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Der Strom-Markt versagt in Krisen, aber wir können seine Fehler korrigieren

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Strommarkt ist außer Kontrolle - Gastbeitrag Peter Molnar (Foto: Unsplash/Foto: Simonis z.V.g)

Strommarkt ist außer Kontrolle - Gastbeitrag Peter Molnar (Foto: Unsplash/Foto: Simonis z.V.g)

Peter Molnar Peter Molnar
in Energie, Gastbeiträge
Lesezeit:5 Minuten
27. März 2026
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Der liberalisierte Strommarkt galt lange als Erfolgsgeschichte. Doch die Krise ab 2021 hat gezeigt: Das System hat große Schwächen – und die Politik reagiert(e) zu zögerlich. Gaspreise treiben Strompreise nach oben – und erzeugen Milliarden an Übergewinnen für Energiekonzerne. Doch das ist kein Naturgesetz. Die „Merit-Order“ ist nicht das Problem, sagt Energieexperte Peter Molnar. Doch der Mechanismus dahinter sorgt in Krisen für explodierende Preise – mit Folgen für Inflation und Haushalte. Ein Gastbeitrag.

Inhalt
Die Liberalisierung brachte vorübergehend einen spürbaren Preissturz
Die Liberalisierung zwanzig Jahre als Erfolgsgeschichte – bis 2021
2021 kam der Wendepunkt: Gas wurde zum Preistreiber
Das Kernproblem: Das „Pay-as-cleared“-Prinzip
Die Merit-Order ist an sich nicht das Hauptproblem, sondern der Mechanismus, wie Preise basierend auf dieser Liste entstehen
Übergewinne werden nicht gut abgeschöpft – Konsument:innen bekommen zu wenig
Eine Alternative: „Pay-as-bid“ mit Preisgrenzen
Politik muss jetzt handeln
Regierung wählt pragmatischen Weg durch die Krise

Es war einmal… ein regulierter Markt mit stabilen Preisen. Als ich 1999 in die Energiewirtschaft eingestiegen bin – beim Mitaufbau der oekostrom AG – war die Welt für viele noch „in Ordnung“. Vor der Liberalisierung des Strommarktes (1999 bis 2001) wurden die Preise in Österreich von einer Preiskommission festgelegt.

Strompreiserhöhungen mussten beantragt werden. Die Preise ergaben sich aus einem Durchschnitt von neuen und bereits abgeschriebenen Kraftwerken, inklusive eines angemessenen Gewinnaufschlags für die Landesgesellschaften.

Vor der Liberalisierung war der Strompreis staatlich reguliert, mit dem Ziel stabiler und sozial verträglicher Preise. Zwischen 1999 und 2000 sank der Energieanteil von 11,72 Cent/kWh auf 8,75 Cent/kWh – ein Effekt des beginnenden Wettbewerbs.

Die Liberalisierung brachte vorübergehend einen spürbaren Preissturz

Mit der Liberalisierung fiel der „Marktpreis“ in Österreich auf heute kaum vorstellbare 2,45 Cent/kWh. Gleichzeitig halbierte die neue Regulierungsbehörde E-Control die Netztarife.

Das Ergebnis: Die Stromkosten sanken massiv – trotz neuer Abgaben wie der Elektrizitätsabgabe (1,5 Cent/kWh) und dem Ökostromaufschlag (0,8–1,5 Cent/kWh).

Besonders Industrie und Gewerbe profitierten. Haushalte ebenfalls – wenn auch weniger stark, da sie bis heute einen größeren Anteil an Netzkosten und Abgaben tragen.

Strompreise: Marktpreisentwicklung in Österreich (E-Control, Stand 30.12.2025)
Marktpreisentwicklung in Österreich (E-Control, Stand 30.12.2025)

Die Liberalisierung zwanzig Jahre als Erfolgsgeschichte – bis 2021

Rückblickend war die Liberalisierung bis 2021 eine Erfolgsgeschichte. Sie brachte Wettbewerb, stabile Preise und einen kontinuierlichen Ausbau der Ökostrom-Kapazitäten in Österreich.

Parallel dazu entstanden europaweit Strombörsen – etwa die EEX in Leipzig. Die Preise in den einzelnen EU-Ländern glichen sich zunehmend an. Man handelte Strom nicht mehr direkt zwischen Anbietern („over the counter“), sondern man hat sie stärker an Börsenpreise gekoppelt.

