Kontrast.at
  • Themen
    • Parlament aktuell
    • Teuerung
    • Arbeit & Freizeit
      • 4-Tage-Woche
    • Wohnen & Miete
    • Wirtschaft und Finanzen
      • Energie
    • Frauen & Gleichberechtigung
    • Medien
    • Umwelt & Klima
      • Landwirtschaft
      • Tierschutz
    • Verteilungsgerechtigkeit
    • Gesellschaft
      • Bildung & Wissenschaft
      • Digitales Leben & Web
      • Familie & Kinder
      • Kultur
      • Migration & Asyl
      • Realsatire
      • Sport
    • Gesundheit
    • Bundesländer
      • Burgenland
      • Kärnten
      • Niederösterreich
      • Oberösterreich
      • Salzburg
      • Steiermark
      • Tirol
      • Vorarlberg
      • Wien
    • Korruption & U-Ausschuss
      • ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss
      • COFAG-U-Ausschuss
      • Ibiza-U-Ausschuss
      • BVT-U-Ausschuss
    • Umfragen
    • Internationales
      • Europa
    • Rechtsextremismus
    • Wissen
      • Geschichte
      • Bruno Kreisky
    • Good News
  • Interviews
  • Kolumnen
    • Erwin Steinhauer
    • Manfred Matzka
    • Gerd Millmann
    • Lichtenberger und Ranftler
    • Michael Mazohl
    • Leserstimmen
    • Gastbeiträge
    • Cartoons
  • Dossier
  • Video
  • Abo
    • Newsalert
    • Wöchentlicher Newsletter
    • WhatsApp
    • Telegram
    • Podcast
    • Die App
  • About
No Result
Alle Resultate anzeigen
Kontrast.at
  • Themen
    • Parlament aktuell
    • Teuerung
    • Arbeit & Freizeit
      • 4-Tage-Woche
    • Wohnen & Miete
    • Wirtschaft und Finanzen
      • Energie
    • Frauen & Gleichberechtigung
    • Medien
    • Umwelt & Klima
      • Landwirtschaft
      • Tierschutz
    • Verteilungsgerechtigkeit
    • Gesellschaft
      • Bildung & Wissenschaft
      • Digitales Leben & Web
      • Familie & Kinder
      • Kultur
      • Migration & Asyl
      • Realsatire
      • Sport
    • Gesundheit
    • Bundesländer
      • Burgenland
      • Kärnten
      • Niederösterreich
      • Oberösterreich
      • Salzburg
      • Steiermark
      • Tirol
      • Vorarlberg
      • Wien
    • Korruption & U-Ausschuss
      • ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss
      • COFAG-U-Ausschuss
      • Ibiza-U-Ausschuss
      • BVT-U-Ausschuss
    • Umfragen
    • Internationales
      • Europa
    • Rechtsextremismus
    • Wissen
      • Geschichte
      • Bruno Kreisky
    • Good News
  • Interviews
  • Kolumnen
    • Erwin Steinhauer
    • Manfred Matzka
    • Gerd Millmann
    • Lichtenberger und Ranftler
    • Michael Mazohl
    • Leserstimmen
    • Gastbeiträge
    • Cartoons
  • Dossier
  • Video
  • Abo
    • Newsalert
    • Wöchentlicher Newsletter
    • WhatsApp
    • Telegram
    • Podcast
    • Die App
  • About
No Result
Alle Resultate anzeigen
Kontrast
No Result
Alle Resultate anzeigen

Roboter, Satelliten, Meinungsmacht: Wie Elon Musk die digitale Ordnung nach rechts verschiebt

Muskismus - das Buch von Ben Tarnoff und Quinn Slobodian (Foto: Suhrkamp/Montage)

Muskismus - das Buch von Ben Tarnoff und Quinn Slobodian (Foto: Suhrkamp/Montage)

Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Digitales Leben & Web, Europa, Interview
Lesezeit:16 Minuten
14. April 2026
0
  • Facebook0
  • Facebook Messenger1
  • E-Mail
  • Twitter
  • Telegram0
  • WhatsApp0
  • Bluesky0
  • OpenAI iconChatGPT
  • Drucken
  • Kommentieren0

Hier können Sie die AI-generierte Audioversion dieses Artikels anhören.

Elon Musk ist mehr als ein exzentrischer Unternehmer. In ihrem Buch „Muskismus“ beschreiben der Journalist Ben Tarnoff und der Historiker Quinn Slobodian ihn als politischen Akteur – und als Symbol für eine neue Ideologie: die Verschmelzung von Technologie, Kapital und Macht. Im Gespräch mit Kontrast erklären Tarnoff und Slobodian, wie Musk mit Plattformen wie X nicht nur Märkte dominiert, sondern auch öffentliche Debatten radikalisiert. Ihre These: Musk verspricht individuelle und staatliche „Unabhängigkeit“ durch Technologie – schafft aber in Wahrheit neue Abhängigkeiten und beschädigt Demokratien. Mit KI-Tools wie Grok und Projekten wie „Grokipedia“ will Musk bestimmen, was wir wissen, schreiben und lesen. Doch er ist verwundbarer als wir denken.

Elon Musk ist einer der reichsten und einflussreichsten Unternehmer der Gegenwart. Quinn Slobodian und Ben Tarnoff beschreiben in ihrem Buch Muskismus. Aufstieg und Herrschaft eines Technoking das politisch-wirtschaftliche Modell, das sich aus Musks Unternehmen, seinen Ideen und Strategien ableiten lässt.

Inhalt
Buch-Zusammenfassung von „Muskismus“ (Suhrkamp)
Das Interview mit Ben Tarnoff und Quinn Slobodian über Elon Musk

Buch-Zusammenfassung von „Muskismus“ (Suhrkamp)

„Muskismus“ ist für Slobodian und Tarnoff eine neue Phase des Kapitalismus im 21. Jahrhundert – ähnlich wie es einst der „Fordismus“für das 20. Jahrhundert war: Hier haben Innovation und eine neue Arbeitsweise – nämlich die industrielle Massenproduktion – die ganze Arbeitswelt und mit ihr die gesellschaftliche Ordnung geprägt.

Kapitalismus ist erneut im Wandel

Der Vergleich mit Henry Ford ist für die Autoren der Ausgangspunkt ihrer Untersuchung. Der Fordismus benennt nicht nur eine Produktionsweise rund um Fließbandarbeit und industrielle Fertigung, sondern auch eine gesellschaftliche Ordnung: stabile Arbeitsverhältnisse, das Bewerben der Kleinfamilie, ein ausgebauter Wohlfahrtsstaat.

Die von Henry Ford entwickelte Produktionsweise prägte nicht nur die Wirtschaft, sondern die gesamte Gesellschaft. Hier zu sehen die Produktion des ersten massengefertigten Auto, das Ford T-Modell. (Quelle: Wikipedia, gemeinfrei)

Der Muskismus beschreibt laut Slobodian und Tarnoff hingegen neue Ordnung, die sich um digitale Infrastruktur, Abhängigkeit von Tech-Unternehmen und geopolitische Macht dreht.

