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Frauen und Männer sollen gleiche Rechte und Chancen haben. Dazu bekennen sich praktisch alle. Doch viele glauben auch: In Österreich sind Frauen schon so gut wie gleichberechtigt. Wenn es überhaupt Nachholbedarf gäbe, dann in anderen Kulturen. Doch wirft man einen Blick auf aktuelle Zahlen, sieht man schnell: Das stimmt nicht. Feminismus ist notwendig – auch heute und auch in Österreich. Hier sieben Gründe.
Bis zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist es noch ein langer Weg. Laut dem Global Gender Gap Report, den das Weltwirtschaftsforum im Juni 2025 veröffentlicht hat, dauert es noch 123 Jahre, bis man von internationaler Geschlechtergerechtigkeit sprechen kann. Bisher hat kein einziges Land der Welt eine Gleichstellung zwischen Männern und Frauen erreicht. Island ist auf Platz eins das einzige Land, das überhaupt die 90%-Marke übertrifft.
Viel zu tun gibt es daher nicht nur international, sondern auch in Österreich. Vergleicht man die Fortschritte für Frauen zwischen 148 Ländern, so belegt Österreich 2025 gerade einmal den 56. Platz. Damit rutscht Österreich im Vergleich zu 2024 um sieben Plätze ab und hat die Gleichstellungsziele nur zu 73,5 % erfüllt. Zu den gemessenen Gleichstellungszielen gehören dabei unter anderem die Gleichstellung von Frauen im Gesundheitsbereich, in der Bildung und beim Lohngefälle.
Feminismus ist also weiterhin dringend notwendig. Solange wir Ungerechtigkeit nicht beseitigt haben, gilt es, sich an Simone de Beauvoir zu erinnern:
„Frauen die nichts fordern, werden beim Wort genommen: Sie bekommen Nichts.“
Frauen sind besser ausgebildet, verdienen aber weniger
2024 verdienten Frauen in Österreich im Schnitt pro Stunde um 18,3 Prozent weniger als Männer. Im europäischen Schnitt liegt der Gender Pay Gap bei 12 Prozent – Österreich hat damit den zweithöchsten Gender Pay Gap der gesamten EU. Und das, obwohl Frauen in Österreich besser ausgebildet sind.
Frauen arbeiten tatsächlich überdurchschnittlich oft in Teilzeit und nehmen weniger hohe Positionen in Unternehmen ein, was zum Unterschied in den Löhnen beiträgt. Aber selbst, wenn man diese Faktoren herausrechnet, liegt der Gender Pay Gap noch immer bei 12,3 Prozent.
Und noch immer gibt es Stimmen, die Frauen einen Platz im Arbeitsleben absprechen wollen. So etwa der Influencer Andrew Tate, der vor allem junge Männer aus der rechten Szene anspricht:
„Feminismus ist Gift. Frauen müssen ihren Platz in der Welt verstehen“
“Der Job einer Frau ist es hübsch auszusehen und fit zu bleiben.“ – Andrew Tate
Berufe, in denen Frauen arbeiten, werden systematisch schlechter bezahlt
Es gibt auch heute noch Berufe, die als „Frauenberufe“ gelten. Und diese sind in den meisten Fällen deutlich schlechter bezahlt als jene Berufe, die als „Männerberufe“ gelten. Das ist kein Zufall, sondern hat System: Je mehr Frauen in einem bestimmten Beruf arbeiten, desto stärker sinken die Löhne für alle Arbeiter:innen in der Branche.
Im Schnitt gibt es in Branchen, in denen vorwiegend Frauen arbeiten, 14,2 Prozent weniger Lohn als in typischen Männerberufen. Das gilt auch für Berufe, in denen akademische Abschlüsse gefordert sind: In Österreich verdient eine Sozialarbeiterin etwa 14 Euro die Stunde, ein Elektroingenieur dagegen über 30 Euro. Die Ausbildung dauert ungefähr gleich lang – beim Gehalt tut sich jedoch ein gewaltiger Spalt auf. Dass Branchen, in denen viele Frauen arbeiten, schlechter bezahlt sind als männerdominierte Berufe, zieht sich durch alle Ebenen. Die Krankenhausmanagerin verdient schlechter als ihr Kollege in der Industrie. Der Portier besser als die Reinigungskraft. Aber selbst innerhalb einer Branche bleiben die Gehälter unterschiedlich: Reinigungskräfte und andere Angestellte verdienen deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen.
Wichtig ist es daher, die Tätigkeiten ökonomisch neu zu bewerten. Denn viele Berufe, in denen Frauen überrepräsentiert sind, sind gleichzeitig auch systemrelevant.
