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Reis-Video zeigt Vermögen von Mark Mateschitz und geht viral

Reis-Video zeigt Vermögen von Mark Mateschitz und geht viral

Reisvideo (Screenshot)

Foto: Screenshot Facebook/Kontrast.at

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Digitales Leben & Web
Lesezeit:3 Minuten
21. November 2023
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Stellt euch vor, ihr geht ein Leben lang für ein paar Reiskörner arbeiten – während andere Milliarden erben ohne einen Beitrag leisten zu müssen. Klingt verrückt? Wir haben in einem Video gezeigt, welchen Umfang das Vermögen – und eine einzige Dividende – von Mark Mateschitz haben und wie wenig im Vergleich dazu die meisten Menschen haben, selbst wenn sie ein Leben lang (!) Vollzeit arbeiten. Das Video ging viral. Weil einige nach der Reiskorn-Rechnung gefragt haben, liefern wir hier nochmal die Daten nach.

Wir nehmen an, ein einziges Reiskorn steht für  50.600 Euro brutto. Das ist das Medianeinkommen einer Person in Österreich: Für ein Jahr Vollzeit arbeiten.

Wie fühlt es sich an, im Lotto zu gewinnen? Das wissen nur die wenigsten, aber wir nehmen an, es fühlt sich richtig, richtig gut an. Befreiend. Erleichternd. Weil finanzielle Sorgen ausgeräumt werden. Eine Million Euro – wie viel ist das? In Reiskörnern wären das 20 Stück.

Das ist dann schon recht nahe an dem, was uns gelingt, wenn wir ein Leben lang (!) arbeiten. Nehmen wir an, eine Köchin arbeitet ihr ganzes Leben lang Vollzeit. Da kommt sie auf 26 Reiskörner – oder umgerechnet: 1,3 Millionen Euro. Da kommen aber auch noch Steuern etc. weg. Ihr seht: Vermögend wird man über lebenslanges Arbeiten nicht.

26 Reiskörner, das ist also eine realistische Menge, die man sich für sich selbst ausmalen kann.

@kontrast.at Die einen #arbeiten für ein paar #reiskörner ein Leben lang – andere erben Milliarden steuerfrei. #reisvideo #reichwerden #mateschitz #österreich #reichundschön #fyp #vermögensaufbau ♬ Originalton – Kontrast

Dann gibt es in Österreich Headlines wie diese hier:

Screenshot Oberösterreichische Nachrichten

Daran ist jetzt an sich nichts Verwerflich. Wer viele Anteile an einer Firma oder einem Konzern besitzt, darf sich jedes Jahr über Gewinn-Ausschüttungen freuen. Für die Dividende bezahlt Mark Mateschitz, der Red Bull-Erbe und Sohn von Dietrich Mateschitz, auch Kapitalertragssteuer (KESt). Gleichzeit kann man sich so eine Summe bildlich kaum vorstellen. Also zurück zum Reis.

Die Summe entspricht einer halb gefüllten Schale Reis, konkret: 287 Gramm Reis – oder anders gerechnet: 11.501 Reiskörnern.

Wir erinnern uns: Für ein Leben lang arbeiten gibt es 26 Reiskörner. Für die Dividende hingegen muss man nichts tun – außer warten.

Die Summe haut euch nicht vom Hocker? Vielleicht merkt Herr Mateschitz selbst auch nicht, wie viel Geld das ist, verglichen mit dem Vermögen, das er besitzt. Er hat fast die Hälfte der Anteile an Red Bull geerbt, die einen Gesamtwert von etwa 32,5 Milliarden Euro haben. Noch so eine unfassbare Summe! Das wären im Übrigen 650.000 Reiskörner. Oder: 16,25 Kilogramm Reis. Eine Summe, für die er keine Erbschaftssteuer bezahlen musste, weil es diese in Österreich nicht gibt.

So, jetzt wisst ihr Bescheid.

Übrigens: Ja, wir haben für das Video Lebensmittel zur Daten-Visualisierung verwendet. Wir weisen darauf hin, dass von den 17 Packungen Reis nur 5 geöffnet wurden (und der Reis wieder verwendet wird) – und die noch ungeöffneten Reispackungen gespendet wurden.

Österreich top bei Ungleichheit: 335 Reiche besitzen ein Drittel (!) allen Finanzvermögens

 

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Karli
Karli
8. Dezember 2023 09:52

Ein Leben lang arbeiten dauert also nur 26 Jahre lang. Das heisst bis 35 studieren, dann arbeiten, mit 60 dann an ab in die Früh- Mindestrente.
Ansonsten geb ich der Autorin durchaus recht.

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Leonard Nimoy war ein vielseitiger Künstler, der vor allem durch seine Rolle als Mr. Spock in der legendären Serie „Star Trek“ bekannt wurde. Als Vulkanier, der zwischen logischer Vernunft und menschlicher Emotion balancierte, prägte Nimoy eine Figur, die zu einem Markenzeichen der Sci-Fi-Kultur wurde. Doch sein Talent ging weit über das Schauspiel hinaus: Er war auch Regisseur, Musiker und Fotograf. Neben seiner Arbeit in der Unterhaltungsindustrie setzte er sich für soziale Themen ein und hinterließ einen bleibenden Eindruck sowohl auf als auch neben der Leinwand. Zitat: Das ist ja das Wunder. Je mehr wir teilen, desto mehr haben wir. Leonard Nimoy

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