Tech-Unternehmen werden zu politischen Akteuren. Musks Firmen – etwa im Bereich Raumfahrt, Satellitenkommunikation oder Künstliche Intelligenz – liefern Dienstleistungen, von denen Staaten zunehmend abhängig sind. Raketenstarts oder militärische Kommunikation werden so zu Leistungen privater Unternehmen. Die Autoren sprechen deshalb von „Souveränität als Service“: Staaten beziehen zentrale staatliche Funktionen von Technologieunternehmen.

Staaten sollen abhängig von Unternehmen und ihren Monopolen werden

Ein weiterer Bestandteil des Muskismus ist laut den Autoren eine Vorstellung von wirtschaftlicher Autonomie. Musk setzt in seinen Unternehmen auf Produktionsketten, die möglichst unabhängig von globalen Lieferstrukturen funktionieren. Diese Strategie entstand bereits zu Zeiten intensiver Globalisierung, passt jedoch besonders zu einer Welt zunehmender geopolitischer Konflikte und wirtschaftlicher Block-Bildung.

Während Unternehmen so größere Unabhängigkeit erreichen sollen, wächst zugleich die Abhängigkeit von Staaten und Gesellschaften gegenüber einzelnen Technologieanbietern. Die Macht verschiebt sich in Richtung privater Akteure, die diese Infrastruktur kontrollieren.

Muskismus will konservative Wende, in der man soziale Hierarchie verfestigt statt auflöst

Neben diesem wirtschaftlichen Modell beschreiben Slobodian und Tarnoff auch eine gesellschaftliche Vision, die Musk und andere umsetzen wollen. Die Autoren nennen sie „Cyborg-Konservatismus“. Was meinen sie damit? Musk setzt auf Technologien, die eine direkte Verbindung zwischen Menschen und digitalen Systemen herstellen sollen. Ihm und anderen „Tech-Bros“ schwebt vor, dass Mensch und Maschine eins werden – etwa über Gehirn-Computer-Schnittstellen oder permanente Online-Vernetzung.

Diese Zukunftsvorstellung geht aber mit einer autoritären und konservativen gesellschaftlichen Ordnung einher. Technologie soll bestehende Hierarchien und Ungleichheit verfestigen statt sie aufzubrechen.

Während der Fordismus auf sozialen Ausgleich und Stabilität gezielt hat, sehen Slobodian und Tarnoff im Muskismus ein Modell, dass gesellschaftlicher Spannungen verschärft. Das System fußt auf Wettbewerb, Abgrenzung und politischer Polarisierung.

Ben Tarnoff und Quinn Slobodian. (Foto: Kontrast.at)
Ben Tarnoff und Quinn Slobodian zeigen in ihrem Buch „Muskismus“, wie Elon Musk uns und ganze Staaten von ihm abhängig machen will. (Foto: Kontrast.at)

Was Musk nachts nicht ruhig schlafen lässt: alles, was „woke“ ist

Eben weil er diese Hierarchien festschreiben will, wettert Musk auch gegen alles, das er als „woke“ bezeichnet. Er warnt davor, dass man sich mit dem „woke mind virus“ infiziert. Das mit dem Virus meint er durchaus wörtlich: Wenn Menschen als Cyborgs ständig mit dem Internet verbunden sind, könnten ihre Gehirne für solche Einflüsse – also Kritik an Ungleichheit, Forderungen nach Gleichberechtigung etc. –  anfällig werden.

Bewegungen wie Black Lives Matter oder #MeToo wären ohne das Internet kaum denkbar gewesen. Solche Online-Bewegungen und Erzählungen findet Musk gefährlich, weil sie genau die authoritäre Ordnung bedrohen, die er so vehement einzementieren will.

Unter diesem Gesichtspunkt kann man auch erklären, warum Musk unbedingt Twitter (jetzt X.com) kaufen wollte: Er will definieren, was wo gesagt und diskutiert wird – und wer Sprechverbot bekommt. Mit X, Grok und Grokipedia will er sicherstellen, dass er genug „richtige“, also rechts denkende „Cyborgs“ hervorbringen kann.

Der Mensch soll ein Cyborg mit Konkurrenzdenken werden

Ungleichheit ist für Musk gut und naturgegeben. Empathie gilt als Schwäche. Menschen sollen in ständiger Konkurrenz zueinander stehen – nur so würde Innovation passieren und würden sich die vermeintlich klügsten und stärksten durchsetzen.

Karitative Arbeit, Chancenförderung, Gleichstellung, Nachhaltigkeit – das alles hat in der Welt, die Elon Musk bauen will, keinen Platz. Soziale Bewegungen, die durch digitale Netzwerke entstehen, betrachtet Musk als Bedrohung für traditionelle Machtstrukturen.

Musk will höhere Geburtenrate – aber nur für die „richtigen“ Menschen

In der Gesellschaftsordnung, die Musk vorschwebt, soll es auch keine Einwanderung mehr geben, wie wir sie kennen. Arbeiten, die heute im unteren und mittleren Arbeiter- und Angestelltenbereich verrichtet werden, will Musk an Maschinen auslagern. Hierfür braucht es in seiner Logik auch keine Menschen mehr. Weder „von Außen“ wie „von Innen“.

Geht es nach Musk, dreht sich ohnehin auch die ganze Bevölkerungspolitik nur noch um die Elite der Gesellschaft, die – in seinem rassistischen Denken – vor allem eine Weiße Elite ist. Die soll auch mehr Kinder bekommen (müssen). Für alle anderen ist kein Platz, um sie soll sich die Politik auch nicht kümmern.

Tarnoff und Slobodian betonen aber, dass all diese Fantasien und Entwicklungen nicht zwangsläufig so umgesetzt werden müssen. Wir haben die beiden Autoren gefragt, was aus ihrer Sicht in den nächsten Jahren entscheidend ist, damit die düstere Vision für unsere Welt nicht zur Realität wird.

Das Interview mit Ben Tarnoff und Quinn Slobodian über Elon Musk

Kontrast: In Ihrem Buch tauchen Sie in die Welt des Tech-Milliardärs Elon Musk ein. Sie erklären seine Zukunftsvisionen und die Gefahren, die von ihm ausgehen. Was ist das denn für eine Welt, die Elon Musk schaffen will?

Ben Tarnoff: Unser Ansatz bei Musk ist, ihn weniger als Individuum zu betrachten, sondern eher als einen Avatar für eine Weltanschauung, die wir Muskismus nennen. Das Herzstück dieser Weltanschauung ist das Versprechen von Souveränität durch Technologie.

Was Musk verspricht, ist, dass sich in einer zunehmend instabilen Welt sowohl Individuen als auch Nationalstaaten in ihrer Eigenständigkeit stärken können, indem sie sich ihm und seinen Unternehmen bzw. seinen Services anschließen. Aber was das bewirkt, ist, dass Staaten dadurch abhängig von Musk werden.

Ich denke, im europäischen Kontext ist das besonders deutlich geworden, etwa in seiner Kontrolle über Starlink, das im Ukraine-Konflikt eine so entscheidende Rolle gespielt hat.

Quinn Slobodian: Musk denkt sozusagen von der Zukunft her rückwärts. Er handelt auf Grundlage des Versprechens, dass es in zehn Jahren 100 Milliarden humanoide Roboter geben wird, die auf der Erde herumlaufen. Und dass es 1 Million Satelliten in der Erdumlaufbahn geben wird, die ihm ein vollständiges Monopol über Mobilfunkdienste und das Internet auf der Erdoberfläche verschaffen. Seine Plattform X.com wiederum soll eine Art ideologisches Sprachrohr für das Wieder-Erstarken eines weit rechts stehenden Internationalismus sein.

