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Direkt an Mütter: Bargeld hilft deutlich stärker gegen Kindersterblichkeit als klassische Hilfsmittel

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Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Familie & Kinder, Gesellschaft, Good News, Internationales
Lesezeit:3 Minuten
26. August 2025
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Die Organisation GiveDirectly hat einmalig 1.000 USD an zufällig ausgewählte Haushalte in Kenia verteilt. Ein Forschungsteam hat sich über zehn Jahre lang die Auswirkungen davon angesehen. Das Ergebnis: Die Sterblichkeit von Säuglingen verringerte sich um 48 %, die von Kindern unter 5 Jahren um 45 %. Das zeigt: Das Leben eines Kindes zu retten geht am besten, wenn Müttern Geld gegeben wird, wo sie es am dringendsten benötigen. 

Langzeit-Studie zeigt Auswirkungen von direkten Geldzahlungen

Die finanziellen Mittel stellte die gemeinnützige Organisation GiveDirectly zur Verfügung. Es wurden 10.500 Haushalte in Dörfern in Kenia zufällig ausgewählt, die einmalig 1.000 US-Dollar erhielten. Das Geld wurde über einen Zeitraum von acht Monaten in drei Raten ausgezahlt.

Gleichzeitig erfasste ein unabhängiges Forschungsteam der Universität Oxford und der UC Berkeley die Auswirkungen der Geldzahlungen. Die Wissenschaftler:innen führten über zehn Jahre vier Volkszählungen durch und erhoben Daten zu Geburten, Todesfällen und Beschäftigung in über 650 Dörfern. Außerdem verglichen sie Haushalte, die Geld erhielten mit solchen, die keines erhielten.

Das Ergebnis: Sterblichkeit von Säuglingen halbiert sich, Hunger wird weniger

Die Ergebnisse, die im August 2025 präsentiert wurden, sind beeindruckend: Die Spende reduzierte die Sterberate von Säuglingen um fast die Hälfte und die von Kindern unter fünf Jahren um 45 Prozent. Die Rückgänge bei der Kindersterblichkeit durch die Geldtransfers sind sogar größer, als man sie bisher mit Impfungen oder mit Moskitonetzen gegen Malaria erreicht hat. Zusätzlich führten die Zahlungen zu einer besseren und konstanten Ernährung der Kinder – sie mussten mit 44 % geringerer Wahrscheinlichkeit hungrig ins Bett gehen.

“Dies ist mit Abstand der größte Einfluss auf die Überlebenschancen von Kindern, den ich je bei einer Intervention zur Armutsbekämpfung beobachtet habe”, kommentiert der Wirtschaftswissenschaftler Harsha Thirumurthy von der University of Pannsilvania.

Bessere medizinische Versorgung rund um die Geburt verhindert Todesfälle

Das Geld hilft dann am meisten, wenn es rund um die Geburt ausgezahlt wird, sowie bei Familien, die in der Nähe eines Krankenhauses wohnen. Mütter und Neugeborene können dadurch vor und nach der Geburt medizinisch besser versorgt und Todesfälle vermieden werden. Denn in der Vergangenheit zeigte sich: Wenn Frauen kein Geld hatten, konnten sie nicht genügend oder keine Vorsorgeuntersuchungen machen. Viele Mütter brachten ihr Kind zu Hause auf die Welt, was mitunter zu schweren Komplikationen oder sogar zum Tod führte. Mit dem Geld konnte vielen Frauen eine bessere Versorgung während der Schwangerschaft und sichere Geburt ermöglicht werden.

Kleinere Beträge in regelmäßigen Abständen wären noch besser

Ein Nachteil der Einmalzahlungen von höheren Geldsummen besteht darin, dass die positiven Effekte oft verschwinden, sobald das Geld aufgebraucht ist. Würden stattdessen kleinere Beträge regelmäßig ausgezahlt werden, könnten die Vorteile länger anhalten.

„Letztendlich zeigt diese Studie, dass der beste Weg, das Leben eines Kindes zu retten, darin besteht, der Mutter Geld zu geben, wenn sie es am dringendsten braucht“, sagt Dr. Laker-Oketta.

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Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre

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Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre
Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre

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