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Kein Jugendschutz, kein Verbotsgesetz: Millionen-Reichweite für Nazi-Inhalte auf TikTok

Neonazis bekommen Millionen-Reichweite auf Tiktok (Bild: APA-Images / ÖNB-Bildarchiv / Montage)

Neonazis bekommen Millionen-Reichweite auf Tiktok (Bild: APA-Images / ÖNB-Bildarchiv / Montage)

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Digitales Leben & Web, Rechtsextremismus
Lesezeit:6 Minuten
16. Februar 2026
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Auf TikTok verbreitet sich Rechtsextremismus in Bild- und Videoform millionenfach. Egal, ob Verschwörungstheorien oder eindeutige Neonazi-Inhalte. Eine Studie zeigt, wie hunderte Accounts die Plattform gezielt nutzen, um NS-Ideologie, Holocaust-Leugnung und Gewaltaufrufe zu vervielfältigen. Trotz klarer Verstöße gegen die eigenen Richtlinien greift TikTok oft spät oder gar nicht ein. Zugleich verstärkt der Algorithmus der „For You-Page“ die Sichtbarkeit dieser Inhalte. Wir fassen die Studienergebnisse zusammen.

Die Sozialwissenschaftler und Extremismusforscher Nathan Doctor, Guy Fiennes, und Ciarán O’Connor haben sich im Jahr 2024 etwa 200 TikTok-Profile angesehen, die sich offen zum Nationalsozialismus bekennen und entsprechende Inhalte veröffentlichen. Sie wollten wissen: Was laden diese Accounts hoch? Wie verbreiten sich diese Inhalte – und wie reguliert sie die Plattform?

Die Analyse begann bei einem Account und führte in ein ganzes Netzwerk

Sie starteten bei einem offen pro-nationalsozialistischen Account. Von dort aus listeten sie Profile, die TikTok als „ähnlich“ einstufte. Zusätzlich legten sie einen neuen Account an. Damit untersuchten sie den Empfehlungsalgorithmus hinter der „For You“-Page.

Die Videos der untersuchten Profile erzielten insgesamt mehrere Millionen Aufrufe. Darunter waren Inhalte mit Holocaust-Leugnung und Hitler-Verherrlichung. Auch Unterstützung für rechtsextreme Attentäter kam vor. Teilweise wurden Massaker nachgestellt oder in Livestreams gezeigt. Die drei Wissenschaftler haben solche Accounts untersucht, die mehrere Videos mit eindeutiger NS-Propaganda veröffentlicht haben. Oder wenn sie NS-Symbole in Nutzernamen, Profilbildern oder ähnlichen Elementen verwendet haben.

Nazi-Inhalte gemeldet: 50 Accounts bleiben – vorerst – online

Das Institute for Strategic Dialogue (ISD), dem die drei Studienautoren angehören, meldete 50 Accounts aus dem Netzwerk. Laut ISD verstießen sie gegen TikToks Regeln zu Hassideologien, Gewaltverherrlichung und Holocaust-Leugnung. Die gemeldeten Accounts erzielten zusammen über 6,2 Millionen Aufrufe. Nach der Meldung blieben sie weiterhin aktiv. TikTok antwortete auf die Meldungen mit „kein Verstoß“.

Mehr zur Studie
Die Zusammenfassung der Studie „NazTok: An organized neo-Nazi TikTok network is getting millions of views“ ist auf der Webseite des Institutes for Strategic Dialogue (ISD) verfügbar. Das ISD ist eine unabhängige internationale Denkfabrik mit Sitz in London. Es arbeitet gegen Hass, Extremismus, Desinformation und Polarisierung. Es erforscht Radikalisierungsprozesse, besonders im Netz. Außerdem entwickelt es Strategien für Regierungen, Technologieunternehmen und die Zivilgesellschaft.

Generative KI im Einsatz, um NS-Propaganda moderner und anschlussfähiger zu machen

Ein zentrales Hilfsmittel von Rechtsextremisten auf TikTok ist generative Künstliche Intelligenz (genAI). Sie nutzen sie, um entmenschlichende Karikaturen nicht-weißer Bevölkerungsgruppen zu erstellen. Diese Gruppen stellen sie als böse, gewalttätig oder als Bedrohung dar. Ziel ist es offensichtlich, die NS-Propaganda in neue Kleider zu stecken.