„Berufsfelder wie Pflege, Bildung, Betreuung, Reinigung und Handel halten dieses Land am Laufen. Bezahlt und behandelt werden sie aber wie Tätigkeiten zweiter Klasse“ sagt Sophie Achleitner, Ökonomin am Momentum-Institut.
Besonders in den letzten Jahren gab es diesbezüglich wichtige rechtliche Änderungen. So wird in Österreich Pflegearbeit ab 2026 als Schwerarbeit eingestuft. In Österreich wie auch Island gilt zudem per Gesetz, dass gleicher Lohn für gleiche Arbeit gezahlt werden muss.
Je höher die Position, desto weniger Frauen
Frauen verfügen häufiger als Männer über einen Studienabschluss und machen mit 47 % fast die Hälfte aller Erwerbstätigen aus. Trotzdem ist für die meisten Mitarbeiterinnen spätestens im Mittleren Management Endstation. Nur 3,6 % der 200 größten Unternehmen in Österreich werden von einer Frau geführt. In keinem einzigen der bei der Wiener Börse gelisteten Unternehmen gibt es einen weiblichen CEO.
Frauen arbeiten insgesamt mehr, verdienen aber weniger
Die klassische Hausfrau ist selten geworden und dennoch: Frauen erledigen auch heute noch etwa zwei Drittel der Hausarbeit und Kinderbetreuung. Für diese Arbeit werden sie nicht entlohnt. Umgerechnet sind das über 4 Stunden pro Tag, die Frauen mit sogenannter Care-Arbeit verbringen. Bei Männern sind es nur etwa 2,5 Stunden. Diese Schieflage gibt es auch dann, wenn die Frau mehr Stunden bezahlt arbeitetals ihr Mann: Selbst dann übernimmt sie den Großteil der Care-Arbeit. Im Schnitt arbeiten Frauen also täglich sogar länger als Männer.
@kontrast.at Frauen erleben in unserem System ihr blaues Wunder. #soschautsaus #pension #rente #rentner #frauentag #zahltag #arbeitsleben #blödgelaufen #realitycheck #fyp
Wenn Kinder da sind, ist die Zeit für Vollzeitarbeit, Überstunden und freier Verfügbarkeit für Frauen dann meistens endgültig vorbei. Das passiert im Alter von ungefähr 30 Jahren und führt oft dazu, dass Frauen ihre Karriere vernachlässigen. Ihre Gehälter erhöhen sich kaum, die der Männer dafür umso mehr. 40,1 Prozent der Frauen gaben bei der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung 2024 als Grund für Teilzeitarbeit die Betreuungspflichten für Kinder oder pflegebedürftige Erwachsene an. Bei den Männern waren es nur 7,2 Prozent – sie reduzieren ihre Arbeitsstunden eher zur Fortbildung oder für Hobbys. Zwischen 30 und 44 Jahren sind es sogar 69,4 Prozent der Frauen, die wegen Betreuungspflichten nur Teilzeit arbeiten.
Weltweit leisten Frauen und Mädchen täglich über 12 Milliarden Stunden Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit – unbezahlt. Würde man ihnen nur einen Mindestlohn dafür zahlen, wären das umgerechnet über 11 Billionen (11.000.000.000.000!) US-Dollar pro Jahr, hat die Philosophin und Fürsorgearbeits-Expertin Silvia Federici errechnet.
Das zeigt sich auch in der Entwicklung der Lohnschere: die wird ab 30 immer größer. Beginnen Frauen noch mit 12 Prozent weniger Einkommen zu arbeiten, beträgt der Unterschied nach 15 Berufsjahren bereits 43 Prozent. Auch im Karriereverlauf gehen die Wege von Frauen und Männern ab dem Zeitpunkt der Familiengründung weit auseinander, so eine US-amerikanische Studie.
Und: Dass Frauen ab Ende 20 mehr unbezahlte Arbeit leisten, hat auch im Alter schwere Folgen. Insgesamt erhalten Frauen etwa 40 % weniger Pension als Männer und sind damit überdurchschnittlich oft von Altersarmut betroffen.

Abtreibung: Das Recht auf den eigenen Körper wird infrage gestellt
Besonders in den letzten Jahren wurden Selbstbestimmungsrechte von Frauen heftig diskutiert und bleiben mitunter stark eingeschränkt – auch in der EU. Hierzulande gelten besonders in Polen, Malta und Deutschland restriktive Gesetze. So sind Abtreibungen in Deutschland ab der grundsätzlich strafbar, bis zur 14. Woche aber zumindest straffrei. Und das, obwohl sich 80 Prozent der deutschen Bevölkerung für eine liberalere Rechtslage aussprechen. Auch in Österreich sind Abtreibungen noch immer Teil des Strafgesetzes.
