschaft. Solche müssen sich nicht an die gesetzliche Sperrstunde um 01 Uhr halten und dürfen  länger offen bleiben. Dabei handelt es sich aber nicht um Geburtstagsfeiern im Freundeskreis oder Ähnliches: Ho verkauft 200 Tickets im Vorhinein – wer eines um 15 Euro kauft, ist Teil der Gesellschaft und kann bis 04:00 Uhr in Hos Pratersauna feiern.

Ausnahmeregelungen nur für private Feiern gedacht

Das geht dem Grundgedanken der Ausnahmeregelung für geschlossene Gesellschaften entgegen. Sie sollte lediglich Feiern im Freundes- und Familienkreis ermöglichen. Rechtlich ist das Ganze auch ein Graubereich. „Die Frage ist, inwiefern es einen Ticket-Verkauf für eine geschlossene Gesellschaft geben kann“, heißt es dazu aus dem Büro von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker gegenüber dem Profil. Das hindert den Kurz-Vertrauten Ho jedenfalls nicht daran, dass Schlupfloch zu nutzen.

Drogen-Party in Restaurant von Martin Ho

Nicht das erste Mal, dass sich in einem Lokal von Martin Ho nicht ganz an die Corona-Regeln gehalten wird. Schon im Mai kam ein Restaurant des Szene-Gastronomen in die Schlagzeilen. Im Wiener Restaurant Dots fand trotz damaligen Verbotes eine Party statt, die von der Polizei aufgelöst wurde. Dabei wurden bei Teilnehmern verschiedene Drogen gefunden – nicht nur sogenannte „weiche“ wie Cannabis, sondern vor allem auch Kokain. Der Veranstalter der Drogen-Party war geständig.

Parlament Das Thema "Gastronomie" im Parlament

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1 Kommentar
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martin
martin
18. September 2020 14:19

Na wann unser „Basti-Burli“ seinen Freund HO deckt, dann kann ja nichts rauskommen!!
Und vielleicht war unser BK ,bei dieser Party ,auch dabei??

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Dale Spender war eine australische Autorin, Wissenschaftlerin und Feministin, die sich mit der Macht von Sprache beschäftigte. Bekannt wurde sie mit ihrem Buch „Man Made Language“, in dem sie zeigte, dass Sprache nicht neutral ist, sondern gesellschaftliche Machtverhältnisse mitprägt. Sie fragte danach, wessen Stimmen gehört werden – und wessen Erfahrungen in Geschichte, Literatur und Wissenschaft fehlen. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit bestand deshalb darin, vergessene Autorinnen und Denkerinnen wieder sichtbar zu machen. Damit hat Spender eine Debatte angestoßen, die bis heute aktuell ist: darüber, wie Sprache bestimmt, wer gesehen, erinnert und ernst genommen wird. Zitat: Der Feminismus hat keine Kriege geführt, keine Gegner getötet und keine Grausamkeiten begangen. Seine Kämpfe galten der Bildung, dem Wahlrecht, besseren Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung und Reformen im Recht. Wenn jemand sagt: "Oh, ich bin kein Feminist." Dann frage ich nur: Warum? Dale Spender

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