Das ist die Welt, die er aufzubauen versucht.

Ben Tarnoff und Quinn Slobodian. (Foto: Kontrast.at)
Ben Tarnoff und Quinn Slobodian: Musk denkt Gesellschaft wie er Software denkt: Menschen als Systemfehler, als Viren – die er entfernen will. (Foto: Kontrast.at)

X.com als Machtinstrument: Wie Musk unser Denken nach rechts verschieben will

Kontrast: Sie haben X.com als Beispiel für Musks Macht über unsere Kommunikation erwähnt. Ist es angemessen zu sagen, dass er als einzelne Person kontrollieren will, was man online sagen und denken darf?

Ben Tarnoff: Nun, wenn man sich  die Umwälzung von Twitter zu X seit 2022 ansieht – also seit dem Zeitpunkt, als er die Social-Media-Plattform übernommen hat –, dann ist das ziemlich dramatisch. Es gibt eine Menge Forschung, die ganz konkret zeigt, wie er die Inhalte auf der Plattform nach rechts verschoben hat. Er hat seine eigenen Beiträge algorithmisch verstärkt. Wenn Sie heute X.com nutzen, werden Sie feststellen, dass Ihnen seine Tweets regelrecht aufgezwungen werden.

Aber er hat auch eine Gemeinschaft von Verbündeten, Antwortschreibern und Vertrauten kultiviert, die er ebenfalls algorithmisch verstärkt.

Zunehmend hat er die Plattform also in ein Megafon für seine eigenen politischen Ansichten verwandelt. Infolgedessen haben viele die Plattform verlassen. Deshalb ist sie ideologisch, denke ich, zu einem viel monolithischeren Ort geworden.

Von Grok bis „Remigration“: KI-verstärkte Plattformmacht

Quinn Slobodian: Seit der Gründung von xAI, also seiner KI-Firma, die er auf die Plattform X.com aufgesetzt hat, hat er ein Tool namens Grok entwickelt. Es ist ein Chatbot, dem man Fragen stellen kann und der Antworten gibt.

Beim Aufbau dieses Chatbots hat Musk ihn „trainiert“ und bestimmte Prinzipien in das Programm eingebaut, die in seinen Augen rationalere Antworten hervorbringen. Tatsächlich entstand dadurch aber eine verzerrte rechte Sicht der Welt. Auf alles, von den Black-Lives-Matter-Protesten bis hin zum angeblichen weißen Genozid, von dem derzeit in Bezug auf Südafrika die Rede ist.

Musk übernimmt also nicht nur auf in altmodischer Weise die Kontrolle über die Social-Media-Plattform, sondern versucht auch, das Produzieren und Verbreiten neuer Inhalte durch generative KI zu automatisieren.

Aber ich denke, es lohnt sich, bei der Frage nach Zensur kurz innezuhalten. Denn das war eine unserer Ausgangsfragen für das Buch: Wie kontrolliert ein milliardenschwerer Mogul in einer Ära des digitalen Kapitalismus die öffentliche Meinung? Es ist tatsächlich nicht ganz dasselbe Modell wie im frühen 20. Jahrhundert.

Denken Sie an an den Film Citizen Kane: ein riesiges Bild von sich selbst, er steht auf einer Bühne, spricht seine Botschaft in die Zeitungen hinein, die sie dann in einem Einwegkanal direkt vor die Augen und an die Haustüren der Menschen liefern.

Donald Trump und Elon Musk während einer Pressekonferenz zur DOGE-Aktivität im Weißen Haus. (Official White House Photo by Daniel Torok)

Musk hat das Medium als digital native betreten. Er verschmolz mit dem Medium. Er fand heraus, welche Memes funktionierten und welche nicht. Und er ließ sich in gewisser Weise sogar auf seltsame Art von diesem Medium formen.

Das kann man zum Beispiel an seiner Beziehung zur rechtsextremen Aktivistin Naomi Seibt sehen, einer AfD-Influencerin. Musk wusste nichts über Deutschland, und um mehr darüber zu erfahren, ließ er sich von Seibt im Grunde ein ganzes Set rechtsextremer Talking Points einflüstern: über den Einfluss von Muslimen auf die Ordnung in Deutschland, über die Probleme der Einwanderung, den Mangel an demokratischer Freiheit usw. Und dann trug Musk diese Positionen nach außen weiter und wurde so zu einer Art großem Verstärker für Begriffe wie „Remigration“ als zentrale Forderung.

Musks Kampf gegen den „woke mind-Virus“

Kontrast: Sie haben rechte Politik erwähnt. Beim Lesen Ihres Buches könnte man schlussfolgern, dass KI ein Mittel zum Zweck ist, um autoritäre Politik durchzusetzen. Wie kommt es, dass KI und radikal rechte Politik Hand in Hand zu gehen scheinen?

Ben Tarnoff: Nun, wenn wir zu seiner Übernahme und Umgestaltung von Twitter zurückkehren, dann ist einer der Gründe, warum Musk dieses Projekt in Angriff nimmt, dass er das soziale Netzwerk von dem säubern will, was er „Wokeness“ nennt, und insbesondere von dem sogenannten „woke mind-Virus“.

Musk glaubt, dass soziale Medien im Allgemeinen, aber Twitter im Besonderen, von einer Art geistiger Krankheit „infiziert“ worden sind, die er mit den Ansichten der Linken verbindet. Und um das soziale Netzwerk von diesen Verunreinigungen zu säubern, muss er die Kontrolle darüber übernehmen und es auf seine bevorzugte rechte Politik hin neu konstruieren.

Grokipedia und die politische Umprogrammierung von KI

Als Musk 2023 seine KI-Firma xAI gründet und beginnt, Grok auf die von Quinn beschriebene Weise in X.com einzubinden, versteht er das als eine Fortsetzung seines Feldzugs gegen das „woke mind-Virus“. Weil nach seiner Ansicht Unternehmen wie OpenAI, Google und Anthropic „woke“ Chatbots produzieren. Musk glaubt, deren KI-Modelle würden von einem Trainingsdatensatz beeinflusst, der aus übermäßig progressiven Internetquellen wie Wikipedia stammen, denen er zutiefst misstraut.

Und deshalb muss er, um KI so umzubauen, dass sie zu seiner eigenen politischen Sichtweise passt und seine Ideologie verbreitet, sie nicht nur durch die Kontrolle über KI-Modelle wie Grok neu formatieren, sondern auch durch ein Projekt namens Grokipedia, eine rechte Alternative zu Wikipedia ist.

Und was ist an Grokipedia interessant? Wikipedia wird bekanntlich von menschlichen Redakteur:innen verwaltet. Grokipedia wird von Grok erstellt und bearbeitet. Und Grok überprüft die Einträge in Grokipedia fortlaufend, um sie weiter zu bearbeiten. Die Funktion von Grokipedia ist: Man kann unabhängig darauf zugreifen, aber es bildet auch ganz entscheidend eine Wissensbasis für Grok.

Wenn Sie also auf X.com eine Frage stellen, entweder direkt dem Chatbot oder in einem Antwort-Thread, greift Grok bei seiner Antwort auf Grokipedia zurück.