Viele Frauen in Europa haben also weder die Möglichkeit noch die Ressourcen, eine Schwangerschaft abzubrechen. Frauen können damit nach wie vor nicht frei über die eigene Sexualität und den eigenen Körper bestimmen.
Gewalt gehört für viele Frauen immer noch zum Alltag
Laut einer Studie der Statistik Austria ist in Österreich jede dritte Frau von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. Eine von sechs Frauen in der EU hat schon einmal sexuelle Gewalt erlebt – dazu zählen auch Vergewaltigungen. . Dieses Ausmaß schockiert und zeigt, dass Gewalterfahrungen für viele Frauen auch im Europa des 21. Jahrhunderts zum Alltag gehören. Die Täter sind dabei fast ausschließlich Bekannte, Familie oder Partner. Besonders Frauen, die sich in einer wirtschaftlich schlechten Lage befinden, sind von ihrem Umfeld abhängig. Sie können es sich oft nicht leisten, ihre Partnerschaften zu verlassen. Die Übergriffe finden also zum großen Teil zu Hause statt – und eben nicht nachts im Park durch Fremde. Das betrifft auch die schlimmste Form der Gewalt an Frauen, Femizide.
2024 wurden 29 Frauen in Österreich ermordet, ein großer Teil der Täter waren Partner oder Ex-Partner. Österreich ist auch bei der Anzahl der Frauenmorde einer der europäischen Spitzenreiter.
Dabei ist für viele Frauen die Flucht ins Frauenhaus ein letzter Ausweg. In Österreich gibt es heute unter anderem 32 Frauenhäuser mit knapp über 500 Plätzen für schutzsuchende Frauen. Dazu kommen insgesamt 65 Frauen- und Mädchenberatungsstellen, in denen im Jahr 2024 etwa 120 000 Frauen und Mädchen Hilfe gesucht haben.
Seit 2025 gibt es auch einen nationalen Aktionsplan gegen geschlechtsspezifische Gewalt, der fast alle Lebensbereiche umfasst. Er umfasst über 100 konkrete Vorhaben und soll Gewalt gegen Frauen zukünftig verhindern.
Übergriffe werden verharmlost, Frauen wird die Schuld gegeben
Gewalt und sexuelle Belästigung gehören also noch immer stark zum Alltag vieler Frauen. Hinzu kommt, dass der Umgang der Gesellschaft mit diesen Übergriffen die Situation weiter verschärft.
Das fängt bei den Medien an: Österreichische Medien wie Heute.at oder die Kronen Zeitung sind bekannt dafür, Femizide zu verharmlosen. Mit schockierenden Schlagzeilen wird dann oft die Perspektive der Täter in den Vordergrund gerückt. Redakteur:innen schreiben von einem „Sex-Unfall“, von „Würgespielen“ und übernehmen die Erzählung des Täters. Vermeintliche Geschichten aus dem höchstpersönlichen Lebensumfeld der Frauen werden vorgeführt und zur Sensation gemacht.

Auch solche Berichterstattungen tragen dazu bei, Frauen zu verunsichern und einzuschüchtern. Schätzungen zufolge trauen sich nicht einmal zehn Prozent der betroffenen Frauen eine Anzeige zu erstatten, wenn sie von sexueller Gewalt betroffen sind. Kein Wunder: In Österreich enden nur etwa neun Prozent der tatsächlichen Anzeigen mit einer Verurteilung des Angeklagten.
Abhilfe würde hier konkret eine Gesetzesänderung hin zum “JA heißt JA” Prinzip schaffen. Sexuelle Handlungen sind damit bereits strafbar, wenn keine ausdrückliche Zustimmung gegeben wurde. 2025 setzen bereits 14 EU-Länder auf “JA heißt JA” im Sexualstrafrecht. In Österreich sprechen sich vor allem Abgeordnete und Minister*innen der SPÖ für den Gesetzesentwurf aus, darunter Justizministerin Anna Sporrer und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner.
Auch heute gilt allerdings noch immer: Selbst wenn Übergriffe als solche anerkannt werden, müssen sich Mädchen und Frauen häufig dafür rechtfertigen, warum ihnen Gewalt angetan wurde. Der Rock war zu kurz, der Ausschnitt zu tief, die Tageszeit zu spät oder das „Nein“ nicht deutlich genug. Die Erklärungen, warum das Opfer Schuld hat, der Täter aber nicht (im Englischen spricht man vom victim blaming), sind vielfältig. Gemein haben sie, dass sie die Betroffenen schwächen.
