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Club of Rome: „Wir werden die Welt nicht retten, wenn nicht die reichsten zehn Prozent die Rechnung bezahlen“

Foto: NASA

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Kontrast Redaktion Kontrast Redaktion
in Umwelt & Klima
Lesezeit:2 Minuten
31. August 2022
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Der Club of Rome sieht das globale Wirtschaftssystem „am Scheideweg“. 50 Jahre nach der bahnbrechenden Studie „Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlichen die Wissenschafterinnen und Wissenschafter einen neuen Appell an die Politik: „Wir werden die Welt nicht retten, wenn nicht die reichsten zehn Prozent die Rechnung bezahlen“. Die Eliten müssen kräftig besteuert werden, um öffentliche Investitionen in eine soziale und ökologische Infrastruktur zu finanzieren. 

Der Club of Rome hat bereits 1972 die bahnbrechende Studie „Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlicht. Der Bericht warnte damals, dass die profit-und wachstumsgetriebene Wirtschaftsweise uns Mitte des 21. Jahrhunderts in die Katastrophe führen werde – Nahrungsmittel und Wohlstand würden schwinden. „Mehr oder weniger“ habe man richtig gelegen, sagte Co-Autor Johan Rockström am Dienstag bei der Präsentation der neuen Studie des Club of Rome. Er leitet das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

50 Jahre später veröffentlichen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler „Eine Erde für alle“. Die Hauptaussage lautet: Wir können die Kurve noch kriegen. Das Klima-Problem lässt sich lösen, wenn die soziale Ungleichheit verringert wird. Denn: „Innerhalb der nächsten 50 Jahre wird das derzeitige Wirtschaftssystem soziale Spannungen verstärken und den Wohlstand verringern.“

Das oberste zehn Prozent vereint die Hälfte aller Einkommen auf sich

Das führte Jorgen Randers, der schon an „Grenzen des Wachstums“ mitgearbeitet hat, zu der These: „Wir werden die Welt nicht retten, wenn nicht die reichsten zehn Prozent die Rechnung bezahlen“. Damit meinte er die obersten „zehn Prozent“ der Bevölkerung, die national und global die Hälfte aller Einkommen auf sich vereinen. Die Elite müsse jährlich zwei bis vier Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts bezahlen. Mit diesem Geld könnten die größten Probleme gelöst werden, so die AutorInnen.

Möglich wäre das durch Vermögens-, Konzern-, und Erbschaftsteuern, das Schließen aller Steueroasen und dem Kampf gegen Steuerbetrug. Ohne außergewöhnliche Maßnahmen zur Umverteilung des Reichtums in den nächsten 50 Jahren, so die Experten, würden Gesellschaften so dysfunktional, dass sie den Klimawandel nicht mehr abwenden könnten. Schaffen wir die Kurve nicht, müssen die kommenden Generationen in einer Welt leben, die viel weniger attraktiv und lebenswert sei.

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Denk mal nach
Denk mal nach
12. September 2022 22:09

Das wird dem Westen nicht so gut gefallen: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/384680/umfrage/verteilung-des-reichtums-auf-der-welt/

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saloo
saloo
31. August 2022 20:25

völlig richtig allen die über 4000 verdienen alles wegnehmen wie kommen den die dazu die von 1000 misi leben müssen. alles gehört dem Volk alle reichen enteignen

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Robert Bosch war ein erfolgreicher Unternehmer des 20. Jahrhunderts und ein Gegner des Nationalsozialismus. 1886 gründete er in einem Stuttgarter Hinterhaus eine Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik, die heutige Robert Bosch GmbH. Während der Zeit des Nationalsozialismus diente sein Unternehmen als geheime Anlaufstelle für den Widerstand gegen Hitler. Außerdem gilt Posch als Pionier der sozialen Marktwirtschaft und prägte die Automobil- und Elektroindustrie mit. Zitat: Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle. Robert Bosch

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Robert Bosch war ein erfolgreicher Unternehmer des 20. Jahrhunderts und ein Gegner des Nationalsozialismus. 1886 gründete er in einem Stuttgarter Hinterhaus eine Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik, die heutige Robert Bosch GmbH. Während der Zeit des Nationalsozialismus diente sein Unternehmen als geheime Anlaufstelle für den Widerstand gegen Hitler. Außerdem gilt Posch als Pionier der sozialen Marktwirtschaft und prägte die Automobil- und Elektroindustrie mit. Zitat: Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle. Robert Bosch

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