Wenn Sie also fragen: „Was war Black Lives Matter?“ oder „Ist weißer Genozid real?“, dann wird Grokipedia als Wissensbasis verwendet und so weiter. Darüber hinaus soll Grokipedia dabei helfen, die Trainingsdaten für die nächste Iteration des KI-Modells zu formen.

Man muss Musks Motive zunehmend als das sehen, was sie sind. Er will menschliches Denken und Verhalten beeinflussen.

Warum KI-Konzerne autoritäre Staaten brauchen

Quinn Slobodian: Dahingehend müssen wir uns auch die politische Ökonomie der Vereinigten Staaten ansehen. diese ganzen Large-Language-Models generativer KI beruht auf der sogenannten Scaling-Doktrin. Das bedeutet, dass man immer weiter wachsen muss: also auch die Rechenkapazität, die Größe der Datenmengen, mit denen sie gefüttert wird.

Um denn KI-Boom am Laufen zu halten müssen unzählige neue Rechenzentren gebaut werden. (Quelle: Unsplash)

Fast zwangsläufig führt das zu einer besonders engen Beziehung zur Regierung, zum Staat.

Es wäre schwer, die Art von Dingen zu tun, die sie tun wollen, wenn der Staat nicht entgegenkommend wäre oder ihnen feindlich gegenüberstünde.

Im Fall der Vereinigten Staaten begünstigt das gewissermaßen Autoritarismus, weil man sich an eine Autorität ketten muss, die bereit ist, öffentliche Unzufriedenheit über den Ausbau von Rechenzentren oder öffentliche Skepsis gegenüber den Auswirkungen von KI auf das alltägliche Leben oder die eigenen Arbeitsplätze einfach plattzuwalzen. Eine Art antidemokratische Politik ist notwendig, um diesen kolossalen Ausbau zu verwirklichen.

In den USA schiebt die Trump-Regierung das beiseite, was man normalerweise als demokratisch Kontrolle ansehen würde, die eine derart schnelle Kapitalmobilisierung in eine letztlich ungetestete Technologie normalerweise verlangsamen würden.

Silicon Valley, Trump und die gemeinsame Machtagenda

Kontrast: Was hat die Tech-Elite, darunter Elon Musk oder Peter Thiel  – mit der extremen Rechten ideologisch gemeinsam?

Ben Tarnoff: Was wir in dieser Trump-Regierung gesehen haben, ist wirklich die beispiellose Rolle des Silicon Valley in der Regierung.

Es gab natürlich schon immer eine Beziehung zwischen der Branche und der Regierung. Das Weiße Haus unter Obama hatte bekanntlich eine enge Beziehung zu Google. Es geht also nicht darum zu sagen, Silicon Valley und Washington seien früher völlig getrennt gewesen. Aber das Ausmaß der Integration, das wir in dieser Regierung sehen, ist meines Erachtens beispiellos.

Und zum Teil geht es um gemeinsame materielle Interessen. KI ist das ordnende Gebot der Branche, insbesondere die Notwendigkeit, Rechenzentrumskapazitäten auszubauen und im Gegenzug Energiequellen zu erschließen, um diesen Ausbau zu tragen.

Das erfordert ein ganz anderes Verhältnis zum Staat als etwa in der Ära der Consumer-Tech-Unternehmen und der sozialen Medien.

Und die Trump-Regierung hat KI vorbehaltlos als nationale Priorität aufgegriffen und der Branche etwa dabei geholfen, den Bau von Rechenzentren zu beschleunigen – indem Umweltprüfungen zurückgenommen wurden, indem Bundesland für Rechenzentren zur Verfügung gestellt wurde, indem Vermittlungsdeals rund um die Energieversorgung versprochen wurden und so weiter.

Aber wenn wir über Weltanschauung und Ideologie sprechen, dann gibt es insbesondere bei bestimmten Figuren in der Führungsschicht des Silicon Valley sehr klare Berührungspunkte mit der trumpistischen Weltanschauung.

Ben Tarnoff
Ben Tarnoff (Foto: Kontrast.at)
Ben Tarnoff (Foto: Kontrast.at)

Ben Tarnoff, geboren 1985, arbeitet als Autor und für Technologieunternehmen. Unter anderem erschienen von ihm Internet for the People (2022) und Voices from the Valley: Tech Workers Talk About What They Do – And How They Do It (2020). Tarnoff lebt in Massachusetts und schreibt regelmäßig für die New York Review of Books.

Quinn Slobodian
Quinn Slobodian (Foto: Kontrast.at)
Quinn Slobodian (Foto: Kontrast.at)

Quinn Slobodian, geboren 1978, ist Professor für Internationale Geschichte an der Boston University. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag von ihm Globalisten. Das Ende der Imperien und der Aufstieg des Neoliberalismus (2019) und Kapitalismus ohne Demokratie. Wie Marktradikale die Welt in Mikronationen, Privatstädte und Steueroasen zerlegen wollen (2023)

Musk, Thiel und die extreme Rechte: Technik als Instrument der Ausgrenzung

Und im Fall Musk sehen wir eine besonders starke Übereinstimmung bei anti-migrantischer Rhetorik. Er findet, dass es Menschen gibt, die aus dem politischen Gemeinwesen entfernt werden müssten.

Das Mittel dafür ist laut Musk Hochtechnologie. Also, dass Technologie vom Staat eingesetzt werden kann, um die Nation gegen ihre Feinde zu verteidigen – sowohl äußere als auch innere – und dass nebenbei Firmen wie die von Musk, aber auch andere Firmen wie Palantir von Peter Thiel, dem Staat Dienstleistungen für die Ausübung dieser Funktionen bereitstellen.

Quinn Slobodian: Aber ich denke, es lohnt sich auch, jemanden wie Musk von jemandem wie Mark Zuckerberg zu unterscheiden. Wir wollen nicht alle im Silicon Valley über denselben Kamm schären.

An Musk gibt es etwas Eigenes, das seiner Zeit in gewisser Weise voraus war. Er hat einige politische Tendenzen der jüngeren Jahre gewissermaßen vorweggenommen. Während Apple ein iPhone entwarf, das in Kalifornien gestaltet, aber in China zusammengebaut wurde, oder während Mark Zuckerberg mit aller Kraft versuchte, Facebook nach China zu bringen und sein Medium möglichst weit zu globalisieren, dachte Musk bereits in nationaleren und engeren Kategorien.

Musk versuchte herauszufinden, wie er bei der Produktion von Autos und Raketen weniger abhängig von globalen Lieferketten sein kann. Und er verkaufte dieses wirtschaftlich stärker abgeschottete Modell sogar erfolgreich an China und an Deutschland – als eine Möglichkeit, sich gegen globale Abhängigkeit zu wappnen.

So gibt es in jedem dieser Länder eine Gigafactory, verbunden mit der Idee, dass wir tatsächlich mehr Autonomie haben sollten, mehr Unabhängigkeit durch erneuerbare Energien statt der Abhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe. Er hatte also bereits einen gewissermaßen re-nationalisierenden Rahmen, während andere Tech-Führer noch globaler dachten.

Digitaler Nativismus: Wenn Migranten als „Viren“ gedacht werden

Was die Einwanderungsfrage betrifft, so möchten wir wirklich betonen, dass Musks Denken das ist, was wir einen digitalen Nativismus nennen.