Selbst bei Vergewaltigungen werden Täter von vielen in Schutz genommen. Laut einer Befragung im Zuge der Eurobarometer-Studie „Gender based violence“ finden 32% der Österreicher Vergewaltigungen unter bestimmte Umständen gerechtfertigt – das ist fast jeder Dritte.
Zurecht fordern Feministinnen: Anstatt Frauen zu mahnen, nicht zum Opfer zu werden, sollten wir Männer mahnen, nicht zu Tätern zu werden.
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Dieser Artikel wurde ursprünglich am 18. Okt. 2019 veröffentlicht und zuletzt am 20. März 2026 überarbeitet.




































Was für ein typischer feministische Artikel, der wiedermal die Frauen als Opfer, Männer als Täter hinstellt.
Söhne werden öfter geschlagen von Eltern, in Schule enorm Vernachlässigt nurmehr Mädchen power, Jungs zu stärken und ihnen Helfen schon Verboten Empathie für Männliche Kinder Null, weil nur Gewalt gegen Weibliche Kinder als schlimm dargestellt wird, wie Gewalt nur gegen Mädchen bis 2030 beenden Söhne dürfen weiterhin Misshandelt werden, Wehrpflicht nur für Männer Frauen dürfen Freiwillig.
Die Drecks Jobs müssen Männer einseitig weiterhin machen, aber ich bin ja das Toxische Weiße Monster für euch, abwertung, Sexismus ist nur dann Erlaubt sowie Hass, solange es schon gegen kleine Buben geht, Sexismus gegen kleine Buben wird Sprachlos Toleriert, aber Buben sollen ja Feministen sein und auf sich selber Scheißen den Rechte sollen nurmehr Mädchen und Frauen haben.
Wie es Buben und Männer geht scheiß egal Sonderschutz für kleine Buben gibt es keinen die Kinderheime sind im Großteil Buben wegen Gewalt und Vernachlässigung, doch Mädchen werden zu 70% häufiger Adoptiert, weil Empathie Pay Gap oder voller Vorurteile Buben würden nur Probleme bedeuten und alles Weibliche sei Heillig, wenn man Gewalt gegen vorallem Söhne ansieht schlagen Mütter bei Söhne gerne mal zu.
Doch wird Ignoriert wegen Empathie Pay Gap wieder, sowas wie Aufmerksamkeit mal für Buben und ihre echten benachteiligungen usw. aufzuzeivgen Verboten im Misandrie Österreich.
Doch wenn man auf einem Auge Blöind ist und sich von feminismus die Meinung Regieren lässt sind kleine Misshandelte Buben ja egal, da Denken sich die zum Glück nur Buben sind eh nichts wert und weniger Schützenswert als Mädchen.
Ich schließe mich dem an, dass der Artikel leider sehr typische feministische Einseitigkeiten widergibt, Frauen als passive Opfer und Männer als passive Täter darstellt. Einige Argumente noch, die ich bisher nicht gelesen habe:
1. Frauen entscheiden sich meist selbst für ein Leben in der Kindererziehung. Bei Trennungen ist es oft die Frau, die das Sorgerecht für das gemeinsame Kind bekommt, nicht weil sie vom Mann dorthin gedrängt wird, sondern, weil sie es selbst will. Gleichzeitig wird Männern in der feministischen Narrative oft die Erziehungsfähigkeit abgesprochen.
2. Von unbezahlten Haushaltsarbeiten kann keine Rede sein. Weltweit gesehen, geben Frauen weitaus mehr Geld für Konsumgüter aus als Männer. So scheinen Frauen allgemein einen guten Weg gefunden zu haben an Geld zu kommen. Heißt es nun, dass diese Frauen abhängig von einem Mann sind, kann genau so gut gesagt werden, dass der Mann abhängig von seiner Arbeitskraft ist. Geld wächst nicht auf Bäumen. Die einen bekommen es, weil sie ein Arbeitsverhältnis haben, die anderen über ihren Partner. Unterm Strich steht, dass Frauen, was die Konsumgüter angeht eben mehr konsumieren.
