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Akademikerball 2026: Rechtsextremisten tanzen neben FPÖ-Politikern in der Hofburg

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Akademikerball 2026 – Martin Sellner als Teilnehmer (Foto: APA Picturedesk, Max Slovencik)

Akademikerball 2026 – Martin Sellner als Teilnehmer (Foto: APA Picturedesk, Max Slovencik)

Lena Krainz Lena Krainz
in Rechtsextremismus
Lesezeit:9 Minuten
2. März 2026
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Beim „Wiener Akademikerball“ kommen Aushängeschilder der rechten bis rechtsextremen Szene in Europa zusammen. Jahr für Jahr findet er in der Wiener Hofburg statt – auf Einladung eines FPÖ-nahen Vereins. 2026 versammelten sich dort neben FPÖ-Spitzenfunktionären erneut prominente Vertreter der extremen Rechten, darunter Martin Sellner, Leitfigur der „Identitären“. Auch dabei: der verurteilte Schweizer Rechtsextremist Manuel Corchia und der AfD-Politiker Matthias Helferich, der sich selbst als „freundliches Gesicht des NS“ bezeichnete. Zudem posierten mehrere Anwesende, darunter FPÖ-Gemeinderat Anton Mahdalik, mit einer Geste, die man als „White-Power“-Symbol deuten kann – in Deutschland wird das als Hasssymbol eingestuft. Die Hofburg Betriebsgesellschaft m.b.H. nimmt gegenüber der Veranstaltung eine „politisch neutrale“ Position ein.

Inhalt
Der „Akademikerball“: Burschenschaften und Rechtsextremismus
Nach Protesten beendete die Hofburg die Zusammenarbeit
FPÖ gründete vorgeschalteten Verein und der Ball fand wieder statt
Akademikerball 2026: die europäische rechte und rechtsextreme Szene
FPÖ, AfD, Fidesz tanzen in Wiener Prunkräumen
Bündnisse protestierten gegen den Ball
Hofburg sieht kein Problem bei Veranstaltung

Der „Akademikerball“: Burschenschaften und Rechtsextremismus

Der „Wiener Akademikerball“ hat eine jahrzehntelange Vorgeschichte. Seit 1952 fand der Vorgänger  – der WKR-Ball (der Ball des Wiener Korporationsrings) – statt. Ihn haben mehrheitlich schlagende Burschenschaften und Studentenverbindungen ausgerichtet. Einer der damaligen Veranstalter, Karl Bartl (Landsmannschaft Cimbria), soll laut Andreas Peham vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) noch Ende der 1980er Jahre „seine positiven Empfindungen gegenüber dem Dritten Reich“ ausgedrückt haben.

Das ist kein Einzelfall. Die Mitglieder der schlagenden Burschenschaften waren, gerade in Österreich, ein Wegbereiter des Nationalsozialismus. „Viele hochrangige Nazis sind nach wie vor Ehrenmitglieder in diversen Verbindungen“, wie Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl erklärt. Ihre Geschichte ist von völkischem Denken, Antisemitismus und Männerbünden geprägt. Mehr dazu gibt es hier.

1967 fand der WKR-Ball schließlich im Festsaal der Wiener Hofburg statt, die im Eigentum der Republik Österreich steht. Größere Aufmerksamkeit erlangte dieser Umstand erst 2005, die erste Demonstration fand 2008 statt.

Es wurde immer deutlicher, dass es sich nicht nur um eine Tanzveranstaltung der heimischen Burschenschafter handelte, sondern um ein Vernetzungstreffen von Rechten und Rechtsextremen aus ganz Europa. 2009 waren etwa laut einer parlamentarischen Anfrage Bruno Gollnisch, Enrique Ravello, Patrik Brinkmann, Andreas Molau, Matthias Faust, Alexander Dugin, Markus Beisicht, Filip DeWinter und Jacques Cordonnier anwesend.

Nach Protesten beendete die Hofburg die Zusammenarbeit

Die Proteste waren schließlich so erfolgreich, dass sich der Veranstaltungsort Wiener Hofburg Kongresszentrum BetriebsgmbH 2011 dazu gezwungen sah, den Vertrag mit den Veranstaltern ab 2013 aufzukündigen. Begründet wurde das damals mit der „politischen und medialen Dimension“, die der Ball angenommen habe.

Mit den Casinos Austria fand ein Mitgesellschafter der Hofburg-Betreibergesellschaft damals klare Worte für die Absage des Balls:

„Wir lehnen jede Form von Extremismus entschieden ab und wollen Organisationen, die die nötige Distanz zu einschlägigem Gedankengut vermissen lassen, keine Bühne geben“, sagte der damalige Casino-Sprecher Martin Himmelbauer.