Er denkt vom Internet aus in die Welt hinein. Er betrachtet Migrant:innen im Grunde als verkörperte Computerviren. Wenn man also die Leitmetapher des Software-Ingenieurs hat, dann denkt man über ein Netzwerk als etwas nach, das von Eindringlingen gereinigt werden muss, das Schwachstellen hat, die eingedämmt werden müssen.

Migrant:innen sieht er im Grunde als Computerviren, die lokalisiert und entfernt werden müssen.

Vom Fordismus zum Muskismus: Sozialer Frieden gegen sozialen Krieg

Kontrast: Abgesehen von Elon Musks persönlich radikalen und sehr rechten Ansichten haben die Produkte, für die er steht, ja auch Unterstützer:innen unter gewöhnlichen Menschen – zum Beispiel Elektroautos. Sie sind leise, sie sind sicher, sie stoßen keine Abgase aus. Und Starlink bietet in ländlichen Gebieten ebenfalls bezahlbares und stabiles Internet. Die Gesellschaft kann Fortschritt wie Roboter oder KI ja nicht einfach ablehnen. Aber Sie sprechen in Ihrem Buch auch über Fordismus im 20. Jahrhundert. Dort hat man aber Regeln geschaffen – zum Beispiel wurden Arbeitnehmerrechte etabliert, Gewerkschaften wurden stärker. Was ist das Äquivalent im 21. Jahrhundert, wenn es um Musk geht?

Ben Tarnoff: Nun, ich denke, es lohnt sich, bei dem Vergleich mit dem Fordismus einen Moment zu verweilen, denn Fordismus ist zum Teil ein Kompromiss, der darauf angelegt war, sozialen Frieden zu sichern, und auf eine Phase sehr intensiver Klassenkämpfe folgt.

Muskismus hingegen entsteht bezeichnenderweise in einem Moment mit einem viel geringeren Maß an sozialer Mobilisierung – nach dem Niedergang der Arbeiterbewegung und dem Niedergang linker Parteien über Jahrzehnte hinweg in weiten Teilen der Welt.

Eine unserer Überlegungen war daher: Fordismus war ein System, das sozialen Frieden versprach. Muskismus verspricht sozialen Krieg. Das ist tatsächlich eine viel düsterere und destruktivere Sicht darauf, wie Gesellschaft organisiert werden soll.

Aber noch einmal: Wir sind daran interessiert, ihn symptomatisch zu betrachten, als jemanden, der auf Strömungen in der Gesellschaft und in der politischen Ökonomie reagiert, sie aufnimmt, neu mischt und radikalisiert.

Was also die Frage angeht, wie man Nischen des Widerstands oder Gegenmobilisierung finden könnte, so nähere ich mich dem unter anderem über diesen Impuls zur Re-Nationalisierung.

Eine seiner Stärken, durch die sich der Muskismus verankern konnte, besteht darin, dass er besonders gut auf die neue Politik der Globalisierung abgestimmt ist, in der Länder mehr denn je darauf aus sind, ihre Abhängigkeit von globaler Integration zu verringern, ihre Grenzen zu verhärten, ihre industrielle Basis abzusichern oder zu re-nationalisieren und so weiter.

Widerstand gegen Muskismus: Solidarität statt Re-Nationalisierung

Und wohin mich diese Logik führt, ist, dass das Gegenmittel dazu eigentlich ein erneuter Nachdruck auf Internationalismus ist – auf eine Welt, die tatsächlich hochgradig integriert ist. Nicht integriert nach dem Modell der marktförmigen Globalisierung der neoliberalen Ära, sondern integriert entlang von Prinzipien der Solidarität.

Und wir haben das kürzlich in Minneapolis in den Vereinigten Staaten gesehen, wo Gemeinschaften auf die Straße gingen, um ihre Nachbar:innen zu schützen, wo Solidarität über viele Unterschiedslinien hinweg aufgebaut und in eine sehr wirksame politische Organisierung kanalisiert wurde, die es tatsächlich geschafft hat, das Eindringen von Bundesbeamten zurückzudrängen.

Musks Verwundbarkeit: Konkurrenz, Krise und Größenversprechen

Quinn Slobodian: Und ich denke, es ist gut, sich daran zu erinnern, dass Musk auch verwundbarer ist, als er erscheinen mag. Er weiß selbst, dass sein gesamtes Vermögen an den Erfolg einer kleinen Zahl von Unternehmen gebunden ist, die er besitzt.

Er ist kein diversifizierter Mann. Ein Teil der Hyperaktivität von Leuten wie ihm und anderen Menschen im Silicon Valley könnte als Zeichen von Dringlichkeit interpretiert werden, weil sie wissen, dass ihre Pläne durchkreuzt werden können.

Ganz klassisch könnte das in den Vereinigten Staaten durch die nächsten Zwischenwahlen geschehen, die eine Art Referendum darüber sein könnten, ob die Menschen bereit sind, die Geschäftspläne einer kleinen Zahl sehr reicher Leute mitzutragen, während ihre eigenen Zukunftsaussichten düster sind.

Aber auch wenn man Musks Imperium auseinanderlegt, sieht man, dass es in jedem seiner Bereiche mit sehr ernsthafter Konkurrenz konfrontiert ist.

Wir wissen, dass die Tesla-Verkäufe im vergangenen Jahr um 30 Prozent eingebrochen sind. In der EU gehen sie zurück, weltweit ebenfalls. BYD verkauft inzwischen in der EU mehr Autos als Musk.

Muskismus
Seit dem vermeintlichen Hitlergruß Musks und seine offene Unterstützung für die AfD sind die Verkaufszahlen von Tesla in Deutschland eingebrochen. (Quelle: Unsplash)

Die Gigafactory, die in China aufgebaut wurde, bestückte Teslas mit Lithium-Ionen-Batterien von CATL. CATL, ein chinesisches Unternehmen, ist mittlerweile der größte Batteriehersteller der Welt und hat Tesla in einer Nische, die Tesla zuvor innehatte, längst weit hinter sich gelassen.

Ja, die EU und andere Regionen sind noch immer auf SpaceX angewiesen, wenn es darum geht, Dinge wie Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen. Aber inzwischen gibt es Start-ups, die die von ihm entwickelte Technologie nutzen, um ähnlich günstig wiederverwendbare Startsysteme bereitzustellen – mit sehr gut gebauten, effektiven Satelliten.

Er hat also viele Verwundbarkeiten, die er dadurch zu kompensieren versucht, dass er überschießend verspricht, was als Nächstes kommt. Gegenüber Investor:innen, die nach den sinkenden Tesla-Verkäufen fragen, sagt er dann: „Aber jetzt baue ich Roboter.“

Zu jenen, die sagen: „Aber was ist mit der Konkurrenz beim Satellitenstart?“, sagt er: „Jetzt werde ich Mobilfunkdienste für jeden einzelnen Menschen auf der Erde bereitstellen. Ich werde Rechenzentren im Weltraum errichten.“ Jede einzelne dieser Behauptungen kann für sich genommen infrage gestellt werden.

Ich denke, eine der Tugenden seines skandalösen Verhaltens besteht darin, dass er die Menschen dazu zwingt, die Folgen einer so großen Abhängigkeit von einer kleinen Zahl von Personen zu erkennen. Und damit zu beginnen, nach Alternativen zu suchen und sich hoffentlich wirklich endlich von der Musk-Maschine abzukoppeln.