Es ist einfach bedauerlich, wie Hass und Spaltung vom Feminismus angepeitscht werden und die einseitigsten Darstellungen heraufbeschworen werden ohne bspw die massiven Vorteile zu bemerken, die Frauen in vielen Lebensbereichen haben, welche oft essentieller sind (Bildung, Polizeiliche Verfolgung, gesellschaftliches Wohlwollen und Unterstützung, längeres Leben, Partnerwahl etc) gleichzeitig die massiven Nachteile, welche Männer in vielen Lebensbereichen haben schlicht ignorieren. Feminismus ist eine grausame, narzisstische, selbstverliebte, spalterische Ideologie, die nichts positives bewirkt hat (siehe die 1920er und 1930er Jahre bspw) und nur Hass und Zerwürfnis heraufbeschworen hat. Im Interesse unserer Kinder ist es angebracht darüber aufzuklären und diese unsägliche Bewegung als das zu entlarven, was sie ist, nämlich etwas, was auf einer Stufe mit Rassismus oder Faschismus anzusiedeln ist
Das Problem ist, das Feminismus als Ideologie dargestellt wird.
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Warum Feminismus keine Ideologie ist:
1.) Forschung und Entwicklung in der Pharmazie, die nicht Protokollierung des Geschlechts bei der Hege und Pflege hat einen Milliardenschaden verursacht. Viele Forschungsergebnisse wurden verworfen, weil man die Ergebnisse nicht verstanden hat.
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2.) Forschung und Entwicklung in der Medizin, die nicht Berücksichtigung des Geschlechts in der Pharmazie verursachen Schäden die sowohl Männer als auch Frauen betrifft. Der Feminismus wäre somit im ureigensten Interesse der Männer selbst.
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3.) Feminismus, dazu zähle ich auch die berühmte * Diskussion, das Sternchen ist für mich ein Symbolik, heißt es aufpassen, hier ist das Geschlecht explizit zu berücksichtigen. Da das Sternchen nicht in die bestehende Rechtschreibung passt, ist es auffällig genug, das beim lesen Vorsicht geboten, und das Geschlecht zu berücksichtigen ist.
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Es gibt somit mehr als einen Handfesten Grund das man sich bei dem Thema endlich vom Idealismus verabschiedet und das Problem als das sieht was es ist, ein massives wissenschaftliches Problem das uns alle betrifft!
ja ich finde diese ungerechtigkeit auch zum kotzen, – alle feministinnen ab an die front – hand in hand mit den männern die sich dort im krieg gegenseitig abschlachten müssen! und dann wäre dann noch die frauenquote, bei jobs wie müllabfuhr, kanalarbeiter, straßenbauer/asphaltiere, bauarbeiter, reifendienste… habe ich keine einzige frau gesehen, wo sind sie denn? kontrast.at schrieb doch: „je höher der job um so geringer die frauenquote“ .. komisch, irgendwas stimmt da nicht.
auffällig ist auch dass die frauen die den feminismus vertreten gerne ein sehr maskulines auftreten haben. richtig weibliche frauen habe ich dort noch nie gesehen. woran kann das wohl liegen;)
liebe frauen lasst euch nicht verarschen, steht hinter den guten starken männern, sorgt für harmony und sie werden es euch danken und um ein vielfaches revanchieren. zusammen sind wir stark.
Ich hoffe das ist ein Witz
Wunderbarer Artikel, danke, sehr prägnant. Der einzige, der sich hier wenig erfreut zeigen kann, ist jener Mensch, der die Notwendigkeit einer grundlegenden Veränderung damit nur noch untermauert.
Schon wieder dieser Gender Pay Gap das einzige was feministen vorzubringen haben. Es sind keine 22% unterschied das weis jeder…
der gender pay gab bezeiht sich auch darauf, das männer bevorzugt angestellt werden und es zum Beispiel auch leichter haben in Führungspositionen zu kommen. Außerdem ist das ganz klar nicht das einzige was Femnisten vorbringen.
In der Schule und in der Ganzen Kindheit Mädchen, Buben stärken verboten den Mädchen sind ja mehr wert.
*weiss
das Problem mit dem gleichen Lohn ist.
Wer den verhindert, sollte vom Volk aus
dem Land gejagt werden.
Schon ein Problem stellen Quoten dar,
weil die Qualifikationsauswahl schon dem
Unternehmen obliegen soll.
Um einen Ausgleich zu schaffen soll es für Frauen bei einer Scheidung ein automatisches Splitting der Beiträge des Ehegatten geben, damit die Kindererziehung und die Arbeit im Haushalt abgegolten wird oder ein monatliches Gehalt für diese Arbeiten erhalten. Die unterschiedliche Bezahlung bei gleicher Leistung schon im KV verbieten.
ne kein bock
Ein Artikel mit sehr wenigen validen Argumenten. Die meisten der genannten Punkte entbehren jeglicher faktischer Grundlage.