FPÖ gründete vorgeschalteten Verein und der Ball fand wieder statt

Doch kurz darauf eilte die FPÖ zu Hilfe und kündigte an, statt des Wiener Korporationsrings die Anmeldung der Veranstaltung zu übernehmen. Der neue Veranstalter des „1. Wiener Akademikerballs“ ist der „Wiener Akademikerball-Ballausschuss – Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte“. Auch wenn der Name des Vereins so irreführend gewählt ist, dass der damalige Vizerektor der Uni Wien Heinz Faßmann „irrtümlich“ in dessen Ehrenkomitee gelandet ist, handelt es sich um einen FPÖ-nahen Verein: Adresse und Telefonnummer verweisen auf die FPÖ Wien, ihr Vorsitzender ist FPÖ-Gemeinderat Udo Guggenbichler, der bereits zuvor den WKR-Ball mit organisierte und dies bis heute tut.

Der Schriftführer des Vereins, Herwig Götschober, erklärte damals ganz offen auf dieburschenschaften.de, dass die FPÖ nur als Veranstalter „herhält“, um „dem WKR einen weiteren Ball zu ermöglichen.“ Er schließt aus, dass es sich um eine Parteiveranstaltung handelt und versichert, dass sich an „Organisation, Publikum, Atmosphäre“ nichts ändern wird.

Akademikerball 2026: die europäische rechte und rechtsextreme Szene

Götschober sollte Recht behalten: 13 Jahre später findet der Ball noch genau so statt wie all die Jahrzehnte zuvor. 2026 spricht Guggenbichler in die Kamera von FPÖ-TV (die neben dem rechten Regionalsender RTV fleißig Werbung für den Ball machen):

„Ich freue mich, dass heute so viele Burschenschafter und Waffenstudenten hier sind wie noch nie zuvor.“

Und wer ist 2026 anwesend? Das Who-is-Who der europäischen rechten bis rechtsextremen Szene, Mitglieder schlagender Burschenschaften und hochrangige FPÖ-Funktionäre. Hier eine Auswahl:

  • Martin Sellner, laut deutschem Verfassungsschutz die Leitfigur der als rechtsextrem eingestuften „Identitären“ im deutschsprachigen Raum. Er ist sogar der AfD-Spitze zu radikal, weil er selbst deutsche Staatsbürger aus dem Land drängen will, wenn sie nicht angepasst sind. Deswegen hat die AfD-Spitze erst im Februar alle Mitglieder aufgerufen, keine Veranstaltungen mehr mit ihm zu organisieren.
  • Der Schweizer Rechtsextremist Manuel Corchia, Mitbegründer der neonazistischen „Deutschen Jungen Tat“. Er wurde u.a. wegen Rassendiskriminierung und den illegalen Besitz einer AK-47 verurteilt. Laut Strafbefehl 2021 verbreitete er „die Ideologie des Nationalsozialismus“.
  • AfD-Bundestagsabgeordneter Matthias Helferich, der sich „als freundliches Gesicht des NS“ bezeichnete.
  • Der jüngst wegen Geldwäsche und Nötigung (nicht rechtskräftig) verurteilte AfD-Politiker und Mitglied der schlagenden Burschenschaft Teutonia, Daniel Halemba. Bei einer Hausdurchsuchung 2023 fand man in seinem Zimmer einen Stick mit Reden von Adolf Hitler, Joseph Goebbels und Hermann Göring.
  • Die niederländische Rechtsaußen-Influencerin Eva Vlaardingerbroek, die auf Social Media Verschwörungstheorien und fremdenfeindliche Rhetorik verbreitet, weshalb ihr laut eigenen Aussagen sogar die Einreise nach Großbritannien verwehrt wurde.

FPÖ, AfD, Fidesz tanzen in Wiener Prunkräumen

Besonders präsent waren auch heuer wieder Spitzenpolitiker der FPÖ. Darunter Nationalratspräsident und Mitglied der schlagenden Burschenschaft Libertas, Walter Rosenkranz, der den Ball im FPÖ-TV „seinen Ball“ nennt. FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp, Wiens FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss und der Wiener FPÖ-Landesparteisekretär Lukas Brucker sowie Ex-EU-Mandatar Andreas Mölzer und die frühere Europaabgeordnete und Ex-Stadträtin Ursula Stenzel (ÖVP/FPÖ). Ebenfalls teilgenommen haben die FPÖ-EU-Abgeordnete Petra Steger und FPÖ-Gemeinderat in Wien Leo Lugner mit seiner Frau Jacqueline Lugner.

Kurz-Interviews für das parteieigene Fernsehen geben darüber hinaus FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker, FPÖ-EU-Abgeordnete Elisabeth Dieringer-Granza, FPÖ-NR-Abgeordnete Susanne Fürst, Fidesz-Europaabgeordneter Ernő Schaller-Baross und AfD-Bundestagsabgeordneter Gerold Otten, der sich darüber freut, dass man hier „so viele Korporierte“ trifft. Mehrfach fällt im Image-Video das Wort „familiär“, laut Eigenangaben sind über 2.000 Personen anwesend.