Wie abhängig Europa wirklich von Musk und Silicon Valley ist

Kontrast: Wenn Sie sich ansehen, wie Europa und die Europäische Union aus Ihrer Perspektive dastehen: Würden Sie sagen, dass die europäischen Regulierungen und Bemühungen derzeit ausreichen? Wohin sollten Investitionen gehen, um jetzt unabhängiger von Musk zu werden?

Ben Tarnoff: Nun, ich denke tatsächlich, dass europäische Entscheidungsträger:innen darüber nachdenken und für diese Frage sensibilisiert sind. Es gibt eine erneute Aufmerksamkeit für die Frage, wie man sogenannte digitale Souveränität erreicht.

Schwierig ist, dass diese Abhängigkeit von Technologieunternehmen aus dem Silicon Valley über Jahrzehnte gewachsen ist.

Digitale Souveränität als Jahrhundertaufgabe Europas

Wir sprechen nicht nur über Musk, wir sprechen über Google. Wir sprechen über Facebook. Wir sprechen über den Technologiesektor insgesamt, der – wenn man etwa an die alltäglichen Funktionen einer europäischen Regierung denkt – mit seinen Softwarediensten absolut integraler Bestandteil der Bereitstellung alltäglicher staatlicher Leistungen ist.

Es ist also, denke ich, nicht ganz so einfach, die Unternehmen zu identifizieren, die Musk gehören, und dann zu überlegen: „Okay, wie finden wir eine andere Möglichkeit, Satelliten ins All zu bringen?“

Es geht in Wahrheit um den gesamten Umfang unseres digitalen Lebens, der im Verlauf der letzten zwei bis drei Jahrzehnte entstanden ist. Und das ist, ohne unerquicklich oder pessimistisch klingen zu wollen, denke ich, ein sehr viel ambitionierteres Projekt, als einfach nur mehr eigene Satelliten in die niedrige Erdumlaufbahn zu bringen.

Quinn Slobodian: Hoffentlich kann genau diese Art von Ehrgeiz europäische Entscheidungsträger:innen und europäische soziale Bewegungen motivieren. Denn ich denke, unter der zweiten Trump-Regierung ist immer deutlicher geworden: Es geht um existenzielle Fragen. Es ist nicht einfach nur eine Unannehmlichkeit. Es könnte sehr wohl um Leben und Tod gehen.

Es braucht also Investitionen. Es braucht die Bündelung politischen Willens. Aber es wird Zeit brauchen. Es ist keine Lösung über Nacht, sich von diesen Infrastrukturen abzukoppeln.

Und es gibt vermutlich Anzeichen dafür, dass Musk seine Hand überreizt. Ich meine, die Entscheidung Anfang dieses Jahres, die Nutzung von Grok zu steigern, indem man ihm erlaubte, nicht einvernehmliche sexualisierte Bilder zu produzieren, war für manche europäischen Regierungen, denke ich, das Überschreiten einer roten Linie.

Das ist einer der Gründe, warum die Büros in Paris dort von der Generalstaatsanwaltschaft durchsucht wurden. Das ist einer der Gründe, warum das Vereinigte Königreich seine Ermittlungen wieder aufnimmt und Spanien ebenfalls wieder Ermittlungen aufnimmt – und diese Orte damit zu Zielen von Musks Wut werden.

Wenn ihn etwas wütend macht, wenn er sich Zeit aus seinem Tag nimmt, um Beleidigungen gegen Pedro Sánchez in Spanien abzuschießen, dann wohl deshalb, weil man dort etwas von den Schwachstellen und Verwundbarkeiten seines Profitmodells erkannt hat.

Parlament Das Thema "Elon Musk" im Parlament

Wöchentlicher Newsletter

Kostenlos anmelden und keinen wichtigen Artikel mehr verpassen. Jetzt auch auf WhatsApp!

JETZT ANMELDEN!

Prüfe deinen Posteingang oder Spam-Ordner, um dein Abonnement zu bestätigen.


Poste unterhalb dieses Artikels weitere Informationen zum Thema. Brauchbare Inhalte mit Quellenangabe können uns helfen, den Text qualitativ zu erweitern. Du kannst uns deine Kritik und Ergänzungen auch gern via Mail schicken.
In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Ergebnisse
  • TikTok 11%, 11%
    11% 11%
    1759 Stimmen - 11% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    1484 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    1442 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    1371 Stimme - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    1324 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 7%
    7% 7%
    1207 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    993 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    988 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    987 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    983 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 6%, 6%
    6% 6%
    918 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Bluesky 5%, 5%
    5% 5%
    899 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    785 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 4%
    4% 4%
    725 Stimmen - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    437 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    363 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 16665
Voters: 2290
4. Februar 2026
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
Ergebnisse
Tags: Ben TarnoffDonald TrumpElon MuskInterviewKIKünstliche IntelligenzmuskismusQuinn Slobodian
guest
Speichern Sie meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser-Cookie für meinen nächsten Kommentar.
Mehr zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung


Unangemessene Kommentare können hier gemeldet werden.
guest
Speichern Sie meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser-Cookie für meinen nächsten Kommentar.
Mehr zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung


Unangemessene Kommentare können hier gemeldet werden.
0 Comments
Neuste
Älteste Beste
Inline Feedbacks
View all comments

Good News

Arbeit & Freizeit

Programm gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel: Regierung investiert 40 Mio. € in Weiterbildung von Arbeitssuchenden

17. März 2026

Die Bundesregierung investiert 40 Millionen Euro, um Arbeitslose für Zukunftsjobs auszubilden. So bekommen Arbeitssuchende ein gutes Einkommen, Unternehmen bekommen die...

WeiterlesenDetails
Spanien investiert in erneuerbare Energie und profitiert von günstigem Strom. (Foto: Unsplash/ Alex Moliski; Wikipedia/Palácio do Planalto from Brasilia, Brasil, CC BY 2.0)

Spanien hat in Erneuerbare Energien investiert und profitiert jetzt von günstigen Strompreisen

12. März 2026
Shrinkflation (Foto: AI-Montage)

Aus für Mogelpackungen: Österreich beschließt Gesetz gegen Shrinkflation im Supermarkt

25. Februar 2026
Soziale Kontakte auf Rezept (Foto: Kateryna Hliznitsova/Unsplash+)

Soziale Kontakte auf Rezept: Pilotprojekt gegen Stress und Einsamkeit hilft Patient:innen und entlastet Hausärzt:innen

18. Februar 2026

Dossiers

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez (Foto: Unsplash+)
Arbeit & Freizeit

Niedrige Energiepreise, mehr Sicherheit für Frauen und klares Nein zum Krieg – So hat Regierungschef Sánchez Spanien vorangebracht

17. März 2026

Spanien hat europaweit eines der besten öffentlichen Gesundheitssysteme. In den vergangenen Jahren sind zudem die Stromrechnungen durch staatliche Preiseingriffe und...