1. Die „gender pay gap“ ist ein Mythos, der sich nach nur 5 Minuten recherche widerlegen lässt. Bei gleicher Bildung, Qualifikation und Position gibt es keine signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
2. „in Deutschland verdient eine Sozialarbeiterin 16 Euro die Stunde, ein Ingenieur dagegen 29 Euro“. Drehen wir das Ganze mal um; wenn wir aus der SozialarbeiterIN einen Sozialarbeiter machen und aus dem Ingenieur eine IngenieurIN, ist die Aussage nicht weniger wahr.
Der Grund: Ingenieure üben einen Beruf aus, der mehr Profit generiert als Sozialarbeiter. Es ist vollkommen logisch, als Ingenieur mehr zu verdienen.
Mag sein, dass weitaus mehr Männer sich für Berufe im technischen Sektor und Frauen sich eher für den sozialen Sektor entscheiden, aber das basiert schlicht auf den unterschiedlichen Interessen von Männern und Frauen – und das liegt nicht an gesellschaftlichen Geschlechterrollen. Studien belegen, dass in Ländern in denen Männer und Frauen gleichgestellter sind diese Unterschiede stärker ausgeprägt sind als in Ländern, die größere Unterschiede in Punkto Gleichberechtigung haben. In Skandinavien, wo die Geschlechter weltweit am ehesten gleichgestellt sind, sind die Interessenunterschiede am größten. Im nahen Osten ist das Gegenteil der Fall.
Es gibt keine mir bekannten, seriösen Studien oder Statistiken, welche die These der gesellschaftlichen Geschlechterrollen stützen.
3. Leute, die so hohe Positionen in der Job-Hierarchie innehaben, sind allesamt in höchstem Maß kompetitive, aggressive Leute. Das sind Charaktermerkmale, die bei Männern stärker ausgeprägt sind.
Hierzu muss man verstehen, wie diese statistischen Verteilungen funktionieren:
Die Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern sind weitaus größer als die Unterschiede. Ein Großteil der Männer und Frauen decken sich in diesen Punkten, jedoch sind die Verteilungen leicht verschoben. Das heißt nahezu alle Menschen, die in höchstem Maße aggressiv und kompetitiv sind, sind Männer und nahezu alle Menschen, die ich höchstem Maße verträglich und konfliktvermeidend sind, sind Frauen (wir reden hier nur von den ABSOLUTEN EXTREMEN an den jeweiligen Enden der Verteilung). Nicht jeder ist geeignet für einen Managerposten in einem Großkonzern – das schließt Männer auch mit ein – aber praktsich alle Menschen mit den notwendigen charakterlichen Voraussetzungen sind Männer.
Ich will nicht, dass man mir hier Worte in den Mund legt, daher möchte ich in diesem Zusammenhang eine Sache klarstellen: Ich leugne nicht, dass es Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz gibt und ich bin der festen und aufrichtigen Meinung, dass das in jeder Hinsicht verwerflich ist. Dennoch ist das nicht der tatsächliche Grund dafür, dass Männer in hohen Positionen überrepresentiert sind. Auch dies ist belegt und es gibt keinerlei Studien oder Statistiken, die etwas Anderes vermuten lassen.
4. Nun, die Welt ist nicht immer fair. Leider kommen wir nicht um die biologische Wahrheit herum, dass Frauen schwanger werden und Männer keine Brüste haben, mit denen sie die Kinder säugen könnten. Für viele Frauen bedeutet das das Karriere-Aus. Das Gleiche stimmt aber auch für Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen.
Hier kommen wir tatsächlich zu gesellschaftlichen Geschlechterrollen und daraus resultierenden Problemen. Nicht, weil Frauen den traditionellen Rollen unterworfen sind und laut diesen die Kinder erziehen sollen (was ganz nebenbei aus den oben genannten, biologischen Gründen sogar Sinn macht), sondern weil Männer keinen ausreichend bedeutenden Beitrag zur Erziehung der Kinder mehr leisten.
Führen wir diese Diskussion wirklich? Gibt es wirklich Frauen, die sich darüber beklagen, dass sie sich um die Kinder kümmern „müssen“, während Männer keinerlei Einschränkungen zu fühlen bekommen und sich weiterhin auf ihre Arbeit konzentrieren können? Welcher Geisteskranke hat diesen Gedanken in die Köpfe der Menschen gepflanzt, dass Karriere wichtiger sei als das Wohl der eigenen Familie? Das ist die dunkle Seite des Feminismus, die Frauen dazu bewegt, ihre eigenen Kinder in Tagesstätten zu geben und die Erziehung ihrer Kinder in den wichtigten und prägendsten Phasen ihrer psychologischen Entwicklung fremden Leuten zu übertragen. Alle wollen Kinder haben, keiner will Eltern sein.
