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Woody Guthrie: Protestsogs gegen die Armut in den USA der 1930er-Jahre

Woody Guthrie Graffiti (Foto: Don Sniegowski/flickr/CC BY-NC-SA 2.0)

Woody Guthrie Graffiti (Foto: Don Sniegowski/flickr/CC BY-NC-SA 2.0)

Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Geschichte, Internationales, Kultur
Lesezeit:2 Minuten
29. September 2025
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Woody Guthrie prägte wie kaum ein anderer Musiker den Protestsong in den USA. Er sang für jene, deren Stimmen oft vergessen wurden: Landarbeiter, Arbeitslose, Migrant:innen. Mit seiner Gitarre und den einfachen, aber politischen Texten gilt er bis heute als Vorbild für Generationen von Singer-Songwritern.

Kindheit und Jugend: Musik als Ausdrucksmöglichkeit

Woodrow Wilson Guthrie wurde 1912 in Oklahoma geboren. Seine Kindheit war geprägt von Armut und familiären Problemen. Die Mutter litt an einer schweren Krankheit, der Vater hatte wirtschaftliche Schwierigkeiten. Schon früh musste Guthrie lernen, sich durchzuschlagen. Die Musik wurde für ihn ein Mittel, um seine Erlebnisse zu verarbeiten und sich auszudrücken. Er brachte sich selbst das Gitarrespielen bei und trat bereits als Jugendlicher auf kleinen Bühnen auf.

Guthrie in den USA der 1930er: Armut, Ausbeutung und Hoffnung

In den 1930er-Jahren zog Guthrie durch die USA. Wie viele andere versuchte er, der Armut zu entkommen. Er reiste mit dem Zug durch den Südwesten und schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch. Dabei lernte er das Leben der Landarbeiter, Migranten und Arbeitslosen aus erster Hand kennen. Diese Erfahrungen prägten seine Lieder. Mit einfachen Worten und eingängigen Melodien beschrieb er soziale Ungleichheit, Ausbeutung und Hoffnung. Seine Songs trafen den Nerv der Zeit und machten ihn bald überregional bekannt.

„This Land is Your Land“: Kritik an Privateigentum und Ungerechtigkeit

Guthries bekanntestes Lied ist „This Land Is Your Land“. Er schrieb es als kritische Antwort auf Irving Berlins Lied „God Bless America“. Statt nur die Schönheit des Landes zu besingen, wollte er die soziale Realität der Menschen zeigen. In den ursprünglichen, oft ausgelassenen Strophen kritisiert er Privateigentum, Armut und Ungerechtigkeit. So wurde das Lied zu einem Protestsong über soziale Ungleichheit und das Gefühl, dass das Land zwar allen gehört, aber nicht allen gleichermaßen zugänglich ist.

Vorbild für Bob Dylan und Bruce Springsteen

Woody Guthrie starb 1967 an den Folgen einer Nervenkrankheit. Sein Einfluss auf die amerikanische Musik und Gesellschaft bleibt jedoch ungebrochen. Künstler wie Bob Dylan, Bruce Springsteen oder Billy Bragg nennen ihn als Vorbild. Auch in aktuellen Debatten um soziale Gerechtigkeit wird Guthries Stimme oft zitiert. Seine Lieder erinnern daran, dass Musik mehr sein kann als Unterhaltung – sie kann auch eine klare politische Haltung zeigen.

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Jean-Paul Sartre war ein französischer Philosoph, Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter des Existentialismus. Seine Idee: Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt – und damit selbst verantwortlich für sein Leben. Bekannt wurde er durch Werke wie Das Sein und das Nichts und den Roman Der Ekel. 1964 erhielt er den Literaturnobelpreis, den er jedoch ablehnte. Sartre mischte sich auch aktiv in politische Debatten seiner Zeit ein. Er kritisierte Kolonialismus, Kapitalismus und politische Machtstrukturen – und stellte sich etwa im Algerienkrieg klar gegen die französische Regierung. Auch die 68er-Bewegung unterstützte er und prägte so eine Generation, die konservative Politik radikal hinterfragte. Zitat: Ich kann meine Freiheit nicht zum Ziel nehmen, wenn ich nicht zugleich die Freiheit der anderen zum Ziel nehme. Jean-Paul Sartre

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Impressum: SPÖ-Klub - 1017 Wien - Telefon: +43 1 40110-3393 - e-mail: redaktion@kontrast.at

 
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