WeiterlesenDetails

Einfach erklärt: Was Feministinnen wollen – warum auch Männer profitieren

6. März 2026
FPÖ Nationalratsabgeordnete

FPÖ-Abgeordnete im Nationalrat: von Burschenschaftern und Verschwörungsanhängerinnen

19. Februar 2026
Disney Schloss, Geld,

Diese 14 Firmen gehören zu den großen Steuertricksern in der EU

22. Januar 2026

Interviews

Muskismus - das Buch von Ben Tarnoff und Quinn Slobodian (Foto: Suhrkamp/Montage)
Digitales Leben & Web

Roboter, Satelliten, Meinungsmacht: Wie Elon Musk die digitale Ordnung nach rechts verschiebt

14. April 2026

Elon Musk ist mehr als ein exzentrischer Unternehmer. In ihrem Buch "Muskismus" beschreiben der Journalist Ben Tarnoff und der Historiker...

WeiterlesenDetails
„Krieg ist kein Naturgesetz“ – Friedensforscher Wintersteiner über Aufrüstung, Ungleichheit und Optimismus - Foto: Wintersteiner / CC BY-SA 4.0 & Unsplash

„Krieg ist kein Naturgesetz“ – Friedensforscher Wintersteiner über Aufrüstung, Ungleichheit und Optimismus

2. April 2026
peter magyar, Viktor Orbán

„Magyar verspricht Orban-Regime mit menschlichem Antlitz“, Politologe Schedler zur Wahl in Ungarn

1. April 2026
Jason Stanley über die USA unter Trump: Das ist Faschismus. (Foto: Jason Stanley/Wikipedia/CC0; Unsplash/getty images; bearbeitet)

„Das ist Faschismus“ – US-Philosoph Jason Stanley über den Zerfall der Demokratie unter Trump

24. März 2026

Weitere Artikel

FPÖ empfängt Viktor Orban im Parlament, im Bild Herbert Kickl, Walter Rosenkranz, Christian Hafenecker und Harald Vilimsky (Foto: APA Picturedesk, Photonews.at)
Europa

Lebensstandard gesunken, Korruption enorm: Orbán verliert die Wahl, die Kickl-FPÖ ihr Vorbild

13. April 2026
Viktor Orbán und Péter Magyar vor dem ungarischen Parlament. Fotocollage
Europa

Machtwechsel in Ungarn: Das plant Péter Magyar jetzt

12. April 2026
„Krieg ist kein Naturgesetz“ – Friedensforscher Wintersteiner über Aufrüstung, Ungleichheit und Optimismus - Foto: Wintersteiner / CC BY-SA 4.0 & Unsplash
Internationales

„Krieg ist kein Naturgesetz“ – Friedensforscher Wintersteiner über Aufrüstung, Ungleichheit und Optimismus

2. April 2026
peter magyar, Viktor Orbán
Internationales

„Magyar verspricht Orban-Regime mit menschlichem Antlitz“, Politologe Schedler zur Wahl in Ungarn

1. April 2026
Österreich will Social Media bis 14 verbieten (Foto: Unsplash/Montage)
Digitales Leben & Web

Österreich will Social Media für unter 14-Jährige verbieten

27. März 2026
Eva Maria Holzleitner (Foto:BKA Christopher Dunker)
Arbeit & Freizeit

Mit über 100 Vorhaben im Nationalen Aktionsplan will Österreichs Regierung Frauen vor Gewalt schützen

26. März 2026

Umfrage

In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Ergebnisse
  • TikTok 11%, 11%
    11% 11%
    1759 Stimmen - 11% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    1484 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    1442 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    1371 Stimme - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    1324 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 7%
    7% 7%
    1207 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    993 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    988 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    987 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    983 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 6%, 6%
    6% 6%
    918 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Bluesky 5%, 5%
    5% 5%
    899 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    785 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 4%
    4% 4%
    725 Stimmen - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    437 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    363 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 16665
Voters: 2290
4. Februar 2026
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
Ergebnisse

Populär

  • Viktor Orbán und Péter Magyar vor dem ungarischen Parlament. Fotocollage
    Machtwechsel in Ungarn: Das plant Péter Magyar jetzt
  • Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez (Foto: Unsplash+)
    Niedrige Energiepreise, mehr Sicherheit für Frauen und klares Nein zum Krieg - So hat Regierungschef Sánchez Spanien vorangebracht
  • peter magyar, Viktor Orbán
    „Magyar verspricht Orban-Regime mit menschlichem Antlitz“, Politologe Schedler zur Wahl in Ungarn
  • FPÖ empfängt Viktor Orban im Parlament, im Bild Herbert Kickl, Walter Rosenkranz, Christian Hafenecker und Harald Vilimsky (Foto: APA Picturedesk, Photonews.at)
    Lebensstandard gesunken, Korruption enorm: Orbán verliert die Wahl, die Kickl-FPÖ ihr Vorbild

Social Media

178kLikes
19.3kFollower
71.1kFollower
8.1kAbos
17.9kFollower
Tel 
WA 
GoogleNews
11.9kThread
.st0{fill:#1185FE;}
Bluesky 

Dossiers

Vermögen in Österreich
Vermögen in Österreich
Medien in Österreich
FPÖ-Einzelfälle
Feminismus

Download

JETZT DOWNLOADEN!

Podcast

Aktuelle Episode: Barbara Blaha über Feminismus und die "Funkenschwestern"

Nationalrat

  • Nationalratssitzung vom 25. und 26. März – So haben die Parteien abgestimmt!

Kolumnen

Klassenkampf von oben
  • Wenn Reiche Vereine gründen, um vor „Extremen“ zu warnen, aber nur ihre Eigeninteressen verfolgen
Kowall
  • „Wirkungsgrad“ verstehen: Wärmepumpe liefert dreimal so viel Wärme wie Gasheizung

Cartoons

  • Die Kickl-FPÖ leidet an Gender-Wahn

Zitate

Für viele Frauen ist Gewalt Teil ihrer täglichen Realität. So erlebt jede dritte Frau in Österreich im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt. Simone de Beauvoir war Philosophin und eine wichtige Denkerin der Frauenbewegung. Ihr Buch "Das andere Geschlecht" ist zu einem Standard-Werk des Feminismus geworden. Beauvoir hat gezeigt: Rollenbilder sind das Ergebnis von Macht- und Gewaltverhältnissen und nicht natürlich vorgegeben. Zitat: Niemand ist den Frauen gegenüber aggressiver oder herablassender als ein Mann, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist. Simone de Beauvoir
Für viele Frauen ist Gewalt Teil ihrer täglichen Realität. So erlebt jede dritte Frau in Österreich im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt. Simone de Beauvoir war Philosophin und eine wichtige Denkerin der Frauenbewegung. Ihr Buch "Das andere Geschlecht" ist zu einem Standard-Werk des Feminismus geworden. Beauvoir hat gezeigt: Rollenbilder sind das Ergebnis von Macht- und Gewaltverhältnissen und nicht natürlich vorgegeben. Zitat: Niemand ist den Frauen gegenüber aggressiver oder herablassender als ein Mann, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist. Simone de Beauvoir