Die Tragödie des letzten Jahrhunderts war, dass die Väter abwesend waren. Die Tragödie des kommenden Jahrhunderts wird die Abwesenheit beider Elternteile sein.
5. Eine bewusst irreführende Wortwahl. Es kann wohl kaum Rede sein von Entscheidungsfreiheit über den „eigenen Körper“. Ein Embryo ist bereits sehr früh ein individueller, einzigartiger Organismus. Die Wissenschaft ist hier ziemlich eindeutig. Dieses Thema ist sehr komplex und man kann allein darüber Bände schreiben, aber ab wann man einen Embryo einen Menschen nennt ist keine wissenschaftliche, auf Fakten basierende Diskussion und hängt einzig und allein vom Moralverständnis und der politischen Philosophie einer Person ab.
Und wenn ein Embryo kein Mensch ist, was dann? Eine Sache?
Ich erkenne eine Entscheidung zur Abtreibung unter gewissen Umständen übrigens absolut an, wie z.B in Folge einer Vergewaltigung.
6. Diesen Punkt verstehe ich nicht. Es gibt genauso viele Fälle von häuslicher Gewalt, in denen Männer die Opfer und Frauen die Aggressoren sind wie umgekehrt (Ja, richtig gelesen. Das Verhältnis ist 50:50), allerdings gibt es keine Institutionen wie Frauenhäuser, die Männern helfen.
Wenn man von Gewalt im Allgemeinen ausgeht, sind ohnehin öfter Männer die Opfer von Gewalt als Frauen (zugegebenermaßen durch andere Männer).
7. Siehe Punkt 6. Wenn überhaupt, haben Männer hier eher den systematischen Nachteil. Übergriffe jeglicher Natur gegen Männer werden viel eher bagatellisiert als Übergriffe gegen Frauen.
Und der Teil zum „victim blaming“ ist ebenfalls mehr als irreführend formuliert. Ich zitiere daher aus der Umfrage, auf die der Artikel sich beruft:
„Am häufigsten meinen die Befragten dies von Situationen, in denen die Betroffenen betrunken sind oder Drogen genommen haben, freiwillig zu jemandem nach Hause mitgegangen sind, freizügige, provozierende oder sexy Kleidung tragen bzw. nicht deutlich nein sagen oder sich körperlich nicht deutlich wehren.“
Ich fasse zusammen: Es ist laut dieser Seite victim blaming, wenn eine Dame einen Herren betrunken zu sich nach Hause einlädt, aufreizende Kleidung trägt, während des Geschlechtsverkehrs in keiner Weise zu verstehen gibt, dass sie das nicht will und zum Schluss für die „Vergewaltigung“ mitverantwortlich gemacht wird. Wow, ich bin sprachlos.
Mir ist bewusst, dass es victim blaming bei Vergewaltigungen gibt – genauso wie es in jeder nur erdenklichen Situation Fälle gibt, in denen Leute die Schuld auf Unschuldige schieben. Aber diese Propagandaseite ist nicht ehrlich mit ihren Lesern.
Meine Damen und Herren, ich bitte Sie nicht alles zu glauben, was man Ihnen auftischt. Gibt es Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern? Natürlich gibt es die, allerdings profitieren nicht nur Männer von diesen Ungleichheiten. Auch sie ziehen oft den Kürzeren (Todesfälle am Arbeitsplatz, Bias in der Justiz, etc.)
Nicht alle Frauen sind Opfer und nicht alle Männer sind Täter und oft ist das Patriarchat nur eine bequeme Ausrede.
Toller Kommentar. Es ist schön zu sehen, dass es noch Menschen gibt, die eigenständig denken können und nicht jeden Müll glauben, der ihnen aufgetischt wird. Jordan Peterson sollte Pflichtlektüre sein. 🙂
Schön dass der Kommentar mit Halbwahrheiten quasi betitelt ist, denn genau das gibt er wieder. Die genannten Argumente stehen sicherlich zu Diskussion aber können hier nicht als Fakten repräsentiert werden. Hier wird verdreht und falsch dargestellt und Feminismus definitiv falsch verstanden.
Hm… Ich finde es irgendwie interessant, dass Männer lt. Punkt 3, zwecks Management, „kompetent und aggressiver“ sind, dann aber in Punkt 6 GENAUSO oft Opfer häuslicher Gewalt werden wie Frauen… Also, was jetzt? Oder sind Frauen nur im Privatleben aggressiv, aber im Beruf zu sehr auf Gespräche und Ausgleich fixiert, und überhaupt grundsätzlich mehr an Sozialberufen, Pflege, Einzelhandel und dergleichen interessiert, wo man bei schlechterer Bezahlung kaum Karriere machen kann?