Die Studie nennt als Beispiel eine KI-generierte Übersetzung einer Hitler-Rede. Diese Tonspur haben Accounts mit verschiedenen Videos kombiniert. Dazu gehörten etwa Goebbels-Verherrlichung und Werbung für „Europa: The Last Battle“. Solche Beiträge erzielten Millionen Aufrufe.

Screenshot der ISD-Studie "NazTok"
KI-generierte Propaganda. Das obere rechte Bild wurde nicht mit KI erstellt, steht jedoch beispielhaft dafür, wie Reden Hitlers verbreitet werden. Das betreffende Video (105.000 Aufrufe) ist mit einer KI-übersetzten Hitler-Rede hinterlegt, unterlegt mit „Washing Machine Heart“ von Mitski – einem spezifischen TikTok-Sound mit 1,3 Millionen Aufrufen. „109“ ist eine Kurzform für die antisemitische Behauptung, Jüdinnen und Juden seien aus 109 Ländern vertrieben worden. (Bild: Screenshot von der ISD-Seite)

TikTok-Sounds als Schlupfloch: Musik und Sounds als Codes, um Moderation zu umgehen

Sounds und Audios (Sequenzen aus Liedern, die direkt auf TikTok zum frei Verwenden verfügbar sind) sind laut Bericht eine zentrale Schwachstelle. White Supremacists nutzen sie regelmäßig aus. Schon 2021 beschrieb das ISD die Rolle von MGMTs „Little Dark Age“. Der Song wurde in faschistischen Foto-Slideshows verwendet. Solche Lieder werden zu internen Codes. Extremisten erkennen sie wieder. Sie erstellen damit eigene Videos und umgehen so die Moderation. Oft ohne offen extremistische Begriffe.

Auch in der aktuellen Untersuchung zeigt sich das. Ein Account postete ausschließlich Musik im Techno-Stil der 2000er-Jahre. Dazu kamen Bilder, die Migrant:innen pauschal als gefährlich darstellten. Die Musik selbst verstößt nicht gegen Regeln. In Kombination mit den Bildern propagiert sie aber Nationalsozialismus und White Supremacy. Ein Originalsound dieses Accounts wurde innerhalb von sechs Tagen in mehreren rechtsextremen Videos verwendet. Andere Sounds desselben Profils wurden in Hunderten Videos geteilt.

Über Musik lassen sich extremistische Inhalte oft leichter finden als über Stichworte

In vielen Fällen fanden die Forschenden extreme Inhalte leichter über Musik als über Stichwortsuche. Eine Suche nach einem Lied etwa, das der Attentäter von Christchurch beim Wegfahren nach der Ermordung von 51 muslimischen Gläubigen hörte, ergab 1.200 Videos. Sieben der zehn meistangezeigten Videos feierten den Anschlag oder den Täter. Manche stellten die Tat sogar in einem Videospiel nach. Diese sieben Videos erreichten zusammen 1,5 Millionen Aufrufe. Die Studienautoren gehen von Hunderten weiteren ähnlichen Videos aus.

Codes aus Zahlen, Emojis und Bildmotiven zeigen die Nazi-Zugehörigkeit

Bestimmte Zeichen oder Codes in der Sprache sind ein zentrales Mittel. Sie dienen dazu, auf TikTok zu kommunizieren und Zugehörigkeit zu zeigen. Gleichzeitig umgehen diese Leute so die Moderation. In der Stichprobe tauchten häufig NS-codierte Emojis, Abkürzungen, Zahlen und Bildmotive auf. Das dürfte dazu beitragen, dass die TikTok-Moderation so langsam reagiert.

Rechtsextreme Codes in Social Media
Rechtsextreme Codes in Social Media

Nostalgische Bilder dienen als Einstieg in radikale Inhalte

Eine weitere Taktik sind harmlos wirkende oder nostalgische Bilder. Oft geht es um europäische Architektur, etwa Kathedralen. Sie sollen Stolz auf „europäisches Erbe“ wecken und wirken zunächst unauffällig. In den Videos folgt dann schnell extremistischer Inhalt. Darunter NS-Propaganda und Hassrede gegen Minderheiten.

Die Propaganda wird plattformübergreifend koordiniert

Laut dem ISD-Bericht wird Propaganda auf TikTok koordiniert – auf und außerhalb der Plattform. Auch wenn Akteure auf X oder Facebook „Menschen aufwecken“ wollen, bleibt TikTok zentral. Ein Account schrieb auf Telegram sinngemäß: Ein neuer TikTok-Account mit null Followern habe mehr Aufrufe erzielt als auf Bitchute oder Twitter. Grund sei, dass TikTok „viel mehr Menschen“ erreiche. Ein bekannter Neonazi forderte Tausende Telegram-Follower wiederholt auf, seine TikTok-Videos „hochzudrücken“.