Auch die Förderung erneuerbarer Energien – Wind, Sonne, Biomasse und Kleinwasserkraft –  hat man neu organisiert: Die neu geschaffenen „Einspeisetarife“ (in Deutschland 20 Jahre fix, in Österreich zunächst 13–15 Jahre) hat man später mit der ElWOG-Novelle und dem Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG 2022/23) durch ein Marktprämien-System ersetzt.

Der „Marktpreis“ für Ökostrom (er wurde jahrzehntelang festgesetzt) lag 2003 bei 2,45 Ct/kWh und stieg bis 2021 auf 4,96 Ct/kWh. Zwischenzeitlich kam es – etwa 2008/09 im Zuge der Finanzkrise – zu einem Anstieg auf 8,49 Ct/kWh. Damals galt das bereits als außergewöhnlich.

Ein typischer Strompreis für Haushalte setzt sich dabei aus etwa

  • 1/3 Energie
  • 1/3 Netzkosten
  • 1/3 Steuern und Abgaben
    zusammen.

2021 kam der Wendepunkt: Gas wurde zum Preistreiber

Im Herbst 2021 zeigte sich erstmals ein strukturelles Problem: Russland drosselte ab Juli 2021 die Gaslieferungen nach Europa. Heute wissen wir, dass er damals den Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 vorbereitet hat. Damals dachten wir aber, dass damit versucht wird, Druck auf Deutschland und die EU-Kommission auszuüben, um die damals ausstehenden Genehmigungen für die Eröffnung der zwei Nordstream II Stränge in der Ostsee direkt von Russland nach Deutschland zu bekommen.

Für den Strommarkt hatte das massive Folgen: Die steigenden Gaspreise machten sichtbar, wie stark die Strompreise davon abhängen.

Unterscheidung Terminmarkt, Spotmarkt und „over the counter“
Auf den Terminmärkten werden langfristige Stromgeschäfte getätigt und monatsweise, quartalsweise oder jahresweise Stromlieferungen, oft 3-4 Jahre im Vorhinein, vereinbart – zB kann man an der österreichischen Strombörse EXAA und den anderen europäischen Strombörsen jetzt schon Strom bis 2030 kaufen. Die Preise dafür liegen derzeit zwischen 8 bis 12 Ct/kWh. Auf den Spotmärkten wiederum wird der Strom heute für morgen gehandelt und „over the counter“ sind üblicherweise längerfristige direkte Handelsgeschäfte zwischen Stromverkäufer:innen und Stromkäufer:innen

Das Kernproblem: Das „Pay-as-cleared“-Prinzip

Die Verknappung der Gaslieferungen aus Russland machte für alle Expert:innen aber erstmals auf ein massives Problem bei der Strompreisbildung auf den europäischen Spotmärkten aufmerksam: die totale Abhängigkeit des Strompreises von Gaskraftwerken. Die Preisbildung an allen europäischen SPOTmärkten erfolgt nach dem Prinzip „pay as cleared“. Das bedeutet: Das teuerste Kraftwerk – meist ein Gaskraftwerk – bestimmt den Preis für alle anderen. Steigt der Gaspreis, steigt automatisch der Strompreis für alle. In der Krise 2022 bis 2024 führte das zu massiven Preissprüngen.

Länder wie Spanien und Portugal reagierten früh und griffen in den Markt ein. Dort schlugen die Preisschwankungen direkt auf Haushalte durch, da viele variable Tarife haben. In Österreich hingegen verzögerten sich die Effekte, da hier meist Jahrespreise gelten.

Österreich (und Deutschland) verharrten beim bis dahin auch „erfolgreichen“ „pay-as-cleared“-Preis-Prinzip. Genau da kommt die mittlerweile berühmt berüchtigte „Merit-Order-Liste“ ins Spiel.

Die Merit-Order ist an sich nicht das Hauptproblem, sondern der Mechanismus, wie Preise basierend auf dieser Liste entstehen

Oft wird die Merit-Order (also die Einsatz-Reihenfolge-Liste) kritisiert – zu Unrecht. Sie ordnet Kraftwerke nach ihren Grenzkosten. Erneuerbare Energien wie Wasser, Wind und Sonne liegen dabei ganz vorne, da ihre Grenzkosten nahezu null sind. Das Problem ist nicht die Reihenfolge – sondern der Preisbildungsmechanismus darauf aufbauend.