Umfrage

In Österreich wird aktuell ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche diskutiert. Welche Plattformen sollten deiner Meinung nach umfasst sein?
Ergebnisse
  • TikTok 11%, 11%
    11% 11%
    1759 Stimmen - 11% aller Stimmen
  • Instagram/Threads 9%, 9%
    9% 9%
    1484 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • X (vormals Twitter) 9%, 9%
    9% 9%
    1442 Stimmen - 9% aller Stimmen
  • Snapchat 8%, 8%
    8% 8%
    1371 Stimme - 8% aller Stimmen
  • Facebook 8%, 8%
    8% 8%
    1324 Stimmen - 8% aller Stimmen
  • Telegram 7%, 7%
    7% 7%
    1207 Stimmen - 7% aller Stimmen
  • Reddit 6%, 6%
    6% 6%
    993 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • AI-Chatbots (ChatGPT/Grok/Claude etc.) 6%, 6%
    6% 6%
    988 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Roblox 6%, 6%
    6% 6%
    987 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Twitch 6%, 6%
    6% 6%
    983 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Discord 6%, 6%
    6% 6%
    918 Stimmen - 6% aller Stimmen
  • Bluesky 5%, 5%
    5% 5%
    899 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • YouTube 5%, 5%
    5% 5%
    785 Stimmen - 5% aller Stimmen
  • Pinterest 4%, 4%
    4% 4%
    725 Stimmen - 4% aller Stimmen
  • Weitere Messenger-Dienste (WhatsApp/Signal/iMessage etc.) 3%, 3%
    3% 3%
    437 Stimmen - 3% aller Stimmen
  • Es sollte kein Social Media Verbot geben 2%, 2%
    2% 2%
    363 Stimmen - 2% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 16665
Voters: 2290
4. Februar 2026
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
×
Von deiner IP-Adresse wurde bereits abgestimmt.
Ergebnisse

Populär

  • Viktor Orbán und Péter Magyar vor dem ungarischen Parlament. Fotocollage
    Machtwechsel in Ungarn: Das plant Péter Magyar jetzt
  • Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez (Foto: Unsplash+)
    Niedrige Energiepreise, mehr Sicherheit für Frauen und klares Nein zum Krieg - So hat Regierungschef Sánchez Spanien vorangebracht
  • peter magyar, Viktor Orbán
    „Magyar verspricht Orban-Regime mit menschlichem Antlitz“, Politologe Schedler zur Wahl in Ungarn
  • FPÖ empfängt Viktor Orban im Parlament, im Bild Herbert Kickl, Walter Rosenkranz, Christian Hafenecker und Harald Vilimsky (Foto: APA Picturedesk, Photonews.at)
    Lebensstandard gesunken, Korruption enorm: Orbán verliert die Wahl, die Kickl-FPÖ ihr Vorbild

Social Media

178kLikes
19.3kFollower
71.1kFollower
8.1kAbos
17.9kFollower
Tel 
WA 
GoogleNews
11.9kThread
.st0{fill:#1185FE;}
Bluesky 

Dossiers

Vermögen in Österreich
Vermögen in Österreich
Medien in Österreich
FPÖ-Einzelfälle
Feminismus

Download

JETZT DOWNLOADEN!

Podcast

Aktuelle Episode: Barbara Blaha über Feminismus und die "Funkenschwestern"

Nationalrat

  • Nationalratssitzung vom 25. und 26. März – So haben die Parteien abgestimmt!

Kolumnen

Klassenkampf von oben
  • Wenn Reiche Vereine gründen, um vor „Extremen“ zu warnen, aber nur ihre Eigeninteressen verfolgen
Kowall
  • „Wirkungsgrad“ verstehen: Wärmepumpe liefert dreimal so viel Wärme wie Gasheizung

Cartoons

  • Die Kickl-FPÖ leidet an Gender-Wahn

Zitate

Für viele Frauen ist Gewalt Teil ihrer täglichen Realität. So erlebt jede dritte Frau in Österreich im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt. Simone de Beauvoir war Philosophin und eine wichtige Denkerin der Frauenbewegung. Ihr Buch "Das andere Geschlecht" ist zu einem Standard-Werk des Feminismus geworden. Beauvoir hat gezeigt: Rollenbilder sind das Ergebnis von Macht- und Gewaltverhältnissen und nicht natürlich vorgegeben. Zitat: Niemand ist den Frauen gegenüber aggressiver oder herablassender als ein Mann, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist. Simone de Beauvoir
Für viele Frauen ist Gewalt Teil ihrer täglichen Realität. So erlebt jede dritte Frau in Österreich im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexualisierte Gewalt. Simone de Beauvoir war Philosophin und eine wichtige Denkerin der Frauenbewegung. Ihr Buch "Das andere Geschlecht" ist zu einem Standard-Werk des Feminismus geworden. Beauvoir hat gezeigt: Rollenbilder sind das Ergebnis von Macht- und Gewaltverhältnissen und nicht natürlich vorgegeben. Zitat: Niemand ist den Frauen gegenüber aggressiver oder herablassender als ein Mann, der seiner Männlichkeit nicht ganz sicher ist. Simone de Beauvoir

Aktuelle Instagram-Beiträge

Das sozialdemokratische Magazin Kontrast.at begleitet mit seinen Beiträgen die aktuelle Politik. Wir betrachten Gesellschaft, Staat und Wirtschaft von einem progressiven, emanzipatorischen Standpunkt aus. Kontrast wirft den Blick der sozialen Gerechtigkeit auf die Welt.

Impressum: SPÖ-Klub - 1017 Wien - Telefon: +43 1 40110-3393 - e-mail: redaktion@kontrast.at - Datenschutzerklärung

No Result
Alle Resultate anzeigen
  • Themen
    • Parlament aktuell
    • Teuerung
    • Arbeit & Freizeit
      • 4-Tage-Woche
    • Wohnen & Miete
    • Wirtschaft und Finanzen
      • Energie
    • Frauen & Gleichberechtigung
    • Medien
    • Umwelt & Klima
      • Landwirtschaft
      • Tierschutz
    • Verteilungsgerechtigkeit
    • Gesellschaft
      • Bildung & Wissenschaft
      • Digitales Leben & Web
      • Familie & Kinder
      • Kultur
      • Migration & Asyl
      • Realsatire
      • Sport
    • Gesundheit
    • Bundesländer
      • Burgenland
      • Kärnten
      • Niederösterreich
      • Oberösterreich
      • Salzburg
      • Steiermark
      • Tirol
      • Vorarlberg
      • Wien
    • Korruption & U-Ausschuss
      • ÖVP-Korruptions-U-Ausschuss
      • COFAG-U-Ausschuss
      • Ibiza-U-Ausschuss
      • BVT-U-Ausschuss
    • Umfragen
    • Internationales
      • Europa
    • Rechtsextremismus
    • Wissen
      • Geschichte
      • Bruno Kreisky
    • Good News
  • Interviews
  • Kolumnen
    • Erwin Steinhauer
    • Manfred Matzka
    • Gerd Millmann
    • Lichtenberger und Ranftler
    • Michael Mazohl
    • Leserstimmen
    • Gastbeiträge
    • Cartoons
  • Dossier
  • Video
  • Abo
    • Newsalert
    • Wöchentlicher Newsletter
    • WhatsApp
    • Telegram
    • Podcast
    • Die App
  • About

Impressum: SPÖ-Klub - 1017 Wien - Telefon: +43 1 40110-3393 - e-mail: redaktion@kontrast.at

 
Share via
  • WhatsApp
  • Bluesky
  • OpenAI iconChatGPT
  • Print
  • Comments
Share via
  • WhatsApp
  • Bluesky
  • OpenAI iconChatGPT
  • Print
  • Comments