Ein Telegram-Kanal mit über 12.000 Abonnenten bewarb „Europa: The Last Battle“. Er rief dazu auf, den Film viral zu machen. Dazu gehörte auch der Aufruf, TikTok mit Reaktionsvideos zu überfluten. Während der Untersuchung fanden die Forschenden viele Werbungen für den Film. Mehrere Videos hatten mehr als 100.000 Aufrufe. Suchen auf TikTok nach dem Filmtitel und seinen Varianten lieferten Dutzende Videos. Manche nutzten Hashtags wie #EuropaTheLastBattel. Ein Account mit Filmausschnitten erreichte fast 900.000 Aufrufe. Er verbreitete auch antisemitische Behauptungen, etwa über die Rothschild-Familie.

Beispiel für KI-generierten Inhalt auf Tiktok mit rechtsextremen Codes und VerweisenDas KI-generierte Bild ist das "Vorgänger"-Bild - und zeigt, was die "Voraussetzung" ist, um das Ziel der futuristischen Idylle zu erreichen. Das Gebäude im Hintergrund sowie die Zuggleise deuten die Zufahrt zum ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an.
Beispiel für KI-generierten Inhalt auf Tiktok mit rechtsextremen Codes und VerweisenDas KI-generierte Bild verweist in den Hashtags auf die fiktiven bzw. mythologischen Orte Hyperborea und Agartha. In diesem Fall vermittelt das Bild: weiße, gesunde, (rechte) Männer in einer fortschrittlichen Zukunft - das ist das Ziel.
Screenshot Tiktok mit Bildzitat aus dem Film "Revolutionary Road" (2008) mit Kate Winslet und Leonardo di CaprioEin Tiktok-Account postet Bildzitat aus dem Film "Revolutionary Road" (2008) mit Kate Winslet und Leonardo di Caprio - es zeigt ein Bild einer fiktiven Familie der 1950er Jahre mit der Anspielung: So etwas könnte ein Mann heutzutage vorfinden, wenn "ER" (gemeint wohl A. Hitler, wenn auch ohne Nennung) gewonnen hätte.

Nach Sperren entstehen neue Accounts, die rasch wieder Reichweite aufbauen

Koordination findet laut Bericht auch direkt auf TikTok statt. Ein Nutzer kündigte an, er stehe kurz vor der letzten Verwarnung. Gleichzeitig bewarb er einen Backup-Account. Kurz darauf wurde der ursprüngliche Account gesperrt. Der neue Account erreichte in drei Tagen fast 100.000 Aufrufe mit fünf Videos. Eines feierte den neonazistischen Organisator und mutmaßlichen Mörder Dmitry Borovikov.

Einzelne Löschungen reichen nicht aus, solange ganze Netzwerke aktiv bleiben

Viele Accounts nutzen außerdem „Follow-for-Follow“. So entsteht ein dicht verknüpftes Netzwerk mit gegenseitiger Reichweite. Dutzende Profile haben nahezu identische Nutzernamen und Profilbilder. Auch Follower- und Abo-Zahlen sind ähnlich. Das deutet auf Duplikat-Accounts hin.

Der Bericht folgert: TikTok entfernt oft einzelne Accounts oder Videos. Netzwerke werden nicht als Ganzes bekämpft. Gesperrte Nutzer können neue Accounts anlegen. Danach greift die algorithmische Verstärkung erneut.

Die Studienautoren nennen Hinweise auf die Rekrutierung alarmierend. Mehrere reale faschistische oder rechtsextreme Organisationen rekrutieren offen auf TikTok.

In einzelnen Fällen werden auch Gewaltfantasien und Anleitungen verbreitet

Das ISD-Team analysierte als Fallstudie einen Account mit antisemitischem Schimpfwort im Namen. Die Bio rief sinngemäß zu bewaffneter Revolution und „vollständiger Vernichtung“ auf. Ein Beitrag drohte den „Eigentümern des Westens“. Er forderte, diese müssten „vollständig zerstört“ werden. Begleitet wurde das von einer bearbeiteten (remixten) Rede, die zu Tötung und Bombenbau aufrief.