Irgend etwas geht sich da nicht ganz aus…
Wer das nicht kapiert, hat nichts verstanden.
Und vor allem nichts in der Regierung ver-
loren!
Die Schwarzblauen haben bei einer im TV übertragenen Sitzung des sogenannten Parlamentsklub gegen die Anpassung der Frauenlöhne gestimmt. Nachträglich ist das nicht mehr einfach nachzuvollziehen, weil sie ALLE Parteien an ein Verbrechensritual halten: nämlich, dass die erhobenen Hände zwar gezählt, aber nicht dokumentiert werden, sodass die Einzelnen Frauen-, aber auch Menschenfeinde bloß nicht erfassbar sind.
… weil sich ALLE Parteien …
Irre Welt…
„Pro Stunde bekommen weibliche Beschäftigte um 22 Prozent weniger bezahlt.“
„je höher die Position, desto weniger Frauen“
Fällt euch was auf? Logisch, dass das Einkommen bei Frauen hinterherhinkt, wenn die Topjobs großteils von Männern besetzt werden. Außerdem ist aus dieser Berechnung der Öffentliche Dienst ausgeklammert – dort gibt es per Gesetz keine geschlechtsspezifischen Einkommensunterschiede mehr.
Hier werden Kraut und Rüben zusammengemantscht, Daten die die Spreizung verringern könnten ausgeklammert und schon hat man eine wunderbar populäre (aber falsche) Schlagzeile.
Meine Realität sieht anders aus: Ich habe in meinen mittlerweile 30 Berufsjahren keine Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen ausgemacht. Was mir aber auffiel: Bei gleicher Bezahlung, gleichen Aufstiegschancen usw. fühlten/fühlen sich Frauen immer noch benachteiligt – irgend etwas findet sich immer.
Der öffentliche Dienst ist ganz sicher in der Berechnung der Statistik Austria mit dabei. Aber ja klar, stimmt natürlich alles nicht (wie Sie hier was kritisieren)
Fuer wie blöd halten Sie uns Frauen Ihnen Ihre kleinen, lächerlichen Luegen zu glauben?
„Fuer wie blöd halten Sie uns Frauen Ihnen Ihre kleinen, lächerlichen Luegen zu glauben?“
Genau wegen solcher Großkotzigkeit braucht es ein Programm, dass sich „smash the matriarchy“ verschreibt. Denn auch wenn Staatsoberhäupter großteils männlich sind, im sozialen Umfeld regieren Frauen mit eiserner Faust.
Und zwar meine ich so ein Programm nicht auf eine konservative, die Frau wieder unterdrückende Art und Weise, sondern auf eine, die sich tatsächlich der Gleichberechtigung verschreibt und nicht überall nach der Bevorzugung und Herrschaft von Frauen strebt.
„smash the matriarchy“ – hast du Kot geraucht oder wie kommst du überhaupt zu der Auffassung, dass das Matriarchat in unserer westlichen Welt bisher irgendeine Rolle gespielt hat von der eine reale Unterdrückung ausging? „WASH LABERSCHT DU?“ – mehr fällt einem dazu kaum noch ein.
Ja da sind eben noch die 40,50,60 Berufsjahre der gratis Haushaltsführung und Pflege Erziehung von Kindern die für das Empfinden dieses Ungleichgewichts täglich Sorge tragen
Der Artikel ist wichtig in einer Zeit, in welcher Feminismus als alt abgewertet wird bzw. der sogenannte „westliche Feminismus“ von „anderen Weisen der Frauenbefreiung“ als „kolonialistisch“ abgegrenzt wird. Denn wir befinden uns im Zeitalter der Abgrenzungen und Einteilungen, der einen oder anderen Kultur, der einen oder anderen Religion, mit oder ohne Rucksack (gerne ersetzt mit „Migrationshintergrund“),in einer Zeit, wo die Suche nach einer Identität (festgesetzt) durch möglichst viele Abgrenzungen erfolgt. Der Anspruch „alle Menschen“ wird in Frage gestellt. Wer hat heute die Definitionsmacht? Wieso wird z.B. das Recht auf den eigenen Körper wieder in Frage gestellt, auch in Österreich, siehe Nationalratsdebatte am 7.6.2017 unter dem Deckmantel der Frage: Gibt es genug Beratungsstellen in Österreich? Zum Abschluss nochmals, sehr guter Artikel und immer wieder notwendig.