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Milliarden für die Waldrettung: Brasilien investiert massiv in Regenwald-Schutz

Foto: Unsplash & instagram.com/lulaoficial

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Kathrin Glösel Kathrin Glösel
in Good News
Lesezeit:2 Minuten
21. November 2025
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Mit einer Milliardenzahlung in den Fonds zur Waldrettung (TTFF) investiert Brasilien massiv in den Schutz bedrohter Waldflächen und steigt vom Empfänger- zum Geberland auf. Deutschland hat nun zugesagt, innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung zu stellen. Auch Norwegen steuert 2,6 Milliarden, Indonesien etwa 800 Millionen Euro. Ziel ist, ein Fonds-Volumen von 125 Milliarden Dollar zu schaffen und mit den finanziellen Erträgen die weltweite Abholzung zu reduzieren.

Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva hat angekündigt, über eine Milliarde Euro in den internationalen Waldrettungsfonds Tropical Forest Forever Facility (TTFF) einzuzahlen. Mit dem Geld sollen tropische Wälder weltweit besser geschützt werden.

Der TTFF wurde 2023 gegründet, um langfristig finanzielle Mittel für den Erhalt der Regenwälder bereitzustellen. Die Idee: Das Kapital bleibt unangetastet, doch die Erträge aus der Veranlagung fließen direkt in Schutzprojekte. So sollen Länder, in denen Wälder besonders unter Abholzung oder wirtschaftlichem Druck leiden, unterstützt werden.

Brasilien investiert über eine Milliarde in Waldrettung und hofft, dass reiche Länder nachziehen

Mit seiner Zusage wechselt Brasilien von der Rolle des Hilfsempfängers in die des Mitfinanzierers. Für den Fonds bedeutet das nicht nur eine massive Aufstockung der verfügbaren Mittel. Es ist auch ein politisches Signal: Brasilien – das Land mit dem flächenmäßig größten Anteil am Amazonas – übernimmt federführend die Verantwortung, Regen- und Urwälder zu schützen.

Seit dem 1. Januar 2023 ist Luiz Inácio Lula da Silva Präsident Brasiliens, nachdem er dieses Amt bereits vom 1. Januar 2003 bis zum 1. Januar 2011 innehatte. (Foto: Facebook/Ricardo Stuckert)

Die positiven Effekte könnten weit über die unmittelbare Finanzspritze hinausgehen. Mit einem soliden Grundkapital lassen sich Waldschutzprojekte verlässlicher planen – wie etwa zur Stärkung indigener Gemeinschaften, zur Bekämpfung illegaler Abholzung oder für nachhaltiges Wirtschaften. Gleichzeitig kann Brasiliens Beitrag andere Länder motivieren, ihre eigenen finanziellen Zusagen einzuhalten oder auszubauen.

Deutschland hat nun zugesagt, innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung zu stellen. Norwegen hat schon angekündigt, über zehn Jahre umgerechnet 2,6 Milliarden Euro in den Fonds einzuzahlen. Indonesien steuert ebenfalls eine Milliarde bei.

Berichten zufolge gibt es auch positive Signale aus China, Großbritannien, Frankreich, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Lula da Silva hat in Brasilien die Regenwald-Abholzung stark zurückgedrängt

Der aktuelle Präsident Brasiliens, Lula da Silva, versprach bei seinem Amtsantritt, die Abholzungen des Regenwaldes in seinem Land zu stoppen. Und so wie es aussieht, gelingt das gut: Im Vergleich zu 2022 sank die Abholzung im November 2023 um 64 Prozent.

Lulas Ziel, die Waldrodung bis 2030 zu beenden, ist eine große Herausforderung. Denn die Abholzung hat unter seinem Vorgänger Jair Bolsonaro beängstigende Dimensionen angenommen.

Der Schutzplan – den Präsident Lula Anfang Juni 2023 veröffentlicht hat – sieht unter anderem die Beschlagnahmung der Hälfte aller illegal genutzten Flächen innerhalb von Schutzgebieten, sowie höhere Strafen für illegale Abholzung vor.

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Walter Engstler
Walter Engstler
3. Dezember 2025 22:42

Zu diesem Thema bitte die Doko „Verschollen, schmutzige Geschäfte mit dem Klimaschutz. Zu finden bei ARD

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aramo
aramo
24. November 2025 13:21

ja deshalb sollten mann Wien vom Wiener Wald zuwuchern lassen und es wäre allen geholfen

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka
Karl Stojka wurde 1931 in Wampersdorf in Niederösterreich geboren – als Sohn einer Lovara-Roma-Familie. Er wuchs reisend auf, lebte mit seiner Familie in Zelten und Wagen, bis das NS-Regime diese Lebensweise brutal beendete. 1943 wurde Stojka mit seiner Familie deportiert. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz, Buchenwald und Flossenbürg. Viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Nach dem Krieg kehrte er nach Wien zurück und versuchte, sich ein neues Leben aufzubauen – in einem Land, das die Verfolgung der Roma lange verdrängte. Erst Jahrzehnte später begann Stojka, über seine Erfahrungen zu sprechen. Er wurde zu einer wichtigen Stimme der Erinnerung: als Zeitzeuge, als Aktivist und als Künstler. In seinen Bildern verarbeitete er das Erlebte – eindringlich und farbgewaltig, oft schmerzhaft direkt. Gleichzeitig engagierte er sich für die Anerkennung der Roma und Sinti als Opfer des Nationalsozialismus in Österreich. Karl Stojka wurde so zu einer zentralen Figur der österreichischen Erinnerungskultur. Zitat: Nicht Hitler, Göring, Goebbels, Himmler und wie sie alle heißen, haben mich verschleppt und geschlagen. Nein, es war der Schuster, der Nachbar, der Milchmann. Sie haben eine Uniform bekommen, eine Binde und eine Haube - und dann waren sie die Herrenrasse. Karl Stojka

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