Akademikerball 2026, Screenshot, Anton Mahdalik, White-Power-Symbol
FPÖ-Gemeinderat Anton Mahdalik posiert am Akademikerball 2026 mit einer Geste, die als „White-Power“-Symbol gelesen werden kann. (Screenshot, 27.2.26)

Anton Mahdalik, Zweiter Präsident des Wiener Landtages und FPÖ-Gemeinderat posiert mit einer Geste, die an das „White-Power“-Handzeichen erinnert. Die Geste steht für eine Ideologie, die die Vorherrschaft weißer Menschen propagiert. In Deutschland ist sie bereits als Hasssymbol eingestuft. Er ist damit nicht der Einzige. Auf Video-Aufnahmen des freien Journalisten Samuel Winter sind zwei weitere solcher Handzeichen dokumentiert.

 

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Bündnisse protestierten gegen den Ball

Auch 2026 formierte sich ein Bündnis gegen den Akademikerball: von den Jüdischen österreichischen Hochschüler:innen über den Verein Gedenkdienst und den KZ-Verband, bis hin zu Omas gegen Rechts, der Grünen Jugend, der Sozialistischen Jugend und gewerkschaftlichen Vertreter:innen. Kritik kommt auch von der SPÖ:

„Der Akademikerball steht seit Jahren für ein Milieu, das deutschnationales und rechtsextremes Gedankengut verharmlost. Wer als Nationalratspräsident eine überparteiliche und verbindende Rolle innehat, darf solchen Veranstaltungen nicht durch seine Anwesenheit Legitimität verleihen“, sagte SPÖ-Erinnerungskultur-Sprecherin Sabine Schatz zur Teilnahme von Walter Rosenkranz.

 

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Hofburg sieht kein Problem bei Veranstaltung

Und was sagt das die HofburgBetriebsgesellschaft m.b.H.zu all dem? Auf Kontrast-Anfrage bezeichnet sich die Hofburg Vienna als „politisch neutral“ und verweist darauf, dass die FPÖ als demokratisch gewählte Partei die Veranstaltung organisiert.

Unklar bleibt jedoch, inwiefern die Freiheitliche Partei tatsächlich als Veranstalterin gilt, da offiziell der eingetragene Verein „Wiener Akademikerball-Ballausschuss“ als Ausrichter auftritt. Trotz mehrmaliger telefonischer und schriftlicher Nachfragen blieb eine Antwort aus. Ebenso wie auf die Frage, wie sich die Teilnahme teils verurteilter Rechtsextremer sowie das Zeigen von Hasssymbolen mit der „politischen Neutralität“ vereinbaren lassen.

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Dale Spender war eine australische Autorin, Wissenschaftlerin und Feministin, die sich mit der Macht von Sprache beschäftigte. Bekannt wurde sie mit ihrem Buch „Man Made Language“, in dem sie zeigte, dass Sprache nicht neutral ist, sondern gesellschaftliche Machtverhältnisse mitprägt. Sie fragte danach, wessen Stimmen gehört werden – und wessen Erfahrungen in Geschichte, Literatur und Wissenschaft fehlen. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit bestand deshalb darin, vergessene Autorinnen und Denkerinnen wieder sichtbar zu machen. Damit hat Spender eine Debatte angestoßen, die bis heute aktuell ist: darüber, wie Sprache bestimmt, wer gesehen, erinnert und ernst genommen wird. Zitat: Der Feminismus hat keine Kriege geführt, keine Gegner getötet und keine Grausamkeiten begangen. Seine Kämpfe galten der Bildung, dem Wahlrecht, besseren Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung und Reformen im Recht. Wenn jemand sagt: "Oh, ich bin kein Feminist." Dann frage ich nur: Warum? Dale Spender