Der Account hatte 3.800 Follower und 5.000 Likes. Er war seit 6. Februar 2023 aktiv. An diesem Datum veröffentlichte er 37 Videos. Außerdem teilte er unvollständige Anleitungen für improvisierte Sprengsätze, 3D-gedruckte Waffen und „Napalm mit kleinem Budget“. Am 6. Juni 2024 folgte der Account 10.000 Nutzern. Das ist TikToks maximales Follow-Limit. Es deutet auf intensive Vernetzung hin. ISD meldete den Account wegen Hassrede. TikTok sah zunächst keinen Verstoß. Der Account blieb über eine Woche aktiv und wurde erst später gesperrt.

 

Zahlen legen nahe, dass TikTok zwar löscht, aber häufig erst nach massiver Reichweite

Nach der Identifizierung von 200 Accounts meldete ISD 50 dieser Profile. Sie sollen gegen Regeln verstoßen haben, etwa durch Gewaltaufrufe, Hassideologien, Verherrlichung gewalttätiger Extremisten oder Holocaust-Leugnung. TikTok stellte am Tag nach den Meldungen bei keinem der 50 Accounts einen Verstoß fest. Alle blieben aktiv. Zwei Wochen später waren 15 Accounts gesperrt. Nach einem Monat waren 23 von 50 entfernt.

Laut Bericht zeigt das: TikTok entfernt Inhalte zwar – aber spät. Häufig passiert das aber erst nach erheblicher Reichweite. Die 23 später gesperrten Accounts sammelten vor der Sperre mindestens zwei Millionen Aufrufe.

Studie kommt zu dem Schluss, dass TikTok für organisierte Rechtsextreme günstiges Umfeld bietet

Der Bericht kommt zu dem Schluss: TikTok entfernt pro-nazistische Hassrede und Propaganda nicht schnell genug. Die Plattform greift zwar ein. Oft passiert das aber erst Wochen oder Monate nach offensichtlichen Regelverstößen. In dieser Zeit können Accounts hohe Reichweiten aufbauen. Das Netzwerk agiert koordiniert und plattformübergreifend. Nach Sperrungen entstehen neue Accounts und erreichen erneut große Publika.

Ziel muss laut den Studienautoren sein, die Verbreitung solcher Inhalte zu erschweren. Denn derzeit gilt TikTok unter Rechtsextremisten und Neonazis als günstige Plattform.

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lichtenberg
lichtenberg
21. Februar 2026 22:35

Wer über Kapitalismus nicht reden will, soll zum Faschismus schweigen. Faschismus= extremerKapitalismus
u. auch viel mörderischer als rechte Spinner. Jean Ziegler: Was die nazi
in 7Kriegsjahren verbrochen haben, schafft das neoliberale Wirtschafts -system locker in 1 Jahr ! Also Leute !

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Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha
Frauen werden für bewiesene Leistung befördert, Männer für das, von dem wir glauben, dass sie es vielleicht einmal leisten werden. In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt Barbara Blaha, warum Männer im Gegensatz zu Frauen von Geburt an unter einem „Kompetenzverdacht“ stehen – und welche Folgen das in Schule, Beruf und Gesellschaft hat. Im Podcast-Interview mit Kontrast spricht Blaha über die vielen „Lücken“, die das Leben von Frauen mühsamer machen: Die Einkommenslücke, die ungleiche Verteilung von Hausarbeit und Freizeit, schlechter wirkende Medikamente und die Gewalt, die wir als Gesellschaft schlicht in Kauf nehmen, solange sie „nur“ gegen Frauen gerichtet ist. Gleichzeitig richtet Blaha den Blick nach vorne. Feminismus, sagt sie, kann nicht heißen, Männer auszuschließen. Wir müssen sie zu Verbündeten machen. Denn nur so machen wir unsere Gesellschaft gerechter und für alle besser. Zitat: Wir müssen in der Erziehung von Buben darauf achten, dass sie ihre Herzenswärme und den Zugang zu ihren Gefühlen behalten. Buben sollen nicht ihre Empathie verdrängen, weil die angeblich "unmännlich" ist. Barbara Blaha

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    10% 10%
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  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    898 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    896 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    845 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    808 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 7%
    7% 7%
    756 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    628 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    624 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    620 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    609 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Bluesky 6%, 6%
    6% 6%
    572 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 6%, 6%
    6% 6%
    570 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    488 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 4%
    4% 4%
    454 Stimmen - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    267 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    195 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 10275
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4. Februar 2026
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