Beim Preisbildungsmechanismus „pay as cleared“ bestimmt das letzte (Gas-)Kraftwerk den Preis für alle Stromangebote. Das führt bei steigenden Gaspreisen automatisch auch zu steigenden Strompreisen und zu immensen „Übergewinnen“ bei allen Stromerzeugungsarten mit niedrigen Grenzkosten. Darunter auch bei den Erneuerbaren wie Wasser, Wind und Sonne, die ja weiterhin mit den gleichen günstigen Grenzkosten produzieren können.

strompreise
Das sogenannte „Merit-Order-Prinzip“ bestimmt unseren Strompreis. (Grafik: Jakob Zerbes)

Übergewinne werden nicht gut abgeschöpft – Konsument:innen bekommen zu wenig

Denn: Wenn das letzte (teuerste) Kraftwerk den Preis für alle bestimmt, profitieren günstige Erzeuger von hohen Preisen – ohne höhere Kosten zu haben.

Laut einer aktuellen Analyse des Momentum Instituts lagen die Übergewinne großer Energieunternehmen (inkl. Verbund & OMV) für 2022–2024 insgesamt bei rund 10,25 Milliarden Euro. Davon hat man durch den sogenannten Energiekrisenbeitrag nur etwa 562 Millionen Euro abgeschöpft – also rund 5,5 %. Ein Großteil dieser Gewinne wurde also nicht an Konsument:innen weitergegeben.

Nur ein Bruchteil der Übergewinne von Energiekonzernen wurde abgeschöpft. (Grafik: Screenshot Momentum Institut)
Nur ein Bruchteil der Übergewinne von Energiekonzernen wurde abgeschöpft. (Grafik: Screenshot Momentum Institut)

Eine Alternative: „Pay-as-bid“ mit Preisgrenzen

Ein möglicher Ansatz, das zu ändern, wäre ein vorübergehender Wechsel zu „pay as bid“. Hier würde jede:r Anbieter:in den eigenen Preis erhalten, und aus den abgerufenen Angeboten ein Durchschnittspreis gebildet werden. Ergänzt durch einen Durchschnittspreis.

Um strategisches Hochbieten zu verhindern, könnten gleichzeitig Höchstpreise analog der aktuellen Einspeisetarife/Marktprämien für erneuerbare Energien festgelegt werden:

  • Wasser: bis 6,0 Ct/kWh
  • Wind: bis 8,0 Ct/kWh
  • Photovoltaik: bis 10,0 Ct/kWh
  • Biomasse: bis 20,0 Ct/kWh

Die Erneuerbaren hätten dabei weiterhin die Sicherheit ausreichend hoher „Marktpreise“. Gleichzeitig kann der notwendige Ökostromausbau marktkonform fortgesetzt werden. Das heißt, die notwendigen Investitionen in Erneuerbare sind weiterhin möglich und marktkonform abgesichert.

Politik muss jetzt handeln

Der derzeitige Mechanismus gibt keinen Anreiz, Übergewinne weiterzugeben. Gleichzeitig gilt: Steigende Energiepreise sind oft der Ausgangspunkt für Inflation. Die bisherigen politischen Maßnahmen – etwa mehr Transparenz – greifen zu kurz. Ohne Eingriffe droht bei steigenden Gaspreisen ein neues Strompreisfiasko.

Regierung wählt pragmatischen Weg durch die Krise

Grundsätzlich sind alle von der aktuellen Bundesregierung gesetzten Maßnahmen, auch wenn sie oft nur wie ein Tropfen auf dem heißen Stein wirken, sehr wichtig und verantwortungsvoll. Sie alle haben zum Ziel, Konsument:innen zu entlasten und einem neuen Inflationsaufbau die Grundlagen zu entziehen. Deshalb sollte diesmal bei weiter steigenden Gaspreisen kein Weg an raschen, temporären Eingriffen in den Strommarkt vorbeiführen.

Sie könnten Preise stabilisieren, Inflation bremsen und gleichzeitig den Ausbau erneuerbarer Energien absichern.

Zum Autor Peter Molnar
Bürgermeister Peter Molnar in Krems an der Donau (Foto: Simonis z.V.g.)
Bürgermeister Peter Molnar in Krems an der Donau (Foto: Simonis z.V.g.)