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Zitate

Dale Spender war eine australische Autorin, Wissenschaftlerin und Feministin, die sich mit der Macht von Sprache beschäftigte. Bekannt wurde sie mit ihrem Buch „Man Made Language“, in dem sie zeigte, dass Sprache nicht neutral ist, sondern gesellschaftliche Machtverhältnisse mitprägt. Sie fragte danach, wessen Stimmen gehört werden – und wessen Erfahrungen in Geschichte, Literatur und Wissenschaft fehlen. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit bestand deshalb darin, vergessene Autorinnen und Denkerinnen wieder sichtbar zu machen. Damit hat Spender eine Debatte angestoßen, die bis heute aktuell ist: darüber, wie Sprache bestimmt, wer gesehen, erinnert und ernst genommen wird. Zitat: Der Feminismus hat keine Kriege geführt, keine Gegner getötet und keine Grausamkeiten begangen. Seine Kämpfe galten der Bildung, dem Wahlrecht, besseren Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung und Reformen im Recht. Wenn jemand sagt: "Oh, ich bin kein Feminist." Dann frage ich nur: Warum? Dale Spender
Dale Spender war eine australische Autorin, Wissenschaftlerin und Feministin, die sich mit der Macht von Sprache beschäftigte. Bekannt wurde sie mit ihrem Buch „Man Made Language“, in dem sie zeigte, dass Sprache nicht neutral ist, sondern gesellschaftliche Machtverhältnisse mitprägt. Sie fragte danach, wessen Stimmen gehört werden – und wessen Erfahrungen in Geschichte, Literatur und Wissenschaft fehlen. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit bestand deshalb darin, vergessene Autorinnen und Denkerinnen wieder sichtbar zu machen. Damit hat Spender eine Debatte angestoßen, die bis heute aktuell ist: darüber, wie Sprache bestimmt, wer gesehen, erinnert und ernst genommen wird. Zitat: Der Feminismus hat keine Kriege geführt, keine Gegner getötet und keine Grausamkeiten begangen. Seine Kämpfe galten der Bildung, dem Wahlrecht, besseren Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung und Reformen im Recht. Wenn jemand sagt: "Oh, ich bin kein Feminist." Dann frage ich nur: Warum? Dale Spender

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Burschenschaften

Was machen Burschenschaften in Österreich eigentlich? Was bedeutet es, als österreichischer Burschenschafter deutschnational zu sein? Warum berufen sich die Verbindungen auf das Revolutionsjahr 1848 – und was verschweigen sie? Zwei Rechtsextremismus-Expert:innen, Brigitte Bailer und Bernhard Weidinger, sprechen über Burschenschaften und ihre politische Wirkmacht. Denn vor allem für die FPÖ bilden sie eine Personalreserve. 

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Burschenschaft

Burschenschaften sind konservative bis nationalistische Männervereinigungen. Ihre Ursprünge gehen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Aktuell gibt es in Österreich ungefähr 4.000 Mitglieder. Sie sind vor allem politische Netzwerke. Burschenschaften sehen sich als Teil der Elite der Gesellschaft. Burschenschaften sind farbentragend. Das bedeutet, die Mitglieder tragen ein farbiges Band um den Oberkörper sowie eine Kappe. In schlagenden Burschenschaften muss man mit Säbeln fechten, um seine Treue und Männlichkeit zu beweisen. Bei den Kämpfen kommt es oft zu schweren Verletzungen mit lebenslangen Narben, z.B. im Gesicht („Schmiss“). Immer wieder werden Burschenschaften wegen ihrer Verbindungen zu Rechtsextremisten oder Geschichtsverharmlosung in Bezug auf den Nationalsozialismus beobachtet. Mitglied einer Burschenschaft bleibt man nach dem Ablegen des Burschenschafter-Eids lebenslang. Allerdings kann man bei grobem Fehlverhalten

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Antisemitismus

Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort und Tat gegen jüdische oder nicht-jüdische Einzelpersonen und / oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen und religiöse Einrichtungen.

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Menschenrechte

Menschenrechte sind Rechte, die jedem Mensch zustehen – aus dem alleinigen Grund, dass er oder sie ein Mensch ist. Menschenrechte gelten für jeden Menschen (Gleichheitsaspekt) und gelten überall auf der Welt. Es dürfen keine Unterschiede nach Hautfarbe, Geschlecht, Religion, Herkunft, politischer Überzeugung oder aus anderen Gründen gemacht werden. Alle Menschen haben die gleichen Rechte – die Menschenrechte sind daher Gleichheitsrechte und erlauben keine Diskriminierung. Sie werden auch als angeboren, unverletzlich, unveräußerlich und unabhängig von der Staatsangehörigkeit bezeichnet. Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember gefeiert. Es ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

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EU-Abgeordneter

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments sind die Abgeordneten aus allen EU-Ländern. Die deutsche Abkürzung lautet MdEP, die englische MEP. Sie wurden von den Bürgerinnen und Bürgern des jeweiligen Landes direkt ins EU-Parlament gewählt. Seit dem Austritt Großbritanniens aus der EU hat das EU-Parlament 705 MdEPs. Das Thema "Mitglieder des Europäischen Parlaments" im Parlament

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FPÖ

Die FPÖ gibt sich gerne als „soziale Heimatpartei“. Egal ob unter Jörg Haider, Heinz-Christian Strache oder jetzt Herbert Kickl. Sie tut so, als ob sie die Partei der “kleinen Leute” wäre. Doch egal, ob in Opposition oder Regierung: Die FPÖ vertritt gemeinsam mit der ÖVP Konzerne und Österreichs Reichste. Hier der Beweis!

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