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„Das wird jeder Chef akzeptieren.“ Dein Chef auch?

„Das wird jeder Chef akzeptieren.“ Dein Chef auch?

Jakob Zerbes Jakob Zerbes
in Arbeit & Freizeit
Lesezeit:2 Minuten
11. Mai 2018
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„Dann werden Sie dem Chef sagen: Das geht bei mir nicht, ich habe Kinder zu versorgen, ich habe die Möglichkeit nicht. Das wird jeder Chef akzeptieren.“ Der Vizekanzler Strache gibt auf Puls4 einer besorgten Mutter gute Tipps, wie sie künftig mit ihrem Chef über eine 60-Stunden-Woche verhandeln soll. Dass viele Chefs das so nicht akzeptieren, sagen Betroffene nun im Netz. Und das Video ist längst viral.

Die Arbeitszeit soll in Zukunft nicht mehr mit den Sozialpartnern ausgemacht werden, sondern auf betrieblicher Ebene. Das bedeutet, dass die  60-Stunden-Woche und der 12-Stunden-Tag mit den Betriebsräten verhandelt werden soll. 8 von 10 Unternehmen haben aber keinen Betriebsrat – Mitarbeiter stehen dann ihrem Chef direkt gegenüber. Das 12-Stunden-Tage mehr Unfälle bedeuten, ungesund sind und weniger produktiv machen, ist bekannt. Dass man angeordnete Überstunden auch  nicht einfach so ablehnen kann, wissen die allermeisten Angestellten.

800x wird das Video in 24 Stunden geteilt:

Und es sammelt fleißig Kommentare:

Einfach beschämend, schon arrogant, wie sich Strache gegenüber den Fragestellern äußerte. Der Strache hat überhaup keine Ahnung, wie es im realen Leben ist, besonders für Frauen mit Kindern!

Dass wird jeder Chef akzeptieren und sie sofort gegen eine andere Mitarbeiterin austauschen, die 12 Stunden ohne Widerrede arbeitet! So schauts aus!

Dann wird in Zukunft niemand mehr Kinder kriegen. Dann geht sich das mit den Arbeitszeiten prima aus. Wann ist noch gleich die nächste Wahl?

Manche erzählen von ihren Erfahrungen:

Ich sagte meinem Chef ich schaffe in alter von 58 Jahren die vielen Überstunden nicht mehr. Er dann bist Du bei uns fehl am Platz such Dir etwas anderes.

— Andi Strohmayer (@lupus1101) May 10, 2018

 

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Robert
Robert
5. Juni 2018 11:49

Das hat der Herr Strache damals als Zahntechniker sicher auch seinem Chef gesagt!

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Spinky van der Berggasse
Spinky van der Berggasse
22. Mai 2018 23:31

Das ging nicht einmal im Einzelhandel vor 20 Jahren mit einem Kindergartenkind. Ist man nicht bereit Überstunden zu machen, findet sich ein Grund zur Kündigung.
In welcher Welt dieser Herr Strache lebt…keine Ahnung….auf dieser Welt definitiv nicht ! Wann wird der feine Herr endlich abgesetzt bevor er noch mehr ruiniert ???

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Marianne Krechl
Marianne Krechl
21. Mai 2018 22:13

Frechheit! Der Typ hat überhaupt keine Ahnung! Der Sager von ihm war derartig überheblich, dass mir dabei momentan die Spuke wegblieb! Ich wünsche mir, dass Strache und alle Politiker, die den 12 Stunden Tag befürworten, 1 Monat lang z.B. im Handel/Verkauf, usw. arbeiten!

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Spinky11@gmx.at
Spinky11@gmx.at
Reply to  Marianne Krechl
22. Mai 2018 23:34

Und sollten sich dabei noch um ein VS Kind am besten im Monat Mai mit vielen freien Schultagen kümmern müssen.

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Regina
Regina
20. Mai 2018 08:56

Schade, dass der Ausschnitt so kurz ist, ich hätte gerne noch das schallende Gelächter des Publikums auf diese Antwort gesehen.

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Wolfgang Pucher war ein österreichischer Ordenspriester und Gründer der VinziWerke in Graz. Er setzte sich besonders für obdachlose und armutsbetroffene Menschen ein und schuf zahlreiche Einrichtungen, die ihnen Unterkunft, Essen und Unterstützung bieten. Mit großem persönlichem Einsatz machte er auf soziale Ungleichheit aufmerksam und forderte mehr Solidarität mit den Schwächsten. Seine Arbeit war geprägt von direkter Hilfe ohne große Bürokratie. Pucher wurde für sein Engagement vielfach ausgezeichnet und blieb bis zu seinem Tod eine wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit. Zitat: Als gut situierter Bürger hat man kein Recht, an der Not anderer vorüberzugehen. Wolfgang Pucher
Wolfgang Pucher war ein österreichischer Ordenspriester und Gründer der VinziWerke in Graz. Er setzte sich besonders für obdachlose und armutsbetroffene Menschen ein und schuf zahlreiche Einrichtungen, die ihnen Unterkunft, Essen und Unterstützung bieten. Mit großem persönlichem Einsatz machte er auf soziale Ungleichheit aufmerksam und forderte mehr Solidarität mit den Schwächsten. Seine Arbeit war geprägt von direkter Hilfe ohne große Bürokratie. Pucher wurde für sein Engagement vielfach ausgezeichnet und blieb bis zu seinem Tod eine wichtige Stimme für soziale Gerechtigkeit. Zitat: Als gut situierter Bürger hat man kein Recht, an der Not anderer vorüberzugehen. Wolfgang Pucher

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