Peter Molnar, geboren 1968 in Krems an der Donau, ist ein österreichischer Energieexperte und Politiker (SPÖ). Nach seinem Studium der Ökologie und Ökonomie in Wien war er am Aufbau der oekostrom AG beteiligt und übernahm dort mehrere Führungsfunktionen. Später leitete er unter anderem das Klimabündnis Österreich sowie den Dachverband Erneuerbare Energie Österreich. Als Mitgründer der Energiegenossenschaft OurPower setzte er sich besonders für Bürger:innenbeteiligung und neue Modelle der Stromversorgung ein. Von 2022 bis 2024 war Molnar Stadtrat für Klima, Umwelt, Energie und Mobilität in Krems, seit Februar 2024 ist er Bürgermeister der Stadt. Neben seiner politischen Tätigkeit arbeitet er als Berater, Vortragender und Lektor im Bereich Energie und Klimaschutz.

Parlament Das Thema "Energiemarkt" im Parlament

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Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

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  • Lasst euch von Fake-Accounts nicht täuschen: Eine Kommentarspalte ist keine Mehrheit
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  • Beim Strom passiert die Energiewende schon: Die EU und China sind beim Erneuerbaren-Ausbau Vorreiter
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  • Politik für Reiche im Klassenzimmer: Die Agenda Austria hat den Wirtschafts-Unterricht unserer Kinder im Visier

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Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton
Die Country- und Pop-Ikone Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Neben ihrer Karriere als Sängerin ist sie auch für ihr soziales Engagement bekannt: Mit der Imagination Library hat sie ein weltweites Leseprojekt gegründet, das Kindern kostenlos Bücher zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützte sie Bildungs- und Hilfsprojekte über die Dollywood Foundation und spendete Millionenbeträge in die medizinische Forschung. Ihrem 1980 verfassten Song „9 to 5“ – einem sozialkritischen Kommentar auf Arbeitswelt und Ungleichheit - entstammt dieses Zitat: “It’s a rich man’s game no matter what they call it, and you spend your life putting money in his wallet.” Zitat: Es ist ein Spiel der Reichen und egal wie sie es nennen, du verbringst dein Leben damit, Geld in ihre Taschen zu stecken. Dolly Parton

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Das sozialdemokratische Magazin Kontrast.at begleitet mit seinen Beiträgen die aktuelle Politik. Wir betrachten Gesellschaft, Staat und Wirtschaft von einem progressiven, emanzipatorischen Standpunkt aus. Kontrast wirft den Blick der sozialen Gerechtigkeit auf die Welt.

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Merit-Order-Modell

Auf den Strombörsen entsteht der Preis nach dem „Merit-Order-Modell“ (zu Deutsch: Reihenfolge der Vorteilhaftigkeit): Die Kraftwerke speisen den Strom der Reihe nach ins Netz ein. Am Beginn stehen Sonne-, Wasser- und Windkraftwerke mit den günstigsten Produktionskosten. Danach werden solange teurere Kraftwerke hinzugenommen, bis der aktuelle Bedarf gedeckt ist. Der Preis des zuletzt eingespeisten Kraftwerks bestimmt den Strompreis. In Österreich sind das in der Regel Gaskraftwerke. Wenn der Gaspreis steigt, steigt somit auch der Preis für Strom, der z.B. durch Wasserkraft oder Solarenergie erzeugt wird.

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Inflation

In einer Marktwirtschaft können sich die Preise von Waren und Dienstleistungen immer wieder ändern. Einige Produkte werden teurer, andere billiger. Steigen die Preise von vielen Produkten auf einmal, und damit das allgemeine Preisniveau, nennt man das Inflation. Von seinem Geld kann man sich dann weniger kaufen als vorher. Wie entsteht eine Inflation? Was ist die Inflationsrate? Was sind Deflation und Rezession?

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Momentum Institut

Das Momentum Institut will als Think Tank und Medium progressive Perspektiven aufzeigen. "Unser Maßstab sind die sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Vielen. Wir erarbeiten und verbreiten konkrete und konstruktive Vorschläge für eine nachhaltige und gerechtere Gesellschaft. Wir arbeiten fakten- und lösungsorientiert und vermitteln zwischen Politik und Wissenschaft, Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen. Mit skeptischer Haltung zu dem, was ist. Immer im Interesse der Vielen", heißt es im Impressum.

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